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Interferenzfilter

Begonnen von Wutsdorff Peter, September 18, 2017, 16:04:21 NACHMITTAGS

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Wutsdorff Peter

Liebe Fachleute,
Vor kurzer Zeit haben mir Olaf und ein lieber Kollege ( er möge mir verzeihen, daß ich seinen Namen im Moment nicht parat habe, so ist das bei Grufties (77)) die Anleitung zum Berek-Kompensator geschickt.
Hierzu ist es nötig, die Konstante des Komp. zu kennen bzw. zu bestimmen.
Dazu ist monochromatisches Licht notwendig, dessen  Wellenlänge bekannt sein muß.
Ich habe einen I-Filterr gelb. Reicht es aus, aus dem Farbspektrum die Wellenlänge für gelb zu nehmen?
Oder muß sie genau bestimmt werden? Wenn ja, wie mache ich das?

Gruß Peter

Achtung: Ich habe mich geirrt, es ist ein Grünfilter













da

Rama61

Hallo Peter,

wenn Du einen grünen Interferenzfilter hast, sollte eigentlich die Wellenlänge außen dran stehen. Bei grün ist es oft die Wellenlänge 546nm. Das kannst Du überprüfen, indem Du den Filter vor eine leuchtende Leuchtstofflampe hältst, die ja wenige Milligramm Quecksilber enthält. Diese Lampen enthalten die grüne Quecksilberlinie im Spektrum. Das Grün sollte mit hoher Intensität durch den Filter gehen, ansonsten ist es eine andere Wellenlänge als 546nm. Die Kompensatorkonstante C ist von der Wellenlänge abhängig. Bei meinem Berek-Kompensator liegt die Konstante C für 546nm  bei 8700, entsprechend C/10000 bei 0,87 bzw. für logC bei 3,939.

Schau mal da rein:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=22835.msg170040#msg170040

Da wurde das Thema Berek-Kompensator auch schon einmal behandelt.


Wenn Du die Wellenlänge eines Filters selbst bestimmen möchtest, benötigst Du ein Handspektroskop mit Wellenlängenskala, oder entsprechende Ausrüstung!

Herzliche Grüße

Rainer
Rama61

Wutsdorff Peter

Lieber Rainer,
vielen Dank für Deine Hinweise. Das Filter habe ich bei e-bay "nackend" gekauft.
Deinen Hinweis mit der Neonröhre werde ich ausprobieren.
Mathematisch werde ich einmal eine Fehlerrechnung mit (lamda + delta lamda) 1).  vornehmen. Mal sehen, was da rauskommt.
Den "Burri" habe ich, aber über die Kalibrierung des Berek steht nichts drin.

Gruß  Peter   

1) Wie kommt man auf der Tastatur an das griechische Alphabet?

limno

Guten Abend Peter,
über die Tastatur wohl nicht. Geh' doch bei Deinem Schreibprogramm auf "Einfügen" , dann auf "Sonderzeichen"
Eine gute Nacht wünscht
Heinrich
So blickt man klar, wie selten nur,
Ins innre Walten der Natur.

liftboy

Hallo Peter,

mit einer "Neonröhre" wirst Du kein Glück haben, die macht nur rotes Licht. Du brauchst eine normale "Leuchtstofflampe" am besten Lichtfarbe 21, (Noch besser ist natürlich eine Quecksilberdampflampe, wenn man denn hat :-)

Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
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