Autor Thema: Gläsernes Borstenvieh  (Gelesen 1827 mal)

Heribert Cypionka

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Gläsernes Borstenvieh
« am: März 31, 2014, 23:36:17 Nachmittag »
Liebes Forum,

Chaetoceros heißt übersetzt Borstenhaar, und diese Kieselalge macht ihrem Namen alle Ehre (nur nicht, wenn man das Bild dazu bei der engl. Wikipedia ansieht).



Das schreit natürlich nach der dritten Dimension:


Stacking und Bildverarbeitung wie immer: PICOLAY

Viel Spaß beim Ansehen!

Heribert Cypionka


Bernd Kaufmann

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Re: Gläsernes Borstenvieh
« Antwort #1 am: März 31, 2014, 23:52:26 Nachmittag »
Hallo Herr Cypionka,

auch wenn es noch so sehr nach der dritten Dimension schreit, kann ich mit eben dieser noch immer nichts anfangen. Aber das erste Bild ist auch so schon "ganz großes Kino"! Sehr beeindruckend, was Sie da zeigen. Vielen Dank!
Viele Grüße
Bernd ©¿©
www.aquamax.de
Lieber per Du.

Heribert Cypionka

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Re: Gläsernes Borstenvieh
« Antwort #2 am: April 10, 2014, 00:25:38 Vormittag »
... hier noch ein Exemplar auf Rädern  ;)



und für die Anaglyphenbrille:




MfG

H.C

olaf.med

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Re: Gläsernes Borstenvieh
« Antwort #3 am: April 10, 2014, 09:03:36 Vormittag »
... wunderschön! Aber es wäre noch viel schöner mit einer vernünftigen 3D-Darstellung anstelle der lästigen Anaglyphen ;D

Herzliche Grüße,

Olaf
Gerne per Du!

Vorstellung: http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=4757.0

... und hier der Link zu meinen Beschreibungen historischer mineralogischer Apparaturen:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=34049.0

Heribert Cypionka

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Re: Gläsernes Borstenvieh
« Antwort #4 am: April 10, 2014, 10:20:32 Vormittag »
Zitat
viel schöner mit einer vernünftigen 3D-Darstellung anstelle der lästigen Anaglyphen

Hallo Olaf und Bernd,
die Diskussion hatten wir hier ja schon öfter. Es gibt ausgeprägte Anaglyphenhasser. Dabei sind Anaglyphenbilder so schlecht nicht. Für den Kreuzblick muss ich die Darstellung um den Faktor 2 verkleinern, für den Parallelblick noch stärker, damit die Augen nicht divergieren. Das gibt bei den hier vorhandenen zarten Strukturen viel mehr Verlust als durch die Farbveränderung beim Anaglyphenbild. Außerdem muss man die Blicktechnik beherrschen, was für die meisten leider nicht gilt. Viele hier haben aber eine Anaglyphenbrille.

Mit PICOLAY kann man mit einem Klick jede der folgenden 3D-Darstellungsweisen auswählen:

- Anaglyphenbild
- RL-Bild für den Kreuzblick
- LR-Bild für den Parallelblick
- Kombination aus den letzen beiden als 3er- oder 4er-Block
- Wackelbild
- animierte Rotation mit oder ohne 3D-Effekt
- Speichern als jps-Datei
- Speichern als mpo-Datei
- Speichern als interlaced image

Alles, was man dazu neben dem gestackten (und evtl. bearbeiteten) Bild. braucht, ist die Tiefenkarte (die PICOLAY automatisch beim Stacken erzeugt):  


... und natürlich PICOLAY. Hier noch einmal der workflow zu einem 3D-Bild:

1. Gestacktes Bild und die Tiefenkarte herunterladen und mit PICOLAY öffnen.
2. Auf das gestackte Bild klicken und im Bildfenster (links) auf Edit -> Copy to result window
3. Auf die Tiefenkarte klicken und im Bildfenster (links) auf Edit -> Copy to depth map
4. Im rechten Bildfenster auf 3D view klicken
5. Tiefe des Objekts (Length of Z axis) als % der Bildhöhe definieren, evtl. weitere Parameter optimieren
6. Gewünschte Darstellungsweise auswählen (s.o.)
7. Auf Go klicken

Animierte Gif-Dateien (außer dem Wackelbild) und mpo-Dateien werden über das Menue 'Image list -> Generate animated GIF image bzw. mpo file erstellt, da hierzu erst einmal die zu verarbeitenden Bilder erzeugt werden müssen.

Ich wäre natürlich begeistert und gern bereit, die Tiefenkarten stets mit hochzuladen, wenn jetzt alle die für sie selbst "vernünftigen" Raumbilder auf diese Weise erstellen  :)

Herzlichen Gruß

Heribert Cypionka

P.S. Es gibt eine neue PICOLAY-Version zum Download
« Letzte Änderung: April 10, 2014, 15:28:39 Nachmittag von Heribert Cypionka »