Autor Thema: Aspicilin  (Gelesen 1389 mal)

Heiko

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Aspicilin
« am: September 11, 2013, 23:13:54 Nachmittag »
Hallo,

während einer Exkursion wurde mir die Flechte Circinaria (Aspicilia) contorta vorgestellt, die ich mittlerweile auch selbst im Gelände ansprechen kann ;D :



Dies – so vermute ich – ist Aspicilin, das sich aus der Flechte extrahieren lässt:



Informationen zu diesem Stoff sind im Netz kaum aufzutreiben. Ich kenne nur die „verrückte“ Strukturformel aus dem HUNECK/YOSHIMURA und den dort angegebenen Schmelzpunkt von 153-154 °C.
Die Ringstruktur der Substanz ist so „monströs“, dass ich gerne „eine zweite Meinung“ zur räumlichen Struktur einholen möchte.
Und Klaus interessiert sich sicher dafür, ob die Substanz bei „vernünftiger“ Temperatur unzersetzt sublimiert.  ;)

Viele Grüße,
Heiko

Klaus Herrmann

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Re: Aspicilin
« Antwort #1 am: September 11, 2013, 23:41:48 Nachmittag »
Hallo Heiko,

sieht gut aus!  :D Die Ringstruktur des Esters bedingt wohl den relativ niederen Schmelzpunkt.
Sublimieren? eher nicht, wenn der Schmelzpunkt ohne Zersetzung erreicht wird, höchstens destillieren. Müsste man probieren. Wenn du ein paar Krümel übrig hast bin ich zu jeder Tat bereit!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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