Nur so: Der absolut nicht „exotische“ 40-fach Achromat von LOMO kann was

Begonnen von Jakob_Wittmann, Dezember 21, 2022, 21:54:59 NACHMITTAGS

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liftboy

Hallo Gerd,

ist ein feines Spielzeug aber etwas sperrig :-) lässt sich aber leicht auf Halo oder LED umrüsten.
Hier hast Du:

http://www.mikroskopfreunde-nordhessen.de/dateien/Oi-35-de.pdf

Viele Grüße
wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Jakob_Wittmann

Zitat von: plaenerdd in Dezember 24, 2022, 08:40:11 VORMITTAG
Hallo Jakob,
ZitatAch ja, was meinst Du bitte mit ,,Spielmikroskop", Gerd? Ein Spielzeug hoffentlich nicht, dafür bin ich etwas zu alt ...  :) ;)
Das war ein schlichter Verschreiber. Ich meine ein Spiegel-Mikroskop. Ich weiß ja, was Du für Mikroskope hast und die werden ja normalerweise über den Spiegel beleuchtet.
Den LOMO-Beleuchter kenne ich allerdings nicht persönlich.
LG Gerd

Hallo Gerd,

OMG, das ist mir nun fast schon peinlich, das zu vermuten, hätte ich eigentlich selber schaffen sollen. :)
Danke!

Mikroskope mit Spiegel ...

Dazu war Dein Tipp zum Verwenden eines Diffusors wirklich sehr gut. Weißes Papier reicht vollkommen. Das Bild ist scharf und das gleichmäßige Ausleuchten problemlos möglich.
Möglicherweise ist das die unschlagbar preisgünstigste Methode schlechthin, mit billig angebotenen aber dennoch guten Mikroskopen (neu: teils unter 100 Euro, gebraucht ab 30- oder 40 Euro) mit Objektiven bis 20-fach (eingeschränkt und mit Kondensor auch 40-fach) zu absolut akzeptablen Ergebnissen zu kommen.

Ganz sicher ist die Abbildung damit besser als die der diversen populären Biolux-Typen.

Bei mir ist der LOMO-Beleuchter auch deswegen praktisch, weil man ihn problemlos unter Mikroskope mit Hufeisen-Design schieben kann und das einwandfrei funktioniert.

Danke nochmals für alles, lieber Gerd, schöne Festtage, beste Grüße

Jakob
jakob.wittmann@hotmail.com


,,Ein Leben mit nur einem schwarzen Mikroskop ist möglich aber sinnlos."

Bernhard-Viktor ,,Vicco" Christoph-Carl von Bülow zugeschrieben

Gerd Schmahl

Hallo Wolfgang,
wenn ich mir das Teil so ansehe, bin ich mir nicht sicher, ob der Lichtaustritt nicht ein wenig zu klein ist? Das ist natürlich schwer, aus Fotos abzuschätzen. Wenn die untere Kondensorlinse nicht vollständig ausgeleuchtet ist, ist das ja auch, als wenn die Aperturblende nicht ganz offen ist, aber das können natürlich nur die beurteilen, die das System selber benutzen.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest!
Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

Jakob_Wittmann

Hallo zusammen!

Ich möchte bitte Wolfgang nicht unhöflich vorgreifen, aber zu Gerds interessanter Frage bzw. interessanten Hinweisen: Es ist ja kein großer Aufwand, mit einem Messschieber die Durchmesser zu bestimmen.

Die Lichtaustrittsöffnung hat einen Durchmesser von 28,5 mm, die untere Öffnung bei der Aperturblende des von mir verwendeten LOMO-Kondensors 29,6 mm, wobei diesem der ausschwenkbare Filterhalter fehlt.

Ich verwende den LOMO-Beleuchter auch für ein CZJ-Lg, das einen Kondensor mit leicht größerem Durchmesser1 hat. Ist bei diesem der Filterhalter eingeschwenkt, verdeckt dieser einen geringen Teil der Kondensoröffnung bei der Aperturblende.

Mit Filterhalterung eingeschwenkt erhält man eine Öffnung unten am Kondensor von 29,8 mm (evtl. auch 29,9 mm).
Wird sie ausgeschwenkt, sind es ≈ 32,9 mm. Allerdings ragt oberhalb der Aperturblende (noch vor dem Linsensystem) die innere Wand der Steckhülse ein ganz klein wenig in den Strahlengang. Ca. 0,5 mm, will man also dann ganz, ganz genau sein, kann man noch ≈1 mm von den ≈ 32,9 mm abziehen. ;)

1) Der Durchmesser der Steckhülse von CZJ-Lg-Kondensoren beträgt 39,5 mm, der von den entsprechenden LOMO-Typen 36,7 oder auch 36,8 (meine zwei schwanken da ... ja, wirklich  :) ;) )

Genug der Wichtigmacherei :)  :)

Euch allen schöne Feiertage! Beste Grüße

Jakob


jakob.wittmann@hotmail.com


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Gerd Schmahl

Hallo Jakob,
dann musst Du doch besser putzen. Der geringe Unterschied sollte sich nicht negativ auswirken. Der Kondensor muss aber natürlich in der richtigen Höhe stehen, sehr dicht unter dem Objektträger.
LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.

liftboy

Hallo Jakob,

Zitatmeine zwei schwanken da ... ja, wirklich 

der Begriff "Toleranz" sagt Dir was?... Die Russen sind da seehr tolerant :-) das betrifft aber den gesamten Ostblock und was die neuere Produktion betrifft, auch den asiatischen Raum!
@ Gerd
ich hatte mit der Beleuchtung noch nie Schwierigkeiten, egal welches Mikro und welcher Hersteller.

Grüße
Wolfgang
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Jakob_Wittmann

Zitat von: liftboy in Dezember 25, 2022, 13:49:36 NACHMITTAGS
Hallo Jakob,

Zitatmeine zwei schwanken da ... ja, wirklich

der Begriff "Toleranz" sagt Dir was?... Die Russen sind da seehr tolerant :-) das betrifft aber den gesamten Ostblock und was die neuere Produktion betrifft, auch den asiatischen Raum!
@ Gerd
ich hatte mit der Beleuchtung noch nie Schwierigkeiten, egal welches Mikro und welcher Hersteller.

Grüße
Wolfgang

Hallo Wolfgang,

Danke! Sagt mir natürlich was. ;) Die Toleranzen im 0,1 mm Bereich sind ja bei einer steckbaren Verbindung, die noch dazu mit einer Rändelschraube gesichert wird, vollkommen wurscht ...

Ich wünsche Dir schöne Feiertage und alles Beste, liebe Grüße, Wolfgang! (bitte Junkordner checken ... ;) )

Jakob

jakob.wittmann@hotmail.com


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Jakob_Wittmann

#22
Zitat von: Michael K. in Dezember 22, 2022, 21:26:46 NACHMITTAGS
Hallo Jakob,

Ich stand auch mal vor der Frage was mit dem Mikroskop bzw. dessen Objektive möglich sei.  Zu Beginn hatte ich ebenfalls nur solche Bilder wie du es gezeigt hast.
Kann es sein das der Kondensor zu niedrieg steht? Das hat einen ähnlichen Effekt als wenn man die Blende des Kondensors zu zieht.
Angehängt habe ich mal 1 Bild, die ich mit mit dem einfachem 40er gemacht habe. Es sei dazu gesagt das die Probe des Nordseematerials in Naphrax eingeschlossen ist. Das hat ein höheren
BI als Wasser.
Solche Bilder, die in deinem Link gezeigt werden sind also möglich.
Ich weis nun nicht ob es bei dir nur eine Wasserprobe oder ob es verarbeitetes Material, also mit Einschlussmedium versehenes Material ist.

Sollte ich die Bilder raus nehmen, sag Bitte Bescheid.

Gruss
Michael

Hallo Michael,

Ein ,,etwas" verspätetes  ;) Danke für Deine Reaktion und für Deine Hinweise.

Zuerst aber bitte, Michael: Selbstverständlich brauchst/sollst Du nichts rausnehmen. Ich stelle hier in diesem Forum Fotos rein, damit ich Tipps zur Verbesserung bekomme. Dass ich von klaglos gelungenen Fotos noch eher weit entfernt bin, ist mir klar. Gerade auch deswegen sind Eure Tipps für mich ausgesprochen hilfreich, denn man lernt tatsächlich fortwährend dazu.

Zur Stellung des Kondensors: Dieser Hinweis von Dir war sehr gut. Ich dachte, dass bei einem 40-fach Objektiv eine Kondensorstellung ca. 15 mm unter der höchstmöglichen Position doch ,,noch geht". Na ja, ,,gehen" tut bald was, allerdings merkt man bei richtig justierter Beleuchtung und behutsam langsam erfolgender Fokussierung nach dem Höherstellen eine Verbesserung der Auflösung.

Ich habe bei diesen Diatomeen, mit dem Revue (am Revue 1600; ein chin. Nachbau Zeiss Standard) 40-fach Achromat fotografiert, bemerkt, dass die kleinen Details des Lochmusters erkennbar werden. Das war ein typischer Fall von Aha-Erlebnis, denn mir scheint, es ist besser gelungen als das von mir gezeigte Foto oben.

Ich habe übrigens vier 40-Fach Achromaten (Zeiss Jena, Revue, LOMO gefedert, LOMO ungefedert) mit ein dem selben Objekt hintereinander ausprobiert. Die Unterschiede in der Schärfe sind gering. Auffällig ist, dass die 2 LOMO-Objektive in der Helligkeit variieren.


Liebe Grüße, guten Rutsch

Jakob


jakob.wittmann@hotmail.com


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