Autor Thema: Bildarchivierungssystem  (Gelesen 4730 mal)

Metallo

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Bildarchivierungssystem
« am: November 20, 2011, 18:59:35 Nachmittag »
Hallo
Ich bin auf der Suche nach einem kostengünstigen Bildarchivierungssystem für Bildaufnahme, Bildvermessung (Länge, Parallel, Kurve, Fläche, Kreis, Winkel). Es sollte auch die Möglichkeit haben im Bild Anmerkungen und ein Maßstabsbalken einzufügen. ich weiß das es einige Programme auf dem Markt gibt. Leider sprengen diese Programme bzgl. der Kosten von weit über 2000 € den finanziellen Rahmen.
Vielleicht gibt es ein "offenes" System an dem man Software (wie z.B. eine Archivierung) aus der Eigenentwicklung anknüpfen kann.

Für jede Info dankbar. ;)

Gruß Metallo

Stefan_O

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #1 am: November 20, 2011, 19:22:13 Nachmittag »
Für welches Betriebssystem? Für MacOsX gibt es z.B. http://www.orbicule.com/macnification/ für 228 EUR, was die gestellten Aufgaben problemlos erledigen kann.

Gruss,
Stefan

Metallo

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #2 am: November 20, 2011, 19:56:40 Nachmittag »
HI !

Tja, ich habe Windows XP bzw. 7  ;)

Gruss,
Metallo

Für welches Betriebssystem? Für MacOsX gibt es z.B. http://www.orbicule.com/macnification/ für 228 EUR, was die gestellten Aufgaben problemlos erledigen kann.

Gruss,
Stefan

Bastian

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #3 am: November 20, 2011, 20:09:54 Nachmittag »
Hallo Metallo,

wenn es absolut nichts kosten darf und Du keine Probleme mit ein paar sehr einfachen Shellskripten hast, würde ich Dir einige OpenSource Projekte ans Herz legen.

Digikam zur Verwaltung der Bilder, Vorteil dass Du mit dem Programm JEGLICHE Meta Info schreiben und lesen kannst, und es an Deiner u.U. gewachsenen Daten/Verzeichnisstruktur nichts ändert. Es nutzt einfach das Dateisystem, und Du gibts an welche Ordner Du verwalten musst...

ImageJ für die Verarbeitung, Messung u.dgl lassen sich damit problemlos bewältigen, ausserdem gibt es eine riesige, sehr rege Entwicklerszene...


Imagemagick für deine Massstäbe und dgl. Du kannst beispielsweise mit Imagemagick die Metadaten auslesen, die Du mit Digikam geschrieben hast (Stichwort: Vergrößerung, Kontrastverfahren, Bildbreite, etc) und den Wert benutzen um einen Masstabsbalken in deine Bilder einzufügen. Das Schöne daran wäre wohl, dass Du dann gleich ganze Stapel verarbeiten kannst und natürlich auch andere Spielereien, wie Copyright Vermerk, Wasserzeichen, etc einfügen kannst.

Das Beste an der Lösung ist natürlich die Langzeitarchivierung, da Du auf KEINERLEI proprietären Formate zurückgreifen musst und Du mit Sicherheit auch noch in zwanzig Jahren mit deinen Daten arbeiten kannst.

Also, ich gebe zu, verglichen mit der Lösung aus einer Hand, nämlich dem  Programm das Stefan vorgeschlagen und welches auf den ersten Blick sehr viel versprechend aussieht, sieht mein Vorschlag wohl eher zusammen gewürfelt aus. Ich schätze da kommt wohl der Unterschied zwischen mac und linux zum tragen  ;)

Vielleicht hilft's Dir ja doch ein bisschen.

Bastian

Stefan_O

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #4 am: November 20, 2011, 20:58:35 Nachmittag »
ImageJ kann natürlich auch Massstäbe zeichen: http://www.swarthmore.edu/NatSci/nkaplin1/scalebar.htm....

Gruss,
Stefan

Bastian

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #5 am: November 20, 2011, 21:58:23 Nachmittag »
ImageJ kann natürlich auch Massstäbe zeichen: http://www.swarthmore.edu/NatSci/nkaplin1/scalebar.htm....

Das stimmt wohl, aber erstens sind die scale bars von imageJ hässlich, zweitens muss man den Maßstab setzen, d.h. dem Programm verklickern wieviel Pixel einer Maßstabseinheit entsprechen, und, drittens und schlimmstens, muss ich das für jedes Bild einzeln machen. -
Bildbreite aus Metadaten auslesen und automatisiert, den selbst gestalteten, schönen Maßstab  8) einfügen lassen, ist da wesentlich bequemer.

Bastian
« Letzte Änderung: November 20, 2011, 22:02:49 Nachmittag von Bastian »

Ortholuxianer

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #6 am: November 20, 2011, 22:04:23 Nachmittag »
Hallo Metallo,

vielleicht wäre ELMI etwas für Dich - ist freeware und kann Maßstäbe etc. einzeichnen, man kann Kommentare, Literatur etc. zu den eigenen Bildern speichern.

Ich habe es noch nicht verwendet, aber es sieht vielversprechend aus:

http://www.hs-emden-leer.de/forschung-transfer/projekte/elmi.html

Viele Grüße,

Axel

felix

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #7 am: November 20, 2011, 23:26:04 Nachmittag »
Re ELMI: "Ich habe es noch nicht verwendet, aber es sieht vielversprechend aus ..."

Hat jemand dieser Programm schon einmal ausprobiert? -- felix
"Du" angenehm.

Ulf Titze

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #8 am: November 21, 2011, 08:26:10 Vormittag »
Hallo Felix,

Zitat
Hat jemand dieses Programm [ELMI] schon einmal ausprobiert? -- felix

Ich habe mirs wohl schon mal runtergeladen. Aber als ich mir die Beschreibung für die Installation durchgelesen habe, wurde das Programm als zu "freakig" wieder verworfen. Ich bin kein Informatiker. Daher für mich zu kompliziert.

Grüße

Ulf
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Rene

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #9 am: November 21, 2011, 10:06:49 Vormittag »
What's wrong with Axiovision?

René

felix

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #10 am: November 21, 2011, 12:04:28 Nachmittag »
Zitat
What's wrong with Axiovision?

Well, I am hesitant to enslaving myself to a proprietary file format (ZVI). I much prefer having all my files in TIF which is here to stay at least in my remaining life time and is the de facto standard for most purposes. Or is there a simple (batch) way of converting from ZVI to TIF?  Can I (batch-)convert ZVI-comments to EXIF-fields?

Best -- felix
"Du" angenehm.

Rolf-Dieter Müller

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Re: Bildarchivierungssystem
« Antwort #11 am: November 21, 2011, 20:08:49 Nachmittag »
What's wrong with Axiovision?

Hallo René,

AxioVision ist mehr für den professionellen Einsatz konzipiert. Ich nutze es aber in der Version AxioVision LE und kopiere damit Maßstabsbalken in meine Bildern ein. Das mache ich für Mikroaufnahmen und auch für Makrobilder.

Bisher habe ich dafür nichts anwenderfreuliches gefunden, denn auch ich bin nicht so "freakig" drauf.

AxioVisionLE passt auch gut in meinem Workflow, denn es liest Photoshop-Format und schreibt auch in diesem Format wieder zurück.

Viele Mikrogrüße
Rolf-Dieter