Autor Thema: HISTOLOGIE: "Club Zellen" in fetales Lungengewebe.  (Gelesen 9352 mal)

Ronald Schulte

  • Member
  • Beiträge: 1703
    • De wereld onder de microscoop
HISTOLOGIE: "Club Zellen" in fetales Lungengewebe.
« am: März 13, 2014, 21:17:13 Nachmittag »
Voriges Jahr bekam ich ein Stück fetales Lungengewebe von einen Fetus von 28 Wochen alt.
Dieses Gewebe wurde von mich eingebettet in Technovit 7100 und mit Glassmesser geschnitten am Ultramikrotom. Die Bilder sind gemacht am Leitz Orthoplan mit Adaptierte Moticam 2300 Kamera.









Lungenentwickelung (Quelle: http://www.embryology.ch/allemand/rrespiratory/phasen02.html):

Embryonale Phase
Die embryonale Phase der Lungenentwicklung beginnt mit der Ausbildung einer Rinne im ventralen unteren Pharynx, dem Sulcus laryngotrachealis (ca. 28 Tage) . Nach ein paar Tagen bildet sich aus dem unteren Teil eine Knospe, die eigentliche Lungenanlage (ca. 30 Tage).

Pseudoglanduläre Phase
Die Lunge ähnelt in diesem Stadium der Entwicklung einer tubulo-azinösen Drüse. Nach klassischer Ansicht wird in dieser Phase der gesamte luftleitende Bronchialbaum bis zu den Bronchioli terminales angelegt.

Kanalikuläre Phase
Folgt man der klassischen Phasenbeschreibung der Lunge, sprossen in der kanalikulären Phase aus den Bronchioli terminales die Canaliculi aus, die den eigentlichen respiratorischen Teil der Lungen, das Lungenparenchym ausmachen. Alle Lufträume, die von einem Bronchiolus terminalis ausgehen, bilden einen Azinus.

Sakkuläre Phase
Ab dem letzten Trimester bilden sich ganze Trauben von Aussackungen an den terminalen Endigungen des Lungenbaumes. Die terminalen Bronchioli stellen die letzte Aufteilung der zuführenden Luftwege beim Erwachsenen dar. Was in der sakkulären Phase folgt, ist die letzte Generation von Lufträumen im respiratorischen Teil des Lungenbaumes.

Alveoläre Phase
Die alveoläre Phase beginnt bei verschiedenen Autoren zu unterschiedlichem Zeitpunkt. Wahrscheinlich bilden sich in den letzten paar Wochen der Schwangerschaft gleichzeitig neue Sacculi und daraus erste Alveoli. So sollen zur Zeit der Geburt ca. 1/3 der rund 300 Mio. Alveolen ausgebildet sein. Die Alveolen sind aber erst im Ansatz vorhanden. Dazwischen besteht das Parenchym aus einer Doppelschicht von Kapillaren und bildet zwischen den Sacculi alveolares die primären Septen.


Mein Schnitt stammt aus die Sakkuläre Phase.
Weil ich die verschiedene Stadia von die Zellen nicht genau beschreiben kann habe ich die Bilder nicht beschriftet. Was aber deutlich auffiel sind die Club Zellen im respiratorischen Epithelgewebe.
Club Zellen sind benannt nach: Prof. Dr. med. Max Clara.





Histologie Club Zellen:

Club-Zellen sind charakteristisch für die distalen Atemwege. Man findet sie in den Bronchioli terminales, Bronchioli respiratorii und Ductus alveolares. Die kinozilienlosen Zellen wölben sich keulenförmig in das Atemwegslumen vor. Ihr apikales Zytoplasma enthält Sekretgranula.

Funktion

Die genaue Funktion der Club-Zellen ist noch nicht vollständig geklärt. Sie sezernieren eine Reihe von Proteinen, die der Immunabwehr dienen, unter anderem das "Club cell secretory protein" (CCSP) und Komponenten des Surfactant (Surfactant-Proteine SP-A und SP-D). Die benannten Proteine dämpfen überschießende Entzündungsreaktionen und vermindern somit die Gefahr einer Gewebeschädigung. Zudem besitzen SP-A und SP-D eine antimikrobielle Wirkung und fungieren als Opsonine. Dieser Aspekt erleichtert Abwehrzellen die Phagozytose von Krankheitserregern. Club-Zellen gelten zudem als Reserve für den Zellersatz in den distalen Atemwegen.




Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Toluidin Blau in Borax 1%.
Objektiv: Leitz Fluotar 16x.






Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Haematoxylin (Gill) / Eosin in Ethanol.
Objektiv: Leitz Planapo 63x, NA 1.4.
Die Pfeilen zeigen die Club Zellen.






Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Toluidin Blau in Borax 1%.
Objektiv: Leitz Planapo 63x, NA 1.4.
Die Pfeilen zeigen die Club Zellen.






Ein gezeichnetes Bild aus ein Buch von Max Clara: „Atlas der Mikroskopischen Anatomie des Menschen“.







Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Toluidin Blau in Borax 1%.
Objektiv: Leitz Planapo 40x.






Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Toluidin Blau in Borax 1%.
Objektiv: Leitz Planapo 63x, NA 1.4.






Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Haematoxylin (Gill) / Eosin in Ethanol.
Objektiv: Leitz Planapo 63x, NA 1.4.






Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Haematoxylin (Gill) / Eosin in Ethanol.
Objektiv: Leitz Planapo 63x, NA 1.4.






Lunge im Sakkuläre Phase (28 Wochen).
Schnitt aus Technovit 7100, Schnittdicke 0,5µm.
Farbung: Toluidin Blau in Borax 1%.
Objektiv: Leitz Planapo 63x, NA 1.4.
Fibrozyten bilden das Gewebe Grundstruktur.





Viel Spaß beim Anschauen,
Gruße Ronald
« Letzte Änderung: März 14, 2014, 12:28:46 Nachmittag von Ronald Schulte »
Mikroskope:
2x Leitz Orthoplan (DL, AL, AL-Fluoreszenz und Diskussionseinrichtung).
Leica/Wild M715 Stereomikroskop.
Mikrotome:
A&O 820 Rotationsmikrotom.
LKB 2218 Historange Rotationsmikrotom.

A. Büschlen

  • Member
  • Beiträge: 1761
Re: HISTOLOGIE: "Clara Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #1 am: März 13, 2014, 21:23:24 Nachmittag »
Hallo Ronald

deine, mit Toluidin Blau gefärbten Schnitt sind einfach wunderschön!

Danke, dass wir immer wieder an deinen herausragenden Arbeiten teilhaben dürfen.

Gruss Arnold Büschlen

Fahrenheit

  • Global Moderator
  • Member
  • Beiträge: 5516
    • Mikroskopisches Kollegium Bonn
Re: HISTOLOGIE: "Clara Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #2 am: März 14, 2014, 06:36:29 Vormittag »
Lieber Ronald,

es ist immer wieder eine Freude, Deine schön erklärten Beiträge mit den hervorragenden Schnitten zu lesen.

Den "Clara" habe ich übrigens auch im Regal - obwohl ich als Pflanzenschnippler wenig damit anfangen kann, fand die die darin gezeigten Zeichnungen so faszinierend, dass ich das Buch nicht liegen lassen konnte.

Herzliche Grüße
Jörg
Hier geht's zur Vorstellung: Klick !
Und hier zur Webseite des MKB: Klick !

Arbeitsmikroskop: Leica DMLS
Zum Mitnehmen: Leitz SM
Für draussen: Leitz HM

purkinje

  • Member
  • Beiträge: 450
Re: HISTOLOGIE: "Clara Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #3 am: März 14, 2014, 11:05:30 Vormittag »
Hallo Ronald und alle Histologie-Fans
zuerst einmal wieder große Bewunderung und Anerkennung für das Zeigen deiner schönen Arbeit!

Ich kann aber nun wirklich nicht umhin zur Person Claras und der Namensgebung "Clara"-Zellen etwas deutlich anzumerken.
Auch da Du, Ronald zu diesem Thema hier überhaupt nichts erwähnst! Auch "bricht" die von Dir gezeigte "Vita" Claras bei Dir 1928 ab, wo ich mich schon frage weshalb, immerhin ist er erst 1966 gestorben?
Wer sich in Kürze über den weiteren durchaus braun gefärbten Werdegang informieren möchte: Wikipediaartikel Clara Max

Nun sind einige medizinische Eigennamen belastet und man kann sicherlich trefflich über die Umbenennungen streiten, aber es hat sich mittlerweile durchgesetzt, dass im Nationalsozialismus "engagierte" Forscher nicht auch noch dadurch "geehrt" werden sollten, das ihre Namen in alle Zukunft in Verbindung von Gewebestrukturen oder Krankheiten genannt wird!
Zudem wenn das Gewebe zu deren Forschungszwecken auch noch von Exekutierten /Ermordeten stammte und auch noch nach 1945 bedenkenlos von den Betreffenden weiter verwendet wurde, oder schlimmstenfalls, wie auch bei Clara der starke Verdacht besteht, dass diese Forscher Versuche an zum Tode "verurteilten" durchgeführt haben.
Wer sich also für Claras weiteres Schaffen interessiert und lesen möchte weshalb auch der Begriff Clara-Zellen sehr kritisch zu bewerten ist, den möchte ich auf folgende Artikel aus dem European Respiratory Journal (!) hinweisen
The Clara cell: a "Third Reich eponym"? (Kurzzusammenfassung)
The Clara cell: a "Third Reich eponym"? (Volltextartikel)

Und noch als interessante Randnotiz: Es war maßgeblich der, warscheinlich hier einigen wegen seines Buches bekannte Benno Romeis und der bekannte Münchner Anatom Titus v. Lanz, der die Wiederaufnahme Claras in die Med. Fakultät der LMU München nach 1945 ablehnte (Romeis B, Heiß R, von Lanz T. Stellungnahme der 3 ordentlichen Fachvertreter für Anatomie zum Antrag von Herrn Professor Clara auf Wiederaufnahme in die medizinische Fakultät München vom 30.7.1948).

Ronald, ich möchte hiermit in keiner Weise deine immer sehr schönen Beiträge schmälern, aber da mir bereits früher deine, sagen wir einmal etwas unkritische Bewunderung für Clara und seine sicherlich schön anzusehenden Histologie-Bücher aufgefallen ist, wollte ich hier einmal das Schaffen des Clara, Max in den historischen Kontext stellen.

Mit historisch interessierten Mikrogrüßen
« Letzte Änderung: März 14, 2014, 11:21:57 Vormittag von purkinje »
Beste Grüße
Stefan

Jan Kros

  • Gast
Re: HISTOLOGIE: "Clara Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #4 am: März 14, 2014, 12:09:02 Nachmittag »
Lieber Ronald,
es isr immer eine Freude von dir etwas zu sehen.
wunderbare Schnitte
ein Gnuss
Jan

Ronald Schulte

  • Member
  • Beiträge: 1703
    • De wereld onder de microscoop
Re: HISTOLOGIE: "Club Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #5 am: März 14, 2014, 12:19:03 Nachmittag »
@ Stefan,

Du hast recht und ich lese auch das es ab 1 Januar 2013 auch keine Clara Zelle mehr heisst sonder 'Club Zelle'.
Zitat von Wiki:  http://en.wikipedia.org/wiki/Club_cell

Club cells are dome-shaped cells with short microvilli found in the small airways (bronchioles) of the lungs. Club cells were called Clara cells until it was decided to rename them with effect from January 2013.
Club cells were previously called Clara cells as they were originally described by their namesake, Max Clara in 1937. Clara was born in South Tyrol in 1899 and died in 1966. He was a Nazi doctor who used tissue from executed victims of the Third Reich for his research at Leipzig, including the work that led to his discovery of Clara cells. It was for this reason that in May 2012, the Respiratory Journal Editors (comprising the editors of most of the major respiratory journals, including the journals of the American Thoracic Society, the European Respiratory Society and the American College of Chest Physicians) agreed to adopt a name change policy starting on January 1, 2013. It had previously been agreed that the term "Clara" be used parenthetically for a 2-year period before the final adoption of club cell. Clara cell and Clara cell secretory protein were to be replaced with club cell and club cell secretory protein, respectively.


Habe den Beitrag Name geandert.

Grusse Ronald
« Letzte Änderung: März 14, 2014, 12:23:38 Nachmittag von Ronald Schulte »
Mikroskope:
2x Leitz Orthoplan (DL, AL, AL-Fluoreszenz und Diskussionseinrichtung).
Leica/Wild M715 Stereomikroskop.
Mikrotome:
A&O 820 Rotationsmikrotom.
LKB 2218 Historange Rotationsmikrotom.

Max Berek

  • Member
  • Beiträge: 100
  • Quidquid agis, prudenter agas et respice finem
Re: HISTOLOGIE: "Clara Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #6 am: März 14, 2014, 12:37:08 Nachmittag »
Hallo Ronald und alle Histologie-Fans
zuerst einmal wieder große Bewunderung und Anerkennung für das Zeigen deiner schönen Arbeit!

Ich kann aber nun wirklich nicht umhin zur Person Claras und der Namensgebung "Clara"-Zellen etwas deutlich anzumerken.
Auch da Du, Ronald zu diesem Thema hier überhaupt nichts erwähnst! Auch "bricht" die von Dir gezeigte "Vita" Claras bei Dir 1928 ab, wo ich mich schon frage weshalb, immerhin ist er erst 1966 gestorben?
Wer sich in Kürze über den weiteren durchaus braun gefärbten Werdegang informieren möchte: Wikipediaartikel Clara Max

Nun sind einige medizinische Eigennamen belastet und man kann sicherlich trefflich über die Umbenennungen streiten, aber es hat sich mittlerweile durchgesetzt, dass im Nationalsozialismus "engagierte" Forscher nicht auch noch dadurch "geehrt" werden sollten, das ihre Namen in alle Zukunft in Verbindung von Gewebestrukturen oder Krankheiten genannt wird!
Zudem wenn das Gewebe zu deren Forschungszwecken auch noch von Exekutierten /Ermordeten stammte und auch noch nach 1945 bedenkenlos von den Betreffenden weiter verwendet wurde, oder schlimmstenfalls, wie auch bei Clara der starke Verdacht besteht, dass diese Forscher Versuche an zum Tode "verurteilten" durchgeführt haben.
Wer sich also für Claras weiteres Schaffen interessiert und lesen möchte weshalb auch der Begriff Clara-Zellen sehr kritisch zu bewerten ist, den möchte ich auf folgende Artikel aus dem European Respiratory Journal (!) hinweisen
The Clara cell: a "Third Reich eponym"? (Kurzzusammenfassung)
The Clara cell: a "Third Reich eponym"? (Volltextartikel)

Und noch als interessante Randnotiz: Es war maßgeblich der, warscheinlich hier einigen wegen seines Buches bekannte Benno Romeis und der bekannte Münchner Anatom Titus v. Lanz, der die Wiederaufnahme Claras in die Med. Fakultät der LMU München nach 1945 ablehnte (Romeis B, Heiß R, von Lanz T. Stellungnahme der 3 ordentlichen Fachvertreter für Anatomie zum Antrag von Herrn Professor Clara auf Wiederaufnahme in die medizinische Fakultät München vom 30.7.1948).

Ronald, ich möchte hiermit in keiner Weise deine immer sehr schönen Beiträge schmälern, aber da mir bereits früher deine, sagen wir einmal etwas unkritische Bewunderung für Clara und seine sicherlich schön anzusehenden Histologie-Bücher aufgefallen ist, wollte ich hier einmal das Schaffen des Clara, Max in den historischen Kontext stellen.

Mit historisch interessierten Mikrogrüßen

Lieber Ronald,

ich bewundere Deine perfekten Lungenpräparate! Umso mehr, als ich selber einmal welche hergestellt habe und sie keinesfalls mit der Qualität der Deinen auch nur annähernd vergleichen kann. Chapeau!

Bezüglich des Anatomen Clara ist ja schon alles gesagt worden.

Herzliche Grüße

Sven
« Letzte Änderung: März 14, 2014, 20:23:04 Nachmittag von Max Berek »
Vorstellung:
http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=18519.0

Mikroskope:
1. Carl Zeiss Jena, LgOG1, 1960
2. Steindorff Berlin, "Arztmikroskop", 1970
3. Leitz Wetzlar, Ortholux I, 1969

Fahrenheit

  • Global Moderator
  • Member
  • Beiträge: 5516
    • Mikroskopisches Kollegium Bonn
Re: HISTOLOGIE: "Club Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #7 am: März 14, 2014, 13:46:20 Nachmittag »
Lieber Stefan,

danke für die Aufklärung!

herzliche Grüße
Jörg
Hier geht's zur Vorstellung: Klick !
Und hier zur Webseite des MKB: Klick !

Arbeitsmikroskop: Leica DMLS
Zum Mitnehmen: Leitz SM
Für draussen: Leitz HM

Ronald Schulte

  • Member
  • Beiträge: 1703
    • De wereld onder de microscoop
Re: HISTOLOGIE: "Club Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #8 am: März 14, 2014, 14:08:13 Nachmittag »
@Max,

Danke für dein Lob. Ja die Schnitt Herstellung habe ich jetzt ziemlich im griff bekommen aber für mich war das aber auch nicht so einfach. Es hat mich fast zwei Jahre von testen und Technisches verfahren gekostet vor das es soweit war. Mit das Technovit geht es jetzt prima, Epoxyd ist noch immer eine Schwierigkeit. Ich bin noch immer nicht in die Lage um ein, für mich, anständigen Schnitt her zu stellen und muss da auch noch viel Recherchieren. Wird mir aber auch früher oder später gelingen. 

@Arnold, Stefan, Jörg und Jan;

Ich denke das es von jetzt ab dann besser ist um zu sprechen von 'Club' Zellen. Die Schönheit von die Zelle bleibt aber!

Grüße Ronald
Mikroskope:
2x Leitz Orthoplan (DL, AL, AL-Fluoreszenz und Diskussionseinrichtung).
Leica/Wild M715 Stereomikroskop.
Mikrotome:
A&O 820 Rotationsmikrotom.
LKB 2218 Historange Rotationsmikrotom.

purkinje

  • Member
  • Beiträge: 450
Re: HISTOLOGIE: "Club Zellen" in fetales Lungengewebe.
« Antwort #9 am: März 14, 2014, 14:13:38 Nachmittag »
Ich bin mir sicher dass Ronald das nicht wusste, ich wollte auf das Problem jedoch einfach hinweisen.
Insbesondere da sich die antiquarischen Bücher von Clara, welche unbestritten klar und gut gezeichnet darstellen, hier ja recht beliebt sind (bei mir steht im Übrigen auch eines), ist es glaube ich nur sinnvoll möglichst viel über den Autor zu wissen. Ich hatte zudem auch schon einmal darauf hingewiesen: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=10121.15
Auch in vielen aktuellen Histo-/Medizinischen Büchern werden kritische Eigennamen bis heute ohne irgendwelche Hinweise leider benutzt.
Aber sicher Ronald bleibt die Schönheit Deiner Präparate, bitte dies nicht falsch zu verstehen, es sind fantastische Schnitte mit wunderbarer Färbung!
« Letzte Änderung: März 14, 2014, 14:38:19 Nachmittag von purkinje »
Beste Grüße
Stefan