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Anfängerfrage

Begonnen von Alois Hupfelgruber, Juli 24, 2022, 20:43:36 NACHMITTAGS

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Alois Hupfelgruber

Wie könnte ich denn solche Bilder besser hinkriegen. Canon 50 D. Adapter statt Okular. Hertel&Reuss-Mikroskop: Licht von unten, vier Objektive: 4:1, 10:1, 50:1, 100:1

güntherdorn

- gerne per du -
günther dorn
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=444.0
www.mikroskopie-gruppe-bodensee.de
gildus-d@gmx.de

Peter Reil

#2
Gallo Alois,

hast du Objektträger und Deckgläschen verwendet?

Gruß
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

regulus56

Hallo Alois,
schaue doch mal oben in der Mikrofibel von Klaus Henkel nach ;).
Dort wird das Mikroskop ja beschrieben.
Bei einem so dicken Objekt wie dieser Mückenlarve, sollte ein verwendetes Deckgläschen schon mit Füßchen versehen werden, sonst zerquetscht Du die Larve.
Schaue doch mal unter den Objekttisch, dort sollte der Kondensor angebracht sein. Wenn er bis unmittelbar unter dem Objektträger angehoben ist, sollte deutlich mehr Licht durch dein Präparat kommen. Das fehlen eines Deckgläschens bedeute ja das die Larfe im Tropfen, fast wie in einer Linse liegt und die kann die Qualität des Bildes deutlich verschlechtern. Vielleicht machst du ja mal ein Foto vom Mikroskop, damit wir uns hier ein besseres Bild von der Situation an deinem Arbeitsplatz machen können.
Wir würden uns freuen wenn Du über deine ERfolge berichtest.
VG Klaus Wohlgemuth
,,Ich weiß, dass ich nichts weiß"
Und gern per Du.

Rawfoto

Hallo Alois

Und die Belichtung passt auch überhaupt nicht, das sind quasi Gegenlichtaufnahmen und die Automatik muss korrigiert werden (um 1,5 bis 3 LW - je nach Motiv). Oder natürlich gleich nach dem Histogramm belichten, das ist aber nicht einfach und setzt Kenntnisse der Zusammenhänge voraus. Der Grund des Problem liegt in der Spezifikation der Belichtungsmessung, die Kamera setzt 18% Reflexion voraus und die hast die bei "Gegenlicht" nicht.

Liebe Grüße

Gerhard

PS: das hast du mit Versuchen schnell um Klassen besser
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Peter V.

#5
Hallo,

um mal Klartext zu sprechen  ;) : Die Bilder sind derart gruselig, dass sie keinerlei Rückschlüsse darauf zulassen, was das alles im Argen liegt. Da gibt es ungefähr 50 potenzielle Fehlerquellen und vermutlich kommen hier sogar mehrere zusammen. Wir helfen ja gerne, aber ohne ein Bild vom Mikroskop mit der Kamera kommen wir da überhaupt nicht weiter. Wie ist sie angeschlossen? Wie ist das Bild beim normalen Hindurchschauen durch den Tubus?

Hezrliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Alois Hupfelgruber

Zitat von: Peter Reil in Juli 24, 2022, 21:39:07 NACHMITTAGS
Gallo Alois,
hast du Objektträger und Deckgläschen verwendet?
Gruß
Peter
Deckgläschen nicht.

Alois Hupfelgruber

Zitat von: regulus56 in Juli 25, 2022, 16:00:25 NACHMITTAGS
Hallo Alois,
Vielleicht machst du ja mal ein Foto vom Mikroskop, damit wir uns hier ein besseres Bild von der Situation an deinem Arbeitsplatz machen können.
Wir würden uns freuen wenn Du über deine ERfolge berichtest.
VG Klaus Wohlgemuth
Gut, ich werde morgen mal Fotos hier reinsetzen.

Alois Hupfelgruber

Hier ist übrigens nochmal das eine o.g. Foto  - etwas aufgepuscht:

Peter V.

Hallo Alois,

sei mir nicht böse, aber das irritiert mich jetzt schon: Du baust eine Kamera an ein Mikroskop, benutzt aber ke i n Deckglas? Hast Du Dich überhaupt mit den Grundlagen der Mikroskopie und der Anwendung eines Mikroskops vertraut gemacht? Ein Wassertropfen (der es ja vermutlich ist) ohne Decklglas? Das  ist schon ziemlich - sagen wir mal - kurios  ;) Es soll nicht allzu schulmeisterlich klingen, aber hier würde ich doch sagen, dass Du Dir vor dem Mikrofotografieren erst einmal die richtige Anwedung des Mikroskops erarbeiten solltest.

Hezrliche Grüße
Peter
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Lupus

Hallo Peter,

Zitataber das irritiert mich jetzt schon: Du baust eine Kamera an ein Mikroskop, benutzt aber ke i n Deckglas?
das Thema heißt erkennbar richtig "Anfängerfrage". Ich bin mir ziemlich sicher dass ich, als ich vor langer Zeit mein erstes KOSMOS-Selbstbaumikroskop testete, eventuell auch kein Deckglas verwendete um den Inhalt von Wassertropfen zu untersuchen. Ganz in der Tradition vom Altmeister Robert Hooke.  ;D
Und dass man zwecks Fehlersuche alles mit Hilfe der Mikrofotografie dokumentiert ist doch überhaupt nicht verwerflich.  ;)

Hubert

Peter V.

#11
Hallo Hubert,

vielleicht habe ich die Frage falsch interpretiert; ich hatte es so verstanden, dass es darum geht, wie er das Mikrofotografieren verbessern kann. Nun zeigt sich aber, dass bereits die Grundlagen der Anwendung des Mikroskops an sich fehlen. Aber daran kann man ja arbeiten, ohne Frage  ;)


Herzliche Grüße
Peter


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rhamvossen

#12
Hallo,

ZitatAdapter statt Okular

Das könnte die inhomogene Beleuchtung und die Lichtringe im zweite Bild erklären. Du projektierst also das Bild vom Objektiv ohne weitere Optik auf den Sensor, oder ist da noch eine Optik im Adapter? Verwendung eines Okulars wurde die Sache schon ziemlich verbessern. Das heisst, wenn es überhaupt möglich ist ein Okular zu verwenden, es gibt nämlich wirklich blöde Kamera-Adapter. Wie gesagt, ein Foto des Mikroskops und Kamera-Adaption wurde sehr hilfreich sein. Beste Grüsse,

Rolf