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Begonnen von Klaus Schloter, Februar 21, 2012, 01:16:36 VORMITTAG

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Klaus Schloter

Guten Morgen allerseits,
Ja,
Wilfried der Revolverkopf dürfte sicherlich von dem in der Gebrauchsanweisung beschriebenen Mikroskop stammen.

Nein,
Bernd leider ist der Lampenbaum nichtmehr vorhanden ,also Bastelarbeit.Ich dachte ich werde den noch vorhandenen Kondensorträger zusammen mit der Lampe an einen Lampenbaum aus Eigenkonstruktion montieren.
Dann kann ich auch die Höhenverstellung des Kondensorträgers zur Feineinstellung des Kondensors nutzen ohne Klemmschrauben lösen zu müssen.
Was das Innenleben des Stativhalses angeht,weiß man genaueres erst nach dem Abfräsen,ich könnte mir aber auch vorstellen ,dass das Ding zur Gewichtsersparnis ganz hohl ist.
Dann müßte ich versuchen den Hohlraum mit Kaltmetall zu füllen.
-Wie befürchtet Bastelbaustelle und kein Anspruch auf originalgetreue Rekonstruktion.-

Nomarski

Guten Morgen lieber Wilfried,

ZitatP.S. Bernd, das in deinem Foto abgebildete Gerät hat einen falschen Binotubus. Hast du da schon mal durchgeschaut ?
Wenn schon Knicktubus dann gehört doch der vom Photomikroskop oder Universal dran und nicht der vom normalen Standard.
Ja, habe ich. Wenn es so auf dem Tisch steht, kann man aufrecht davor sitzen und muß nur den Kopf etwas neigen, um da reinschauen zu können. Bei dem von dir besagten Universal- und Phomi-Bino muß man einen Buckel machen oder statt auf einem Stuhl eben auf einer Fußbank sitzen. ;D
Du hast dich noch gar nicht über den Zwischentubus geäußert! Der ist für den DIC, der dort angebaut ist. Das Stativ ist gar nicht dafür vorgesehen, da man die Schieber gar nicht stecken lassen darf, wenn man den Revolver dreht. Dafür muß der Kugelkopf eine entsprechende weggefräste Schräge haben.
Und wegen den Zwischenringen gabe es auch erst Probleme wegen den Anschlägen des Grobtriebs. Diese mußte ich versetzen, damit das überhaupt wieder klappt...

Viele Grüße
Bernd

Nomarski

Hallo Klaus,

ZitatNein,
Bernd leider ist der Lampenbaum nichtmehr vorhanden ,also Bastelarbeit.Ich dachte ich werde den noch vorhandenen Kondensorträger zusammen mit der Lampe an einen Lampenbaum aus Eigenkonstruktion montieren.
Dann kann ich auch die Höhenverstellung des Kondensorträgers zur Feineinstellung des Kondensors nutzen ohne Klemmschrauben lösen zu müssen.
Was das Innenleben des Stativhalses angeht,weiß man genaueres erst nach dem Abfräsen,ich könnte mir aber auch vorstellen ,dass das Ding zur Gewichtsersparnis ganz hohl ist.
Dann müßte ich versuchen den Hohlraum mit Kaltmetall zu füllen.
-Wie befürchtet Bastelbaustelle und kein Anspruch auf originalgetreue Rekonstruktion.-
oh je, dann hast du dir aber einiges vorgenommen. Es ist ja nicht so, daß ich dir das nicht zutraue, aber da steckt eben doch ein gewisser Aufwand drin und es wäre schade, wenn die Aktion misslingt. Stative, wo schon alles dran ist, werden desöfteren bei Ebay angeboten. Und die Überholung ist immer noch einfacher als der Neuaufbau. Ich erinnere mich da einen zurückliegenden Fall vom anderen Klaus: An einem alten Leitz-Mikroskop wurde mal einfach der Tischträger abgesägt, weil es für einen Sonderzweck dienen sollte. Nachdem es nun nicht mehr dafür benötigt wurde, sollte wieder ein normaler Tisch dranpassen. Das  habe ich auch hinbekommen, aber für die Zeit, die dafür drinsteckt kann man sich ein neues Stativ kaufen, wenn man sie bezahlen müßte.

Viele Grüße
Bernd

Klaus Schloter

Hallo Bernd,
Du schneidest da natürlich einen wichtigen Punkt an:Die Kosten sollen sich natürlich in Grenzen halten.
Ich denke,das Stativ ist so alleine nicht mehr viel wert,zumal auch der Grobtrieb defekt ist,habe auch nicht viel dafür gegeben.Bei der Verwendung am inversen Mikroskop könnte ich den Verstellweg so begrenzen,dass der Grobtrieb kein Problem darstellt.
Als nächstes werde ich ausmessen in welcher Höhe das Stativ abzufräsen wäre.Ich wäre Dir dankbar wenn Du an Deinem Stativ mal die Höhe von der Oberfläche des Fußes bis Auflage Tisch messen könntest.
Alsdann würde ich auf dem Stativ eine 5mm starke Aluplatte befestigen um den Tisch und den Beleuchtungsbaum aufzunehmen.
Werde mich mal auf die Suche nach einem geeigneten Beleuchtungsbaum machen, sollte nicht zu teuer sein.


Nomarski

Hallo Klaus,

ZitatAls nächstes werde ich ausmessen in welcher Höhe das Stativ abzufräsen wäre.Ich wäre Dir dankbar wenn Du an Deinem Stativ mal die Höhe von der Oberfläche des Fußes bis Auflage Tisch messen könntest.

Das gezeigte Stativ auf Standard-Basis habe ich leider nicht, es gehört jemanden aus meiner Arbeitsgemeinschaft. Bei meinem Plankton-Mikroskop auf GFL-Basis (schwarz) habe ich die Höhe 223mm nachgemessen. Beim Invertoskop D beträgt sie 226mm.
Wieviel du nun abfräsen müßtest,kannst du aber selbst ermitteln:
Du baust die Kugel mit dem Revolver dran an den Tischträger deines Stativs dran, das Lochbild wird passen wie beim normalen Tisch auch und schraubst mal ein 100er in den Revolver, das etwa knapp die Länge 45mm hat.
Die Tischoberfläche darf also nicht oberhalb der Frontlinse liegen, sonst bekommst du kein scharfes Bild, auch wenn der Trieb bis zum Anschlag hochgefahren ist. Es sollte also noch etwas Reserve drin sein wie bei den normalen Standards auch.

ZitatIch denke,das Stativ ist so alleine nicht mehr viel wert,zumal auch der Grobtrieb defekt ist,habe auch nicht viel dafür gegeben.Bei der Verwendung am inversen Mikroskop könnte ich den Verstellweg so begrenzen,dass der Grobtrieb kein Problem darstellt.
Was heißt defekt? Wenn der Grobtrieb nicht mehr geht, wird der Feintrieb auch nicht mehr gehen, da der Feintrieb den Grobtrieb antreibt und dieser wiederum deine Revolverkugel in Richtung Präparat anheben soll.

Viele Grüße
Bernd