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Cosmarium in Teilung

Begonnen von Peter V., Juni 01, 2022, 13:26:04 NACHMITTAGS

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Peter V.

Hallo,

Hier eine Cosmarium-Alge in einem Teilungsstadium. Weiß jemand, zu welcher Tageszeit man ggf. die besten Chancen hat, möglichst viele Algen in möglich verschiedenen Teilungsstadien in der Kultur zu finden?

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

rhamvossen

Hallo Peter,

Das sind schöne Aufnamen. Beste Grüsse,

Rolf

Siegfried

#2
Hallo Peter
Mir gefallen die Aufnahmen auch ausgesprochen sehr gut.
Mit welchem Equipment hast du aufgenommen?
Stammen die Cosmarien aus dem Ruhrgebiet?
    Gruß von Siegfried

PS: Habe gerade in einem anderen Beitrag gelesen, daß die Cosmarien aus einer Kultur stammen.

Apochromat

#3
Hallo Peter,

eine interessante Frage, weil sich sehr viele Protisten häufiger in den Abend- und Nachtstunden teilen. Die großen Altmeister der Protistenkunde, wie Lothar Geitler (Teilungszyklen der Kieselalgen) und Karl Belar (der Zellteilungsforscher bei Protisten schlechthin) haben schon darüber berichtet und mussten daher meist nachts arbeiten.

Auch am früheren Institut für den wissenschaftlichen Film in Göttingen hatte der bekannte Biologe Hans-Henning Heunert solche Aufnahmen oft nach Mitternacht machen müssen.

Berichte mal von Deinen Erfahrungen.

LG Michael

Gerd Schmahl

Hallo Peter,
viel Desmidiales, zu denen auch Cosmarium zählt, teilen sich am liebsten über Nacht. Morgens findet man dann plötzlich zahlreiche "Zwillinge", wie Du ihn zeigst.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Peter V.

#5
Hallo,

hier noch ein Nachschlag meiner Nachtaktion heute 02.30 Uhr; da ohnehin wach, dachte ich, dass ich auch mal eben ans Mikroskop gehen könnte.

Man sieht verschiedene Stadien der Teilung. Auf dem ersten Bild kann man man drei verschiedene Stadien ausmachen, auf dem vierten Bild sieht man auch zwei Cosmarien in Seitenansicht.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Bernd

Hallo Peter,

auf dem zweiten, dritten und fünften Bild zeigst du auch Exemplare bei denen die Zellteilung nicht richtig funktioniert hat (Monster).

Viele Grüße,
Bernd

Peter V.

Hallo Bernd,

ich habe mich auch schon gefragt, was mit diesen Exemplaren los ist, da ich keine Hinweise auf ein solche Stadium im Rahmen der normalen Zellteilung gefunden habe.

Danke für die Aufklärung.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Gerd Schmahl

Hallo Peter,
Zitatich habe mich auch schon gefragt, was mit diesen Exemplaren los ist, da ich keine Hinweise auf ein solche Stadium im Rahmen der normalen Zellteilung gefunden habe.
Gib 's zu: Du bewahrst Deine Proben in der Radiologie auf...
Duck und weg!
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Peter Reil

Hallo Peter,

wenn ich das so sehe, muss ich sagen, dass "senile Bettflucht" auch ihre guten Seiten haben kann.   ;D

Schöne Aufnahmen!

Gruß
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

Peter V.

Lieber Peter,

Zitat"senile Bettflucht"

ts ts ts...alles nur im Dienste der Wissenschaft und des persönlichen Erkenntnisgewinns!

Herzliche Grüße
Peter


Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Bob

Hallo Peter,
tolles Mikroskopieprojekt mit wunderschönem Ergebnis!
Mach auch mehr Spaß als Mikroskope-Sammeln, oder?

Weiß jemand, ob es Kameras gibt, die bei solchen Langzeituntersuchungen mit dem Autofokus unterstützen können, so lange das Objekt im Blickfeld bleibt?

Viele Grüße,

Bob

Peter V.

Hallo Bob,

ZitatWeiß jemand, ob es Kameras gibt, die bei solchen Langzeituntersuchungen mit dem Autofokus unterstützen können, so lange das Objekt im Blickfeld bleibt?

Wenn überhaupt, müsstest Du ja eine Kameraadaption mit Kameraobjektiv haben. Die Erfahrung zeigt aber, dass sich Kameras mit der Fokussierung am Mikroskop ohnehin sehr schwer tun.
Das größte Problem ist sicherlich das bei dem meisten Mikroskopen doch bemerkbare Absenken des Tisches nach einer geraumen Zeit. Ich weiß nicht, wie es bei fabrikneuen Modelle aussieht, aber ich kenne kaum ein Mikroskop, bei dem das nicht zu beobachten ist.
Grundsätzlich würde sich ein Orthoplan (und ich meine, auch das graue Dialux) dazu eignen, denn zumindest beim Orhtoplan/Orhtolux II weiß ich sicher, dass sie über eine Triebkonstruktion verfügen, die das Absinken des Tisches schlicht unmöglich macht.

Herzliche Grüße
Peter



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