Botanik: Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa *

Begonnen von Hans-Jürgen Koch, Februar 09, 2024, 15:04:43 NACHMITTAGS

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Hans-Jürgen Koch

Die ursprüngliche Heimat der Actinidia deliciosa liegt im Gebiet des Yang-Tse-Kiang im Nordosten Chinas. und Taiwan. Einige Arten sind auch bis nach Sibirien und Japan sowie Malaysia verbreitet.
Der Jangtsekiang, kurz Jangtse, ist der längste Fluss der Volksrepublik China.
Ursprünglich aus China kommend wurde die Kiwi 1904 nach Neuseeland geholt und dort als Chinesische Stachelbeere weiter veredelt, die sogenannte Sorte 'Hayward'. Ab 1950 wurden die ersten Früchte nach Nordamerika und Europa exportiert.

Wenn wir heute von Kiwi sprechen, inkludiert dies aus botanischer Sicht zwei Arten nämlich Actinidia deliciosa und Actinidea chinensis.

In der älteren Literatur wurde für Kiwi generell der Name Actinidea chinensis (in einigen Unterarten) verwendet.
Dieses wurde 1985 revidiert Die grünfrüchtige, längliche, dauerhaft behaarte Kiwi gehört aus botanischer Sicht zu Actinidia deliciosa, die (gold)-gelbfrüchtige, eher tropfenförmige, bald kahl werdende zu Actinidea chinensis.

Bild 01 Kiwi im Gewächshaus, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Foto: H.-J_Koch

Kiwi´s sind Kletterpflanzen, welche keine Haftwurzeln besitzen, somit also auf eine Rankhilfe angewiesen sind.

Bild 02 Kiwi -Sträucher auf einer Plantage, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Urheber: Jan Herold aka Klingon

Die Geschichte der Kiwi.
Als erster sandte der französischen Pater und Missionar Paul Farges im Jahr 1899 Samen von China aus nach Frankreich.

Die wichtigere Einführung ist E.H. Wilson (1876 – 1930) zu verdanken, der im Zuge einer Expedition 1900 Actinidia deliciosa fand, von der er Samen nach England sandte.
Ernest Henry Wilson war ein englisch-amerikanischer Botaniker und Pflanzenjäger.
Schon 1904 wurden dort Pflanzen zum Verkauf angeboten.
Ebenfalls 1904 erfolgte durch Isabel Fraser, der Leiterin eines Mädchen Kolleges, die Einfuhr nach Neuseeland.
Die Samen brachte sie von einem Besuch ihrer Schwester mit, die als Missionarin in China tätig war. Sämtliche in Neuseeland kultivierten Sorten lassen sich auf das von Isabel Fraser eingeführte Samenmaterialien zurückführen.
Das Klima in Neuseeland erwies sich als optimal für den Kiwi-Anbau. In den 1920er Jahren machte sich u.a. Hayward Wright, ein in Auckland ansässiger passionierter Gärtner, besonders verdient um die Kiwizüchtung.
Zu seinen Ehren wurde in den 1950er Jahren eine seiner Selektionen zu 'Hayward' umbenannt. Seit ca. 1970 wird weltweit fast nur 'Hayward' angebaut.
Die Gattung Actinidia, zu Deutsch Strahlengriffel oder eben Kiwi, umfasst eine Menge an Arten und Sorten.

Beide Arten sind zweihäusig, d. h. es gibt einerseits Pflanzen mit nur männlichen Blüten, anderseits solche mit nur weiblichen Blüten.

Pflanze:
Die Kiwi ist eine bis zu 10 Meter große Kletterpflanze, deren rauen Zweige stark behaart sind. Junge Zweige haben anfangs eine rötliche Behaarung und wechseln zu weiß. Ältere Zweige verlieren ihre Behaarung und fühlen sich glatt an.
Pro Jahr legt sie 50 bis 100 Zentimeter zu.
So können langen, leicht verholzten Zweige innerhalb einer Saison die Dicke eines Daumes erreichen.
Die großfrüchtige Kiwi entfaltet ihren Blütenschmuck Anfang Juni und blüht bis Ende Juni.
Ihre lieblichen Blüten sind klein, weiß und schalenförmig. Während der Sommermonate entwickeln sie sich zu den beliebten, wohlschmeckenden Früchten.
Von Ende Oktober bis November erfolgt die Ernte der Kiwis.
Die ebenfalls behaarten, wechselständigen Blätter ähneln von der Form her der eines Haselnussblattes.
Eine ansprechende Optik bietet Actinidia deliciosa gleichsam dank ihrer dekorativen Blätter in schönen frischgrünen Nuancen. Sie sind rundlich bis herzförmig und weisen einen leicht gewellten Blattrand auf.

Bild 03 Blatt, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Links: Blatt – Oberseite, rechts: Blatt - Unterseite
Foto: H.-J_Koch

Bild 04 Kiwi vor der Blüte, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Urheber: Lokilech

Bild 05 Kiwiblüte fast geöffnet, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Dieses Werk ist gemeinfrei.
Urheber: Patchy
Blüten:
Die Blüten sind weiß, die weiblichen enthalten einen Fruchtknoten mit bis zu 25 Griffeln und Narben (verkümmerten Staubgefäßen).
Zum Teil stehen um den Fruchtknoten Staubgefäße. Die männlichen Blüten enthalten ausschließlich Staubgefäße.

Die weißen Blüten sind oval, ca. 3 cm groß und tragen goldfarbene Staubgefäße.

Wie erkenne ich ob meine Kiwi männlich oder weiblich ist?
Männliche und weibliche Pflanzen sind bereits an den Knospen zu unterscheiden. Während die weiblichen Pflanzen an den Blütenstengeln bis zu 3 Blüten tragen, weisen die männlichen Pflanzen meist mehr als 6 Blütenknospen je Fruchttrieb auf.
Vermehrung:
Für die Bestäubung der weiblichen Blüten müssen Pflanzen mit männlichen Blüten in der Nähe wachsen und zeitgleich blühen.

Bild 06 männliche Blüten, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Urheber: Heiner Otterstedt
Mit ihren goldenen Staubblättern sind die männlichen Blüten noch auffälliger.

Bild 07weibliche Blüten, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Urheber:  Cryptosporella

Früchte:
Kiwifrüchte sind botanisch gesehen Beeren, sie erscheinen erst nach vier bis fünf Jahren.
Sie sind oval geformt, maximal acht Zentimeter lang und schützen sich mit einer braunen behaarten Schale. Ihr Fruchtfleisch ist grün, weich und saftig.

Bild 08 Actinidia chinensis fruchtend, Kiwi - Pflanze  Actinidia deliciosa

Urheber: Gerhard Elsner

Frucht:
Die grün bis braune Schale der Actinidia deliciosa ist behaart.
Die ovalen Früchte sind bis zu 8 cm groß und besitzen eine dünne, fellartige (bei manchen Sorten felllose) Schale. Die Schalenfarbe reicht von grün bis braun. Das saftige Fruchtfleisch ist, bis auf die Fruchtachse, gelb- bis dunkelgrün und enthält zahlreiche, etwa 2 mm schwarze Samen.
Die Fruchtachse besteht aus festen- und cremefarbenem Fruchtfleisch.

Inhaltsstoffe:
Ascorbinsäurs (Ca. 0,1%), Vitamine,C, Gerbstoffe  und eine Protease.
Definition: Proteasen sind Enzyme, die Proteine spalten.
Die getrockneten Früchte wurden in der Volksheilkunde bei Skorbut und als Anthelminthikum benutzt; Actinidia kolomikta (Scharfzähniger Strahlengriffel / Buntblättrige Kiwi).
Ein Anthelminthikum oder Wurmmittel ist ein Medikament gegen Wurminfektionen.

Inhaltsstoffe:

100 g frische Kiwi enthalten: (Durchschnittswerte)

Mineralstoffe:
Calcium (Ca) 40 mg
Eisen (Fe) 0,8 mg
Natrium (Na) 2 mg
Kalium (K) 320 mg
Magnesium (Mg) 25 mg
Phosphat (P) 30 mg
Zink (Zn) 0,1 mg

Vitamine:
Beta-Carotin 45 µg
Folsäure 20 µg
Vitamin B1 20 µg
Vitamin B2 50 µg
Vitamin B6 20 µg
Vitamin C 45 mg
Vitamin E 0,5 mg

Schon gewusst?

Rohe Kiwis enthalten das Eiweiß-Enzym Actinidain, welche Milchprodukte bitter schmecken lässt.
Actinidain verhindert zudem das Festwerden von Gelatine. Als Ersatz kann Pektin verwendet werden

Systematik:
Ordnung: Heidekrautartige (Ericales)
Familie: Strahlengriffelgewächse (Actinidiaceae)
Gattung: Strahlengriffel (Actinidia)
Art: Actinidia deliciosa
Wissenschaftlicher Name: Actinidia deliciosa
Deutscher Name: Kiwi
Trivialnamen: Chinesischer Strahlengriffel oder Chinesische Stachelbeere, Strahlengriffel
Englische Bezeichnung: kiwi fruit
Der Gattungsname Actinidia (gr. ,,aktis" = Strahl) verweist auf die unverwachsenen Griffel, die sternartig an der Spitze des Fruchtknotens und der Früchte zu erkennen sind.

Bild 09 Illustration des Chinesischen Strahlengriffels (Actinidia chinensis)

1= Kelch und unfruchtbarer Stempel, 2 and 3 =Staubbeutel
Dieses Werk ist gemeinfrei.


Quelle:
M.S. del., J.N.Fitch lith. - Curtis's Botanical Magazine, London., vol. 140 (= ser. 4, vol. 10): Tab. 8538
Teil 1
Spross, Querschnitte
35 Mikromete

Bild 10 Schnittstelle, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Foto: H.-J_Koch

Bild 11 Negativaufnahme, ungefärbter Schnitt, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 12 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 13 Trichom, ungefärbter Schnitt, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 14 Detailaufnahme, Autofluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 15 Detailaufnahme, Autofluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.30 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).

Tipp:
Eine schöne Variante erhält man, wenn man in der letzten Färbestufe eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3:1 verwendet. (3 Tropfen Astrablau und 1 Tropfen Acriflavin separat ansetzen und Gemisch mit der Pipette übertragen
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste auf dem Objektträger verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.

Fotos: Nikon D5000, Sony alpha 6000

Bild 16 Übersicht, zweijähriger Spross, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 17 Detailaufnahme, junger Spross, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 18 Detailaufnahme, mir Beschriftung Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

XY = Xylem, T = Trachee, K = Kambium, PH = Phloem, SK = Sklerenchym, RP = Rindenparenchym, PER = Periderm

Bild 19 Detailaufnahme, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 20 Lentizelle, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

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Manfred Rath

Lieber Hans Jürgen,
wie - immer - ein Genuss für alle Sinne
Ich lebe in der Region "Steirisches Vulkanland" - bin aber kein Vulkanier sondern waschechter Steirer.

Hans-Jürgen Koch

Bild 21 Detailaufnahme, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 22 Detailaufnahme, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 23 Detailaufnahme, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 24 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 25 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 26 Dunkelfeld, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Teil 2
Spross, Längsschnitt
25 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 27 Schnittstelle, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Foto: H.-J_Koch

Bild 28 Konten, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Knoten:
Die Knospe ist unter dem Blatt verborgen. Die Seitenknospen sind vom verdickten Blattgrund des Tragblattes eingeschlossen. Auf der unteren Hälfte des Tragblattgrundes befindet sich die Oberblattnarbe, darüber die Durchbruchstelle der umwallenden Knospe (Knospenschutz).
Es gibt keine Endknospen.
Foto: H.-J:Koch

Bild 29 Übersicht, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 30 Übersicht, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Blatt - Unterseite ist weich behaart.

Bild 31 Detailaufnahme, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Leiterförmige Durchbrechung im Markparenchym.

Das gefächerte Mark habe ich erstmals beim Haselstrauch – Gemeine Hasel (Corylus avellana) gesehen; Bild 35
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=46982.0
Auch bei der Japanischen Flügelnuss - Pterocarya rhoifolia ist das Mark gefächert.


Bild 32 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485


Teil 3
Blattstiel, Querschnitt
25 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 33 Übersicht, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 34 Detailaufnahme, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 35 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 36 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Teil 4
Blatt, Querschnitt
35 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 37 Übersicht, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Blattspreite mit Mittelrippe, Leitbündel in der Mittelrippe.

Bild 38 Detailaufnahme, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Bild 39 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 40 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Kiwi - Pflanze Actinidia deliciosa


Fazit:
In den Fachbüchern habe ich nur wenige Informationen zur Kiwi -Pflanze gefunden.

Verzeichnis der benutzten Literatur:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie
CHOU-FEN, L., FERGUSON, A.R. (1986): The botanical nomenclature of the kiwifruit and related taxa. New Zealand Jour nal of Botany, 1986 Vol. 24: 183-184. F
Bernd Schulz ,,Gehölzbestimmung im Winter", ISBN: 978-3-8186-1138-5
,,Botanica" Das Abc der Pflanzen, ISBN: 3-8290-0868-6
,,Die große Enzyklopädie der Arzneipflanzen und Drogen", ISBN: 978-3-89996-508-7
,,Das große Gartenbuch", ISBN: 978-3-8289-3451-1
Die Informationen für Beschreibungen werden von mir selbst aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Dabei benutze ich sowohl Bücher als auch Internet Quellen.
Ich recherchiere dann weiter, suche die zugrundeliegenden Studien heraus, werte sie aus und verbinde alles miteinander.
Beim Recherchieren öffnet sich oft nicht nur eine neue Tür, sondern gleich mehrere. Dahinter verbargen sich weitere spannende Informationen.

Für konstruktive Kritik bin ich ebenso offen wie für lobende Worte.

Hans-Jürgen
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Hans-Jürgen Koch

Lieber Manfred,

danke für dein Feedback.

Gruß
Hans-Jürgen
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Wutsdorff Peter

Guten Abend Hans-Jürgen!
Vielen Dank für den wieder einmal hervorragenden Beitrag !
Ich staune imemer wieder über die Fotos.
Also: Gratulation
Gruß Peter Wff

Jürgen Boschert

Lieber Hans-Jürgen,

was soll ich sagen ...?

Vielen Dank, hab´ wieder neues gelernt!

Übrigens hat eine neuseeländische Arbeitsgruppe in einer hochkarätigen medizinischen Zeitschrift kürzlich eine Studie veröffentlicht, durch die herausgefunden wurde, dass der Genuss von Kiwis nach wenigen Tagen zur Stimmungsaufhellung und Vitalitätssteigerung führt (kein Scherz).
Beste Grüße !

JB

Fahrenheit

Lieber Hans-Jürgen,

da ist Dir wieder eine tolle Dokumentation gelungen!

Ich finde es erstaunlich, wie massiv die Sprosse der Kiwi sind, sobald das sekundäre Dickenwachstum begonnen hat.

Zu Bild 31: In älteren Sprossen reisst das Mark ein - eine solche Stelle hast Du wohl gefunden. Im Querschnitt sieht das dann irgendwann so aus wie in Deinem Bild 22.

Beste Grüße
Jörg

p.s.
Und natürlich gelistet.
Hier geht's zur Vorstellung: Klick !
Und hier zur Webseite des MKB: Klick !

Arbeitsmikroskop: Leica DMLS
Zum Mitnehmen: Leitz SM
Für draussen: Leitz HM

Hans-Jürgen Koch

Hallo Peter, Jürgen und Jörg,

danke für eure Rückmeldung.

Gruß

Hans-Jürgen
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purkinje

Hallo Hans-Jürgen,

besten Dank für diesen wunderbaren Beitrag, weiß ich nun wie ich die drei Gewächse einordnen kann, welche die Familie erst in den letzten Jahren an die Pergola gepflanzt hat. Nein es sind nicht die drei Gewächse pro Person von denen Lauterbach grad ständig spricht, die gelten zwar als angstlösend aber sicher nicht sonderlich vitalisierend  ;)

Nun mein Frage, ein Schildchen von den Kiwis (wir haben wohl 2 von  3 deliciosa) teilt mir mit "selbstfruchtend", ist dort ein gegengeschlechtlicher Trieb gepfropft? (Gesehen hab ich nichts dergleichen) 

Hier gibts übrigens die Pressemitteilung der Uni Otago, NZ zur von Jürgen erwähnten Studie
Furry fruit improves mental health – fast
und hier die Studie selbst (I'm not yet convinced- frei nach einem grünen Bundesminister a.D.)

Beste Grüße Stefan

Hans-Jürgen Koch

Hallo Stefan,

die meisten Kiwi - Sorten benötigen männliche als auch weibliche Pflanzen um Früchte zu produzieren.
Die Kiwi ,,Jenny" Sorte z. B. hat männliche und weibliche Blüten auf einer Pflanze und kann sich dadurch selbst befruchten.
Die Frucht ist kleiner.

Gruß
Hans-Jürgen
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