Autor Thema: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension  (Gelesen 7512 mal)

Johannes Kropiunig

  • Member
  • Beiträge: 1087
    • Mikroskopie Konserve
Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« am: Juli 21, 2012, 14:37:47 Nachmittag »
Hallo,

auch wenn sich niemand zu meinem letzten 3D-Thread geäußert hat, möchte euch doch den verbesserten 3D Filter ans Herz legen.

Die 5 Minuten Bastelzeit lohnt sich wirklich und es macht echt Spaß eine Tümpelprobe, zur Abwechslung nicht völlig platt, in Echtzeit 3D zu betrachten.
Alles was ihr dazu braucht sind 2 billige 3D Brillen, eine zum verbasteln und eine zum gucken.

Hier nochmal 2 Beispielvideos:
http://www.youtube.com/v/0zzpwmloO7w?version=3&hl=de_DE
http://youtu.be/0zzpwmloO7w

http://www.youtube.com/v/R1RrG-LlPdA?version=3&hl=de_DE
http://youtu.be/R1RrG-LlPdA

Natürlich ist mir klar, das die Abbildungsqualität bei so dicken Wasserschichten leidet, andererseits habe ich damit, wie in Video 1(links Unten), zum ersten mal gesehen wie sich eine Amöbe in die Höhe streckt.
Ein weiteres Beispiel ist der Habitus des Rädertierchens in Video2, hier kann es zu keiner Fehlinterpretation kommen, wie es bei einem flachgedrückten Exemplar möglich wäre.
Klar ginge das auch ohne 3D-Effekt, aber mit der Tiefe bekommt man einfach ein mehr an Informationen und es macht wie gesagt eine menge Spaß.

Grüße von in der 3ten  Dimensionen schwebenden
Johannes
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

Heribert Cypionka

  • Member
  • Beiträge: 832
    • PICOLAY
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #1 am: Juli 21, 2012, 15:29:26 Nachmittag »
Hallo  Johnannes,

die Methode funktioniert und ist sicher beeindruckend, schnell, man kann sogar mit einem Objektiv 3D-Filme machen. Der Nachteil ist, dass der 3D-Effekt methodenbedingt im Unscharfen liegt. Man kann also nicht wie beim Stacken alles knackig scharf hinbekommen.

Hier noch ein Filter-Vorschlag zum Ausprobieren - schiefe Beleuchtung von zwei Seiten mit Anaglyphenfarben.



Viel Erfolg!

Heribert Cypionka

Johannes Kropiunig

  • Member
  • Beiträge: 1087
    • Mikroskopie Konserve
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #2 am: Juli 21, 2012, 16:12:13 Nachmittag »
Hallo Herr Heribert Cypionka,

die Methode kann das Stacken natürlich nicht ersetzten, sondern bietet einfach eine Möglichkeit auch bei sich bewegenden Objekten einen 3D-Effekt zu erzielen.
An der "Kurzsichtigkeit" der Objektive ändert sich dadurch leider nichts.

Vielen Dank für ihren Filter-Vorschlag, ich werde ihn gleich Testen und hier Berichten.

LG
Johannes


Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

Oecoprotonucli

  • Member
  • Beiträge: 2071
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #3 am: Juli 21, 2012, 17:55:45 Nachmittag »
hier kann es zu keiner Fehlinterpretation kommen, wie es bei einem flachgedrückten Exemplar möglich wäre.
Klar ginge das auch ohne 3D-Effekt, aber mit der Tiefe bekommt man einfach ein mehr an Informationen und es macht wie gesagt eine menge Spaß.

Hallo Johannes,

Es ist sicher gerade interessant, wenn man Andere über ihre zweidimensionalen Monitore teilhaben lassen will. Ansonsten muß ich sagen, daß ich das natürlich auch sehr schön unter meinem Stereomikroskop sehe, ohne 3D-Brille... :)

Besten Gruß

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Lothar Gutjahr

  • Gast
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #4 am: Juli 21, 2012, 18:36:38 Nachmittag »
Hallo Johannes,

das macht ja richtig Spaß da zuzuschauen. Habe ich das richtig verstanden, daß das normale Videoaufnahmen sind, die die Farben für die "Anaglyphenbrille" so seitlich untergejubelt bekommen ? Oder ist da noch ein spezielles Programm mit im Spiel ?

Lieben Gruß nach Wien

Lothar

Johannes Kropiunig

  • Member
  • Beiträge: 1087
    • Mikroskopie Konserve
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #5 am: Juli 21, 2012, 19:08:13 Nachmittag »
Hallo,

ich habe die vorgeschlagene Blende von Herr Heribert Cypionka mit den selben Proportionen nachgebastelt und habe leider feststellen müssen das es bei mir zu einem viel zu starken Trennung des linken und rechten Bildes kommt, sodass das Hirn die Bilder nicht mehr übereinander legen kann und es zu Doppelbildern kommt
Möglicherweise liegt das aber an meinem Zeiss Klappkondensor n.A. 1,3 (auch mit umgeklappter Linse). ???
Also habe ich das ganze nochmal,allerdings nur mit 5mm Trennung der beiden Folien gemacht.

Hier das Ergebnis:
http://www.youtube.com/v/kZ6c1IGsT1w?version=3&hl=de_DE
http://youtu.be/kZ6c1IGsT1w
Geht auch wunderbar,keine Frage.  ;)

Zitat
Ansonsten muß ich sagen, daß ich das natürlich auch sehr schön unter meinem Stereomikroskop sehe, ohne 3D-Brille... Smiley

Das stimmt schon, aber nicht bis zu einer 1000 fachen Vergrößerung (die Videos sind 200x) wie es damit möglich ist .
Der eingeblendete Objektmikrometer in den Videos hat eine 0,01mm-, und keine 0,1mm Teilung.  ;)

Zitat
das macht ja richtig Spaß da zuzuschauen. Habe ich das richtig verstanden, daß das normale Videoaufnahmen sind, die die Farben für die "Anaglyphenbrille" so seitlich untergejubelt bekommen ? Oder ist da noch ein spezielles Programm mit im Spiel ?

Nein lieber Lothar, keine Programme und auch kein verstecktes Lama, nur Blende in den Filterhalter,3D-Brille auf und los geht es.
Funktioniert übrigens auch beim Blick durch die Okulare, Monotubus natürlich ausgenommen.

LG
Johannes

PS. Das Lama habe ich mir aus einer Werbung geliehen  ;D
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

Lothar Gutjahr

  • Gast
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #6 am: Juli 21, 2012, 19:35:43 Nachmittag »
Danke Johannes,

das werde ich auch mal ausprobieren. Nur meine zweite Brille darf ich dazu nicht schlachten; eine davon ist meist verlegt. Aber die solls in ebay ja noch geben.
Sehe gerade am Kondensor dem "fremden Wesen" hat man bei dem Auflichtschwergewicht gespart. Der hat nicht mal eine Filterhalterung. Sollte aber auch funktionieren, wenn ich das auf den Lichtaustritt im Fuß des Gestelles lege, wo ja auch die "Leuchtfeldblende" sitzt.

Das kommt schon mal auf die "to do list" für Auflicht um das oberhalb des Kondensors beimischen zu können. Müßte ja auch gehen.> >>Hm.. links und rechts RGB-LED´s und einfach  life auf die passende Einstellung justieren.<<< Wer weiß ?

In deinem letzten Video huscht mal eine Maus durchs Bild. Was ist das für ein Wesen ?

Gruß Lothar



Johannes Kropiunig

  • Member
  • Beiträge: 1087
    • Mikroskopie Konserve
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #7 am: Juli 21, 2012, 20:21:19 Nachmittag »
Hallo Lothar,

zur Zeit gibt es bei uns, im Ausland also, bei einem Lebensmittelhändler 3D-Brillen um 30Cent das Stück.
http://www.billa.at/Produkte/Stickerbuch/Stickerbuch_Faszination_Urzeit/dd_bi_subpage.aspx
Sie sind zwar nicht besonders Stylisch, die verwendeten Folien sind aber frei von Kratzern und reichen vollkommen zum verbasteln.
Wenn du möchtest stecke ich am Montag welche in ein Kuvert und sende sie dir.
Sag einfach per PN Bescheid.

Zitat
Das kommt schon mal auf die "to do list" für Auflicht um das oberhalb des Kondensors beimischen zu können. Müßte ja auch gehen.> >>Hm.. links und rechts RGB-LED´s und einfach  life auf die passende Einstellung justieren.<<< Wer weiß ?
Ob es bei Auflicht auch funktioniert, kann ich leider nicht beantworten da mir diese Möglichkeit fehlt<--das kommt auf meine "to do list"  ;)
Bernd (Nomarski) du bastelst doch auch so gerne Blenden und eine Auflichtmöglichkeit hast du bestimmt auch...  ??? ???
Das mit den LED´s könnte schon funktionieren, nur wozu ?
Blenden sind wesentlich schneller und flexibler zu machen und die richtigen Farben hast du damit Automatisch.

Zitat
In deinem letzten Video huscht mal eine Maus durchs Bild. Was ist das für ein Wesen ?
Sieht tatsächlich wie eine Maus aus.  ;D
Höchstwahrscheinlich auch ein Rädertierchen wie der Hauptdarsteller, nur eine kleinere Art.

LG
Johannes
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

Lothar Gutjahr

  • Gast
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #8 am: Juli 21, 2012, 22:52:03 Nachmittag »
Lieber Johannes,

zu spät, ich komme eben von ebay zurück und habe in der erweiterten Nachbarschaft 10 Stück bestellt.  Da findet man die ja in beliebigen Stückzahlen. Ich habe mich für den 10.er Pack entschlossen zu 4,49 portofrei. Aber danke für das Angebot; jetzt kann ich ja mal eine schlachten, da ich beide gefunden habe.

ein Angebot von vielen:   http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=320894831344

Eine neue Spielerei kann beginnen. Für das Forum wäre das die preiswerteste Quelle zu knapp 20 cent das Stück:

http://www.ebay.de/itm/50-Paar-Rot-Cyan-Blau-Anaglyph-3Dimensional-3D-Brille-/280630151732?pt=CD_DVD_Aufbewahrung&hash=item4156dc4a34

Gruß Lothar


EDIT: nachträglicher Hinweis, daß ich noch keine der empfohlenen in der Hand habe und von daher bitte für beide links die Angaben ohne "Gewehr"
« Letzte Änderung: Juli 22, 2012, 21:07:46 Nachmittag von Lothar Gutjahr »

Johannes Kropiunig

  • Member
  • Beiträge: 1087
    • Mikroskopie Konserve
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #9 am: Juli 22, 2012, 13:11:55 Nachmittag »
Hallo,

da es hier auch um die Tiefenschärfe geht, habe ich bei meinem Objektmikrometer auf einer Seite 5,9mm untergelegt und ein Bild ohne und 3 mit verschiedenen 3D Filter gemacht.
Vielleicht kann ja sogar einer den Tiefenunterschied berechnen ?

Hier das Ergebnis:


Bei dem 1ten 3D-Bild ist nur eine Rot/Cyan Blende im Spiel,also auch keine Verringerung der Apertur (der schwarze Rand der Filter liegt auf den Filterhalter auf).

LG
Johannes

Edit: Bild mit den verwendeten Filtern ergänzt.
« Letzte Änderung: Juli 22, 2012, 13:37:11 Nachmittag von Kropiunig Johannes »
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

Lothar Gutjahr

  • Gast
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #10 am: Juli 22, 2012, 17:26:29 Nachmittag »
Hallo Johannes,

da das nach einer Fitsworkanalyse schreit, habe ich das Bild da mal reingeladen und zum Üben mal über dein erstes und drittes eine Pixellinie gezogen.
Das Ergebnis verblüfft in so fern, daß man die  Stereotrennung auch im Diagramm sieht. Ich habe diese "Freeware" erst vor Kurzem heruntergeladen und kenne mich damit noch nicht aus. Ein gute Interpretation kann vielleicht Peter Höbel oder Stefan machen ? Ich bin ja schon froh, herausgefunden zu haben, wie man so ein Diagramm abspeichern kann. Falls du das nicht kennst "Fitswork4" ist der Name zum googeln und herunterladen.



So wie es aussieht, zeigt das auf, daß bei Betrachtung der Amplitude einiges
hineininterpretiert werden könnte ?


Dann viel Spaß; ich bin ganz Ohr.

Gruß Lothar


Nachtrag:

Zum Vergleich auch noch die zweite Zeile. Ich deute das so, daß der Filter nach dem Cyionkavorschlag besser geeignet ist als der halb und halb ohne Mittentrennung.
« Letzte Änderung: Juli 22, 2012, 17:36:15 Nachmittag von Lothar Gutjahr »

ewald

  • Member
  • Beiträge: 88
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #11 am: Juli 22, 2012, 18:43:55 Nachmittag »
Liebe Stereobegeisterte,

diese Anordnung funktioniert nur, wenn die Filter in oder möglichst nahe der Aperturblende im Kondensor liegen, keinesfalls im Bereich der Leuchtfeldblende und natürlich auch nicht bei Auflicht. Auch sollte die Farbtrennung der Filter gut sein. Das heisst: Beide Filter hintereinander sollten kein Licht mehr durchlassen. Nicht alle Anaglyphenbrillen sind von ausreichender Qualität. Eine Bezugsquelle ist z.B. Perspektrum.

Gut Licht
Ewald

plaenerdd

  • Member
  • Beiträge: 3482
  • Dresdener (Exilmecklenburger)
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #12 am: Juli 22, 2012, 19:45:05 Nachmittag »
Hallo,
habe heute auch meine ersten 3-D-Versuche gemacht und bin sehr begeistert. Zum ersten Mal habe ich die spiralförmigen Chloroplasten von Spyrogyra wirklich als Spirale gesehen und das bei satten 450x. Eine wirklich tolle Idee, die mich noch eine ganze Weile beschäftigen wird, weil man offensichtlich für unterschiedliche Aperturen, verschiedene Filterkonfigurationen benötigt, damit der Hintergrund nicht zweifarbig wird. Als nächstes möchte ich allerdings das Dunkelfeld ausprobieren, bei dem das Objekt von zwei Seiten mit den beiden Farben beleuchtet wird. Und ich möchte auch gerne von der Brille weg und Filter in den Binotubus bringen oder ins Okular. Letzteres funktioniert jedenfalls NICHT, in dem man einfach die Folien auf die Blende legt: Da sieht man jeden Kratzer und jedes Stäubchen.

Danke nochmals für die tolle Idee!
Gerd


Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: Olympus VANOX mit DIC, Ph, DF und BF; etliche Zeiss-Jena-Geräte,
Auflicht: CZJ "VERTIVAL", Stemi: MBS-10, CZJ "TECHNIVAL";
Inverses: Willovert mit Ph

Johannes Kropiunig

  • Member
  • Beiträge: 1087
    • Mikroskopie Konserve
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #13 am: Juli 22, 2012, 20:29:23 Nachmittag »
Hallo,

Zitat
Letzteres funktioniert jedenfalls NICHT, in dem man einfach die Folien auf die Blende legt: Da sieht man jeden Kratzer und jedes Stäubchen.
Meinst du die Okulare?
Bei mir funktioniert es, nur nicht so gut wie mit dem Live-View meiner Canon und auf dem Monitor, schon alleine die Möglichkeit den Weißpunkt in die Mitte des Bildes zu setzten ist Gold wert.

Die Idee stammt übrigens, so weit ich das zurückverfolgen konnte, von einem Wim van Egmond.
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=1849.msg9944#msg9944
Ich bin nur zufällig, am Anfang meiner Mikrokopiertätigkeit, darauf gestoßen, als ich bemerkte das sich durch abdecken der Leuchtfeldlendenhälften der Blickwinkel ändert.
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=11198.0 

@Lothar
Vielen Dank für den Hinweis auf das Programm, das werde ich mir gerne ansehen.
Sieht interessant aus, Danke.

LG
Johannes
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

plaenerdd

  • Member
  • Beiträge: 3482
  • Dresdener (Exilmecklenburger)
Re: Mikroskopieren mit der 3ten Dimension
« Antwort #14 am: Juli 22, 2012, 23:41:00 Nachmittag »
Hallo Johannes,
Zitat
Letzteres funktioniert jedenfalls NICHT, in dem man einfach die Folien auf die Blende legt: Da sieht man jeden Kratzer und jedes Stäubchen.
Meinst du die Okulare?
Ja, ich meine die Okulare. Es ginge sicher, wenn man ganz saubere unzerkratzte Folien hat. Meine sind schon oft benutzt worden. Ich muss mir erstmal frische besorgen. Aber ich denke, dass es prinzipiell besser wäre, sie an einer anderen Stelle des Strahlenganges zu positionieren, als in der Blendenebene der Okulare.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es mit dem 40er Objektiv am besten geht. Das 90er Immersionsobjektiv habe ich noch nicht ausprobiert, aber wahrscheinlich geht es um so besser, je höher die Apertur des Objektives ist, weil dann auch die aus großen Winkel einfallenden seitlichen Strahlen genutzt werden können.

Grüße
Gerd
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: Olympus VANOX mit DIC, Ph, DF und BF; etliche Zeiss-Jena-Geräte,
Auflicht: CZJ "VERTIVAL", Stemi: MBS-10, CZJ "TECHNIVAL";
Inverses: Willovert mit Ph