Canon 1100d an Mikroskop

Begonnen von ..., Dezember 19, 2013, 17:25:17 NACHMITTAGS

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abbeköhl

#15
Guten Abend Jorrit,

Zitat von: dirBeim Weglassen des Kamera-Objektives weicht man vom ideal berechneten optischen Weg ab.
Trotzdem kann der Vorteil (weniger Glas, ...) den nicht ganz optimal gerechneten optischen Weg ausgleichen.
Jorrit, ich kann mir gut vorstellen, dass es auf das hinaus läuft. Jedes zusätzliche Stück Glas im Strahlengang(Adaption) birgt das Risiko einer Fehlerquelle. Dass man DSLR Kameras ohne Objektiv als Mikroskopkamera durchaus gebrauchen kann, hat sich im Forum ja schon zig-fach gezeigt. Ich denke die Bilder die im Forum gezeigt werden, sagen alles. Nun ich habe auch eine Lumenera Infinity Mikroskop-Kamera, aber ich bin jetzt trotzdem dabei eine Adaption(Adapter) für eine DSLR Kamera ohne Objektiv bauen zu lassen. Dazu möchte ich mich bei Joachim (-JS-) an dieser Stelle nochmals recht herzlich bedanken und auch Heike für den Tipp. ;)
Mein Ziel war es auch, ohne Zwischenoptik(weniger Fehlerquellen) das Bild direkt auf den Kamera-Sensor zu projiezieren. Nachdem die grösse des Sehfeldes bestimmt war, wussten wir in etwa welches Sensor-Format für eine Adaption ohne Zwischenoptik in Frage kommt. Wenn alles fertig ist, werde ich die "Profi" C-Mount Mikroskopkamera mit der adaptierten konsumer DSLR Kamera vergleichen, dann bin ich auch etwas schlauer als jetzt.  :D  Ich verspreche mir aber viel davon. Auch ich kann mir vorstellen, dass eine DSLR Kamera ohne gerechnetes Objektiv dazu, dafür ohne Zwischenoptik(weniger Fehlerquellen), in der Adaption dass fehlen des Kamera-Objektivs, mehr oder weniger wieder gut macht. Wie es von dir schon erwähnt wurde. Wie du schon geschrieben hast..... Versuch macht klug.... ;D

Nachtrag: Wichtig, ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich die Adaption an einem Trinokularem Fototubus vornehme. Auch muss ich erwähnen, dass es sich um komplett auskorrigierte Mikroskop-Objektive, also ohne Restfehler handelt.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz und einen schönen 4 Advent,,, Reto B.

wilfried48

Hallo,

das hatten wir doch schon alles in anderen Threads zu genüge und noch keiner der direkt auf den Chip projezierenden Okularanheber (damit man ein Bild auf dem Chip bekommt muss dann das Okular angehoben werden) konnte ein Objektgitter bei voller Sehfelddiagonale des Okulars fehlerfrei (d.h. Plan ohne Verzeichnung und ohne CVD) auf dem Foto zeigen.
Im forum gibt es jedoch mehrere Threads in denen dies dagegen mit Adaptionen mit Okular und Transferoptik gezeigt wird.

Und ich denke auch Herr Henkel wird mir zustimmen, dass die Mikrofibel nicht in allen Fällen eine Mikro"bibel" ist. Was die Kameraanpassung an einen Halbformatchip und schwingungsfreie Canon DSLRs anbelangt, gelten viele der dort angeführten Argumente nicht mehr.

viele Grüsse
Wilfried

vorzugsweise per Du

Hobbymikroskope:
Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Axiovert 35, DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Universal Pol,  AL/DL
Zeiss Stemi 2000 C
Nikon Labo-/Optiphot mit CF ELWD Objektiven

Sammlung Zeiss Mikroskope
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=107.0

abbeköhl

Guten Abend Wilfried,

Zitat von: dirWas die Kameraanpassung an einen Halbformatchip und schwingungsfreie Canon DSLRs anbelangt, gelten viele der dort angeführten Argumente nicht mehr.
Wilfried, wie meinst du dass,,,,,  was schwingungsfreie Canon DSLRs anbelangt, gelten viele der dort angeführten Argumente nicht mehr....

Herzliche Grüsse aus der Schweiz und einen schönen 4 Advent,,, Reto B.

wilfried48

#18
Zitat von: abbeköhl in Dezember 22, 2013, 17:04:09 NACHMITTAGS
Guten Abend Wilfried,

Zitat von: dirWas die Kameraanpassung an einen Halbformatchip und schwingungsfreie Canon DSLRs anbelangt, gelten viele der dort angeführten Argumente nicht mehr.
Wilfried, wie meinst du dass,,,,,  was schwingungsfreie Canon DSLRs anbelangt, gelten viele der dort angeführten Argumente nicht mehr....

Herzliche Grüsse aus der Schweiz und einen schönen 4 Advent,,, Reto B.

Hallo Reto,

praktisch fast alle:

Zitat aus Seite 145 der Mikrofibel:
Zitat
Obwohl die optische Abstimmung mit Kameraobjektiv besonders einfach ist, empfiehlt sich dieser Weg im
allgemeinen nicht. Im Falle 1.a wird die ungünstige Schwerpunktlage des Aufbaus infolge des zusätzlichen Objektivgewichts noch labiler
Außerdem ist zu beachten:
• Das Kameraobjektiv muß, weil das Mikroskopokular ein Bild im Unendlichen entwirft, stets aufUnendlich eingestellt sein. Wird es das nicht, sowird bei der Scharfeinstellung das Mikroskop "umfokussiert", also falsch eingestellt, damit man ein scharfes Bild erhält. Die Mikroskopobjektivewerden dann nicht so benützt, wie sie der Konstrukteur berechnet hat, und es kann leicht zu
Qualitätseinbußen im Bild kommen.
•Die Austrittspupille des Mikroskops soll an der Stelle der Eintrittspupille desKameraobjektivs liegen,zumindest sollen beide Pupillen nahe beieinander liegen. Bei vielen modernen SLR-Objektiven ist diese Bedingung nicht erfüllbar, weil die Eintrittspupillezu tief im Innern der Objektivfassung liegt.
•Die Objektivblende muß ganz geöffnet werden, damit die Randstrahlen nicht abgeschnitten werden.
•Das Bild ist bei einem Normalobjektiv von 50 mm kreisrund, man verschenkt viel Filmfläche von demohnehin nur kleinen Format, das als Dia sowieso nur 23 x 34,5 mm mißt. Man müßtedeshalb ein Kameraobjektiv längerer Brennweite nehmen, dessen Bildwinkel kleiner ist als derjenige des für die
Aufnahme verwendeten Okulars.
•Man handelt sich nicht selten durch die vielen Linsendes Kameraobjektivs Reflexe ein, die das Bildverderben, weil sie es insgesamt flau machen oder selbst im Bild zu sehen sind – z. B. als ,,HotSpot".

Die heutige DSLR wiegt mitsamt Festbrennweitenobjektiv nur noch halbsoviel wie die DSLRs zu den Zeiten als die Mikrofibel geschrieben wurde, sodass das zusätzliche Objektivgewicht für den mechanischen Aufbau unbedeutend wird. Die Canon DSLR hat während der rein elektronischen Belichtung aus dem Live view weder Spiegel- noch Verschlussschlag sodass auch an wenig stabilen Aufbauten, wie an Marios`Lomo Schrägtubus nichts verwackelt.
Durch den kleineren Halbformatchip in Bezug zum Kleinbildformat auf das sich die Mikrofibel bezieht ist eine 50 mm Festbrennweite schon ein genug langbrennweitiges Objektiv um das volle Bildformat auszuleuchten. Ich kenne keine Festbrennweite in diesem Brennweitenbereich bei dem die Eintrittspupille nicht genügend weit ausserhalb liegt. Im Gegenteil sie liegt sogar soweit ausserhalb, dass noch nicht einmal ein teures Brillenträgerokular mit hochliegender Austrittspupille am Mikroskop mehr notwendig ist. Es geht also mit jedem Mikroskopokular sogar mit dem einfachen Lomo 7x von Marios Biolam. Dass das Kameraobjektiv auf unendlich eingestellt werden muss ist keine Einschränkung sondern ein Vorteil, da alle normalen Kameraobjektive auf unendlich gerechnet sind. Reflexe sind bei den heutigen Supevergütungen kein Thema mehr sonst könnte das Kameraobjektiv ja auch bei der normalen Fotografie keine Spitzenfotos abliefern. Und Hotspots haben nur billige Mikroskopadapter aus der Bucht oder schlecht gemachte Eigenbauadapter aber nicht DSLR Kameraobjektive. Diese müssen bei der normalen Fotografie sogar noch eher mit Streulicht fertig werden.

viele Grüsse
Wilfried
vorzugsweise per Du

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...

#19
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abbeköhl

Guten Abend Wilfried,

Recht herzlichen Dank für die vielen interessanten Infos. Und ich habe geglaubt dass mikroskopieren sei schwer. Das hört ja nie auf, für das Thema Kamera und deren Adaption müsste man auch noch einen Kurs belegen oder besser wären zwei.  ;D Um so besser ist es, wenn man von euren Erfahrungen(Wissen) provitieren kann.
Ich habe mich kürzlich für eine Canon EOS 70D entschieden. Erstens weil sie im Live view weder Spiegel- noch Verschlussschlag hat. Zum zweiten weil ich Bilder gesehen habe und die Meinung(Erfahrung) eines Forum Teilnehmers, der die Kamera hat. Ein anderes Kriterium war, dass das ASP-C Sensor Format zum Sehfeld meines Mikroskop's passen sollte, ich hoffe es zumindest. ;D Dann hat sie sonst noch ein paar Funktionen die mir sympatisch sind.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz und einen schönen 4 Advent,,, Reto B.

rhamvossen

#21
Hallo Wilfried,

Zitatnoch keiner der direkt auf den Chip projezierenden Okularanheber konnte ein Objektgitter bei voller Sehfelddiagonale des Okulars fehlerfrei (d.h. Plan ohne Verzeichnung und ohne CVD) auf dem Foto zeigen..

Warum sollte das eigentlich sein? Ist es nicht so das das was interressant ist im Bildmitte liegt? So sehe ich es. Ich projektiere auch direkt auf dem Chip mit sehr gute Ergebnisse, aber kleinen Bild-ausschnitt. Warum sollte ich eigentlich das ganze Sehefeld fotografieren wenn ich zum Bespiel die alte Zeiss-Winkel Achromate nütze die überigens ein substantielle Bildfeldwölbung geben. Das ganze Sehefeld ist dann doch gar nicht interessant? Für mich hat es mehr sinn um für das Objekt wo es sich um dreht die Sensoroberflache aus zu nützen statt der Rand des Sehefelds. Beste Grüsse,

Rolf

wilfried48

Hallo Rolf,

natürlich wird die direktprojeziernde Kameraadaption bei Beschränkung auf ein kleines Bildfeld und einfachen Achromaten und Blick auf die Bildmitte keine grossen Fehler zeigen, aber deshalb würde ich sie trotzdem nicht als richtig oder gar ideal bezeichnen wie der Herr auf youtube und das war ja schliesslich der Ausgangspunkt meiner Kritik.
Darüber hinaus hatte er noch einen Planapochromaten im Einsatz die laut Zeiss ja für ein grosses Sehfeld von 25 mm korrigiert sind.

Ob bei den einfachen Biolam Achromaten von Mario das grössere Bildfeld bei der korrekten Adaption über Okular und Transferoptik (Kameraobjektiv) viel bringt kann natürlich nur der Versuch zeigen.

viele Grüsse
Wilfried
vorzugsweise per Du

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Sammlung Zeiss Mikroskope
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Mikroman

 :D :D :D

Versuch macht kluch - wie man so sagt. Ich habe mir noch einmal das zweite Filmchen angesehen. Dort deutet unser Spezialist an, dass eine Kombination aus Okular und Kompaktkamera "bunte Linien" um das Objekt seiner mikroskopischen Begierde gezeigt hätte - im Gegensatz zu seiner Spezialadaption mit okular-/objektivloser SLR. Hmm, da muss man sich echt wundern.

Wie auch immer. Wilfried sprach davon, dass die Zeiss Planapos für ein großes Sehfeld von 25mm gerechnet seien. Mir war bis dato aber gar nicht bewußt, dass die KF2-Tuben das überhaupt hergaben. Da ist doch mit 20mm Schluss. Überhaupt empfand ich immer das Mißverhältnis von Metall (z.B. Phomi, Universal) und entsprechender Sehfeldleistung grotesk - vergleicht man sie mit den Mitbewerbern von Reichert und Leica, die schon in den 70iger Jahrer Sehfelder von bis zu 28mm (ohne optische Tricksereien) beherrschten.

Auch bei der unterstellten Okularanhebung muss ich begründeten Einspruch einlegen. Bei meinen frühen Experimenten mit dem Orthoplan hatte ich es nie nötig, das Fotookular anzuheben, um ein mehr als brauchbares Bild mit der objektivlosen SLR zu bekommen.

Vielleicht findet einer mal Zeit für einige kleine Experimente. Schaun wir mal.

Gruß in die Runde

Peter
Zu sehr auf sich selbst zu beharren,
ist ein unvernünftiges Vergeuden der Weltsubstanz (Juarroz, 9. Vertikale Poesie,1)

reblaus

Hallo -

auch ich gestehe, dass ich in meiner wissenschaftlichen Jugend auf unser Instituts-Phomi II ohne Zwischenoptik eine Olympus OM2 SLR gesetzt habe um deren Automatik zum Belichten ausnutzen zu können, weil mir die nervige Filmkassette auf den Wecker gegangen war, bei der das Abschneiden und Entwickeln von mal 3 oder 4 Bildern praktisch nicht möglich ist. Die so erhaltenen Fotos zeigten alles was man sehen musste - das Objekt befand sich eben meist in der Bildmitte und Bildfeldwölbung und Farbränder an der Peripherie waren mir deshalb egal. Kurz - ich war voll zufrieden. Dass man Restfehler von Objektiven kompensieren müsse war mir damals völlig unbekannt, weil ich damals noch keine Mikrofibel hatte und vermutlich auch keine Zeit gehabt hätte mich damit in die Feinheiten einzuarbeiten.

Der Aufwand muss sich eben nach den Qualitätsansprüchen richten! Heute bin ich damit auch nicht mehr zufrieden, obwohl die Fotos fast nur noch meinem persönlichen Vergnügen dienen.

Viele Grüße

Rolf

wilfried48

Zitat von: Mikroman in Dezember 23, 2013, 12:43:38 NACHMITTAGS

Wie auch immer. Wilfried sprach davon, dass die Zeiss Planapos für ein großes Sehfeld von 25mm gerechnet seien. Mir war bis dato aber gar nicht bewußt, dass die KF2-Tuben das überhaupt hergaben. Da ist doch mit 20mm Schluss. Überhaupt empfand ich immer das Mißverhältnis von Metall (z.B. Phomi, Universal) und entsprechender Sehfeldleistung grotesk - vergleicht man sie mit den Mitbewerbern von Reichert und Leica, die schon in den 70iger Jahrer Sehfelder von bis zu 28mm (ohne optische Tricksereien) beherrschten.

Auch bei der unterstellten Okularanhebung muss ich begründeten Einspruch einlegen. Bei meinen frühen Experimenten mit dem Orthoplan hatte ich es nie nötig, das Fotookular anzuheben, um ein mehr als brauchbares Bild mit der objektivlosen SLR zu bekommen.

Vielleicht findet einer mal Zeit für einige kleine Experimente. Schaun wir mal.

Hallo Peter,

ja,ja ist schon klar bei Leitz ist eh alles besser da geht sowas auch ohne Okularanhebung. Dann zeig doch mal ein "mehr als brauchbares Bild" von einem Objektgitter mit dem 40er Objektiv und einer Bilddiagonalen von 500 µm also einem Sehfeld von 20 mm.

viele Grüsse
Wilfried
vorzugsweise per Du

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Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
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Zeiss Stemi 2000 C
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Sammlung Zeiss Mikroskope
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Mikroman

Guten Abend, Wilfried,

ja, will ich gerne tun, vielleicht zwischen den JAHREN. Aktuell plagt mich aber eine andere Fotoadaption (s. nächsten Beitrag von mir)

Gruss

Peter
Zu sehr auf sich selbst zu beharren,
ist ein unvernünftiges Vergeuden der Weltsubstanz (Juarroz, 9. Vertikale Poesie,1)

...

#27
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abbeköhl

#28
Guten Abend Mario,

So wie dir, geht es vielen wenn es um das Thema Adaption geht. Zum Schluss ist man nicht viel schlauer als vorher. Ich kenne das, denn ich beschäftige mich auch seit einem Monat mit einer Adaption für mein Mikroskop. Dazu kommt noch, dass ich mich für eine DSLR-Kamera entscheiden musste. ;) Für mich war das auch absolutes Neuland, mittlerweile weiss ich dass es ein ziemlich komplexes Thema ist. Da ich leider ein Trinokularen Fototubus mit komplett auskorrigierten Mikroskop-Objektiven, also ohne Restfehler habe, kann ich dir auch nicht weiterhelfen.
Zitat von: dirNun noch mal zur Technik: Format des Bildsensor 22,3 x 14,7 mm C-MOS Chip mit 12.200.000 Bildpunkten, sie sollte an den Monotubus des Biolam angeschlossen werden mit dem K7 Okular und den üblichen Planachromaten.
Wie gesagt, kann ich dir bei deinem Mikroskop leider auch nicht weiterhelfen. Sost hätte ich dir gerne geholfen. Dass mit dem ignorieren hat was, ich kann dich verstehen, ich oder wir hätten mehr auf dich eingehen können, sorry,,, war nicht böse gemeint,,,, aber im "Eifer des Gefechts".... :D

Ich sehe aber folgende Möglichkeiten.....
1. Wie im Film 1,,, Deine Kamera mit dem C-MOS ASP-C Sensor Format ohne Objektiv an das K7 Okular adaptieren.
2. Deine Kamera mit dem C-MOS ASP-C Sensor Format mit Objektiv an das K7 Okular adaptieren.
Um dass zu erreichen würde ich Wilfried's Angebot annehmen.
Zitat von: wilfried48Also Mario, wenn du es richtig machen willst, dann nimm das 7x oder besser noch das K7x Originalokular von deinem Biolam und adaptiere mechanisch die Canon über ein Zenith Helios
58 mm Festobjektiv (kostet bei ebay ca. 30.- Euro). Falls du ein passendes mechanisches Zwischenstück brauchst schreib mir eine PN.

Und dass das Biolam eine DSLR auch am schrägen Momotubus tragen kann, zeigen wöchentlich die schönen Fotos von Heike.
Die andere Möglichkeit ist die Teile selber zu kaufen und zu probieren. Man liest ja immer wieder wenns um Adaptionen geht "Versuch macht klug." ;D
Ich persönlich habe auch die Hilfe eines Forums-Teilnehmers Joachim (-JS-) angenommen. Ich kann nur sagen..... zum Glück, sonst wäre ich immer noch am Anfang.
Mein Tipp.... wilfried48 oder Joachim(-JS-) mal anschreiben, und ich glaube dann wird dir geholfen. ;)

Herzliche Grüsse aus der Schweiz,,, Reto B.

abbeköhl

#29
Guten Abend Mario,

Wenn ich mir selber etwas machen würde, dann nur wie im Film 1, mit eingesetztem Okular aber ohne Kameraobjektiv. Wenn du es wie im Film 1, mit eingesetztem Okular und mit Kameraobjektiv machen willst, würde ich die angebotene Hilfe(wilfried48) annehmen. Ich habe im "www" mal etwas wegen den Adapter nachgeschaut. Leider müsste man wissen, was deine Okulare von deinem Lomo Biolam für einen Aussendurchmesser haben.
Auch was der Kamera Bajonett-Anschluss bei den Adapter betrifft, musst du das richtige Mass nehmen.

Übrigens hat seine im Film verwendete Panasonic Lumix ein Sensorformat von 17,3 x 13,0 Millimeter. Ich denke das sollte bei deinem Sensorformat machbar sein. ;)
Im Film 1 wurden folgende Teile verwendet......
Celestron T-Adapter universell 1,25"
Dazu braucht es noch einen Bajonett/T2 Adapter welcher an der Kamera befestigt wird. Daran wird dann der T2 Adapter angeschraubt, welcher wiederum über das Okular gestülpt wird z.B:
Canon Bajonett auf T2 Adapter Beispiel1
Canon Bajonett auf T2 Adapter Beispiel2

Ich habe gesehen, dass er da noch einen anderen Adapter nimmt....  Beispiel
Im Film wurde unter anderem folgender Adapter verwendet......  ADAPTER CANON EOS NIKON PENTAX etc. zum Mikroskop 25mm

Andere Adapter als Lösung....
Wenn der Adapter passt, würde ich vielleicht noch diesen testen. Achtung: Du musst ihm angeben welchen Bajonett Anschluss du brauchst, ob Canon, Nikon, Sony, etc. Falls es von der Kamerasensor-Ausleuchtung nicht optimal ist, hat es dich wenigstens nicht ein Vermögen gekostet...  Mikroskop Adapter geeignet für Tubus / Okular mit Aussendiameter 34 mm
Oder dieser Adapter wäre auch ein günstiger Versuch wenn er passt. Sonst könnte man selber noch eine Röhre auf die richtige Länge zuschneiden...  MICROSCOPE ADAPTER for DIGITAL CAMERA SLR DSLR D-SLR Canon
Man sollte bei der Wahl des Adapters darauf schauen, dass die "Röhre" im Durchmesser nicht zu dünn ist, da es sonst im Bild zur Abschattung kommen kann.
Da solltest du auch zu günstigen Preisen alles bekommen, wenn du es selber wie im Film 1 machen willst....  Kamera-Mikroskop Adapter

Das wäre eine billig Variante mit Zwischenoptik, falls die Kamerasensor-Ausleuchtung zu klein ist. Zusätzlich sind noch Eyetube Adapter zum über die Okulare stülpen. Man kann den Adapter aber auch ohne Okulare verwenden. Solche günstige Adaptionen findest du im ebay zu genüge. Aber es wird wohl eine Frage der Qualität sein. ;)
Microscope Adapter for Canon D-SLR w 2X Premium Lens +23.2-30.5mm Connector

Das ist die "High-End Lösung" für Adaptionen. Die helfen auch gerne weiter.
Optimale Ausleuchtung für unterschiedliche Bildsensoren

Weiter kann ich dir leider auch nicht helfen, ich müsste wie du auch, die hier gezeigte eine oder andere Variante ausprobieren. ;)

Falls mir Fehler passiert sind, darf man mich ruhig darauf aufmerksam machen. ;D Denn dass kann es geben, wenn ein Adaptions-Laie einem anderen Adaptions-Laie Tipps geben muss. Und dass in einem Forum voller Mikrofotografen mit langjähriger Erfahrung. ;D ;D ;D

Nachtrag: Ich habe da noch ein Link für Bastler gefunden......  Making Digital Camera Microscope Adapters

Herzliche Grüsse aus der Schweiz,,, schöne Feiertage und ein gutes neues Jahr,,,  Reto B.