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Im Netz verfangen...

Begonnen von Peter V., August 11, 2026, 20:00:52 NACHMITTAGS

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Peter V.

hat sich leider dieser Wasserfloh.

Nachdem ich die tollen Wassernetz-Bilder von Michael Plewka gesehen habe, bin ich am Wochenende auch mit dem Netz auf Netzfang zum Harkortseee und Kemnader See gegangen. So schöne Fotos (wie sie auch Anne vor einigen Jahren gezeigt hat) sind mir nicht gelungen, aber dennoch zeige ich sie einmal.

Herzliche Grüße
Peter

Daphina_Netz.jpg

Netz.jpg
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

reblaus

Lieber Peter -

Harkort- und Kemnadersee rufen Jugenderinnerungen wach, vor allem wenn sie derart mit tragischen Ereignissen und Aesthetik verknüpft werden!
Mein Lob für deine Fotos müssten deshalb etwas voreingenommen aufallen, weshalb ich vorsichshalber "summa ..." auf "magna cum laude" reduziere!


Viele Grüße

Rolf

Peter V.

Hallo,

noch ein wenig Vernetztes...

Herzliche Grüße
Peter

Netz4.jpg

Netz3_ai.jpg

Netz6.jpg

Netz5.jpg
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Spectrum

Lieber Peter,
Das sind allesamt sehr schöne Aufnahmen.
Der "eingerahmte" Wasserfloh ist ein ganz besonderer Schnappschuss.
Aber auch sonst eine schöne Serie.
LG Holger
Holger
Duzen und meine Bilder (auch ungefragt)  bearbeiten, mit eigenen Aufnahmen ergänzen und weitergeben erwünscht!

GerhardL

Hallo Peter,

sehr schöne Aufnahmen, danke fürs zeigen.

VG
Gerhard

Peter T.

Lieber Peter,

tolle Aufnahmen, die selbst mich als Gelegenheitstümpler faszinieren.

Die eingeklemmte Daphnie (?) ist natürlich der Clou.

Schöne Grüße

Peter

bernd552

Lieber Peter,

gib es doch zu, du hast ein Nylonstrumpf deiner Frau geklaut, es als Planktonnetz genutzt und dieses sammt Beute unters Mikroskop gelegt ;)

Früher waren Nylonstrümpfe beim VW Käfer ein wichtiges Ersatzteil für einen gerissenen Keilriemen, du hast deren Einsatzmöglichkeit für die Mikroskopiker aufgewertet. ;D

Schöne Bilder

LG
Bernd

Jürgen Boschert

Lieber Peter,

das sind wundervolle Aufnahmen, danke fürs Teilen!

Ich habe mein letztes Wassernetz vor > 20 Jahren in einem Brunnen im Zoo HD gefunden, seither keins mehr.
Beste Grüße !

JB

Peter V.

#8
Hallo,

Danke für die netten Kommentare. Noch drei weitere Netzbilder, auch zum Vegrleich der extrem unterschiedlichen Größen.

Hezrliche Grüße
Peter

Netzvergleich.jpg

Netz_Kreuzung.jpg

Netz_Kontakt.jpg
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Siegfried

#9
Hallo Peter,
ich habe deinen Beitrag jetzt erst gesehen. Nach meiner Meinung, eine rundum gelungene Präsentation von Hydrodictyon. Besonders gefallen mir deine Aufnahmen mit Dunkelfeld, oder sind es evtl. Aufnahmen mit DunkelDIK ?  8)
  lG von Sigi

dicentra

Hallo Peter,

du zeigst mal wieder klasse Bilder!
Optisch ansprechend ist natürlich das Dunkelfeld und mit dem "Floh" hast du eine ganz besondere Situation eingefangen, das sieht man nicht alle Tage!
Aus botanischer Sicht finde ich aber tatsächlich die letzten Bilder interessant. Diese massiven Größenunterschiede ignoriert man beim Tümpeln oft. Man schaut, ob das allgemeine Aussehen des Objekts einigermaßen hinkommt, misst aber dann doch oft nicht nach. Da werden dann Varianzen innerhalb von Arten oftmals übersehen, oder verschiedenen Arten zu einer zusammengewürfelt, weil sie halt so ähnlich aussehen (aber völlig verschieden groß sind).

Viele Grüße,
Oli

Gerd Schmahl

Hallo Oli,
in diesem Fall ist es aber umgekehrt: Trotz immenser Größenunterschiede, ist das die gleiche Art und die großen Zellen hier im Bild sind noch nicht ausgewachsen. Es finden sehr viele "unvollständige Zellteilungen" statt. Eigentlich teilen sich nur die Zellkerne, aber die Zelle zunächst nicht. Erst wenn einige hunderte Zellkerne in jeder Zelle vorliegen, grenzt sich der übrige Zellinhalt ab und bildet innerhalb der alten Zellmembran ein neues Netz mit einkernigen Zellen. Die alte Zellmembran platzt irgendwann auf und entlässt das neue Netz. Das passiert nahezu zeitgleich mit allen Zellen eines erwachsenen Netzes, so dass aus einem Netz plötzlich hunderte neue Netze frei werden. Wenn genügend passende Nährstoffe im Wasser sind, kann das in kurzer Zeit zu den von Michael beschriebenen massiven Algenblüten führen. Dabei sieht das auf den ersten Blick nicht anders aus, als die Blüte von üblichen Fadenalgen wie z.B. Spirogyra. Es lohnt sich also durchaus, jede Algenblüte zu mikroskopieren. Das ist nicht immer das Gleiche, auch wenn es makroskopisch sehr ähnlich erscheint.

LG Gerd
Man sagt der Teufel sei, im Detail versteckt,
doch hab' ich mit dem Mikroskop viel Göttliches entdeckt.