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Von Pickeln und Löchern

Begonnen von Carsten Wieczorrek, April 21, 2021, 20:40:34 NACHMITTAGS

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Carsten Wieczorrek

Hallo,

Kieselalgenschalen bestehen ja eigentlich nur aus Glas und Löchern, also den Poren. Wenn man sich die Oberflächen der Schalen mit DIK oder schiefer Beleuchtung ansieht, bewirkt der Schattenwurf/Azimuteffekt, dass man bei unterschiedlichen Einstellungen die Poren als Löcher oder als Pickel wahrnimmt.

Bei meinem neuen Spielzeug kann ich durch drehen des Polfilters geziehlt die eine oder andere Sichtweise einstellen (ich denke, da braucht man nicht am Filter zu drehen, vermutlich kommt es nur drauf an, ob die gewählte Einstellung links oder rechts von der 0. Ordnung ist). Jetzt habe ich (mit einem neuen Objektiv!) ein recht schönes Bild gesehen, dass mich durch sehr tiefe und plastische Löcher beeindruckt hat. Dieses wollte ich Euch nicht vorenthalten.

Dummer weise sehe ich nach Bildentwicklung und Stacken nur Pickel und keine Löcher. Am Okular war der Eindruck sehr deutlich und auch auf dem Sony-Display waren für mich Löcher zu erkennen. Jetzt sind es  Pickel. Liegt das am Stacken?

Entwickelt und gestackt mit AffinityPhoto aus 21 Bildern.


Ratlose Grüße
Carsten

P.S.: Ich werde das jetzt noch einmal machen, ohne Stacking und beide Bildvarianten. Vielleicht entwickeln sich die Okular-Pickelbilder wundersamer Weise zu PC-Lochbildern???  8)

Bild 1 : Die Pickel sollten Löcher sein
Für's grobe : GSZ 1
Zum Durchsehen : Amplival Hellfeld, Dunkelfeld, INKO, Phasenkontrast
Zum Draufsehen : Vertival Hellfeld, Dunkelfeld
Zum Polarisieren : Amplival Pol u Auf-/Durchlicht
Für psychedelische Farben : Fluoval 2 Auflichtfluoreszenz
Für farbige Streifen : Epival Interphako

Carlos

Hallo Carsten,
Dreh das Bild/den Bildschirm mal um 180° ("auf den Kopf"). Das hilft oft! (Was Stacken und Bildbearbeitung in diesem Fall bereits "angerichtet"  haben, kann ich nicht beurteilen!)
Gruß Carlos