Postalischen Nervenkitzel vermeiden

Begonnen von Peter V., Oktober 27, 2012, 13:20:53 NACHMITTAGS

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Peter V.

ZitatDem Absender von Peter ist vermutlich und zum Glück beim Ablecken des Aufklebers die Spucke ausgegangen sonst wäre der Aufkleber samt Absender abgegangen.

...womit dann wieder ganz beim Ausgang dieses Threads wären: Nämlich mein Rat, an verschiedenen Stellen des Paketes mehrere Aufkleber anzubringen.

Aber dann mal eine konkrete Frage zu Lothars Anmerkung: hat denn jemand eigene Erfahrungen, wie sich Paketdienst bzw. deren Versicheurng bei Verlust oder Becshädigung konkret verhalten?

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Klaus Herrmann

Hallo Peter,
der Morgen fing trübe an, aber nach diesem Thread bin ich heiter gestimmt - es gibt doch noch lustige Metamorphosen! ;D

ZitatAber dann mal eine konkrete Frage zu Lothars Anmerkung: hat denn jemand eigene Erfahrungen, wie sich Paketdienst bzw. deren Versicheurng bei Verlust oder Becshädigung konkret verhalten?

Dazu kann ich nur aus eigener Erfahrung sagen: zäh!

Ich hatte Briefmarkenfälschungen untersucht und alles echt und falsch in einem DHL-Paket zurückgeschickt. Wert ca 700.- (der Auftraggeber wollte keine Zusatzversicherung). Das Paket kam nicht an und ist bis heute verschollen. Auf unserer Dorfs-Hilfspost habe ich den wichtigen Rat bekommen als Wert nicht mehr als 500.- anzugeben, weil die Reklamation sonst wegen Unterversicherung abgelehnt wird.

Um es kurz zu machen 6 Briefe an immer neue Sachbearbeiter, viele Telefonate mit wechselnden Postlern. Die nach einigem Hin und Her endlich geschickte Unterschrift des Empfängers war gefälscht der Adressat war zu dem Zeitpunkt nachweislich 500 km entfernt!

Nach 3 Monaten habe ich geschrieben, wenn der Verlust jetzt nicht erstattet wird, werde ich einen Rechtsanwalt einschalten - nach 3 Tagen wurde dann überwiesen.

Ist aber meine einzige Erfahrung. Sonst muss ich sagen sind die Laufzeiten von Paketen erstaunlich kurz! Und wenn was beschädigt ist, dann war es bislang immer der bescheuerte Absender, der keine Ahnung hat, wie man verpackt. Ich kenne aber hier im Forum leuchtende Vorbilder, was sorgfältige Verpackung anbelangt!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Peter V.

#17
Lieber Klaus,

ich persönlich habe ja auch bei tausenden Paketen, die man im Laufe der Jahre dienstlich und privat bekommt, noch nie ein Problem gehabt. Ursache von Schäden war ausnahmslos eine unzureichende Verpackung.
Aber die Erfahrung der letzten Tage hat ja meine Gedanken kreisen lassen: Nehmen wir mal fogenden Fall. Ich kaufe von privat vergleichsweise günstig ein Mikroskop mit einem sehr seltenen, teuren Zubehör. Das Ganze kostet 2000 EUR. Nun wird dieses Zubehörteil z.B. durch eine Durchspießung zerstört. Das Zubehörteil ist kaum schätzbar, das extrem selten gebaut, und wenn es ein Händler hätte, würde er es allein für vielleicht 2000 EUR verkaufen. Wie würde also z.B. der Wert geschätzt? Wiederbeschaffungswert? Wer sollte so etwas begutachten? Eine schwierige Angelegenheit, ich hoffe, dass ich mich nie mit ihr auseinandersetzen muss... :-\

Herzliche Grüße
Peter
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TPL

#18
Zitat von: Peter V. in Oktober 28, 2012, 13:27:26 NACHMITTAGSIch kaufe von privat vergleichsweise günstig ein Mikroskop mit einem sehr seltenen, teuren Zubehör. Das Ganze kostet 2000 EUR. Nun wird dieses Zubehörteil z.B. durch eine Durchspießung zerstört. Das Zubehörteil ist kaum schätzbar, das extrem selten gebaut, und wenn es ein Händler hätte, würde er es allein für vielleicht 2000 EUR verkaufen. Wie würde also z.B. der Wert geschätzt? Wiederbeschaffungswert? Wer sollte so etwas begutachten?

Lieber Peter,
Olafs Angaben zufolge ist eine sehr hohe Versicherung schon durch DHL möglich, aber in einem Fall, wie dem von Dir geschilderten wird es wahrscheinlich schwer, den nicht bezahlten, aber doch ideellen Wert glaubhaft zu machen. Wenn der ideelle Wert so deutlich über den gezahlten (und damit nachweisbaren) Wert hinausgeht, lässt sich das wahrscheinlich nur mit einer Versicherung abwickeln, die auch Gegenstände mit (nahezu) ausschließlich ideellen Wert absichert, also z.B. Kunst oder historische Dokumente. Aber das ist garantiert nicht günstig zu haben.
Andererseits: wenn der ideelle Wert wirklich so hoch sein sollte, müsste doch auch eine eigene Abholung in den Bereich des Machbaren rücken...

Herzliche Grüße
Thomas

Peter V.

#19
Hallo,

kurzes Update für die "Mitleidenden" (wobei ich hoffe, dass sie die Zahl der Schadenfrohen übersteigt):

Das Paket ist heute angekommen, von der Post mit kräftigem Packband nachverlebt und bis auf einen Ausriß an der Griffmulde auch unbeschädigt. Aber es sollte ja wohl auch der ursprüngliche Paketaufkleber gewesen sein, der hauptsächlich beschädigt war.

Jedenfalls ist der Inhalt bei hervorragender Verpackung in tadellosem Zustand angekommen.

Wie mir der Zusteller mitteilte, darf er übrigens  bei der Öffnung eines Paketes zum Zwecke der Feststellung eines ggf. Transportschadens NICHT anwesend sein. Äußert der Empfänger den Wunsch, den Inhalt auf Transprtschäden überprüfen zu wollen, muss er das Paket wieder mitnehmen, beim Postamt hinterlegen und es muss vor den dortigen Mitarbeitern geöffnet werden!

Herzliche Grüße
Peter
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liftboy

Hallo Peter,

ich dachte das mit BSE hätte sich erledigt :-)

Gruß
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
LOMO-Service
Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
Niels Bohr

Hugo Halfmann

Nöö Wolfgang,

nich´ bei echten und privatisierten Behörden !!  ;D

Auch bei der Post gibt´s noch genug Beamte, die täglich Unsinn aushecken.
Viele Grüße aus dem Bergischen Land

Hugo Halfmann