Autor Thema: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!  (Gelesen 154478 mal)

Yuval Goren

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #195 am: Januar 07, 2013, 17:02:38 Nachmittag »
Hallo Stefan,
Mit Vergnügen. Ich möchte meine eigene Entwicklung von Mikroskop zu präsentieren. Ich werde es in den nächsten Tagen tun.

Florian Stellmacher

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #196 am: Januar 07, 2013, 19:36:10 Nachmittag »
Dear Yuval,

what a great surprise to meet you here again! I told you about our Mikroskopie-Forum in an e-mail yesterday - and here you are!

You are sincerely invited to write a small introduction to your person and your field of interest in Mikroskopiker im Netz. Everybody ist curious!

And please write in English, the Google translator obviously doesn't work as correct as you probably expect.

Best regards,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
Zeiss Axioskop 40 (DL, Pol, AL-Fluoreszenz)
Olympus BHS (DL, Pol, Multidiskussionseinrichtung)
Leitz Orthoplan (DL, DF, Pol, AL-Fluoreszenz)
Zeiss Phomi I - III (DL, DL-DIK, Phako, AL-Fluoreszenz)
Wild M400 Fotomakroskop (DL, DF, AL, Pol)

beamish

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #197 am: Januar 07, 2013, 19:47:24 Nachmittag »
A warm welcome also from me Yuval!

You are not alone, I am an archaeologist as well, but working with the microscope just for my pastime: mycology.

Best regards,

Martin
Zeiss RA mit Trinotubus 0/100
No-Name China-Stereomikroskop mit Trinotubus
beide mit Canon EOS 500D

Yuval Goren

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #198 am: Januar 08, 2013, 08:33:52 Vormittag »
Hi Florian,
In fact, I was following your forum for a long time. Our correspondence, and your mention that there are some English speakers who joined it too, encouraged me to register. You are right, Google translate creates ridiculous texts and I won't use it anymore. I'll probably need to improve my German sometime...  :'(
I'll contribute to the URL that you suggested.
Yuval

Hagen

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #199 am: Februar 10, 2013, 10:09:14 Vormittag »
123. Burgers' Zoo in Arnhem, Nederland

http://www.burgerszoo.nl

Sehr beeindruckender und wunderschöner Zoo. Die Tiere werden zum Teil in sogenannten Ökodisplays in naturnaher Umgebung gehalten / präsentiert:

http://www.burgerszoo.nl/ecodisplays/ecodisplays

Diese Ecodisplays sind riesige Hallen / Gewächshäuser, die Klima und Flora für die entsprechenden Tiere bieten.
Ich bin der Ansicht, daß dieser Zoo alleine schon eine Reise in die Niederlande wert ist.

Burgers' Zoo
Antoon van Hooffplein 1
6816 SH Arnheim
Niederlande

Viel Spaß beim Besuch und viele Grüße
Hagen

Gerne per Du.

Mila

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #200 am: Februar 10, 2013, 10:12:25 Vormittag »
Hallo Hagen,

oh ja, dort war ich vor einigen Jahren. Das ist wirklich ein wunderschöner Zoo, sehr empfehlenswert!

Viele Grüße
Mila

Bob

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #201 am: April 03, 2013, 20:04:11 Nachmittag »
Hallo zusammen,

ich habe noch ein herausragendes Museum anzuführen.
Vom Thema her etwas anders gelagert, aber für den vielseitig interessierten Mikroskopiker sicher von Interesse:

Das Handwerksmuseum der Stadt Roskilde, auf der Insel Seeland, ein Stück vor Kopenhagen, Dänemark!

http://www.visitdenmark.de/de/danmark/handwerksmuseum-gdk619459

Dieses Museum fällt in der touristischen Wahrnehmung weit hinter dem dort vorhandenen Wikingerschiffsmuseum zurück und ist so leicht zu übersehen.

Ausgestellt sind Werkzeug-Ausstattungen etlicher holzverarbeitender Gewerke, belassen in ihrem ursprünglichen Zusammenhang.
Abgedeckt wird etwa der Zeitraum von 1650 bis 1950.

Ich nehme an, das dieses Museum einzigartig ist auf der Welt. Wer sich für Werkzeug interessiert und das Museum besucht, wird verstehen, warum.
In diesem Museum war ich zwei Mal, und habe dort jeweils etwa 2 Stunden zugebracht.
Eine interessante Beobachtung konnte ich dabei machen: Man ist dort die meiste Zeit allein. Etwa alle 30 Minuten (Hauptsaison) kommen ein paar Besucher und sind nach 5 Minuten wieder weg. In fast jedem dieser Grüppchen fand sich jemand, der ein Beil aus einem der Hauklötze zog, und es wieder hineinschlug! Damit war sogar ein Wander-Exponat für Westentaschenpsycholgen dabei!






Viele Grüße,

Bob

olaf.med

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #202 am: April 03, 2013, 22:57:02 Nachmittag »
Lieber Bob,

dies ist ein wirklich wunderschönes Museum und besonders hat mir die Ecke mit den Exponaten unbekannter Verwendung gefallen. Dort habe ich lange verweilt und versucht hinter die Geheimnisse der Werkzeuge zu kommen - leider vergeblich.

Jedenfalls kann auch ich allen Dänemark-Reisenden (und Technik-Interessiereten) dieses Kleinod empfehlen.

Herzliche Grüße,

Olaf

detlef.q

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #203 am: Juni 25, 2013, 22:48:30 Nachmittag »
Das „weiße Gold“ der Südheide: Kieselgur – meine ersten Diatomeenpräparate


Hallo zusammen,

leicht genervt von einigen Diatomeen enthaltenden Frischwasserproben, die für mich schwer zu säubern sind, habe ich mich auf die Suche nach fossilen Diatomeen begeben, von deren Abbau ich in der Lüneburger Heide vor längerer Zeit gehört hatte.

In der Hoffnung leicht zu reinigendes Material (ohne organischen Anteil) zu finden, begann ich meine Suche hier im Forum. Durch einen Hinweis vom Forenmitglied Anne, die meine Motivation ein wenig verstärkt hat, fand ich den folgenden Thread im Archiv:

http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?1,45054,45054#msg-45054

Dort heißt es:
Zitat
…in die Lüneburger Heide, nach Oberohe bei Unterlüß gefahren. Dort gibt es einen Kieselgur-Lehrpfad in landschaftlich so reizvoller Lage, daß man sogar die Familie dazu überreden kann, mitzufahren. Kieselgur zu finden, ist aber gar nicht so einfach -- eigentlich beinahe unmöglich. Die Gruben sind entweder geflutet oder zugeschüttet und mit dichtem Kiefernwald bepflanzt. Nach eingehenden Befragungen zweier Einheimischer bin ich endlich in einer Waldschlucht fündig geworden. (Ganz merkwürdiger Fundort! Ausbeute: Ein Marmeladenglas weißer Gur)         
felix

Und:
Zitat
...im Juni 2006 war ich aus dem gleichen Grund in Neuohe. Dort konnte ich ohne Probleme rechts und links des Lehrpfades sowohl weiße als auch graue und grüne Kieselgur einsammeln.
W. Herwig

Im „www.“ habe ich die Homepage des Albert-König-Museum in Unterlüß gefunden. In dem Museum ist die Dauerausstellung "Kieselgur - Die Erlebnisausstellung" untergebracht.

http://www.albertkoenigmuseum.de/ausstellung_dauer.html

In dieser Ausstellung wird die Naturgeschichte der Gur und die dadurch gegebene Industrie- und Kulturgeschichte der Region erzählt.
Erst im 19. Jahrhundert wurde der Bodenschatz Kieselgur erkannt und der Abbau begonnen.
Als erstes wurde versucht, Kieselgur zum Düngen und zum Pfannkuchenbacken einzusetzen, allerdings ohne Erfolg. Als dann jedoch Kieselgur zur Herstellung von Dynamit verwendet und die Filtrierfähigkeit erkannt wurde, war der Grundstein für die Kieselgur-Industrie gelegt.

Hier in der Lüneburger Heide wurde Kieselgur an 11 Orten abgebaut, in Neuohe, wohin mein Weg mich führen sollte, von 1863 bis 1994.

Ende Mai fand ich Zeit um als erstes die Ausstellung im Albert-König-Museum zu besuchen. Auf meine Nachfrage hin, bekam ich von der freundlichen Dame an der Kasse, ein wenig Gur aus der Ausstellung. Meine Frage, ob in dem ehemaligen Abbaugebiet Kieselgur noch auffindbar ist, wurde verneint. Trotzdem machte ich mich bei strömenden Regen auf die Suche nach dem fossilen Material.

Gegenüber dem ausgeschilderten neuen Lehrpfad in Oberohe, gelangt man auf den alten Lehrpfad, in das ehemalige Abbaugebiet.



Enttäuschenderweise führte der Weg anfangs durch glattes bewaldetes Gebiet und eine Heidelandschaft. Im Anschluss an die Heidefläche verlief der Weg endlich an ein paar Mulden und Gräben entlang. Hier nahm ich eine erste Probe von einem intensiv gelben Material, welches sich später als reinen Sand herausstellte.



Neben dem Weg entdeckte ich letztendlich eine Stelle mit einem interessant aussehenden Material.



[



Nach dem Trocknen des Materials ließ sich beim Anfassen leicht erkennen, dass dieses kein Sand ist, obwohl auch Sand enthalten ist.
Das Schüttgewicht des Materials beträgt: 0,7 g/ml, die Dichte: 2,49 g/ml (HE-Pyknometer). Als Vergleich: Schüttgewicht gelber Sand: 1,48 g/ml.

Ein schneller Blick mit dem REM zeigte folgendes:



Dieses Material habe ich mit HCl, H2O2 und mehreren Siebdurchgängen aufgearbeitet. Eingebettet in Naphrax sind so meine ersten Diatomeen-Präparate entstanden.
Für den letzten Fertigungsschritt, dem Erzeugen des Lackringes, modifizierte ich eine ältere Zentrifuge.





Nachfolgend ein paar Bilder meiner ersten selbst hergestellten Diatomeen-Präparate. Leider ist sehr viel Bruch enthalten. Das Material besteht zu einem Großteil aus runden und länglichen Diatomeen.

Die Technik: Leitz Ortholux, LED Cree XM-L U2, Okular Leitz Periplan 10xBr, Adapter-Optik Zeiss Tessar 50mm/1:2.8, Kamera Canon EOS 1000D, Heine-Phasenkontrast, Objektive PV Apo L 40:1 und PV 20:1.
















Falls jemand an dem Rohmaterial interessiert ist, versende ich gerne etwas davon, so lange der Vorrat reicht.


Diesen Bericht habe ich in die Rubrik: 1000 Places to See..." kopiert. Der Ursprungs-Thread befindet sich hier:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=16726.0

Viele Grüße
Detlef






Yuval Goren

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #204 am: Juli 08, 2013, 03:48:44 Vormittag »
Dear all,
Let me add to Florian's list of 1000 places to see for the microscopist, the 1001 place: the Madatech Museum in Haifa, Israel, has just received a fantastic donation of about 500 historical scientific instruments, including about 200 first class microscopes. I serve as their nonprofit academic advisor for the microscope exhibition, which will be launched later this summer. The Madatech is a university-based science museum, housed in the historical building of the Technion (Israel's equivalent of MIT). Because I will be on sabbatical abroad for a year, my own microscope collection (about 100 items) will be loaned too to this exhibit. With the permission of the chief curator, I add a few photos of some of the microscopes from the first collection, still in storage and organized for the display. Not as big as the MHS in Oxford, but undoubtedly a very significant collection and exhibition and the largest in the Middle East.
« Letzte Änderung: Juli 08, 2013, 03:52:24 Vormittag von Yuval Goren »

Florian Stellmacher

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #205 am: August 27, 2013, 13:49:21 Nachmittag »
127. Das Medizinhistorische Museum Hamburg

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Fritz Schumacher-Haus
Martinistraße 52/am besten über Eingang Frickestraße zu erreichen
20246 Hamburg
Tel.: +49 (40) 7410 - 0

Öffnungszeiten:
Mittwoch von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag von 14:00 hr bis 18:00 Uhr
Samstag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sonntag von 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Am 25.12.2013 und am 1.1.2014 bleibt das Museum geschlossen.

Eintrittspreise:
Erwachsene: 5 €
Ermäßigt: 3 €
Gruppen ab 10 Personen: 3,50 € pro Person
Gruppen ab 10 Personen ermäßigt: 1,50 € pro Person

Web: http://www.uke.de/institute/medizinhistorisches-museum/

Das Museum, das ich Euch heute ans Herz legen möchte, hat am 28.10.2013 seine Türen geöffnet. Das von Grund auf neu konzipierte Museum wurde in den frisch renovierten Räumen des altehrwürdigen Fritz Schumacher-Hauses eingerichtet.





Das Museum zeigt in diversen Sälen verschiedene Aspekte der Medizingeschichte, auch unter Berücksichtigung der Lehre und der Krankenpflege. Ein kompletter Saal ist der Mikroskopie gewidmet, wobei neben verschiedenen historischen Exponaten der histologischen Technik, der Elektronenmiroskopie und weiterem eine große Schauvitrine mit diversen Mikroskopen der Hamburger Universitätssammlung zu sehen sind. Dem Interessierten werden vor allem neben frühen Stativen von Leitz und Zeiss ein sehr frühes Mikroskop der Hamburger Firma Krüss sowie ein besonders schön erhaltenes Reisemikroskop der englischen Firma Beck gefallen. Auch einen Zeiss Axiomaten kann man hier bestaunen. In anderen Räumen finden sich Moulagen, sehr genau gefertigte alte Wachsmodelle, die typische krankhafte Veränderungen für die Medizinerausbildung zeigen, frühe Röntgenapparate, historische Kankenbetten etc. Die Räumlichkeiten an sich unterstützen die Autentizität der Ausstellung, da die in grün und gelb gehaltenen Säle mit ihren hohen alten Fenstern einen sofort mit ihrem besonderen altertümlichen Charme empfangen. Besonderer Glanzpunkt des Museums ist der inzwischen vollständig restaurierte große, helle Sektionssaal aus dem Jahre 1926, der neben den im Original erhaltenen Sektionstischen durch seine besondere Verglasung, die Kunstlicht bei der Arbeit weitgehend überflüssig macht, besticht. Weitere Räume beschäftigen sich z.B. mit Hamburg als Hafenstadt und Tor zu Infektionskrankheiten, der Entwicklung medizinischer Apparate sowie z.B. auch mit medizinischen Lampen und Leuchten.


Der Sektionssaal


Die große Mikroskop-Vitrine. Im Vordergrund der Axiomat (die "Telefonzelle" von Zeiss), mit dem der bekannte Hamburger Anatom und Hoden-Forscher A. F. Holstein Jahrzehnte gearbeitet hat.


Das Diorama "Arbeitsplatz eines Wissenschaftlers in den 80er Jahren" mit Zeiss Photomikrskop II

Wenn man in Hamburg ist, sollte man sich unbedingt das Museum ansehen - aber möglichst nicht mit dem Auto kommen, denn das Museum befindert sich auf dem Gelände des mitten in der Stadt gelegenen UKE, und somit sind die Parkmöglichkeiten ziemlich rar.

Herzliche Grüße,
Florian
« Letzte Änderung: November 05, 2013, 17:46:58 Nachmittag von Florian Stellmacher »
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
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Hagen

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #206 am: Oktober 14, 2013, 18:44:48 Nachmittag »
128. Naturalis Biodiversity Center in Leiden, Niederlande

Darwinweg 2, 2333 CR Leiden
Tel.: + 31-(0)71 568 7600
Fax: + 31-(0)71 568 7666

http://www.naturalis.nl/

Zoologische Präparate, Mineralien usw. in einer ungeahnten Vielfalt - "Biodiversity" eben (die Sammlung umfasst wohl Millionen von Exponaten vom Dinosaurier bis zu den kleinsten Objekten auf Objektträgern).
Daneben viele biologische Experimente zum selbst durchführen - vor allem für den Nachwuchs interessant (z.B. wie funktioniert das Sonar einer Fledermaus...). Man kann Wissenschaftlern über die Schulter schauen bei der elektronischen Dokumentation von Exponaten.
Für Details gerne mal auf die Website schauen.
Eine schöne Übersicht gibt es auch auf der Wikipedia-Seite:

http://de.wikipedia.org/wiki/Naturalis

Auf jeden Fall sehenswert, wie ich meine.

Viele Grüße und viel Spaß beim Besuch
Hagen
« Letzte Änderung: Oktober 14, 2013, 22:02:37 Nachmittag von Hagen »
Gerne per Du.

Florian Stellmacher

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #207 am: November 05, 2013, 17:57:33 Nachmittag »
Liebe Freunde der Geschichte der Mikroskopie und vielleicht auch der Medizingeschichte,

das Medizinhistorische Museum Hamburg wurde am 28.10.2013 offiziell eröffnet. Ich hatte die Ehre, am Festakt eingeladen zu sein, und konnte mir hierbei bereits einen groben Überblick über die Fülle der Exponate außerhalb der Mikroskopie zu verschaffen. Es ist ein tolles Museum geworden. Für Mikroskopiker gibt es eine weitere echte Rarität, ein original erhaltenes (und unglaublich schludrig eingedecktes!) Schnittpräparat von Camillo Golgi. Aber es gibt natürlich noch vieles mehr!

Ich habe den Beitrag, den ich vor Eröffnung des Museums erstellt hatte, nun entsprechend aktualisiert.

Herzliche Grüße,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
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Yuval Goren

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #208 am: November 18, 2013, 22:17:45 Nachmittag »
Dear all,
Earlier I announced here the newly upcoming exhibition in the National Science Museum (the Madatech) in Haifa, Israel.
You can read the background of the exhibition here: http://www.madatech.org.il/Pages/MenuItemPage.aspx?ContentItem=2462
The Madatech is located at the old building of the Technion (Israel's academic Institute of Technology), which was built in the 1920s:



The opening of the permanent exhibition, to which I served as the academic advisor, was last Thursday (November 14th, 2013). I attach some views:



































And finally, on the screens in the exhibition you can see me explaining interactively about selected landmark microscopes and their historical background:





So friends and colleagues, if you visit Israel, don't miss this microscopists' must too!
« Letzte Änderung: November 18, 2013, 23:50:10 Nachmittag von Yuval Goren »

Florian Stellmacher

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Re: 1000 Places to See... für Mikroskopiker!
« Antwort #209 am: November 19, 2013, 03:49:31 Vormittag »
Lieber Yuval,

ein umwerfend schönes Museum mit ganz besonderen Vitrien - die Kombination von Mikroskopen und Bildern habe ich so noch nie gesehen. Ebenso finde ich die Idee, einen Papp-Pasteuer oder -Darwin mit den jeweils passenden Mikroskopen zu kombinieren, außerordentlich originell. Hoffentlich werde ich das Museum einmal besuchen können!

Zitat
And finally, on the screens in the exhibition you can see me explaining interactively about selected landmark microscopes and their historical background:

Ist das Video nur im Museum zu sehen, oder kann man es auch online angucken?

Herzliche Grüße,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
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