Autor Thema: Enderlein & Cie  (Gelesen 13571 mal)

Demodexi

  • Member
  • Beiträge: 172
  • Wohnort: Wien
Enderlein & Cie
« am: April 13, 2014, 11:19:00 Vormittag »
.....Enderlein-Gemeinde geschrieben ......

das habe ich zufällig im in-net gefunden......eine DISSERTATION über:

Ermöglichen Irisdiagnostik / Iridologie und Dunkelfeldmikroskopie
nach Enderlein die Diagnose von Malignomen?

http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6096/pdf/El-SafadiSamer-2008-07-08.pdf

Klaus Herrmann

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 14280
  • ∞ λ ¼
Enderlein & Cie
« Antwort #1 am: April 13, 2014, 12:28:50 Nachmittag »
Hallo Demodexi,
ich hab dich erst mal in den Vorstellungen gesucht, weil ich es eigentlich eher gut finde reale Menschen mit einen Vornamen anzusprechen, als mit
z. B. Appendix... bis ... Xanthippe  ;) Aber da habe ich dich nicht gefunden. Soweit, so gut.. Vielleicht holst du es ja noch nach? Oder falls ich nur zu doof war deine Vorstellung zu finden - ein kleiner Tipp genügt! ;)

Diese Dissertation, die du gefunden hast über eine Untersuchung der Relevanz der Ergebnisse von Irisdiagnosen und Enderleinblutuntersuchungen, ist das Beste und Seriöseste, was ich zu diesen Themen bisher gelesen habe. Für eine Dissertation nicht gerade sehr umfangreich geraten, aber wirklich lesenswert und sollte hier unbedingt in den Highlights oder sonst wo, wo man sofort Zugriff drauf hat angepinnt werden!
Die immer wieder aufkommenden Diskussionen könnten dadurch sehr verkürzt werden. Und übrigens: man muss nicht Medizin studiert haben um sie zu verstehen!
« Letzte Änderung: April 13, 2014, 12:30:33 Nachmittag von Klaus Herrmann »
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Oecoprotonucli

  • Member
  • Beiträge: 1971
Enderlein & Cie
« Antwort #2 am: April 13, 2014, 13:06:17 Nachmittag »
Hallo Allerseits,

Für eine Dissertation nicht gerade sehr umfangreich geraten, aber wirklich lesenswert und sollte hier unbedingt in den Highlights oder sonst wo, wo man sofort Zugriff drauf hat angepinnt werden!

Ja, Danke Demodexi, ich fand ja auch immer, dass man sich nicht argumentativ vor den "Enderleins" zu verstecken braucht, ist halt nur eventuell Zeitverschwendung und eine Sisyphosarbeit. Daher fände ich es auch gut, einen angepinnten Thread mit ein paar vernünftigen Informationen zu erstellen!

Umfang der Diss: Ich denke, das ist doch ein offenes Geheimnis, dass medizinische Doktorarbeiten in der Regel nicht so umfangreich und aufwendig sind, wie andere naturwissenschaftliche Doktorarbeiten. Teilweise ist die (recht geringe) maximale Seitenzahl sogar vorgegeben und die Verteidigungen werden im 15-Minuten-Takt durchgezogen. Was soll's, sicher haben die Medis dafür eine ganze andere Menge zu tun. Und bei manchen naturwissenschaftlichen Arbeiten wird's auch übertrieben und schlägt sich auf die Prägnanz nieder... Vergleichbar sind die Arbeiten unterschiedlicher Fachbereiche und damit der Doktortitel allerdings wirklich nicht. Aber das sind manche Arbeiten ja auch von der Thematik her nicht (je nachdem mehr praxis-/forschungsorientiert oder literatur-/theorieorientiert oder historisch orientiert, alles unterschiedliche "Leistungsbereiche").


Viele Grüße

Sebastian

« Letzte Änderung: April 13, 2014, 13:29:04 Nachmittag von Oecoprotonucli »
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Oecoprotonucli

  • Member
  • Beiträge: 1971
Enderlein & Cie
« Antwort #3 am: April 13, 2014, 14:39:50 Nachmittag »
Ein paar Zitate aus der Arbeit

URN: urn:nbn:de:hebis:26-opus-60964
URL: http://geb.uni-giessen.de/geb/volltexte/2008/6096/

Samer El-Safadi (2008): Komplementäre Diagnostik. Ermöglichen Irisdiagnostik/Iridologie und Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein die Diagnose von Malignomen? Eine prospektive Studie. Med. Dissertation, Justus-Liebig-Universität Gießen. VVB Laufersweiler Verlag édition scientifique

"Der Verdacht auf eine akute Krebserkrankung wurde mit der Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein in insgesamt 33 Fällen gestellt. Diese 33 positiven Aussagen wurden mit den gesamten anamnestisch erhobenen Tumordiagnosen verglichen und daraus eine Kreuztabelle gebildet. Es entfielen 41,6% (15/36) auf Patienten ohne einen anamnestischen Nachweis eines Tumors und 30,5% (18/59) auf Tumorpatienten. Tatsächlich waren 12 Patienten an einem akuten oder metastasierten Tumor erkrankt. Von diesen wurden nur drei richtig erkannt. Im Gegensatz dazu wurden bei 30 Teilnehmern eine akute Krebserkrankung identifiziert, für die sich weder in der durchgeführten Anamnese durch den Autor, noch durch konventionelle apparative Diagnostik ein Hinweis fand (Tab. 6, Abb. 8 )."

"Bei dieser vorgelegten Pilotstudie konnte gezeigt werden, dass die Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein ein florides oder metastasiertes Tumorstadium nicht erkennen kann. Nur 25 % der 12 akuten oder metastasierten 40 Malignome wurden im Ergebnis richtig identifiziert. Das im akuten Stadium befindliche Ovarialkarzinom und das kolorektale Karzinom wurden mit dieser Methode nicht erkannt. Dieses Ergebnis hat vor dem Hintergrund, dass manche Heilpraktiker eine Früherkennung des Mammakarzinom mittels der Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein anbieten, eine besondere Brisanz. Des Weiteren wurden bei 73 % der 41 gesunden Teilnehmer ohne einen Hinweis eines Tumorrezidivs oder existenten Malignoms, eine fehlerhafte Diagnose gestellt."

"Im Rahmen einer wissenschaftlichen Untersuchung sollte die reale Beschaffenheit der im Dunkelfeldmikroskop sichtbaren Körperchen, nach der Lehre Enderleins so genannte Endobionten (Symbiont), endgültig geklärt werden [Ullmann 2003]. Diese Körperchen wurden vom Blutplasma getrennt und analysiert. Es stellte sich heraus, dass die so genannten Endobionten hauptsächlich aus dem Protein Globin und Albumin bestehen und diese Körperchen im Serum, in den Leukozyten und den Erythrozyten durch Aggregation entstehen [Ullmann 2003]. In den Erythrozyten wurden sie biochemisch als Heinz´sche Körperchen identifiziert, die nur in Erythrozyten vorkommen. Das diese Heinz´schen Körperchen als Körperchen im dunkelfeldmikroskopischen Bild sichtbar werden, basiert auf der Aggregation von Hemichrom [Gerner 1997a; Gerner 1997b]."

"Trotz dieser eindeutigen Ergebnisse erfreut sich die Irisdiagnostik weiterhin großer Akzeptanz."*

"Eine richtig geratene Diagnose hat für einen Patienten ein größeres Gewicht als eine hohe Anzahl falsch geratener Diagnosen,..."

"Der Arzt zeigt dabei Misstrauen und Skepsis gegenüber diesen Verfahren, und macht durch dieses Verhalten, insbesondere bei gutgläubigen Patienten, solche Verfahren interessant. Bei den Patienten entsteht, wenn der Arzt keine ausreichenden Antworten hat und offene Fragen bleiben, der Eindruck der gewissen Glaubwürdigkeit gegenüber diesen Verfahren [Worrall 1984; Barrett 2001]."

"Dem an der Studie beteiligten Heilpraktiker wurden die Ergebnisse nach der Auswertung vorgelegt. Er reagierte mit Enttäuschung und verweigerte die Anerkennung der Ergebnisse."

Viele Grüße

Sebastian


edit 14.04.2014: Ich hatte einen Absatz aus Versehen doppelt zitiert, den habe ich jetzt durch einen anderen ersetzt. Selbstverständlich sind noch mehr lesenswerte Absätze in dieser Arbeit  ;) !

* Dass ich hier Dunkelfeld und Irisdiagnostik "mische", bedarf vielleicht eines Kommentars, um wirklich ganz korrekt zu sein: Irisdiagnostik wurde ebenfalls in der Arbeit untersucht, und bei der Aussage hier geht es um die psychologischen Effekte, Akzeptanz usw., und die sind ja wohl von der einen auf die andere Methode übertragbar.
« Letzte Änderung: April 14, 2014, 11:32:02 Vormittag von Oecoprotonucli »
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Florian Stellmacher

  • Global Moderator
  • Member
  • Beiträge: 2989
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #4 am: April 13, 2014, 17:32:37 Nachmittag »
Hallo Demodexi (however ...),

vielen Dank für diesen Beitrag, der ggf. tatsächlich in der Diskussion mit vernunftbegabten Enderlein-Interessierten helfen könnte.

Ich habe diesen Faden aus der "Anfängerfrage" ausgekoppelt. Festpinnen möchte ich ihn nicht, da wir aus Gründen der Übersicht die Anzahl fixierter Beiträge möglichst gering halten möchten. Dafür habe ich ihn in die Methodensammlung der Link-Liste Histologie aufgenommen und bin als Moderator gerne bereit, den Beitrag im Bedarfsfalle selbst zu zitieren.

Viele Grüße,
Florian

P.S.: Auch ich habe Deine Vorstellung in Mikroskopiker im Netz nicht gefunden. Bitte hole das bei Gelegenheit nach.  ;)
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
Zeiss Axioskop 40 (DL, Pol, AL-Fluoreszenz)
Olympus BHS (DL, Pol, Multidiskussionseinrichtung)
Leitz Orthoplan (DL, DF, Pol, AL-Fluoreszenz)
Zeiss Axiophot (DIK und AL-Fluoreszenz)
Wild M400 Fotomakroskop (DL, DF, AL, Pol)

Demodexi

  • Member
  • Beiträge: 172
  • Wohnort: Wien
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #5 am: April 13, 2014, 19:58:43 Nachmittag »
vorab: ich, als Mikroskopanfängerin, habe schon ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich hier immer nur Fragen stelle und als Anfängerin nicht wirklich was für Euch Profis beitragen kann.
Darum freut es mich, dass ich mit diesem Link was "brauchbares" für Euch gefunden habe.

Wie ich mit meinen Eigenblut-Dunkelfeld angefangen habe, hab ich mal stundenlang im net recherchiert und das war ja wohl dann "erfolgreich".

Hallo Demodexi,
ich hab dich erst mal in den Vorstellungen gesucht, weil ich es eigentlich eher gut finde reale Menschen mit einen Vornamen anzusprechen, als mit
z. B. Appendix... bis ... Xanthippe  ;) Aber da habe ich dich nicht gefunden. Soweit, so gut.. Vielleicht holst du es ja noch nach? Oder falls ich nur zu doof war deine Vorstellung zu finden - ein kleiner Tipp genügt! ;)

Hallo Demodexi (however ...),
P.S.: Auch ich habe Deine Vorstellung in Mikroskopiker im Netz nicht gefunden. Bitte hole das bei Gelegenheit nach.  ;)

Ich bin (noch) nicht bei den Vorstellungen drinnen. Ich dachte, da stellen sich "die" Leute vor, die sich mit vollem Namen vorstellen (wollen) und damit dann auch in die Rubrik "Mikroskopiker im Netz" aufgenommen werden.
Ich fühle mich im i-net generell nur mit Avatar wohl  8). Fasst das bitte nicht als Unhöflichkeit von mir auf.
Werde mich jetzt aber mal ein wenig bei Mikroskopiker im Netz vorstellen, so wie es Florian vorgeschlagen hat.

lg, Demodexi

Dr. Jekyll

  • Member
  • Beiträge: 1716
  • 🔬🔬🔬🔬
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #6 am: April 14, 2014, 08:24:51 Vormittag »
Hallo Demodexy und Safari,

Ein "hallo" oder "Guten Tag" und ein Vorname könnten aber schon drin sein.

Gruß
Harald
Beste Grüße
Harald

Oecoprotonucli

  • Member
  • Beiträge: 1971
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #7 am: April 14, 2014, 10:48:29 Vormittag »
Lieber Florian,

Danke fürs Abtrennen und Neueinstellen des Beitrags!

Ich habe übrigens im obigen Beitrag noch eine Dopplung durch ein anderes Zitat ersetzt. Ist ja auch interessant, dass man durchaus "etwas" sieht, mit der Methode, nur eben was, das ist entscheidend. Beim Seeungeheuer von Loch Ness, Ufos, Aliens hat man ja vielleicht auch manchmal "etwas" gesehen...

Viele Grüße

Sebastian
« Letzte Änderung: April 14, 2014, 10:54:54 Vormittag von Oecoprotonucli »
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Dr. Jekyll

  • Member
  • Beiträge: 1716
  • 🔬🔬🔬🔬
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #8 am: April 14, 2014, 11:17:36 Vormittag »
Hallo,

Die Ablehnung der Studienergebnisse durch den Heilpraktiker verwundert mich nicht. Es gibt ja ähnliche Untersuchungen mit z.B. Wünschelrutengängern, bei denen die Ergebnisse ebenfalls eindeutig negativ für die Rutengänger ausfielen. Das Verhalten war das gleiche. Wenn ich einen Blinden in die Sonne stelle wird es bei ihm
deshalb noch lange nicht hell.

Grüße
Harald
Beste Grüße
Harald

Oecoprotonucli

  • Member
  • Beiträge: 1971
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #9 am: April 14, 2014, 11:45:21 Vormittag »
Hallo Harald,

ich finde, man sollte sich damit zurückhalten, sofort alle Leute für dumm oder verrückt zu erklären, meine Vermutung ist, dass es teilweise tatsächlich irgendwelche Phänomene gibt, die die Leute erfahren, sehen, spüren. Das Problem ist, dass die Leute die wissenschaftliche Methode, Induktion, Deduktion, Reproduzierbarkeit, statistische Signifikanz, Logik und die erkenntnisphilosophischen Hintergründe nicht durchdenken oder verstehen und nicht verstehen wollen.

Und um der Sache wissenschaftlich gerecht zu werden, müsste man wohl jedes Phänomen einzeln für sich systematisch untersuchen. Manche Sachen können wohl echt verzwickt sein und man muss sie halt "auseinandernehmen", um sie zu widerlegen - oder besser gesagt widerlegt man eben nicht unbedingt das Phänomen an sich - dieses mag durchaus weiter bestehen - aber die falsche Interpretation. Und bei der Interpretation und dem Phänomen geht es halt meiner Meinung nach bei den Leuten wild durcheinander.

Auch die Wissenschaft kann ihre Schwierigkeiten haben und wird meiner Ansicht nach auch von manchen Wissenschaftlern falsch verstanden: Zum Beispiel ist ja ein singuläres Ereignis nicht ausgeschlossen und kann "wahr" sein - es ist eben bloß nicht reproduzierbar und damit auch nicht "nützlich". Nur kann man aus "unnützen" Dingen kein Geld machen. Das wird aber mit einigen dieser unnützen Dinge versucht, und zu diesem Zweck lügen die Nutznießer des Unnützen eben ganz gerne mal oder reden sich etwas ein.

Viele Grüße

Sebastian
« Letzte Änderung: April 14, 2014, 12:12:04 Nachmittag von Oecoprotonucli »
Ich benutze privat:
Leitz SM-Lux mit (LED-) Durchlicht und Phaco-Ausrüstung (ca. 1975-77)
Hensoldt Wetzlar Stereomikroskop DIAMAL (1950er Jahre)

Dr. Jekyll

  • Member
  • Beiträge: 1716
  • 🔬🔬🔬🔬
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #10 am: April 14, 2014, 13:17:30 Nachmittag »
Hallo Sebastian,

Es geht mir hier nicht darum Leute als dumm abzustempeln. Wenn sich jemand den eindeutig reproduzierbaren Daten
Wissenschaftlicher Studien verschließt, dann ist er entweder dafür blind, hat wirtschaftliche Gründe, hat eine realitätsfremde Weltanschauung oder ist Arzt der selbst Studienergebnisse gefälscht hat und deshalb keiner Studie traut ;D :D (liebe Mediziner: bitte nicht gleich alle angesprochen fühlen ;) )
Da aber die Anhänger solcher Methoden wie Irisdiagnose, Bioresonanz oder Blutuntersuchung nach Enderlein nicht nur harmlos vor sich hin diagnostizieren und therapieren, sondern durch die zwangsläufig falschen Diagnosen die Patienten unter Umständen einer vernünftigen Behandlung fern halten, müßen sie sich auch scharfer Kritik stellen. Hinzu kommt, dass durch falsch positive Diagnosen, welche dabei ja auch oft auftreten, erst ernste Erkrankungen erzeugt werden (z.B. Falsche Krebsdiagnose).
Ich bin nicht generell gegen Naturheilverfahren. Auch ich hatte vor langer Zeit mit dem Gedanken gespielt als Naturheilpraktiker tätig zu werden. Deshalb habe ich mir die allermeisten Naturheilverfahren sehr kritisch unter die Lupe genommen. Bei vielen Methoden war mein Urteil vernichtend, einige Methoden sind brauchbar. Allerdings habe ich die Beurteilung aus dem Blickwinkel eines Naturwissenschaftlers vorgenommen, der zählt ja unter Heilpraktikern oft wenig.

Für eine Erkenntnis "blind" zu sein bedeutet für mich nicht zwangsläufig dumm (schließt dies aber auch nicht aus ;) )

Beste Grüße
Harald
« Letzte Änderung: April 14, 2014, 13:27:03 Nachmittag von Dr. Jekyll »
Beste Grüße
Harald

liftboy

  • Member
  • Beiträge: 3744
  • don´t dream it, be it!
    • mikroskopfreunde-nordhessen
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #11 am: April 14, 2014, 14:00:12 Nachmittag »
Hallo erstmal,

so will ich denn noch einen raustun :-)
goggelt doch mal unter Kirlianfotografie; ist bestimmt spannend!
Grüße
Wolfgang

Jürg Braun

  • Member
  • Beiträge: 375
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #12 am: April 14, 2014, 14:11:49 Nachmittag »
Guten Tag

Und wem langweilig ist, kann noch nach Orgonomie im Netzt suchen.

Gruss in die Runde

Jürg

Demodexi

  • Member
  • Beiträge: 172
  • Wohnort: Wien
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #13 am: April 14, 2014, 21:34:48 Nachmittag »
Kirlianfotografie; ist bestimmt spannend!

Orgonomie im Netzt suchen.

Beides ist mir bekannt und fällt bei mir in die Rubrik:
wenn ich's nicht mal selbst probiert habe, kann ich mal nur Vermutungen darüber machen

und wenn ich's mal probiert habe und mir ein Bild davon gemacht habe, dann weiß ICH es...für mich selbst, dass es so (für mich) ist. Ob das dann auch generell auf andere/alle Menschen so zutrifft...keine Ahnung. Ob das die Wissenschaft "so" erforschen kann um generell gültige Aussagen machen zu können....keine Ahnung.

Was ich damit sagen will: es gibt Sachen, die "passieren" und sind aber für andere nicht erklärbar (bzw. glaubt es einem dann keiner)


Dr. Jekyll

  • Member
  • Beiträge: 1716
  • 🔬🔬🔬🔬
Re: Enderlein & Cie
« Antwort #14 am: April 14, 2014, 21:50:42 Nachmittag »
Hallo Demodexy,

Das mag sein, aber es gibt auch Dinge die erklärbar sind und sie werden trotzdem von einigen Leuten nicht geglaubt.

Gruß
Harald
« Letzte Änderung: April 23, 2014, 17:39:03 Nachmittag von Dr. Jekyll »
Beste Grüße
Harald