Botanik: Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Begonnen von Hans-Jürgen Koch, Mai 07, 2026, 09:18:19 VORMITTAG

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Hans-Jürgen Koch


Eichen sind die Könige der Bäume.

Sie ist einer der treuesten Begleiter der Menschheitsgeschichte – oder besser: Der Mensch lebt seit vergleichsweise sehr kurzer Zeit  gut und gerne an ihrer Seite.
Das Verbreitungsgebiet liegt auf den Kurilen und in der Region Chabarowsk im östlichen Teil von Russland, in den chinesischen Provinzen Anhui, Gansu, Guizhou, Hebei, Heilongjiang, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Jilin, Liaoning, Shaanxi, Shandong, Shanxi, Sichuan, Yunnan und Zhejiang, auf den japanischen Inseln Hokkaidō, Honshū, Kyushu und Shikoku und in Korea.

Meine Pflanzenprobe stammt aus dem Arboretum Schloss Erbhof in Thedinghausen.
Arboretum Schloss Erbhof in Thedinghausen.
https://www.schloss-erbhof.de/portal/startseite.html

Die kleinen Pflanzenproben liegen seit Mai 2016 (10 Jahre) in einem AFE – Gemisch.

Quercus dentata wurde 1830 in Europa eingeführt.
Eine Kaisereiche wurde meist im 19. Jahrhundert zu Ehren eines deutschen Kaisers – oft Wilhelm I. oder Wilhelm II. – gepflanzt, um Herrschaft, Treue oder historische Ereignisse wie Reichsgründungen zu feiern.

Unsere Vorfahren, die alle alten Bäume verehrten und Baumfrevel schwer bestraften, hielten die Eiche für heilig. In der germanischem Mythologie war die Eiche dem Donar geweiht, dem Gott des Donners und der Fruchtbarkeit.
Noch  heute erinnern wir uns jeden Donnerstag (engl. thursday – ,,der Tag des Thor") an den von Blitz und Donner umgebenen Germanengott.

Bild 01 Habitus: Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Quelle: Von Flynnbar in der Wikipedia auf Englisch, CC BY 2.5, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=17230071

Quercus dentata kann eine Höhe bis zu 30 Metern erreichen.

Systematik:

Ordnung: Buchenartige (Fagales)
Familie:   Buchengewächse (Fagaceae)
Gattung:   Eichen (Quercus)
Art:   Japanische Kaiser-Eiche
Wissenschaftlicher Name: Quercus dentata
Syn.: Quercus daimio
Trivialnamen: Daimyo-Eiche
Englische Bezeichnung:  Japanese emperor oak

Rund 450 Arten umfasst die auf der ganzen Welt verbreitete Eichengattung.

Daimyo-Eiche: Eine weitere Bezeichnung ist Daimyo-Eiche, abgeleitet von den Daimyō, den mächtigen Feudalherren im vorindustriellen Japan.

Die Erstbeschreibung erfolgte 1784 durch Carl Peter Thunberg (1743-1822) in der Systema Vegetabilium: secundum classes ordines genera species cum characteribus et differentiis. Editio decima quarta.

Carl Peter Thunberg war ein schwedischer Naturforscher. Er gilt als Pionier der neuzeitlichen Erforschung der südafrikanischen und japanischen Pflanzenwelt, machte sich aber auch einen Namen als Malakologe und Entomologe (Insektenkundler).

Malakologe ist ein Wissenschaftler, der sich auf die Malakologie (Weichtierkunde) spezialisiert hat.

Eichen-Arten traten bereits im Tertiär auf. Sie finden sich fossil in Sedimenten der Niederrheinischen Bucht. Das im oligozänen/eozänen Baltischen Bernstein sehr häufige Sternhaar wird ebenfalls Eichen zugeschrieben.

Das Tertiär war ein geologisches Zeitalter, das vor etwa 66 Millionen Jahren begann und vor 2,6 Millionen Jahren endete.
Im Tertiär drang das Meer aus Norden zeitweise weit nach Süden vor und überflutete große Teile des Weser- und Osnabrücker Berglandes, des Münsterlandes und den Niederrhein. Es hinterließ Tone, Sande und Kiese.

Die Japanische Kaisereiche ist ein langsam wachsender Baum.
Quercus dentata hat eine sehr zerklüftete, halboffene Krone mit starker Verzweigung. Junge Bäume haben eine schmale Kronenform, die später oval bis rund wird.

Im Herbst erscheinen auffällige Früchte: grüne, in Trauben hängende Eicheln, die sich mit zunehmender Reife braun verfärben. Sie werden von Vögeln und kleinen Säugetieren gegessen, sind aber auch für den Menschen genießbar.

Im Ursprungsgebiet wurden die Eicheln des Baums gemahlen und in Gerichten und als Rohstoff für Gelee verwendet. In Japan wird sogar das Gericht kashiwa mochi (Reis-Kuchen) mit den Blättern der Art eingepackt.

Bild 02 Stamm, Große Kaiser-Eiche am Shogen-in-Tempel in der Präfektur Iwate.

Quelle: By さかおり - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=124399735

Quercus dentata hat einen charakteristischen, tief furchigen und schweren Stamm. Auch die kurzen, dicken und flaumig behaarten Zweige, die später kahl werden, sind charakteristisch für die Art.

Quercus dentata ist unempfindlich gegen Wind und Streusalz. Aufgrund der natürlichen Lage in den Küstenwäldern Nordjapans kann auch eine gewisse Resistenz gegen Seewind vorausgesetzt werden.

Bild 03 Blätter von Stockausschlägen, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Quelle: Von KENPEI - KENPEI's photo, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=7341248

Das dicke, lederartige Laub treibt mattgrün aus, verfärbt sich im Herbst gelbbraun bis braun und bleibt den ganzen Winter über am Baum.

Bild 04 Großes Blatt, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Quelle: https://www.denmulderboomteelt.com/de/products/quercus-dentata-carl-ferris-miller-auf-stamm

Die Art hat sehr charakteristische Blätter.
Das wohl markanteste Merkmal der Japanischen Kaiser-Eiche ist ihr auffallend großes Blatt, das sich mit einer Größe von bis zu 50 (!) cm präsentiert.
Damit hat der Baum von allen Eichen die größten Blätter.

Bild 05 Männliche Blüten, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Quelle: https://www.eggert-baumschulen.de/de/quercus-dentata-c-f-miller.html

Generative Merkmale:
Eichen-Arten sind einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch).

"Einhäusig getrenntgeschlechtig" bezeichnet Pflanzen, die sowohl männliche als auch weibliche Blüten tragen, diese Blüten jedoch geschlechtlich getrennt sind.

Die meist zu mehreren an der Basis junger Zweige sitzenden Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten (anemophilen) Taxa häufig der Fall ist.

Die männlichen Blüten, die Pollen produzieren, sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst. Die Blütenhüllblätter sind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten meist sechs (zwei bis zwölf) Staubblätter, es sind manchmal reduzierte  (sterile Stempel), in Form von Haarbüscheln, vorhanden.

Ende April - Anfang Mai blüht die Japanische Kaiser-Eiche auffällig mit hängenden, goldgelben Blütenkätzchen.

Bild 06 Weibliche Blüten, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Quelle: : https://www.eggert-baumschulen.de/de/quercus-dentata-c-f-miller.html

Die weibliche Blüte wird von einem Fruchtbecher (Cupula) umschlossen, der später das charakteristische "Hütchen" der Eichel.
Weibliche Blüten, viel kleiner und weniger auffällig, befinden sich an den Enden neuer Triebe. Sie sind grün und winzig, normalerweise weniger als 0,5 cm lang und entwickeln sich nach der Bestäubung zu Eicheln.

Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs) Fruchtblätter und einen Stempel mit mehreren Griffeln. Jede Cupula (Fruchtbecher, Hütchen) enthält nur eine weibliche Blüte.

Bild 07 Eichel, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Quelle: By あおもりくま,Aomorikuma - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=52298022

Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel (von althochdeutsch eihhila ,,das Junge der Eiche", früher auch Aichel, Ecker und lateinisch glans" genannt, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden.

Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher umgeben

Teil 1
Spross, Querschnitt

Bild 08 Schnittstellen, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Foto: H.-J_Koch

Bild 09 Übersicht, ungefärbter Schnitt, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 10 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 11 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 12 Übersicht, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 13 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 14 Detailaufnahme, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 15 Lentizelle, ungefärbter Schnitt, Autofluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf:
1.Pflanzenprobe liegt in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung 7 Minuten
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.15 Sekunden !!
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minuten
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3 : 1 verwendet (blau + gelb = grün).

Tipp:
Eine schöne Variante erhält man, wenn man in der letzten Färbestufe eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis 3:1 verwendet. (3 Tropfen Astrablau und 1 Tropfen Acriflavin separat ansetzen und Gemisch mit der Pipette übertragen.
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste verbleiben.
9. Entwässern mit 3x gewechseltem Isopropylalkohol (99,9 %)
10. Einschluss in Euparal.

Ergebnis:
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Bei der Betrachtung wird eine Kontrastverbesserung bei Verwendung eines BG 38 Filters (blaugrün, 3 mm dick) erreicht.
Fotos: Nikon D5000, Sony Alpha 6000

Bild 16 Identische Färbung, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Der Spross Querschnitt (35 µm} ist überfärbt.

Bild 17 Detailaufnahme mit Beschriftung, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Keine Cuticula
PH = Phloem (Bastteil eines Baumes)

MP = Markparenchym (Es dient primär der Speicherung von Nährstoffen (Stärke) und Wasser, kann aber auch Stoffwechselaufgaben übernehmen und strukturelle Stabilität verleihen).

XY = Xylem (Holzteil eines Baumes).

K = Kambium (teilungsfähige Schicht zwischen Rinde und Holz bei Bäumen).

RP = Rindenparenchym (lebende Zellen, die der Stoffspeicherung dienen).

ST = Steinzellen (sind spezialisierte Pflanzenzellen, die für extreme Festigkeit und Härte sorgen).

PE = Periderm, vielschichtig,(sekundäres Abschlussgewebe, gebildet unter der Epidermis)

Der Spross ist durch eine schützende Epidermis nach außen abgegrenzt. Stirbt die Epidermis ab, wird sie durch ein Korkgewebe ersetzt, was uns als Borke von den Bäumen her bestens bekannt ist.

Durch die Suberineinlagerungen in die Korkzellen und das Fehlen von Interzellularen bietet das Periderm einen äußerst wirksamen Verdunstungsschutz.

Allerdings ist dadurch der Gasaustausch des darunterliegenden Rindengewebes mit der Umgebung erheblich behindert. Mit Beginn der Peridermbildung werden deshalb bei den Sprossachsen an Stelle ehemaliger Spaltöffnungen sog. Lentizellen angelegt.


Bild 18 Detailaufnahme, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 19 Sklereiden (Steinzellen), Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 20 Junger Spross, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 21 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 22 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)

Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 23 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 24 Lentizelle mit Beschriftung, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


XY = Xylem, SK = Sklerenchym, RP = Rindenparenchym, K = Kork, KK = Korkkambium, FÜ = lockere Füllzellen


Die Lentizellen treten regelmäßig an den älter werdenden Achsorganen zu Beginn oder während der Korkbildung auf.
Die Entwicklung beginnt damit, dass die unter Spannung liegenden Rindenparenchymzellen sich radial verlängern und tangential teilen, wodurch zunächst eine dem Phellogen entsprechende Verjüngung geschaffen wird. Diese hat als Ganzes uhrglasförmige Form und liefert farblose Zellen, die, im Gegensatz zum Kork, zwischen sich Interzellularen einschalten, so dass ein lockeres Füllgewebe entsteht.
Bei seinem Vorrücken nach außen hebt sich die Epidermis hoch, bis diese schließlich einreißt. Meist bildet sich anschließend ein Periderm, dessen Phellogen an die Verjüngungsschicht der Lentizellen anschließt.
Solche können auch unterhalb schon fertiger Korkschichten entstehen und dieses dann sprengen.
Schließlich fallen sie als rundliche oder elliptische, leicht vorsprengende Höcker schon dem freien Auge auf, das Füllgewebe kann schließlich zu Pulver zerfallen.

Bild 25 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 26 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 27 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Verzweigtes Wollhaar
Teil 2
Spross, Längsschnitt
30 Mikrometer

W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Bild 28 Übersicht mit Beschriftung, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


MP = Markparenchym, SK = Sklerenchym, PH = Phloem, RP = Rindenparenchym

Bild 29 Detailaufnahme, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 30 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 31 Frühholz – Gefäß, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)


Bild 32 Detailaufnahme, Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz, Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata)



Verzeichnis der benutzten Literatur:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie

Bernd Miggel ,,Holzbestimmung mit dem Mikroskop", ISBN: 978-930167-81-4

Dietrich Böhlmann ,,Gehölzbiologie", ISBN: 978-3-494-01547-7

Heinz Butin ,, Farbatlas der Gehölzkrankheiten", ISBN: 3-8001-3874-3

Andreas Hase ,,Bäume", ISBN: 978-3-440-15869-2

Ulrich Hecker ,,Bäume und Sträucher", ISBN: 978-3-8354-0021-5

Woldfang Kawollek ,,Die Pflanzen der Bibel", ISBN: 978-3-8186-11299-3

P. Schmidt, U. Hecker ,,Die wildwachsenden und kultivierten Laub- und Nadelgehölze Mitteleuropas, ISBN: 978-3-494-01800-3

Schmeil ,,Leitfaden der Pflanzenkunde", 1952

,,Botanica" Das Abc der Pflanzen, ISBN: 3-8290-0868-6

The Woodbook, ISBN: 978-3-8365-3603-5

,,Das große illustrierte Pflanzenbuch", 1966

Meine Recherche gleicht einer Entdeckungsreise, bei der ein Fakt oft zu weiterführenden Zusammenhängen führt.
Ich folge dem Schneeballprinzip:
Beim Verknüpfen der Informationen stoße ich kontinuierlich auf neue, spannende Aspekte.
Ich exploriere das Thema intensiv und erschließe mir fortlaufend neue Informationsquellen.
Ich arrangiere Informationen aus Büchern und Internet, um sie zu einer in sich geschlossenen Darstellung zu fusionieren.
Ich freue mich über Rückmeldungen jeglicher Art, sei es Lob oder konstruktive Anregungen.

Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

<a href="http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2650.0" target="_blank">Hier geht es zur Vorstellung</a>

Gerne per "Du"

Wutsdorff Peter

Grüß´ Dich Hans-Jürgen,
mit diesem Beitrag hast Du Dich
 selbst übertroffen !! Gratulation!!!
Bild 19: NW vom Kreis: auch eine "extra" Steinzelle?
Bild 20: "Ach wenn doch" (utinam, lat.) ich noch so viele Haare auf meiner Glatze hätte!
Wieder sehr lehrreich.
Ich bewundere Deine Beiträge
Da steckt wieder sehr viel Zeit drin.
Hoffentlich hast Du darüber nicht Deine häuslichen Pflichten vernachlässigt
Mit bewundernden Grüßen nach Norddeutschland
Peter W

Jürgen Boschert

Lieber Hans-Jürgen,

wieder sehr lehrreich.
Die Gegenüberstellung der Beiden Schnitte 20µ vs. 35µ bei gleichen Färbebedingungen ist sehr interessant. Danke  wieder einmal.
Beste Grüße !

JB

Peter T.

Lieber Hans-Jürgen,

wieder grandios und sehr aufschlussreich!

"Unsere Vorfahren, die alle alten Bäume verehrten und Baumfrevel schwer bestraften, hielten die Eiche für heilig. In der germanischem Mythologie war die Eiche dem Donar geweiht, dem Gott des Donners und der Fruchtbarkeit."

Ein Beispiel dafür, dass früher manches tatsächlich besser war. Eine Ehrfurcht vor der Natur, auch fernab jeglicher Mythologie, stünde uns heute oft besser zu Gesichte als Gewinnmaximimierung und Leistunsgwahn.

Die Blätter (Bild 04) sind wirklich der Wahnsinn!

Deine Autofluoreszenzaufnahmen suchen ihresgleichen. Ich bin schon am Hin- und Her-Überlegen, ob ich meinem DMLB auch eine Fluoreszenzeinrichtung gönnen soll.


Schöne Grüße nach Weyhe

Peter


P.S. Natürlich kommt die Eiche in die Botanik-Liste.
Liebe Grüße
Peter

Manfred Rath

Hallo Hans Jürgen

Du veröffentlichst Beiträge am laufenden Band, jeder von ihnen in höchster Qualität, schön, dass sie in der Botanik Liste nicht verloren gehen.

Viele Grüße aus (noch) Kroatien, morgen geht's zurück in die Steiermark
Ich lebe in der Region "Steirisches Vulkanland" - bin aber kein Vulkanier sondern waschechter Steirer.

mikropit

Ein großes Kompliment für Deine umfassende, lehrreiche Darstellung. Deine Bilder sind nicht nur interessant sondern einfach schön.
Danke
Peter Mikropit
mikropit

Spectrum

Hallo Hans Jürgen,
Auch wenn ich kein Botaniker bin, deine wunderbar aufbereiteten Beiträge mit deinen erstklassigen Bildern, lese ich jedes Mal mit Genuss. Was für eine Arbeit!
Die Botanik-Liste ist dank dir und und weiterer Mitstreiter, inzwischen ja schon zu einem wirklich außergewöhnlichen online Nachschlagewerk angewachsen, das sich sehen lassen kann!
An dieser Stelle auch ein dickes Lob und Dankeschön an Peter T. für seine unermüdliche Arbeit.
Toll, sowas!
LG Holger

Holger
Duzen und meine Bilder (auch ungefragt)  bearbeiten, mit eigenen Aufnahmen ergänzen und weitergeben erwünscht!

Hans-Jürgen Koch

Liebe Pflanzenfreunde,

Peter W. , Jürgen, Peter T. , Manfred, Peter und Holger,

danke für eure Rückmeldungen.

Es freut mich, wenn ich die Kommentare lese.

@ Peter W.
diese Zellen im Bild 19 sind Sklerenchymzellen,
Sklerenchymzellen sind spezialisierte, meist abgestorbene Pflanzenzellen mit stark verdickten, oft verholzten Sekundärwänden. Sie bilden als Festigungsgewebe das "Skelett".

@ Peter T. ,
eine Fluoreszenz-Einrichtung  bringt die Bilder zum Leuchten.

Gruß
Hans-Jürgen
Plants are the true rulers - Pflanzen sind die wahren Herrscher.

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Gerne per "Du"