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Hoher Brechungsindex

Begonnen von Carsten Wieczorrek, Mai 14, 2025, 20:08:38 NACHMITTAGS

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Carsten Wieczorrek

Hallo,
ich versuche mal, Kieselalgen in verschiedenen Eindeck-Lösungen mit deutlich unterschiedlichen Brechungsindex zu fotographieren. Ja, ist nicht neu. Warum das ganze? Ich habe im Netz einen Hinweis auf eine Immersionsflüssigkeit mit n = 1.82 gefunden. Anderson-Flüssigkeit. Habe ich bestellt und ist angekommen. Merkwürdiger Weise gibt es kein Sicherheitsdatenblatt und das 10 ml Fläschchen ist unbeschriftet und zeigt kein Gefahrensymbol.

Wenn ich die Hinweise auf das Anderson-Patent (1932, glaube ich) richtig deute, ist das eine Lösung von über den Daumen 10% Schwefel in Diodmethan. Riecht eindeutig organisch, aber keinesfalls Richtung Dichlormethan oder Chloroform. Brennt auch nicht. Wenn man versucht, es zu verbrennen, stinkt es gewaltig. Kennt das jemand?

Grüße
Carsten
Für's grobe : GSZ 1
Zum Durchsehen : Amplival Hellfeld, Dunkelfeld, INKO, Phasenkontrast
Zum Draufsehen : Vertival Hellfeld, Dunkelfeld
Zum Polarisieren : Amplival Pol u Auf-/Durchlicht
Für psychedelische Farben : Fluoval 2 Auflichtfluoreszenz
Für farbige Streifen : Epival Interphako

Aljoscha

Hallo Carsten,

Ja, der Brechngsindex von Diiodmethan steigt, wenn man Schwefel zusetzt. Die 1.82 erscheinen mir aber etwas zu ambitioniert. Hast Du mal nachgemessen?

Man kommt übrigens locker auf mehr als 2.0, wenn man statt Schwefel weißen Phosphor nimmt.  8)

Viele Grüße

Alexander

jochen53

Hallo,
ein Sicherheitsdatenblatt gibt es für eine Testflüssigkeit für Edelsteine auf dieser Basis:
https://goldschmiedebedarf.de/cms/File/Produktblaetter/MSDS/8310L-MSDS-DE.pdf
Jochen