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Juni-Rätsel

Begonnen von TPL, Juni 01, 2013, 11:42:35 VORMITTAG

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TPL

Zitat von: Florian Stellmacher in Juni 01, 2013, 20:32:19 NACHMITTAGS
Mir fällt da dieser Beitrag wieder ein: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=5662.0

...verblüffend, woran Du Dich erinnerst! Das ist ja gut drei Jahre her.
Lieber Florian,
durch Orteraten ist das Rätsel nicht vollständig zu lösen, denn weder Georg noch ich haben die Probe gesammelt und dadurch anderswo im Forum "Spuren" hinterlassen.
Aber wenn man sich einmal die einzelnen Körner ansieht, könnte das Hinweise auf die Art des Hinterlandes geben.

Herzliche Grüße
Thomas

Holger Adelmann

Hmmm ich denke noch über die Herkunft nach:

- Mitte links sieht aus wie ein Basaltfragment mit kleinen Plagioklasleisten in Matrix...
- Mittig könnte ein Glimmerschüppchen sein (oder evt. der Rest eines mafischen Minerals).
- Quarz fehlt offenbar ...
- die hellen Stücke sehen wie Schalenfragmente eines Tieres aus

Herzliche Grüsse
Holger



Peter V.

Lieber Thomas,

Sand von Rügen?

Hezrliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

TPL

Zitat von: Holger Adelmann in Juni 01, 2013, 22:03:24 NACHMITTAGSHmmm ich denke noch über die Herkunft nach:

- Mitte links sieht aus wie ein Basaltfragment mit kleinen Plagioklasleisten in Matrix...
- Mittig könnte ein Glimmerschüppchen sein (oder evt. der Rest eines mafischen Minerals).
- Quarz fehlt offenbar ...
- die hellen Stücke sehen wie Schalenfragmente eines Tieres aus

Lieber Holger,

Du bist auf der richtigen Spur und da weder Georg noch ich den exakten Fundpunkt kennen, möchte ich das Rätsel hiermit durch Dich (Gesamt-Herkunft), Herrn Hippe (Sand!), Jorrit (vukanische Körner) und Florian (Dünnschliff) für gelöst erklären.

Die Probe stammt von Gran Canaria, also einer vulkanischen Insel ohne nennenswerte Vorkommen anderer Gesteinstypen. Wie Du richtig schreibst, fehlt der ansonsten typische Durchläufer Quarz, dafür gibt es reichlich kalkige Schalenbruchstücke (wahrscheinlich Bryozoen, Korallen und/oder Rotalgen, aber auch Muschelschalen). Das mittige Korn halte ich eher für einen Pyroxen als für einen Glimmer, aber für eine genaue Bestimmung war gar nicht genug Zeit:

Gerade einmal eine Stunde hat die ganze Präparation vom rohen Sand bis zum Bild im Forum gedauert!

Herzliche Grüße
Thomas

Holger Adelmann

Ah, Kanarische Inseln - das passt, lieber Thomas.

Dann ist es auch kein Glimmerschüppchen in der Mitte sondern nach meinem "Plan B" also irgendein Mafit, Pyroxen z.B., wie Du schreibst.
Das passt dann sehr gut zu dem wahrscheinlichen Basaltfragment links daneben ....

Übrigens:
Wahrscheinlich durch die Besonderheit der Geologie der Kanaren mit fehlenden Erzlägerstätten kannten die Ureinwohner der Kanaren (die Guanchen)
keine Metallverarbeitung und hatten demzufolge auch keine metallischen Waffen und Geräte.

Herzliche Grüsse
Holger