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Erythrit

Begonnen von wimeisrhi, November 12, 2019, 17:03:52 NACHMITTAGS

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wimeisrhi

Hallo liebe Foristen,
hier ein paar Bilder von Erythrit, dem Zuckerersatzstoff, aufgelöst in Wasser (dest.) und einfach auf einem OT eintrocknen lassen bei Raumtemperatur.
Im Pol-Mikroskop (Leitz-Ortholux I) bekommt man dann schöne farbige Bilder.
Viele Grüße aus Oberfranken
Willi Meister





Heiko

Hallo Herr Meister,

schöne Kristalle, für wahr, auch ich hatte schon mein Vergnügen mit dieser Substanz:



Viele Grüße,
Heiko

Klaus Herrmann

Hallo Willi,
schöne Interferenzen, sieht fast metallisch aus.

Ich dachte zuerst an Erythrin, aber das ist ein Co-Arsenat mit intensiv rotvioletten Kristallen (Mineral, das vornehmlich in Marokko abgebaut wird)
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

wimeisrhi

Hallo,
danke für die Kommentare.
@Klaus - es handelt sich hier um meso-1,2,3,4-Butantetrol, vulgo Erythrit. Da kommt man leichter ran als an das Mineral.
Ich hatte das auch schon mal mit Xylit, also dem Birkenzucker, versucht und das gibt ähnlich schön farbige Interferenzen.
Viele Grüße
Willi

ortholux

Zitat von: wimeisrhi in November 15, 2019, 09:47:05 VORMITTAG
...vulgo Erythrit. Da kommt man leichter ran als an das Mineral...

Wo ein Willi ist, ist auch ein Weg: Erythrin

Wolfgang

wimeisrhi

Hallo Wolfgang,
danke für den link.
Hier nochmals ein Bild des organischen Materials (ohne Pol.):



Viele Grüße
Willi

witweb

Hallo Willi,
schöne Aufnahmen!
Wie groß ist etwa die Bildbreite bei den Pol-Bildern?
Viele Grüße
Michael
Dieser Post wurde aus recycelten Elektronen erstellt
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Leitz Orthoplan
Zeiss Standard 18 mit Fluoreszenz-Auflichtkondensor IV FL
Lomo Biolam, Motic SMZ-168
Canon EOS 750D
https://mikrokristalle.net
https://www.youtube.com/@Mikrokristalle

wimeisrhi

Hallo Michael,
die Bilder sind auf 1200 Pixel skaliert.
Viele Grüße
Willi

Gerd Schmahl

#8
Hallo Willi,
die "Bildbreite" meint nicht die Pixelanzahl, sondern wie groß er gezeigte Ausschnitt in der Natur ist, also vermutlich nur den Bruchteil eines Millimeters. Es geht darum, abschätzen zu können, wie groß die Kristalle sind. Um diese Angaben machen zu können fotografiert man am besten ein Objektmikrometer mit allen seinen Objektiven. Dann kann man die Bildbreite für jedes Objektiv genau bestimmen und auch leicht Maßstäbe herstellen (braucht man immer dann, wenn man das Bild hinterher beschneidet und trotzdem noch wissen will wie groß die abgebildeten Objekte sind). Für rein ästhetische Bilder muß man das freilich nicht wissen. Schön sind sie auch ohne Maßstab.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

witweb

Hallo,
@ Gerd - danke, besser hätte ich es nicht sagen können.  :)
@ Willi - eventuell weißt du noch, welches Objektiv du verwendet hast? Ich vermute ein 20er. Nur, um eine Vorstellung zu bekommen...
Viele Grüße
Michael

Dieser Post wurde aus recycelten Elektronen erstellt
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Leitz Orthoplan
Zeiss Standard 18 mit Fluoreszenz-Auflichtkondensor IV FL
Lomo Biolam, Motic SMZ-168
Canon EOS 750D
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wimeisrhi

Hallo,
sorry für das Mißverständnis. Die Bildbreite liegt bei 1mm. Verwendet wurde ein Objektiv 4,2:1 A=0,15 Ernst Leitz Wetzlar. Die Bilder sind etwas beschnitten bei der Nachbearbeitung, da ich leider eine Vignettierung durch meine Konstruktion des Kameraanschlusses bekomme. Die Kristalle sind also rel. groß.
Vielen Dank für die Tips. Mit der Maßstabsbestimmung habe ich mich noch nicht so beschäftigt, auch wenn ich einen Objektträger mit Maßstabsgravur besitze. Muß ich gleich nachholen.
Viele Grüße
Willi

witweb

Hallo Willi,

danke für die zusätzlichen Infos! Es ist immer schwer, sich bei solchen Objekten die reale Größe vorzustellen.

Ich habe mir mit Hilfe eines Objektmikrometers eine Tabelle erstellt, wo ich die verschiedenen Objektive und die sich daraus ergebene Breite des Kamerabildes in mm eingetragen habe.
Damit macht diese Angabe keine Mühe und ist auch bei einer Beschneidung des Bildes leicht umzurechnen. Zur Orientierung gebe ich die BB bei meinen Beiträgen auch mit an, wenigstens im Dateinamen.

Viele Grüße

Michael

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Gerd Schmahl

Hallo,
ja das macht schon echt Sinn mit der Bildbreitenangabe. Nicht immer ist ein Maßbalken im Bild angebracht, besonders dann, wenn die Ästhetik im Vordergrund steht und nicht die Wissenschaft. Und es ist besonders für Nichtmikroskopiker dann auch sehr viele einfacher sich die Größe des gezeigten Objektes vorzustellen, als wenn da ein 100µm-Balken im Bild ist. Diese Einheiten benutzt ja nun mal nicht jeder. Unter einem Zehntel Millimeter kann sich aber auch ein Nichtmikroskopiker (gerade) noch etwas vorstellen.
Maßhaltige Grüße
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.