Diatomeen aus dem Eozän, Tiefsee

Begonnen von anne, Juni 21, 2024, 19:41:28 NACHMITTAGS

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anne

Hallo Foristen,
ich habe eine Probe aus der Tiefsee vor Tasmanien. Es handelt sich um Ablagerungen aus dem Eozän.
Tiefseeproben haben den großen Vorteil, dass der Erhaltungszustand oft hervorragend ist.
Hier zeige ich zwei Diatomeen, die oft keine Beachtung finden da sie die typischen Merkmale nicht aufweisen und daher gerne "übersehen" werden.
Früher unter der Bezeichnung Pyxilla nun Pyrgupyxis.

Zuerst Pyrgupyxis gracilis, die "Schlankere".
Dann Pyrgupyxis johnsoniana, einzeln und die Verbindungsstelle zur nächsten Schale.
lg
anne

Pyrgupyxis gracilis100-2.jpg

Pyrgupyxis johnsoniani63-1.jpg

Pyrgupyxis johnsoniani100-3.jpg


deBult

Reading the German language is OK for me, writing is a different matter though: my apologies.

A few Olympus BH2 and CH2 stands with DIC and phase optics.
The correct number of scopes to own is N+1 (Where N is the number currently owned).

Siegfried

Liebe Anne
Zuerst denkt man da nicht an Diatomeen. Du hast mit deinen, wie immer klasse Fotos dieser mir unbekannten Diatomeen, mein Wisssen erweitert. Stammen sie auch aus einem Tiefseebohrloch, wie ich jetzt im Nachgang hier gelesen habe?
https://fossil-diatoms.com/atlas/index.php?page=entry&id=76&site=2&requestedBy=site-list
  lg von Sigi

anne

Lieber Sigi,
ich danke Dir! Ja diese Diatomeen stammen auch von einer Tiefseebohrung.
Lg
Anne

Manfred Melcher

Hallo Anne,

Deine erste Aufnahme zeigt noch ein interessantes Phänomen. Betrachtet man sie so, wie sie eingestellt ist, sieht man keine Löcher sondern Noppen. (Zumindest bei mir ist es so). Erst bei vertikaler Spiegelung der Aufnahme werden Löcher sichtbar. Hier lässt sich unsere Tiefenwahrnehmung durch die Schattenwirkung täuschen.

Liebe Grüße
Manfred