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1. April 2013: Sensationelle Diatomeenfunde

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Päule Heck:
Liebe Freundinnen und Freunde der Kieselalgen,
während einer vorösterlichen Expedition ins winterlich-kalte Kusterdingen-Wankheim bei Tübingen gelang mir die Entdeckung bisher noch unbekannter Diatomeen-Arten, die ich hiermit erstmalig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. Das Milieu, in dem sich die Diatomeen befanden, konnte nach schwierigsten chemischen und olfaktorischen Untersuchungen als Ausscheidungen der vor den Ostertagen besonders aktiven Spezies Gallus gallus domesticus identifiziert werden.

1. Coscinodiscus metallicus :


2. Arachnoidiscus hulli gulli :


3. Triceratium pseudogrillensis :


4. Melosira faulensis Schimmel :


5. Navicula badewanna Zink :


Foto des Mediums....


Ungläubig Staunenden (staunenden Ungläubigen), die ein Zusammentreffen des Datums dieser Veröffentlichung mit dem 1. April als sehr merkwürdig und suspekt ansehen könnten, versichere ich, dass selbiges rein zufällig erfolgte.

Ich wünsche Allen noch einen recht schönen zweiten Osterfeiertag.

Herzliche Grüße
Päule
  





rheinweib:
Aber Hallo, Päule.......

die sind aber wirklich sensationell, beim Anblick solcher Schönheiten wird mir fast schwindelig.......vor allem "Arachnoidiscus hulli gulli" ist an Schönheit und Symetrie kaum zu überbieten, und natürlich perfekt von Dir verbildlicht.
Sie wird nur noch von "Navicula badewanna Zink" an Perfektion übertroffen......unfassbar schön!!!
Ich knie vor meinem PC (hab noch schnell links und rechts zwei Teelichter aufgestellt, ist feierlicher) und erstarre fast bei dem Anblick, welche unfassbaren Schönheiten der 22Zöller meinen müden, monitorgeschädigten, trockenen Augen da bietet......  
Mein Glückwunsch zu diesen sensationellen Funden, DIE lassen alle bisher gezeigten Diatomeen in der Unbedeutsamkeit der Masse verschwinden.......Vielen Dank für diese, geradzu unfassbaren, Einblicke in die fantastische Welt der Kieselalgen......


lieber Gruss
Heike

Frank D.:
Lieber Päule,

gerade von den Anstrengungen des Eiersuchens in den Schlaf gesunken, werden ich zu dieser, für mich, unchristlichen Zeit durch den DIAFRE-Zirkel, auf Grund der außergewöhnlichen Funde aus dem Bett geklingelt.
Aber es hat sich gelohnt, und mit Tränen in den Augen betrachte ich die mittlerweile verschwommenen Naturkunstwerke.

Danke das ich dabei sein durfte.
Frank

HDD:
Lieber Päule

Noch schlaftrunken vor dem PC sitzend erblicke ich mit Tränen in den
Augen die Wunder der Natur.
Besonders die Triceratium pseudogrillensis finde ich faszinierend zumal
meine Sehnscht nach Ihr, witterungsbedingt, nicht gestillt werden kann..

 :D :D :D

Herzliche Grüße

Horst-Dieter

Fahrenheit:
Lieber Päule,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinen Entdeckungen! Das Natur Magazin wird sich sicher darum reißen, den Beitrag zu veröffentlichen.

Wegen des anstehenden Peerreviews solltest Du Dir aber noch einmal die Arachnodiscus hullli gulli ansehen: zu deren 48 viereckigen Zellkernen werden sicher Fragen auf kommen.
Besonders schön auch Coscinodiscus metallicus! Der hier einseitig massiv fortgeschrittene Befall mit dem Diatomeenparasiten Ferrobacter oxidans wurde zwar schon 1896 von dem Bielefelder Biologen Heinz-Ortram Schlawiner erstmalig beschrieben, aber ich habe ihn selten so schön dokumentiert gesehen.

Herzliche Grüße
Jörg

Sorry für das langsame Tippen, ich wisch' mir grad die Lachtränen aus den Augen ...
;D

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