Sony NEX 5N Kamera an ein Axiolab mit Tritubus adaptieren?

Begonnen von Ralf, April 22, 2012, 21:52:16 NACHMITTAGS

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Lothar Gutjahr



warum verkaufst du das ding nicht einfach und holst dir ne neue?

GANZ EINFACH :

   a) lerne ich dabei nichts.

   b) kann ich mir das als Rentner, der sein Geld für anderen Kleinkram verplempert, nicht leisten.

   c) hätte ich ein schlechtes Gewissen dem Käufer gegenüber.

smashIt

MfG,
Chris

Bildung ist das was uns vom Tier unterscheidet.

Funtech.org

Bernhard Ruthensteiner

Hallo,

ich möchte hier meine Erfahrungen mit einer NEX-5 adaptiert auf einem Olympus SZX-12-Stereomikroskop mitteilen:
Die Kamera wird mittels Adapter mit Optik der Firma Mikroskop Technik Rathenow GmbH  ( www.askania.de ) angeschlossen. Das Bild (live-Bild oder geschossene Bilder – umschaltbar) wird mittels HDMI auf einen normalen Bildschirm übertragen. Das Auslösen erfolgt durch eine Infrarot-Fernbedienung.

(hier wollte ich ein Abbildung einfügen - schaffe es aber nicht)

Die Bildqualität ist bestens. Das Problem mit der Erschütterung durch den Verschluss ist mir bewusst; es schient aber in der Praxis kaum Probleme zu bereiten.
An unserem Multiusergerät sind die Benutzer sehr leicht anzulernen, wesentlich besser/leichter als bei bisherigen C-mount systemen (z.B. Jenoptik-Kameras). Die Benutzer/Computer/Dateien-Verwaltung ist WESENTLICH einfacher. Die Benutzer bringen einfach die eigene SD-Karte mit.
Der Betrieb funktioniert – anders als bei ähnlichen Beiträgen (siehe:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=11685.0 )
dargestellt – nicht umständlich sondern sehr einfach und schnell. Einstellen von Fokus und Ausschnitt über den Monitor – Schuss mit dem Fernauslöser. Fertig. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der RAW-Bearbeitbarkeit der Bilder.
Als Beispiel Schwachstellen sind zu nennen: Die Bilder bzw. Dateien können nicht direkt benannt werden; man muss sich gelegentlich mit einem daneben geführten Protokoll zur Zuordnung behelfen. Durch die Horizontale Lage der Kamera werden die Bilder nach Zufallsprinzip in Hoch- oder Querformat gedreht.

Für mich sind teure C-mount-Mikroskopkameras Vergangenheit.

Lothar Gutjahr

Hallo Bernhard,

wenn du magst, kannst du das Foto mir zumailen "erfinderlein@t-online.de" und ich lade das dann hoch. Ist das eine NEX-5 N  von der du berichtest ? Mit den HDMI-Vorschaubildern plus der auch im Preview-mode funktionierenden Lupenfunktion ist das ja ganz was feines, was das Einstellen anbelangt. Ich habe leider noch die alte Version der 5.er.

Gruß Lothar

Stefan_O

Hallo Bernhard,

die Aussage

ZitatAn unserem Multiusergerät sind die Benutzer sehr leicht anzulernen, wesentlich besser/leichter als bei bisherigen C-mount systemen (z.B. Jenoptik-Kameras). Die Benutzer/Computer/Dateien-Verwaltung ist WESENTLICH einfacher. Die Benutzer bringen einfach die eigene SD-Karte mit.

ist mir absolut bezgl Jenoptik unverständlich. CapturePro zu starten und unten rechts den Auslöseknopf anzuklicken, mit einem USB-Stick als vom Admin voreingestellten Ziel für die Dateien kann niemals komplizierter sein als der Zirkus mit Fernauslöser und SD-Karten. In der Zeit, wo ihr SD-Karten stöpselt, bin ich mit meinen Fotos durch. Gar nicht zu reden von Flatfield-Korrektur, Massstabsbalken & Co. Ich würde keine meiner beiden Jenoptik Kameras gegen ein Konsumer-Modell tauschen.

Gruss,
Stefan

Ralf

Zitat von: Bernhard Ruthensteiner in April 30, 2012, 10:58:17 VORMITTAG
Hallo,

ich möchte hier meine Erfahrungen mit einer NEX-5 adaptiert auf einem Olympus SZX-12-Stereomikroskop mitteilen:
Die Kamera wird mittels Adapter mit Optik der Firma Mikroskop Technik Rathenow GmbH  ( www.askania.de ) angeschlossen. Das Bild (live-Bild oder geschossene Bilder – umschaltbar) wird mittels HDMI auf einen normalen Bildschirm übertragen. Das Auslösen erfolgt durch eine Infrarot-Fernbedienung.

(hier wollte ich ein Abbildung einfügen - schaffe es aber nicht)

Die Bildqualität ist bestens. Das Problem mit der Erschütterung durch den Verschluss ist mir bewusst; es schient aber in der Praxis kaum Probleme zu bereiten.
An unserem Multiusergerät sind die Benutzer sehr leicht anzulernen, wesentlich besser/leichter als bei bisherigen C-mount systemen (z.B. Jenoptik-Kameras). Die Benutzer/Computer/Dateien-Verwaltung ist WESENTLICH einfacher. Die Benutzer bringen einfach die eigene SD-Karte mit.
Der Betrieb funktioniert – anders als bei ähnlichen Beiträgen (siehe:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=11685.0 )
dargestellt – nicht umständlich sondern sehr einfach und schnell. Einstellen von Fokus und Ausschnitt über den Monitor – Schuss mit dem Fernauslöser. Fertig. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit der RAW-Bearbeitbarkeit der Bilder.
Als Beispiel Schwachstellen sind zu nennen: Die Bilder bzw. Dateien können nicht direkt benannt werden; man muss sich gelegentlich mit einem daneben geführten Protokoll zur Zuordnung behelfen. Durch die Horizontale Lage der Kamera werden die Bilder nach Zufallsprinzip in Hoch- oder Querformat gedreht.

Für mich sind teure C-mount-Mikroskopkameras Vergangenheit.



Hallo Herr Ruthensteiner,

vielen für den Hinweis auf das Programm von Askania!


Bernhard Ruthensteiner

Zitat von: Stefan_O in April 30, 2012, 11:51:10 VORMITTAG
Hallo Bernhard,

die Aussage

ZitatAn unserem Multiusergerät sind die Benutzer sehr leicht anzulernen, wesentlich besser/leichter als bei bisherigen C-mount systemen (z.B. Jenoptik-Kameras). Die Benutzer/Computer/Dateien-Verwaltung ist WESENTLICH einfacher. Die Benutzer bringen einfach die eigene SD-Karte mit.

ist mir absolut bezgl Jenoptik unverständlich. CapturePro zu starten und unten rechts den Auslöseknopf anzuklicken, mit einem USB-Stick als vom Admin voreingestellten Ziel für die Dateien kann niemals komplizierter sein als der Zirkus mit Fernauslöser und SD-Karten. In der Zeit, wo ihr SD-Karten stöpselt, bin ich mit meinen Fotos durch. Gar nicht zu reden von Flatfield-Korrektur, Massstabsbalken & Co. Ich würde keine meiner beiden Jenoptik Kameras gegen ein Konsumer-Modell tauschen.

Gruss,
Stefan


Hallo Stefan,

Rechner hochfahren, Benutzer einloggen, Software starten, warten....., Sotwareprofil vom letzten Benutzezer reinigen/aufklaren, .....etc., etc.. Ich bleibe dabei, in der Zeit bin ich schon lange mit den Schüssen durch (Ganz zu schweigen von weniger versierten Usern mit Kamerasteuersoftware). Die Nachbearbeitung (RAW-Konvertierung, Massbalken basteln, ect.) nimmt im NEX-Fall sicherlich im Gegenzug wieder Zeit weg. Übrigens, auch (einfache) Wege zur Flatfield-Korrektur gibt es.

Zu bedenken möchte ich auch noch folgendes geben. Der Modellwechsel bei C-mount-Mikroskopkameras erfolgt in wesentlich längeren Intervallen als bei Konsumer-Kameras. Die Entwicklung im Sensorbereich verläuft aber atemberaubend schnell. Ich vermute, dass wir es bei C-mount-Mikroskopkameras durchwegs um im Vergleich um Jahre veraltete Sensoren zu tun haben. Dies zeigt sich z.B. durch höheres Rauschen bei solchen Kameras.

Grüße,

Bernhard

Lothar Gutjahr

So hier noch als Nachtrag das verkleinerte Bild von Bernhard:



sorry ich war nicht rechtzeitig in meinem Postfach.

Gruß Lothar

Klaus Herrmann

Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken


Klaus Herrmann


Zitatherzlichen Dank, das ist genau das wonach ich gefragt hatte!

Tscha lieber Ralf da bin ich zufällig drauf gekommen: ein französischer Kollege hat mir freudestrahlend berichtet, dass er endlich einen preiswerten Adapter für die Nex 5 an sein Axioplan1 gefunden habe.
Ich musste ihm die Freude rauben, weil das 1 Auflagemaß 44 hat und das Axioplan 2 nur kompatibel ist mit seinen 60 mm. Zudem ist die Schnittstelle ganz anders - aber bei dir pass es!

Dann sehen wir von dir ja demnächst endlich mal ordentliche Bilder! ;D :D ;D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Ralf

Zitat von: Klaus Herrmann in Mai 03, 2012, 21:14:46 NACHMITTAGS



Dann sehen wir von dir ja demnächst endlich mal ordentliche Bilder! ;D :D ;D


Lieber Klaus,

das hoffe ich natürlich auch  ;D .


Lothar Gutjahr

Vielleicht noch ergänzend:

gekaufte NEX-Adapter ergeben folgende Höhen:

M 42; 27,4 mm
T2 ;    37 mm
Minolta AF  26,2 mm  ( hat einen eigebauten Ring, der die Blende des Autofocusobjektivs verstellt)
Minolta alt 25,5 mm
C-mount ist höhengleich mit der Auflagefläche
Retroadapterring 2 mm

Retroring mit Nikon UR-E6 Coolpix-Adapter aufgeklebt  39,5 mm

Besonders das M 42 und T2 eignen sich mit vorhandenen Teilen wie Makroringen und anderen Rohren dieses Durchmessers längere Strecken zu überbrücken.

Die Adapter sind alle so ausgelegt, daß das entsprechende Objektiv auch auf unendlich fokusierbar ist. Ich habe heute mit Begeisterung das 1:2,8 105mm SIGMA Macro von der KonicaMinolta D7 mit dem Adapter benutzt. Bei Macroaufnahmen braucht man den Autofocus ohnehin nicht. Da kommt richtig Freude auf.
Nun muß nur noch das schwarze Tuch her, welches man bei der Plattenkamera hatte.

Gruß Lothar