Autor Thema: Platane *  (Gelesen 3940 mal)

Eckhard

  • Member
  • Beiträge: 2126
    • Vorstellung
Platane *
« am: September 20, 2011, 21:17:50 Nachmittag »
Hallo,

dies ist mein erster Versuch eines Panoramas. 11 Einzelbilder, komplett unbearbeitet, wurden zu einem Panorama zusammengefügt. Leider sind auf dem Panorama ein paar Stellen unscharf - da muss ich noch mal probieren, ob das nicht besser geht. Trotzdem, für alle Schnibbelfreunde, hier ist die Platane.


Blattstiel der Platane, Färbung nach Wacker W3A, Panorama aus 11 Einzelbildern 10x, manueller Weissabgleich, Verkleinerung auf 1200x900

Herzliche Grüsse
Eckhard
« Letzte Änderung: Dezember 19, 2013, 12:42:48 Nachmittag von Florian Stellmacher »
Zeiss Axioscope.A1 (HF, DF, DIK, Ph, Pol, Epifluoreszenz)
Nikon SE2000U (HF, DIK, Ph)
Olympus SZX 12 (HF, DF, Pol)
Zeiss Sigma (ETSE, InLens SE)

www.wunderkanone.de
www.penard.de
www.flickr.com/wunderkanone

rekuwi

  • Member
  • Beiträge: 2011
Re: Plantane
« Antwort #1 am: September 20, 2011, 22:14:58 Nachmittag »
Lieber Eckhard,

da gibt es aber absolut nichts dran zu meckern! Im Gegenteil - das ist doch Klasse. Und die Färbung wie immer einwandfrei. Eine rundum gelungene Augenweide. Nicht nur für Pflanzenanatomen!

Liebe Grüße
Regi

Jan Kros

  • Gast
Re: Platane
« Antwort #2 am: September 21, 2011, 14:39:46 Nachmittag »
Hallo Eckhard,
Sehr schönes Panorama, mit welchem Programm ist das gemacht worden
Herzlichen Gruss
Jan

Eckhard

  • Member
  • Beiträge: 2126
    • Vorstellung
Re: Platane
« Antwort #3 am: September 21, 2011, 15:10:25 Nachmittag »
Hallo Jan,

ich habe Autopano Pro benutzt.

Herzlicher Gruss
Eckhard
Zeiss Axioscope.A1 (HF, DF, DIK, Ph, Pol, Epifluoreszenz)
Nikon SE2000U (HF, DIK, Ph)
Olympus SZX 12 (HF, DF, Pol)
Zeiss Sigma (ETSE, InLens SE)

www.wunderkanone.de
www.penard.de
www.flickr.com/wunderkanone

Kurt Wirz

  • Member
  • Beiträge: 868
Re: Platane
« Antwort #4 am: September 21, 2011, 19:03:17 Nachmittag »
Hallo Eckhard
Ein sehr schönes Bild mit vielen Details.
Im Bereich der Auflicht Makro-Fotografie habe ich ähnliches versucht.
Ich habe 9 Bilder (jeweilen gestackt) mit höherer Vergrösserung des Objektes angefertigt.
Das resultierende Bild war aber nicht markannt besser aufgelöst, wie wenn ich das Objekt mit weniger Vergrösserung mit einem Bild aufgenommen habe.
Bei normaler Fotografie, z.B. einer Landschaft, summiert sich bei einem Panorama die Auflösung einzelner Aufnahmen im resultierenden Bild, da bei den Einzelaufnahmen die Auflösung der Optik immer noch grösser ist wie die des Chips.
In der Makro- und vor allem in der Mikrofotografie geht die Auflösung bei stärkerer Vergrösserung in den Keller, da die Auflösung der Optik schlechter ist wie die des Foto-Chips (bei vergleichbarer Kamera wie oben erwähnt).
Um ein Bild zu erhalten, das die dreifache Auflösung (3x3=9) hat, benötigt man wegen der Überlappung 4 mal mehr Bilder (4x4=16), die jeweilen optisch 4 x stärker Vergrössert sein müssen.
Da in der Mikroskopie die Anzahl Linien pro Bildhöhe bei stärkerer Vergrösserung spürbar ab nimmt, ist der Gewinn an Auflösung bei einem Panorama im Vergleich zum Aufwand viel geringer, wie bei Landschaftsaufnahmen.
Meine Frage: Bist du mit dem Ergebnis bei diesem Aufwand zufrieden, oder eher frustriert, weil du mehr erwartet hast?
Eine Verdoppelung der Pixel auf einer Chipfläche sieht man dem Bild nicht an.
Eine Verdoppelung der Auflösung (also vier mal mehr Bildpunkte, somit doppelte optische Vergrösseung) siht man kaum, nur im gegnübergestellten Vergleich ist sie erkennbar.
Um wirklich und spürbar mehr Details zu erkennen ist ist eine 4 Fache Vergrösserung nötig.
In der Mikroskopie wird aber bei einer 4 fach höheren Vergrösserung die Auflösung nicht um das vierfache erhöht, um eine 4 fache erhöhung der Auflösung zu erreichen müsste in der Mikroskopie die Vergrösserung in etwa  *6 mal" höher sein. Das würde bedeuten, dass ein Bild an Stelle von einer Aufnahme mit 36 Aufnahmen (6x6) hergestellt werden müsste???!!!

Kurt

« Letzte Änderung: September 21, 2011, 19:19:50 Nachmittag von Kurt Wirz »
.
Klassisches auflicht Focus-Stacking
http://www.focus-stacking.com

Eckhard

  • Member
  • Beiträge: 2126
    • Vorstellung
Re: Platane
« Antwort #5 am: September 21, 2011, 19:11:04 Nachmittag »
Hallo Kurt,

der Aufwand war recht klein - 10 Minuten für die 11 Bilder und 5 Minuten für den Stack. Zufrieden bin ich noch nicht - aber ich habe den erstbesten Schnitt genommen, der bei mir rumlag und bisher keine Erfahrungen mit Autopano Pro gesammelt.

Der Grund für das Panorama sind die Übersichtsaufnahmen für meine Schnitte. Bei den Objektiven mit der Vergrösserung 5x und weniger muss ich die Hilfslinse des Kondensors wegklappen, damit das Bild ganz ausgeleuchtet ist. Dadurch werden die Farben recht flau. Das Panorama ist ein Versuch, dies zu umgehen.

Herzliche Grüsse
Eckhard

Zeiss Axioscope.A1 (HF, DF, DIK, Ph, Pol, Epifluoreszenz)
Nikon SE2000U (HF, DIK, Ph)
Olympus SZX 12 (HF, DF, Pol)
Zeiss Sigma (ETSE, InLens SE)

www.wunderkanone.de
www.penard.de
www.flickr.com/wunderkanone

Kurt Wirz

  • Member
  • Beiträge: 868
Re: Platane
« Antwort #6 am: September 21, 2011, 19:22:47 Nachmittag »
Hallo Eckhard

Dieses Argument habe ich nicht gekannt (ich kenne vieles in der Mikroskopie nicht!) und erklärt und rechtfertigt somit auch den "geringen" Mehraufwand.
Vielen Dank

Kurt
.
Klassisches auflicht Focus-Stacking
http://www.focus-stacking.com

Rolf-Dieter Müller

  • Member
  • Beiträge: 926
Re: Platane
« Antwort #7 am: September 21, 2011, 20:11:28 Nachmittag »
Lieber Eckhard,

mit dem Übersichtsbild der Platane zeigst Du, das es sich wirklich lohnt statt in Vergrößerung lieber in Auflösung zu denken.

Die kleineren unscharfen Stellen können verschiedene Ursachen haben. Ein etwas unebenes Präparat möchte ich bei Dir ausschließen. Andere Ursachen sind Störungen beim Erstellen der Einzelbilder. Vom Nachfokussieren einzelner Aufnahmen über versehentliches Berühren des Kreuztisches bis zum zu schnellen Erstellen des nächsten Einzelbildes ist vieles möglich. Sogar temporäres Fremdlicht wirkt sich negaitv aus. Letzteres würde man aber an Helligkeitsgradienten erkennen, was hier nicht zutreffen dürfte.

Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter