Autor Thema: Nano Aquarium Projekt  (Gelesen 18454 mal)

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Re: Nano Aquarium Projekt Update
« Antwort #15 am: Januar 27, 2009, 14:17:23 Nachmittag »
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Klaus Herrmann

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #16 am: Januar 27, 2009, 16:32:15 Nachmittag »
Hallo Mike,

PH dürfte am einfachsten sein. Nur muss man wissen wie genau?
Für die anderen Parameter gibt es sicher auch Teststäbchen.

Bei KH falle ich allerdings nur mir selber ein, aber ich bin sicher in nur sehr geringer Konzentration in Deinen Becken zu finden ;)
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Segu

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #17 am: Januar 27, 2009, 18:23:28 Nachmittag »
Hallo Klaus,

ich glaube er meint die Carbonathärte.

Auch denke ich nicht, dass er einen Chemiker an sein Miniaquarium lassen will, eher ein Biologe.  ;D

mit freundlichen Grüssen

Michel Siegrist

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BUANA

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #18 am: Januar 29, 2009, 18:11:31 Nachmittag »
Hallo Alle.

Tipp für die Verwendung von Holz im Aquarium:

Egal ob Salz-oder Süsswasser - Egal ob nasses oder trockenes Moorkienholz o.Ä.

Ich habe mit Nicht vorbehandeltem Holz schlechte Erfahrungen gemacht.

Parasiten und Krankheiten.

Alle Hölzer die für Aquaristik benutzt werden, müssen Vorbehandelt werden:

Mehrtäge Bäder in Kochsalz-Lösg. ca.10%
Dann Wässern, bei mehrmaligem Wasser-Wechsel
So kann das Holz ins Aquarium gebracht werden.
Holz das länger Zeit an Luft lag muß auch so behandelt werden.

30 Min. Kochen in Kochsalz-Lösung tötet nicht alle Keime und kann die O.g.
Behandlung nur begleiten.


Grüsse aus Lünen (Nähe Dortmund)

Günter


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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #19 am: Januar 29, 2009, 18:21:38 Nachmittag »
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Markus J.

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #20 am: Februar 01, 2009, 13:15:53 Nachmittag »
Hallo Mike,

da ich zum Mikroskop eher nur durch die Aquaristik gekommen bin, ist mein Wissen bzgl. Auqaristik deutlich ausgeprägter. Nebenbei habe ich auch noch ein Gewerbe für Aquaristik angemeldet, aber keine Angst, ich möchte niemandem etwas andrehen  ;)

Bzgl. Wassertests kann man sagen, dass die Wassertests in der Aquaristik nicht überteuert sind, im Gegenteil. Wenn man sich entsprechende Testsets aus dem Laborbereich o. Schwimmbadbereich besorgt, zahlt man meist wesentlich mehr. Die Preise beziehe ich aber eher auf den Aquaristikversandhandel, der kleine Laden um die Ecke ist dann doch meist teuer.

Von Teststäbchen würde ich abraten, da sie meist total daneben liegen.
Oft ist es aber nicht nötig, alles zu testen, manchmal reicht es schon aus, die Wasserwerte lt. Wasserwerk zu kennen, um ungefähr abschätzen zu können, ob sich nach entsprechenden Wochen ein akzeptables Wasser ergibt.
Poste doch mal einen Link zu deinem Wasserwerk, die haben meistens die Leitungswasserwerte online aufgeführt.

Bei Garnelen unbedingt auch auf den Kupfergehalt achten. Beim Wasserwechsel immer erst einige Liter ablaufen lassen, falls Kupferleitungen im Haus installiert sind. Vorsicht auch bei der Entnahme aus Warmwasserboilern.

Wurzeln sollte man ausreichend lang wässern, die Gefahr einer Parasitenübertragung ist gering, wenn sie nicht gerade in einem anderen fischbesetzten Becken gelegen hat. Ich würde nur Moorkienwurzeln einsetzen, keine Mangrove u, was es da sonst noch alles so gibt. Aber Achtung: Neue Moorkien säuern das Wasser stark an und färben es braun.

Fe muss man für einen guten Pflanzenwuchs meist nachdosieren, da Fe u. Mn normalerweise im Wasserwerk größtenteils entfernt wird. Es fällt aber auch im Aquarium schnell aus bei entsprechendem Redoxwert. Es empfiehlt sich daher eine tägliche Nachdosierung u. nicht wie auf vielen Produkten angegeben die wöchentliche Dosierung.

Bzgl. Temperatur würde ich mich auf Bewohner u. Pflanzen einstellen, die bei 25°C gut klarkommen, hier hat man die besten Auswahlmöglichkeiten. Höhere Temperaturen werden von Garnelen meist nicht gern gesehen.

Schöne Grüße
Markus

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #21 am: Februar 06, 2009, 22:55:16 Nachmittag »
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Markus J.

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #22 am: Februar 07, 2009, 13:01:58 Nachmittag »
Hallo Mike,

gut erklärt mit dem Stickstoffkreislauf !
Was man leider nur sehr selten liest ist, dass dieser Kreislauf erst dann richtig in Gang kommt, wenn auch organische Belastung in das kleine Ökosystem kommt.

Die von Dir skizzierte Vorgehensweise ist richtig, dass man möglichst zwei Wochen erst mal keine Wirbeltiere hineinsetzt. Es stellt sich eine Grundbesiedelung verschiedenster Mikroorganismen ein. Dann sollte man aber langsam beginnen und sparsam ein paar Wirbeltiere einzusetzen. Dies wären bspw. 10  Garnelen für ein Nanobecken. Die Fütterung erfolgt dann sparsam und unter Kontrolle des pH-Wertes sowie des Nitrit-Wertes. Der pH sollte wie von Dir beschrieben idealerweise nicht über 7 gehen.

Man kann das System durchaus ohne Wirbeltiere ein Jahr betreiben und es kann trotzdem ein Nitritpeak kommen, wenn dann auf einmal Wirbeltiere hinzukommen, die Futter bekommen. Auch wenn schon einige Tiere drin sind und man erhöht die Anzahl nach einigen Wochen deutlich, kann es wiederum zu einem Nitritpeak kommen. Der Besatz u. der Futtereintrag korrelliert mit einiger Zeitverzögerung mit den sich bildenden Bakterien, die am Nitrifikationsprozess beteiligt sind. Wird der Besatz reduziert, geht nach einiger Zeit auch die Bakterienanzahl wieder runter, da die Nahrung fehlt.

Eine gute Methode, dass ganze ein wenig zu beschleunigen, hat ein guter Bekannter in seinem Buch geschrieben:

Zitat aus dem Buch "Diskus" von Gerhard Rahn:
"Eine weitere erprobte Variante, einen Filter einzufahren, besteht darin, das Becken einzurichten und es eine Zeit ohne Fische zu belassen. Während dieser gibt man gelegentlich eine kleine Menge Milch in das Wasser und zwar soviel, dass das Wasser sich ganz leicht trübt. Wenn die Trübung verschwindet, gibt man erneut etwas Milch hinzu. Den Vorgang wiederholt man so oft, bis auch eine etwas größere Menge in wenigen Stunden völlig abgebaut wird. Auch zwischen den Fingern zu Pulver zerriebenes Flockenfutter erfüllt den gleichen Zweck.

Bevor man die Fische einsetzt, müssen noch einmal Ammonium/ Ammoniak, Nitrit und der pH-Wert überprüft werden. Auch ein ständig ansteigender Nitratwert zeigt an, dass die „Filterbiologie“ in Gang gekommen ist. Ist dies der Fall, kann man die Fische einsetzen. In den ersten Tagen sollte man sicherheitshalber nur sehr sparsam füttern, damit sich die Filterbakterien an die veränderte Situation anpassen können."

Das Gleiche gilt übrigens auch in einem Nanobecken, auch wenn er z.T. filterlos betrieben wird. Hier siedeln sich die Bakterien dann hauptsächlich in den oberen Bodenschichten an, die die Nitrifikation übernehmen.

Viel Erfolg
Markus

Detlef Kramer

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #23 am: Februar 07, 2009, 13:08:33 Nachmittag »
Hallo Markus,

nur eine Anmerkung: Garnelen sind keine Wirbeltiere. Fische wären Wirbeltiere. Die Garnelen (Krebse) gehören zur großen Gruppe der Gliedertiere.

Gruß

Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

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Markus J.

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #24 am: Februar 07, 2009, 13:16:25 Nachmittag »
Hallo Detlef,

danke für die Berichtigung ! Bin halt Maschinenbauer und dachte, dass sowohl Fische als auch Garnelen zu der Gruppe der Wirbeltiere gehören. Wieder was gelernt :-)

Ich meinte also sowohl Fische, als auch Garnelen, die die Nitrifikation beschleunigt in Gang bringen.

Schöne Grüße
Markus

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #25 am: Februar 07, 2009, 14:11:05 Nachmittag »
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Erik W.

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Re: Nano Aquarium Projekt => der Bogen zur Mikroskopie
« Antwort #26 am: Februar 07, 2009, 20:44:37 Nachmittag »
Hallo Mike,

du schlägst doch mit dem Thema irgendwann den Bogen zur Mikroskopie (es könnte ja sonst der Verdacht aufkommen, es wäre OffTopic ;-)).
Ich freue mich jedenfalls schon auf schöne Mikroaufnahmen von ersten Proben.

VG und vor allem Erfolg bei der Besiedelung.

Erik

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #27 am: Februar 09, 2009, 00:42:58 Vormittag »
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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #28 am: Februar 09, 2009, 10:16:15 Vormittag »
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PAKRO

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Re: Nano Aquarium Projekt
« Antwort #29 am: März 22, 2009, 20:43:25 Nachmittag »
Hallo Herr *****!

Da ich mich auch mit dem Gedanken trage solch ein Projekt zu starten, wollte ich mich mal erkundigen wie
der Stand der Dinge bei Ihrem "Nano Aquarium" ist.

Beste Grüße und in gespannter Erwartung

Peter