Autor Thema: Was könnte das sein?  (Gelesen 6248 mal)

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Was könnte das sein?
« am: November 03, 2008, 09:21:52 Vormittag »
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Eckhard

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Re: Was könnte das sein?
« Antwort #1 am: November 04, 2008, 14:53:51 Nachmittag »
Hallo Mike,

ich hatte am Wochenende etwas ähnliches vor der Linse. Sah aus wie ein riesiger Ciliat - ca. 100 µm Durchmesser. Ich habe allerdings auch noch keine Idee was es genau ist.


20x


20x


40x


40x

Meiner stammt aus einer grossen Pfütze auf einer Wiese. Immer wenn es regnet und die Sonne scheint tobt da der Bär. Und ein paar Tage später ist alles trocken und mit einem grünen trockenen Belag (tote Cyanobakterien) überzogen. Nach einem Regenguss explodiert die Pfütze regelrecht.

Mit besten Grüssen
Eckhard
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Detlef Kramer

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Re: Was könnte das sein?
« Antwort #2 am: November 04, 2008, 15:18:53 Nachmittag »
Hallo, einfach mal so mit Wassertropfen, die Experten mögen mich belehren:

Mikes Viech geht in Richtung Ophryoglena = Ostereiciliat (S. 242 im Wassertropfen)

Eckards Tierchen wohl eher in Richtung Didinium (S. 237)

Herzliche Grüße

Detlef


Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

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Re: Was könnte das sein?
« Antwort #3 am: November 04, 2008, 16:08:56 Nachmittag »
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Re: Was könnte das sein?
« Antwort #4 am: November 04, 2008, 19:07:34 Nachmittag »
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Michael Plewka

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Re: Was könnte das sein?
« Antwort #5 am: November 04, 2008, 19:12:35 Nachmittag »
hallo Herr *****,
auch ich durfte im letzten Jahr die Erfahrung machen, dass es zumeist nicht einfach ist, aufgrund eines Fotos einen Ciliaten zu bestimmen. Da kann jedes Foto möglicherweise hilfreich sein. Ist die Schichtdicke (nicht Schichtdichte!) zu gering, platzt der Ciliat oder seine innere Struktur geht kaputt. Da mag dann zwar alles scharf auf dem Foto sein, ist jedoch für die Bestimmung nicht ergiebig. Ebenfalls ist die Bewimperung  außerordentlich wichtig, so dass der Fokus auch auf diese gelegt werden sollte. In dem gezeigten Foto  kann ich keine Mundöffnung erkennen, m.E. müsste man die aber bei Ophryoglena sehen können, auch bei einem so stark gequetschten Exemplar. Auffällig ist hingegen die Nahrung: ich halte einen Teil davon für Pilzsporen, des weiteren ist ein dunkler PigmentFleck zu erkennen. Beides KÖNNTE für Frontonia sprechen. Vielleicht mal mit dem Vieh , dessen Fotos ich vorhin eingestellt habe, vergleichen.
beste Grüße Michael Plewka