Hauptmenü

Vorher - nachher

Begonnen von Päule Heck, August 29, 2012, 11:34:38 VORMITTAG

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Päule Heck

Hallo,
weil manche Diatomeen recht selten sind, tut es oft weh, wenn man sie unvollständig findet. :(
Aber....da lässt sich doch was machen ;)

Die folgende Diatomee stammt aus Oamaru. Aufgenommen mit meinem Amplival, Hellfeld, Objektiv Leitz EF 50 / 0.85 P, 67 Aufnahmen, mit HF gestackt und schließlich in Fotoshop 7 bearbeitet bzw. repariert.

Vorher:


Nachher:


Na, geht doch  ;D

Herzliche Grüße
Päule

Päule Heck

Hallo,

ich habe sie noch einmal in meinem Archiv gefunden. Es handelt sich um ein unversehrtes Exemplar aus einem Legepräparat von Ralf Nötzel.
Sie ist wirklich eine Rarität.



Herzliche Grüße
Päule

peter-h

Lieber Päule,

einfach großartig ! Da kann ich nur staunen und bewundere Deine "Schummelkünste"  ;)
Jetzt sollte ich doch mal mein Rohmaterial aus Oamaru näher durchsuchen. Vielleicht ....

Viele Grüße aus dem wieder heißen Bayern
Peter

Peter V.

Lieber Päule,

Pfuscher, elender Welcher!  :o
Warst Du nicht Lehrer? Hättest Du das bei Deinen Schülern durchgehen lassen?
Also, ich weiß nicht....ts,ts,ts....

;)

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

koestlfr

Hallo Päule,

wunderschön, ob gemogelt oder nicht!

Liebe Grüße
Franz
Liebe Grüße
Franz

Rawfoto

Hallo Paeule

Restautation von Kunstgegenstaenden ist eine muehsamme Geschichte die schon eine hohe Fertigkeit voraussetzt. Ich finde das Ergebnis ist sehr gelungen, Gratulation ...

Mit Manipulation hat das fuer mich nichts zu tun wenn man angibt restauriert zu haben. Der Grund liegt fuer mich in dem wissenschaftlichen Anspruch, es koennte ja sein das man bei der eigentlichen Interpretation falsch liegt ...

In dem von Dir gezeigten Beispiel hast Du ja angegeben das es sich um eine Resteration handelt und auch gleich den Beweis geliefert das Du richtig liegst. Das istfuer mich einemusterhafte Loesung!

Liebe Gruesse (bewundernde)

Gerhard
Gerhard
http://www.naturfoto-zimmert.at

Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Ulf Titze

Hallo Päule,

Deine Technik zur digitalen Restauration ist meisterhaft. Vielleicht wärst Du auch der richtige Ansprechpartner für diese arme Frau hier, über die es mittlerweile im Netz nur so vor Spott wimmelt!

Grüße

Ulf


"Do not worry about your problems with mathematics, I assure you mine are far greater." (A. Einstein)

"Komm wir essen Opi!" - Satzzeichen können Leben retten!!!

Oecoprotonucli

Liebe "Restauratoren",

so ist das ja wirklich schön, aber wahrscheinlich hätte man auch ein paar Geißeln und einen Freßapparat dranhängen können, und schon wird einem Angst und Bange, was die Manipulierbarkeit betrifft - ein Thema, das bei wissenschaftlichen Veröffentlichungen schon Gewicht hat.

Bald müssen wir uns auf youtube nicht nur mit UFOs, Yetis und Meerjungfrauen auseinandersetzen, nein, jetzt kommen auch noch die Alien-Einzeller (Deine Rekonstruktion ist selbstverständlich nicht gemeint, lieber Päule!)

Viele Grüße

Sebastian
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Monsti

Lieber Päule,

da ich ein Mensch mit guter Beobachtungsgabe bin, entging mir natürlich nicht, dass Du einfach die gegenüberliegende Seite kopiert und gespiegelt an die passende Stelle gesetzt hast. Klar, das hätte ich vermutlich auch so gemacht, ABER: Ich hätte anschließend etliche Details innerhalb der Alge geändert. Mir sind da zu viele identisch.  ;)

Ansonsten ist das aber klasse gemacht. Ich handhabe es mitunter genauso, wenn z.B. eine kleine Ecke eines im übrigen wunderschön liegenden, aber selten zu entdeckenden Organismus' hoffnungslos im Detritus steckt.

Herzliche Grüße
Angie

rheinweib

#9
Hallo zusammen,
och nö......

liebe Angie,
wenn man die eine Seite spiegelt und rübersetzt (was ich auch sofort gesehen hab), bleibt meiner Meinung nach immer noch mehr von der "Wirklichkeit" erhalten,
als wenn man dann auch noch im Innenleben rumstempelt.
Dann wäre es nämlich nur noch ein aus passenden Teilen zusammengesetztes Bildchen, mehr aber auch nicht. Zwar technisch perfekt, aber
nicht mehr annähernd echt, ist das anzustreben?
Ich persönlich finde es nicht schlimm, wenn ein Präparat dieser Art nicht so gnadenlos perfekt ist, zumal, wenn es sehr selten ist.


eine klitzekleine Kleinigkeit noch:

Zitat von: Monsti in August 30, 2012, 21:42:06 NACHMITTAGS
aber selten zu entdeckenden Organismus' hoffnungslos im Detritus steckt.

kann man da nicht einfach schreiben: der Rest steckt im Dreck/Boden/Erdreich, wo auch immer?? (Nur so als Idee....)
Es gibt bestimmt einige Mitleser, die des großen Latinums nicht mächtig sind.....wie ich auch....  

bonam noctem et
benignis cum salutionibus ;D ;D
Heike


Peter V.

Hallo,

Zitatbonam noctem et
benignis cum salutionibus  
Heike

Wie sagt der Kölner?

"Situs vilat einis et abanet"

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

reblaus

Hallo Peter -

bevor wir zu Heu mähenden Äbten übergehen, muss erst noch die Streitfrage geklärt werden ob Cicero "vilate inis" oder "vilat einis" gesagt hätte.

Gruß

Rolf

Monsti

Hallo Heike,

nichts für ungut, aber "Detritus" ist bei den Tümplern ein gängiger Begriff und meint abgestorbenes bzw. zerfallenes organisches Material.  ;)

Grüßle von
Angie

Päule Heck

Hallo, Ihr Lieben,

ist schon interessant, wie sich so ein Threat entwickeln kann. Dabei wollte ich doch eigentlich nur.....  Na ja, ich gebe ja zu, dass ich bei ca. 3 - 4 Fotos meiner inzwischen über 600 unterschiedlichen Spezies in meinem kleinen Archiv" diese "Schummelei" angewendet habe, um auch seltene Fundstücke in ihrer ganzen Pracht zeigen zu können.
Da ich aber keinen wissenschaftlichen Auftrag erfüllen will, sondern "nur" an den faszinierenden Strukturen der Diatomeen interessiert bin, nehme ich mir diese Freiheit einfach heraus. Honi soit qui mal y pense.
Dass man im Kölner Umfeld aber inzwischen wohl das Große Schlawinum haben muss, um studieren zu können, war mir neu.

Herzliche Grüße
Paulus

ruhop

Hallo, Päule.

Du hast da ein prima Ergebnis erzielt. Vorzuwerfen hat Dir keiner etwas, weil Du die "Restaurierung" explizit erwähnt hast. Und das Ergebnis gibt Dir recht. Hervorragend!

Es heißt übrigens "Großes Latrinum"

Gruß aus dem Hintertaunus

Holger