Autor Thema: Botanik: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare) *  (Gelesen 24182 mal)

David 15

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #15 am: August 23, 2011, 21:55:30 Nachmittag »
Hallo Klaus,

Ich bin mir zwar nicht sicher ob du das Gewicht meinst, aber diese Angabe steht über dem Bild mit dem grauen Holzkasten. Ich hoffe dass das kein scherz war  ;D

Viele Grüße
David
''Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.'' ( Albert Schweitzer)

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Klaus Herrmann

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #16 am: August 23, 2011, 22:16:29 Nachmittag »
Hallo David,

das war jetzt man nicht "Zwischen den Zeilen" sondern zur Abwechslung "zwischen den Bildern"

habe ich glatt übersehen!

danke für den "Augenöffner"

Und OT:

"Okularpärchen" ist kein Witz, das sind 2 kleine Okulare die zusammen gehören! :D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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David 15

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  • David Kubon
Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #17 am: August 23, 2011, 22:23:00 Nachmittag »
Hallo Klaus,

Bald wird es ein neues ''Pärchen'' geben ! Dann wird meins nicht mehr so einsam sein  :D Hoffentlich zoffen sie sich nicht  ;)

Viele Grüße
David
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beamish

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #18 am: August 24, 2011, 05:00:34 Vormittag »
Zitat
...und wiegt komplett geschätzt 5 Kilo
steht oberhalb vom zweiten Bild.

Grüße,

Martin


Oh.. hab gar nicht gesehen, daß David schon geantwortet hat...
« Letzte Änderung: August 24, 2011, 05:45:47 Vormittag von beamish »
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Rolf-Dieter Müller

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #19 am: August 24, 2011, 08:14:54 Vormittag »
Lieber Jörg,

besonders interessant ist der erste Teil Deines Beitrages, wo Du zusammen mit den Bilder zeigst, das es mit überschaubarer Geräteausstattung durchaus möglich ist vorzeigbare Ergebnisse zu bekommen.

Ein gutes Stativ mit adaptierter Kompaktkamera, zwei Achromate reichen, eine Rasierklinge, etwas Simultanfarblösung und schon kann man außerhalb der eigenen vier Wände Bilder für das Forum machen.

Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter

Fahrenheit

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #20 am: August 24, 2011, 15:03:13 Nachmittag »
Lieber Rolf-Dieter,

da war ich auch überrascht und zu dem kleinen Leitz und seinen Möglichkeiten habe ich einen kleinen Artikel für die MKB Webseite in Vorbereitung.
Andere Stative in der gleichen Qualitätsliga wie z.B. die kleinen Lomos sind sicher genau so gut geeignet.

Herzliche Grüße
Jörg
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Jürg Braun

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #21 am: August 24, 2011, 18:06:17 Nachmittag »
Guten Tag

Hier das HM-Lux mit Ansteckleuchte aber ohne Objektführer.



Gruss in die Runde

Jürg

Fahrenheit

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #22 am: August 25, 2011, 08:16:10 Vormittag »
Lieber Jürg,

danke für das Bild!

Zwar ohne Objektführer (den habe ich auch zugekauft und er ist nicht "original" sondern gehört wohl zum SM), aber mit Filterhalter am Kondensor und einer Ansteckleuchte, die ich noch nicht kannte.

Das kleine HM scheint eine ganz schön flexible Ausstattung gehabt zu haben.

Herzliche Grüße
Jörg
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Eckhard

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #23 am: August 25, 2011, 11:35:04 Vormittag »
Lieber Jörg,

Danke für die schöne Dokumentation. Hast Du eine Idee, wie stark die Farben unter der lange Verweildauer in 2-Propanol gelitten haben? Das würde mir für meine Reisen ganz neue Perspektiven ermöglichen :D

Herzliche Grüsse
Eckhard
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Fahrenheit

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #24 am: August 25, 2011, 20:41:00 Nachmittag »
Lieber Eckhard,

vielen Dank für Dein Lob!  :)

Aus meiner Sicht haben die Schnitte nicht sehr gelitten. Die Bilder 6 und 7 sind direkt nach der Färbung in Wasser aufgenommen, die Bilder 8 bis 10 nach 6 Tagen in Isopropanol und Einschluss in Euparal (nach 4 weiteren Tage zum Aushärten ...). Die unterschiedlichen Farbnuancen beruhen sicher mehr auf dem Medium (Wasser und Euparal) und eben der völlig unterschiedlichen Hardware (Leitz HM mit Spiegelbeleuchtung und Leica DME mit Halogenlicht).

Hier kannst Du ein wenig abschätzen, wie das Isopropanol sich bei der Lagerung verfärbt hat:

Links oben einige Schnitte noch im Isopropanol aus dem Transportbehälter, rechts unten einige in frischem Isopropanol.

In so fern spricht nichts gegen die neuen Perspektiven.  ;)

Herzliche Grüße
Jörg
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Holger Adelmann

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #25 am: August 25, 2011, 21:32:13 Nachmittag »
So - endlich wieder zuhause von den sehr heissen Balearen.
Jetzt kann ich Deine schönen Rainfarn-Bilder endlich auf einem grossen Monitor anschauen lieber Jörg.
Mir gefällt hier die Wacker Version auch eindeutig besser.

Herzliche Grüsse
Holger


Rolf-Dieter Müller

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #26 am: August 26, 2011, 08:13:49 Vormittag »
... Die Bilder 6 und 7 sind direkt nach der Färbung in Wasser aufgenommen, die Bilder 8 bis 10 nach 6 Tagen in Isopropanol und Einschluss in Euparal (nach 4 weiteren Tage zum Aushärten ...)....

Lieber Jörg,

vielen Dank für Deine Erläuterung. Unabhängig von den verschiedenen Beleuchtungen meine ich, das Chrysoidin ist durch die längere Aufbewahrung in Isopropylalkohol ausgezogen und Fuchsin wurde nachdifferenziert. Bei der zweiten Aufnahmeserie fehlt rot-orange als Farbmischung von Fuchsin und Chrysoidin. Dieses könnte, wenn auch nur von Spuren, durch Restwasser im Isopropylalkohol passiert sein.

@Eckhard, ich glaube mich zu erinnern, das Du Dein Isopropylalkohol nachbehandelst, um es absolut wasserfrei zu bekommen. Insofern könnten bei Deiner angedachten Anwendung kritische Farben wie Chrysoidin und Acridinrot bzw. Acriflavin etwas mehr halten.

Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter

Fahrenheit

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #27 am: August 26, 2011, 08:36:17 Vormittag »
Lieber Rolf-Dieter,

mit Deiner Einschätzung zum Fuchsin hast Du auf alle Fälle recht, das sieht man ja auch schon an dem rötlich verfärbten Isopropanol aus der Transportflasche in meinem Bild weiter oben. Im Zweifel würde ich sagen, dass diese leichte Nachdifferenzierung den Schnitten eher gut getan hat.

Ob das Chrysoidin ausgezogen wurde, mag ich anhand der hier gezeigten Bilder nicht beurteilen - bei meinen Etzold Grün Färbungen finde ich es meist nur in der Cuticula wieder. Bernard beherrscht die Färbung auf alle Fälle deutlich besser - wie seine tolle Bilder-DVD und seine Forenbeiträge im Le Naturaliste eindrucksvoll beweisen.

Ich werde die Tage bei leicht bedecktem Himmel noch einmal Fotos der fertigen Präparate mit dem Leitz HM machen, um einen besseren Vergleich zu ermöglichen. Als Unbekannte bleibt dann nur noch das Euparal im Rennen. Auch werde ich bei Gelegenheit einmal nach Etzold Grün gefärbte Schnitte nach dem Entwässern mit reinem Isopropanol in Isopropanol 95% und rein einige Tage stehen lassen, um direkt vergleichen zu können.

Herzliche Grüße
Jörg  
« Letzte Änderung: August 26, 2011, 08:37:48 Vormittag von Fahrenheit »
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Eckhard

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #28 am: August 26, 2011, 09:03:52 Vormittag »
Guten Morgen Jörg und Rolf-Dieter,

die Petrischale sieht doch schon nach stärker ausgebluteten Farben aus. Man müsste dem 2-Propanol ein Molekularsieb beigeben. Ich wollte am Wochenende etwas schneiden - dann kann ich ja mal ein paar Schnitte abzweigen und "eintopfen".

Herzliche Grüsse
Eckhard


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Klaus Herrmann

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Re: Ein Mittbringsel aus Römö - der Rainfarn (Tanacetum vulgare)
« Antwort #29 am: August 26, 2011, 09:35:58 Vormittag »
Lieber Jörg,

Zitat
Bernard beherrscht die Färbung auf alle Fälle deutlich besser - wie seine tolle Bilder-DVD und seine Forenbeiträge im Le Naturaliste eindrucksvoll beweisen.

Bernard macht keine Dauerpräparte, wie ich schon länger von ihm weis. Es geht ihm nur um die fotografische Dokumentation, das bedeutet: alle Schnitte sind perdu! Und die Gefahr, dass die Rot/Gelb-Komponente ausgezogen wird bei der Entwässerung ist nicht vorhanden.

 Die Aufnahmen macht er fast immer in leicht verdünntem Glycerin (wegen der Verdunstung). Durch den etwas höheren Brechungsindex werden die Farben zudem auch brillanter, als in reinem Wasser.
Differenziert wird bei ihm ebenfalls mit 70% Ethanol - aber nur, sofern notwendig.

Die Konstanz der Ergebnisse ist gesichert, weil er letztes Jahr 500 ml Etzold grün bei mir gekauft hat. Das zeigt auch, dass meine Rezeptur der Farblösung stabil ist.

Wenn man gefärbte Schnitte in Flüssigkeit aufbewahren will, dann ist es besser sie nach dem Entwässern nicht im Isopropanol zu belassen, sondern ein indifferentes Lösemittel wie Xylol oder Rothihistol (das ich nicht nehme) zu verwenden. Man muss natürlich darauf achten, dass das Gefäß gut schließst.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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