Autor Thema: Die Kosmos-Kästen zur Mikroskopie  (Gelesen 37343 mal)

Oecoprotonucli

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Die Kosmos-Kästen zur Mikroskopie
« am: Februar 06, 2014, 21:46:06 Nachmittag »
Hallo Florian,

die Erstausgabe des Stehli dürfte schon aus den 20ern stammen. Ich bin ein echten Fan von Mikroskopie für jedermann!

...aufgrund Deiner Lobpreisungen hier habe ich ihn mir auch besorgt.

Es steht auf dem Titelblatt "zugleich eine weiterführende Anleitung zum Kosmos-Arbeitskasten ´Mikroskopie`" - wie ist der Zusammenhang? Lag das Buch früher im Kasten als Beigabe oder war es einfach eine Zusammenarbeit mit dem Kosmos-Verlag/Unternehmen?

Ich habe eine Kopie des 108-seitigen "Mikromann" von Dr. Wilhelm Fröhlich, ein Heft, das wirklich zum Mikroskopie-Experimentierkasten dazugehörte. Ist schon bestimmt für Anfänger ganz lehrreich und eine gute Anregung, was man so alles anschauen kann, aber nicht auf dem Niveau des "Stehli".

Besten Gruß

Sebastian
« Letzte Änderung: Februar 09, 2014, 15:52:48 Nachmittag von Florian Stellmacher »
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
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Florian Stellmacher

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #1 am: Februar 07, 2014, 01:38:59 Vormittag »
Hallo Sebastian,

der Kosmos Arbeitskasten Mikroskopie beinhaltete allerhand Gerätschaften und Chemikalien, die in Mikroskopie für jedermann beschrieben sind und die in der Beschaffung wohl schon früer z.T. schwierig, heute nahezu unmöglich sind. Man wird nach so vielen Jahren allerdings heute kaum einen kompletten und verwendbaren Kasten finden, sodass er nunmehr nur noch einen Sammlerwert besitzt. Aber der Stehli bietet weit mehr Wissen, als sich mit dem Arbeitskasten umsetzen ließe. Sogar die histologische Technik habe ich initial aus diesem verblüffend dünnen Buch erlernt - wahrscheinlich habe ich erst überhaupt aus dem Stehli meine dauerhafte Begeisterung für die Mikroskopie und natürlich die Histologie erworben.

Kosmos hatte schon sehr früh ein sinnvolles Sortiment für den Hobbyisten zusammengestellt. So bekam man dort nicht nur die berühmte Zeitschrift sondern allerhand Bücher, aber auch Mikroskope (z.B. das berühmte Humboldt F) und diverses Zubehör. Der Arbeitskasten dürfte ohne den Stehli schwerlich sinnvoll einsetzbar gewesen sein, umgekehrt ist das Buch natürlich auch so sehr gut verwendbar. Als ich mit der Mikroskopie begonnen habe, war es auch noch problemlos für einen Schüler möglich, Chemikalien in der Apotheke zu kaufen bzw. den Apotheker dazu zu bringen, diese im Großhandel zu besorgen. Farbstofflösungen, Fixiermittel etc. hat anfangs alles mein Apotheker zusammengerührt. Mit Kosmos war es ungleich einfacher, allerdings auch etwas teurer; bis in die 80er hinein hatte Kosmos einen dicken Lieferkatalog mit diversen Dingen, nicht nur zur Mikroskopie. Man konnte auch ein komplettes Steinschleiflabor, gute Sachen zur Aquaristik, Ferngläser etc. bekommen - ganz anders als heute. Und bei den Mikroskopen handelte es sich, nicht wie heute, nicht um Spielzeug sondern um zumeist umetikettierte Markenware von zuerst Leitz und Hertel & Reuss, später dann auch Kaps und Will.

Herzliche Grüße,
Florian
« Letzte Änderung: Februar 07, 2014, 01:42:18 Vormittag von Florian Stellmacher »
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Zeiss Axioskop 2
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Oecoprotonucli

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #2 am: Februar 07, 2014, 11:16:30 Vormittag »
bis in die 80er hinein hatte Kosmos einen dicken Lieferkatalog mit diversen Dingen, nicht nur zur Mikroskopie. Man konnte auch ein komplettes Steinschleiflabor, gute Sachen zur Aquaristik, Ferngläser etc. bekommen - ganz anders als heute. Und bei den Mikroskopen handelte es sich, nicht wie heute, nicht um Spielzeug sondern um zumeist umetikettierte Markenware von zuerst Leitz und Hertel & Reuss, später dann auch Kaps und Will.

Lieber Florian,

ja, es gab viele Kosmos-Experimentierkästen, ich habe z.B. noch den "All-Chemist" und damals war es einfacher, Chemikalien zu bekommen. Das hat bestimmt eine ganze Menge Leute an die Themen herangeführt und ob die heutigen "sicherheitsgeprüften" Sets noch eine ebensolche Basis bei Jugendlichen zu bauen vermögen, kann ich schwer einschätzen. Sicher ist, dass die Schüler heute nicht mehr das Gleiche wissen, wie wir früher - ob es quantitativ weniger ist, ist zweifelhaft. Ich bekomme als Dozent in Bio-Kursen jedenfalls auf chemische Fragen oft die Antwort "Hab` ich abgewählt". Ja, das ist geradezu eine Standardantwort geworden...

Aber zurück zu den Kosmos-Mikroskopiekästen: Wie ich an folgenden Fotos demonstriere, hat Kosmos eben auch schon früher mindestens einen Kasten, eben den "Mikromann" gehabt, der auch ein nicht gerade tolles Mikroskop enthielt (immerhin musste man es selbst zusammenbauen). Die Literaturbeilage war eben besagtes Heft "Mikromann" von Dr. Wilhelm Fröhlich (108 Seiten). Dahin ging ja eben auch meine Frage, zu welchem Kasten und welchem Zeitraum der "Stehli" gehörte. Und: Existierten die Kästen parallel oder kam der "Mikromann" später?




Viele Grüße

Sebastian

P.S.: Ich hatte diesen Kasten nie selbst benutzt, nur vom Dachboden "geerbt", und verkauft, allerdings die Anleitung kopiert. Man bekommt sie auch antiquarisch auf den einschlägigen Internetseiten - ist wie gesagt eine gute Anregung, was man so alles unters Mikroskop legen kann und bestimmt auch lehrreich für junge Anfänger, aber führt nicht so weit wie der Stehli und ist nicht so detailliert in den Methoden.
« Letzte Änderung: Februar 07, 2014, 11:42:16 Vormittag von Oecoprotonucli »
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Florian Stellmacher

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #3 am: Februar 07, 2014, 11:25:42 Vormittag »
Lieber Sebastian,

der Kosmos Arbeitskasten Mikroskopie ist sicherlich älter als der Mikromann, was man schon aufgrund der verwendeten Materialien (Holz, Pappe, Leinwand) vermuten kann. Leider habe ich meine komplette Mikroskopie-Bibliothek noch in diversen Umzugskartons, sodass ich nicht prüfen kann, ob sich auch schon in der 1932er Ausgabe ein Verweis zum Arbeitskasten findet. Vorstellen könnte ich es mir aber gut. Der Mikromann hat ja bereits einen Kunststoffeinsatz und stammt sicherlich aus späteren Jahren, vielleicht aus den 70ern? Ab und bis wann die Kästen verkauft wurden, weiß ich leider nicht.

Herzliche Grüße,
Florian
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Oecoprotonucli

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #4 am: Februar 07, 2014, 11:40:45 Vormittag »
vielleicht aus den 70ern?

Hallo Florian,

ja, ich habe zum besagten Begleitheft (13. Aufl.) eine Angabe 1971 gefunden - allerdings auch eine weitere Angabe zu einer 3. Aufl. von 1956:

"Der junge Forscher Mikromann schaut sich die Welt des Kleinsten an. 220 Entdeckungen mit Lupe und Mikroskop. Zeichnungen von Erich Haferkorn."

Ob diese alte Auflage zu einem Experimentierkasten gehörte, kann ich ebenfalls nicht sagen.

Besten Gruß

Sebastian
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liftboy

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #5 am: Februar 07, 2014, 13:00:21 Nachmittag »
Hallo Florian,

auch wenns jetzt ein bischen OT ist, (vielleicht fürs Cafe) die Geschichte und der Verbleib der "Franckhschen Verlagshandlung" (Kosmos) würde so manchen interessieren (mich auch).
Unter dem Namen "Kosmos" wird ja zur Zeit nur noch minderwertige Ware vertrieben.
Ich habe damals meinen gesamten Bedarf dort bezogen; einen Großteil besitze ich noch!

Viele Grüße
Wolfgang
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=785.msg3654#msg3654
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Das Erstaunen bleibt unverändert- nur unser Mut wächst, das Erstaunliche zu verstehen.
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hinrich husemann

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #6 am: Februar 07, 2014, 13:08:57 Nachmittag »
Hallo "Mikromänner",
auch ich hatte - etwa um 1950/51 , noch als Tertianer -  so einen Kosmos-Mikroskopierkasten mit Selbstbau-Mikroskop. Es war aber damals noch praktisch alles Pappe; die Zeiten waren eben noch recht spartanisch. Den hier gezeigten Kasten würde ich frühestens (!) in die 60-iger "vermuten".
Die Optik bestand damals nur aus einem 14X-Huygens-Okular (meiner Erinnerung nach von Seibert) und zwei kleinen zusätzlichen Linsen. Die Feldlinse des Okulars diente - in umgekehrter Stellung - als Okular. Die beiden kleinen Zusatzlinsen wurden mit Hilfe von etwas Pappe koaxial auf die Innenseite der abgeschraubten Augenlinse geklebt; das Ganze diente dann in umgekehrter Stellung als Objektiv. Der Tubus war aus Pappe, das Stativ selbstgebastelt aus Sperrholz. Nachträglicher Luxus: Man konnte einen Tubus aus Messing dazukaufen.
Es gab ja auch einen Kasten "Optikus und Photomann", der mich dann auch zum Bau eines ebenfalls recht spartanischen "Himmelsfernrohrs" verführte. Mit diesem habe ich dann auch die Jupiter-Monde sehen können.
Immerhin haben diese Kästen trotz sparsamer Bestückung lang anhaltendes Interesse an Optik erweckt.
Leicht sentimentale Mikrogrüsse
H. Husemann
« Letzte Änderung: Februar 07, 2014, 13:46:59 Nachmittag von hinrich husemann »

Florian Stellmacher

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #7 am: Februar 07, 2014, 13:31:29 Nachmittag »
Hallo Wolfgang,

Wikipedia weiß etwas über die Geschichte der Franckschen Verlagshandlung: http://de.wikipedia.org/wiki/Franckh-Kosmos Allerdings fehlt hier der wohl interessantere Teil der neuen Geschichte. Ansonsten gestaltet sich die Google-Suche als erwartungsgemäß schwierig, wenn man nach einem Verlag sucht ...

Herzliche Grüße,
Florian
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Oecoprotonucli

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #8 am: Februar 07, 2014, 13:48:10 Nachmittag »
Hallo Mikronostalgikhistoriker,

hier der Kasten von 1956 und weitere, wir sind nicht ganz die Ersten, die sich mit dem Thema befassen, aber in dieses Forum hier gehört wohl schon etwas dazu:

http://www.experimentierkasten-board.de/viewtopic.php?p=546

http://www.sarganserland-walensee.ch/KOSMOS_Experimentierbaukaesten/Mikromann/KOSMOS-Mikromann.htm

http://drhinke.dyndns.org/drw/index.php/Mikromann_1973

http://www.sarganserland-walensee.ch/KOSMOS_Experimentierbaukaesten/Wie-die-Kosmos-Kaesten-entstanden-1953.pdf

Besten Gruß

Sebastian

P. S.: Jetzt habe ich auch entdeckt, dass das Plastikmikroskop in meinem Stehli von 1971 auf S. 40, Abb. 52 abgebildet ist. Das "Humboldt F" ist Abb. 1, S. 9

« Letzte Änderung: Februar 10, 2014, 20:00:19 Nachmittag von Oecoprotonucli »
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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #9 am: Februar 07, 2014, 15:41:11 Nachmittag »
Danke für die interessante Übersicht über die Kosmos-Baukästen! Auch den " Allchemisten " hatte ich dann schließlich ("Alles was im Hause ist untersucht der Allchemist"). Die Natronlauge und die Salzsäure mußte man sich aber beim nächsten Drogisten selbst besorgen. Heute wohl kaum noch möglich! Danach beschloß ich, Chemiker zu werden.
Freundliche Mikrogrüsse
H. Husemann

Oecoprotonucli

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #10 am: Februar 07, 2014, 20:42:45 Nachmittag »
Hallo Hinrich und Alle,

tja, mag sein, dass man mal einen Tisch oder Teppich verschandelt hat, oder auch mal ein paar Gegenstände verkokelt (und das gehörte ja zum Spaß dazu...), aber immerhin, es kamen ein paar Naturwissenschaftler heraus. Was die heutigen Chemiekästen so bieten, habe ich noch nicht nachgeschaut.

Bei den Mikroskopen bieten die neueren Kästen vielleicht auch heute noch manchem Kind auch ein wenig Spaß, aber wenn man die Bewertungen der Kästen bei Amazon durchliest, sieht man auch da, dass Viele mit diesen Spielmikroskopen nicht zufrieden sind. Wen wundert's.

Viele Grüße

Sebastian
« Letzte Änderung: Februar 08, 2014, 12:06:27 Nachmittag von Oecoprotonucli »
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Wolfgang Bonus

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #11 am: Februar 07, 2014, 23:25:55 Nachmittag »
Lieber Sebastian,

herzlichen Dank für die Links zum Mikromann! So habe ich unter folgender Adresse auch meinen Kasten gefunden, den ich mir Anfang der Sechziger gekauft habe:
 http://drhinke.dyndns.org/drw/index.php/Kosmos_Mikromann_1957
Es ist der grüne Kasten aus dem Jahr 1957. Das Mikroskop besaß ein Stativ aus Holz, daran wurde mithilfe einer Klammer der Messingtubus befestigt (Grobeinstellung durch Verschieben). Den hölzernen Tisch konnte man mithilfe einer Rändelschraube etwas kippen ("Feineinstellung"). Die Handhabung war etwas mühsam, aber immerhin regte mich der Kasten dazu an, die beiden genannten Bücher von Stehli bzw. Krauter zu besorgen. Bei Kosmos bestellte ich dann diverse Glasutensilien und die wichtigsten im Stehli genannten Chemikalien inklusive Kalilauge und Jodtinktur per Post! Irgendwann bekam der Messingtubus dunkle, unansehnliche Flecken: Ich glaubte immer, dass diese von den "Joddämpfen" herrührten. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Übrigens träumte ich damals vom Kosmos-Mikroskop Humboldt, das leider für mich als Schüler unerschwinglich war. Aus Nostalgie habe ich mir dieses Mikroskop vor einigen Jahren bei Ebay für 15 € ersteigert.

Herzliche Mikrogrüße

Wolfgang

Oecoprotonucli

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Re: Mikroskopie an der Schule: Zellen der Zwiebelhaut
« Antwort #12 am: Februar 08, 2014, 14:26:19 Nachmittag »
Hallo Wolfgang,

...diese Version aus Holz und Messing und Bakelit gefällt mir auch gut!

Viele Grüße

Sebastian
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Die Kosmos-Kästen zur Mikroskopie
« Antwort #13 am: Februar 09, 2014, 15:57:20 Nachmittag »
Hallo Kosmos-Kästen-Freunde,

ich habe Sebastians Idee gerne aufgegriffen und dieses Thema aus "Mikroskopie in der Schule" geteilt und hierher verschoben. Ich bin gespannt, was noch alles kommen wird!

Herzliche Grüße,
Florian
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Lupus

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Re: Die Kosmos-Kästen zur Mikroskopie
« Antwort #14 am: Februar 09, 2014, 21:02:41 Nachmittag »
Hallo,
das Selbstbaumikroskop aus den Mikroskopie-Kästen sah in den 1960er Jahren, vor Einführung der hellgrauen Kunststoff-Version, so aus:



Leider das einzige Teil, das sich aus meinem Kasten noch erhalten hat. Die Optik war nicht gerade berauschend, aber das Mikroskop im billigeren der beiden heute erhältlichen Kosmos-Kästen ist im Vergleich dazu eine Zumutung. Da ist jeder dafür ausgegebene Euro zum Fenster hinausgeworfen.

Hubert