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Einbau-Wippschalter

Begonnen von Eckhard F. H., November 06, 2011, 17:51:32 NACHMITTAGS

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Eckhard F. H.



Hallo Bastler,
nach etwa 150 Knipsen verweigert auch dieser vierte Schalter gleicher Sorte seinen Dienst. Ich habe so die Schn--e voll und erwäge wirklich, einen anzufertigen. Hat jemand eine bessere Lösung?
P.S.: Zur Vermeidung von Überhitzung der Plastik sind die Kabelanschlüsse am den Lötfahnen nicht verlötet, sondern geklemmt.
Gruß - EFH


ortholux

Lieber Eckhard,

ist denn der Schalter defekt oder die Klemmung an den Lötfahnen?

Zitat von: Eckhard F. H. Nowack in November 06, 2011, 17:51:32 NACHMITTAGS
Zur Vermeidungan von Überhitzung der Plastik sind die Kabelanschlüsse am den Lötfahnen nicht verlötet, sondern geklemmt.

Darum heißen die auch "Lötfahnen".  ;D

Nee, im ernst, wenn Du Probleme mit dem Löten hast, kann ich Dir gerne ein paar Tips geben. Als Elektroniker, der in den 80ern seine Lehre gemacht hat, habe ich noch mehr mit der Hard- denn mit der Software zu tun gehabt.

Viele Grüße
Wolfgang

crabtack


Kay Hoerster

Hallo Eckhard,

was wird denn mit dem Schalter geschaltet? Ist er eventuell unterdimensioniert (Strom/Spannung/=/~)? Kommt es auf die Baugröße des Schalters an? Wird eventuell eine induktive Last geschaltet, dann brauchst Du ggf. eine Freilaufdiode zum Schutz des Schalters (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Schutzdiode). Die wirken meist Wunder und tragen ganz erheblich zur Lebensdauerverlängerung bei. Habe ich erst kürzlich beim Schalten von Ventilspulen gelernt.

Gruß Kay
Mit freundlichen Grüßen
Kay

Stefan_O

Ich hatte öfters das Problem mit oxidierten Kontakten mit dieser Art von Schalter. Manchmal hilft Kontaktspray, manchmal nur der Austausch gegen einen mit vergoldeten Kontakten.

Gruss,
Stefan

Eckhard F. H.

@Bernd,
der Verweis nutzt mir herzlich wenig. Erstens muß der Schalter in die Ausarbeitung der Platte passen, wo er hineingehört, und zum anderen ist wahrscheinlich nicht die Überhitzung Schuld am Versagen, sondern die miserable Funktionsstabilität (Abrieb, Deformation). Nach 150 mal ein/aus ist Schluß. Kennt jemand eine Firma, die solche Schalter in guter Qualität herstellt?
@Wolfgang,
ganz sicher ist nur der Schalter defekt. Bei den ersten, die nicht mehr hin-und hergingen, trat der Schaden  unmittelbar nach dem Löten auf. Bei den nächsten wurde deshalb nicht mehr gelötet, sondern geklemmt. Aber auch die versagten alsbald den Dienst.
@crabtack,
nein, da ist nichts dabei. Trotzdem danke.

Gruß - EFH

Kay Hoerster

Und die oxidierten (verkohlten) Kontakte kommen meist von den Abreißfunken beim Schalten, weniger durch Luftfeuchtigkeit...Ich hab nicht so viel Ahnung von Elektrik/Elektronik, aber die Tipps von unseren Elektrikern in der Firma sind Gold wert und zeigen lebens(dauer)verlängernde Wirkung.

Gruß Kay
Mit freundlichen Grüßen
Kay

Herne

#8
Hallo EFH,
versuche doch mal, den Kontakt über Kabelschuhe  herzustellen. Die gibt´s in jedem Baumarkt und es geht leichter als schrauben oder löten: die Dinger werden an einer Seite auf das Kabel aufgekrimpt, die Gegenseite ist als Kabelschuh ausgeformt, der dann auf die Fahne am Stecker geschoben wird. Die Fa. AMP stelltt(e) sowas her.
Das Werkzeug dazu liegt meistens bei, wenn man ein Kombipack mit mehreren Größen und Bauformen kauft.
Man muss sie nur gegeneinander isolieren (Schrumpfschlauch ist am besten), damit sie aufegschoben keinen "Kurzen" erzeugen.
Derartige Schalter kommen heute aus Fernost, es ist sicher schwer, einen Hersteller mit vernünftiger Qualität aus zu machen. Versuch macht kluch, leider ...

m.f.G.
Herbert

Rot geschriebens sind später eingefügte, genauere Erläterungen. Vorher war´s missverständlich, sorry.
H.
Die animalcula infusoria sind Blasen mit Neigungen.
G. Chr. Lichtenberg

Eckhard F. H.

@Stefan_O,
nein, keine Kontaktsache, der jetzige blockiert in der Aus-Stellung. Andere vorher weigerten sich, die gedrückte Stellung einzunehmen und schnellten beim Loslassen in die vormalige zurück. Ein Jammer mit dem Glump!
Gruß - EFH

Kay Hoerster

Mit freundlichen Grüßen
Kay

Nomarski

Zitat@Bernd,
der Verweis nutzt mir herzlich wenig. Erstens muß der Schalter in die Ausarbeitung der Platte passen, wo er hineingehört, und zum anderen ist wahrscheinlich nicht die Überhitzung Schuld am Versagen, sondern die miserable Funktionsstabilität (Abrieb, Deformation). Nach 150 mal ein/aus ist Schluß. Kennt jemand eine Firma, die solche Schalter in guter Qualität herstellt?
Wenn du uns nicht bekanntgibst, für welche Ströme und Spannungen der Schalter ausgelegt sein muß und welche Abmaße er haben darf, wird es uns schwerfallen, einen Passenden zu finden, der länger hält als 150x Schalten.

Eckhard F. H.

Hallo Kay,
ja, das sind vom Typ die, welche drin sind. Ich hatte gehofft, jemand kennt eine Firma, die solche Schalter in bewährter Qualität anbietet. Na gut, einen Versuch mache ich noch, sie kosten ja nicht soo viel. Danach ist Schluß. Danke für die Verweise.
@Bernd:
ZitatWenn du uns nicht bekanntgibst, für welche Ströme und Spannungen der Schalter ausgelegt sein muß und welche Abmaße er haben darf, wird es uns schwerfallen, einen Passenden zu finden, der länger hält als 150x Schalten.
Hallo Bernd,
Es liegen 12 V an und ca. 10 A fließen. Aber wie schon gesagt, es ist seeehr wahrscheinlich eine mechanische Sache. Denn der Schalter, der jetzt blockiert, ist für 16 A ausgelegt. Die Aussparung im 12mm dicken Alu ist 11x29mm.
Gruß - EFH

Lothar Gutjahr

Sorry, will nicht schulmeistern. Diese Kontaktierung nennt man Fastenstecker und da drann sollte weder gekrimpt  noch gelötet werden.
Es gibt die Gegenstecker mit Krimp- und Lötösen. Bitte zuerst anlöten und dann drauf schieben. Wenn der Verbraucher eine Glühlampe ist, ist der Einschaltstrom viel höher als der Nennstrom und das killt dan die Kontakte. Falls dimmbar, immer im abgedimmten Zustand ausschalten, Dann schaltet man automatisch bei kleinerem Strom wieder ein. Es empfiehlt sich auch diese Fastenstecker an den Zuleitungsdrähten zu wechseln, da diese im Originalzustand eine gasdichte gute Verbindung herstellen uns wenn etwas ausgeleiert, Übergangswiderstände zur lokalen Erhitzung führen können.

Dann vielleicht noch einmal auf ein Neues EFH

Gruß Lothar

Nomarski

Ansonnsten könnte man den Arbeitsstrom über ein Relais laufen lassen, das der besagte Schalter nur ansteuern braucht. Das wird im KFZ-Bereich auch oft so gemacht.