Autor Thema: Botanik: Topinambur *  (Gelesen 2576 mal)

Heiko

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Botanik: Topinambur *
« am: Oktober 13, 2014, 01:08:00 Vormittag »
Hallo,

Topinambur und Inulin waren für mich bisher quasi Synonyme. Verblüfft stellte ich fest, dass in frischem Reibe-Saft der Knolle Stärke aufzufinden ist:





Inulin liegt gelöst vor und kristallisiert erst beim Eindunsten in winzigen Plättchen. Aus warmer Lösung entstehen größere Sphäroide (weshalb ich die Kristallisation aus Alkohol dann nicht mehr probiert habe):





Viele Grüße,
Heiko
« Letzte Änderung: Oktober 20, 2014, 21:25:20 Nachmittag von Fahrenheit »

liftboy

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Re: Topinambur
« Antwort #1 am: Oktober 16, 2014, 10:58:14 Vormittag »
Hallo Heiko,

wie bist Du an die Stärke gekommen?
Ich habe meinen Topinambur entsaftet.... da "stärkt" sich nichts!

Grüße
Wolfgang

Klaus Herrmann

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Re: Topinambur
« Antwort #2 am: Oktober 16, 2014, 11:09:20 Vormittag »
Hallo Wolfgang,

wenn du durch kochen entsaftet hast dann ist die Stärke gequollen und Matsch. Aber das Inulin kann mit heißem Wasser extrahiert werden und kristallisiert mit etwas Geduld und konzentrieren in schönen Rosetten aus. Habe ich glaube ich letztes Jahr hier gezeigt. Inulin aus dem Rhizom der Wegwarte.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Heiko

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Re: Topinambur
« Antwort #3 am: Oktober 16, 2014, 15:21:19 Nachmittag »
Hallo Wolfgang,

im „kalt gepressten“ Saft hatte ich noch etliche Flocken, was nach einer Filtration rief. Im Filterkuchen wurde ich dann schnell fündig …

Viele Grüße,
Heiko