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Die Testplatte zum Nulltarif

Begonnen von Nomarski, August 19, 2012, 18:33:11 NACHMITTAGS

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Lothar Gutjahr

#15
Hallo Johannes,

langsam machst mir auch Apetit. Da wird wohl einer der beiden 15"Zöller aus der ehemaligen Videowand drann glauben müssen. Wenn der noch funktioniert macht ja nichts.

Danke für die Erinnerung !

Schönen Abend

Lothar

Edit: Druckfehler beseitigt

Nomarski

Hallo Johannes, hallo Lothar,

ich habe noch etwas von dem Plattenmaterial, das ich euch bei Gelegenheit zukommen lassen könnte. Aber das Trennen der Folien macht ihr bitteschön selber! ;D

Viele Grüße
Bernd

Lothar Gutjahr

Lieber Bernd,

das nehme ich gerne an. Bekommst eine PN.

Gruß Lothar

Nomarski

Lieber Lothar,

sollst du auch kriegen, damit du endlich mal was Anständiges für deine Stackgeschichten hast. ;D

Gruß auch an den Kater.
Bernd

grovea


Hallo Bernd,

der Klebstoff von Etiketten ist in Azeton löslich.

Gruß
Ralf

Johannes Kropiunig

Hallo,

vorweg möchte ich mich schon mal für die Kaperung seines Threads, durch meine Bilder, bei Bernd entschuldigen.

Die Testplatte eignet sich auch hervorgehend für die Makrofotografie.
Hier ein Bild davon, mit meinem Canon EF-S 18-55 mm Objektiv in Retrostellung, aufgenommen.




1:1 Ausschnitt

Die Vergrößerung ist im Vergleich zu einem 2,5x Objektiv und einem 8x Okular am Mikroskop, um ca. 16% größer, also ca. 23 Fach und somit ist dieser Beitrag auch nicht ganz OT.  ;D

Die größte Scheibe, nach Trennung von der Folie, habe ich dadurch erhalten, das ich sie für ein paar Minuten in ein kochendes Wasserbad gelegt hatte.
Vielleicht ist ja Hitze der Problemlöser und nicht Chemie ?

Viel Grüß,
Johannes
Biologische Mikroskop: Zeiss Standard 16
Stereomikroskop: Lomo MBS 10
Kameras:  EOS 1100D, EOS 1000D, EOS 1000Da, und EOS 350Da Peltier gekühlt

Sag es mir - und ich werde es vergessen. Zeige es mir - und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich - und ich werde es verstehen.
Laotse

Michael W.

Hallo Johannes,

vielen Dank für den Tipp mit dem Kochen in Wasser, das werde das bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Ich vermute allerdings, dass da jeder TFT-Hersteller den Kleber seiner Wahl genommen hat, und man so keine allgemeine Trennungsvorschläge abgeben kann. Bei meinem Display hatte ich zudem den Eindruck, dass im interessanten Bereich mindestens 2 verschiedene Klebstoffe verwendet wurden. Irgend etwas das fest aushärtet am Rand und weiter innen etwas, das weich bleibt.

Viele Grüße
Michael
Am liebsten per "Du"

Nomarski

Hallo Johannes,

Zitatvorweg möchte ich mich schon mal für die Kaperung seines Threads, durch meine Bilder, bei Bernd entschuldigen.

da gibt es aber nix zu entschuldigen. ???

Hallo Michael,

Zitatvielen Dank für den Tipp mit dem Kochen in Wasser, das werde das bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Ich vermute allerdings, dass da jeder TFT-Hersteller den Kleber seiner Wahl genommen hat, und man so keine allgemeine Trennungsvorschläge abgeben kann.

ja, probier mal!  ;)  ;D

Nun wurden hier schon einige Vorschläge abgegeben, unter anderem Aceton, das aber in diesem Fall auch nichts geholfen hatte.

Es scheint sich also mal wieder um ein neues Rätsel zu handeln.. ;D

Viele Grüße
Bernd

Michael W.

Hallo Bernd,

Zitat von: Nomarski in September 19, 2012, 21:28:25 NACHMITTAGS
ja, probier mal!  ;)  ;D

das habe ich vor ein paar Tagen schon getan. Nach dem Kochen ließen sich die beiden Glasscheiben tatsächlich leichter voneinander trennen, die Folie zwischen den Glasscheiben hat sich übrigens durch die Hitze schön blau gefärbt. ::)

Leider habe ich noch immer die Klebstoffspuren (Silikon?) auf der Oberfläche... Aceton hat bei mir natürlich auch versagt, Xylol und die anderen üblichen Verdächtigen auch.

Viele Grüße
Michael
Am liebsten per "Du"

Stefan Schiff

Zitat von: Michael W. in September 19, 2012, 23:41:49 NACHMITTAGS
Leider habe ich noch immer die Klebstoffspuren (Silikon?) auf der Oberfläche... Aceton hat bei mir natürlich auch versagt, Xylol und die anderen üblichen Verdächtigen auch.

Hallo Michael,

eine gute Nitroverdünnung wird die Reste lösen.
Aber nicht die "Nitro"-Universalverdünnung bei Obi kaufen – die taugt nix!
Es muss eine kräftige Verdünnung aus dem Farben/Lack-Fachhandel sein.

Viele Grüße
Stefan
Mikroskope:
ZEISS Standard WL
ZEISS Standard GFL
ZEISS Standard RA
ZEISS Stereo-Mikroskop
ZEISS Stemi III

Michael W.

Hallo Stefan,

danke für den Tipp. Normale Verdünnung hat natürlich nichts geholfen, den Test mit einer richtigen Verdünnung aus dem Fachhandel sollte ich also noch machen.

Viele Grüße
Michael
Am liebsten per "Du"

Muschelbluemchen

Hallo

Danke für die hervorragende Idee aus einem kaputten Monitor Testpräparate zu erstellen. In der Firma wo ich arbeite, habe ich von der IT-Abteilung einen defekten Monitor erbettelt und diesen zerlegt.
Nach Trennung der beiden dünnen Glasplatten habe ich von der einen mit den interessanten Strukturen die Polarisationsfolie entfernt mit Hilfe einer ausgedienten Einweg-Mikrotomklinge.

Von dieser Glasplatte habe ich kleine Stücke abgebrochen und mit Spülmittel gereinigt (mit Spülmittel in hoher Konzentration, zwischen den Fingerkuppen verrieben, eventuell mit dem Fingernagel nachgeholfen -
damit bekommt man sogar winzige Harzreste abgelöst).

Diese gereinigten Glasstücke mit Harz auf einem Objektträger eingeschlossen, mit der Strukturseite zum Deckglas:



Hier noch ein paar Aufnahmen von den Strukturen die da zu finden sind:


Abstand zwischen den Streifen: 35 Mikrometer
Breite der dunklen Streifen: 17,5 Mikrometer



Abstand der Streifen: 20 Mikrometer
Breite der Streifen: 10 Mikrometer



Innere Weite der Kästchen: 117.5 x 83 Mikrometer



Breite der Striche: 25 Mikrometer





liebe Mikrogrüße
Leo

Nomarski

Hallo Leo,

ZitatVon dieser Glasplatte habe ich kleine Stücke abgebrochen und mit Spülmittel gereinigt (mit Spülmittel in hoher Konzentration, zwischen den Fingerkuppen verrieben, eventuell mit dem Fingernagel nachgeholfen -
damit bekommt man sogar winzige Harzreste abgelöst).

auch diese Methode habe ich bei meinem Material nicht ausgelassen, aber sie hat leider wenig geholfen. Trotzdem freut es mich, daß ich dich mit dieser Idee anregen konnte.

Viele Grüße
Bernd