Autor Thema: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“ *  (Gelesen 6618 mal)

Hans-Jürgen Koch

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Liebe Pflanzenfreunde,

das Sprichwort: „An den Früchten sollt ihr sie erkennen“ trifft neben anderen Pflanzenarten sicherlich auch für den Odermenning zu. Die Blühperiode dauert vom frühen bis in den späten Sommer (Juni bis August).  Die Blütentraube wächst während dieser Zeit noch und kann am Ende zusammen mit dem beblätterten Spross länger als 1 Meter werden.

Der Gemeine Odermennig ist in Europa und im nördlichen Asien mit Ausnahme der arktischen Zone weitverbreitet. Der Gemeine Odermennig ist in Mitteleuropa winterhart. Er wächst gerne auf besonnten Magerwiesen und Waldrändern von den Ebenen bis in die mittleren Gebirgslagen bis in Höhenlagen von etwa 1600 Metern. Der Gemeine Odermennig verträgt keine sauren Böden und nur wenig Schatten.
Aus einem kriechenden Wurzelstock wächst ein behaarter Stängel mit schwacher Verzweigung. Die gelben Blüten sind lang gestreckt und traubenartig angeordnet, es handelt sich um einfache Scheibenblumen, die zur Gewinnung des Odermennigkrauts Herba Agrimoniae (auch Agrimoniae herba, Herba Eupatoriae oder Herba Lappulae hepaticae) verwendet werden. Er hat tief im Boden verwurzelte Rhizome, denen die Stängel entspringen. Sowohl die Sprossachse als auch die Blätter sind behaart (Indument). Der Stängel besitzt im oberen Bereich kurze und lange Deckhaare, aber wenige Drüsenhaare.

Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind typisch unterbrochen gefiedert. Die Laubblätter auf halber Stängelhöhe sind 10 bis 30 Zentimeter lang und besitzen 5 bis 9, selten bis zu 13 größere sowie 6 bis 10 kleinere Fiederblättchen und sind auf der Unterseite grau-grün, oft weißfilzig mit sechs bis zwölf groben stumpflichen Zahnpaaren.

Die kurzgestielten Blüten sind in einem langgestreckten, traubigen Blütenstand angeordnet.
Die Blüte besitzt einen krugförmig gewölbten Blütenbecher, dessen oberer Rand mit mehreren Reihen weicher, hakenförmig gekrümmter Borsten besetzt ist. Die Länge der Borsten variiert zwischen 1 bis 4 Millimetern. Die zwittrige Blüte ist radiärsymmetrisch und fünfzählig.
Es ist kein Außenkelch vorhanden. Es sind fünf Kelchblätter vorhanden.
 Die fünf freien Kronblätter sind gelb und gerundet. Die Kronblätter sowie die fünf bis zwanzig Staubblätter entspringen dem Rand des Blütenbechers. Die zwei freien Fruchtblätter sind - typisch für den mittelständigen Fruchtknoten - in den Blütenbecher eingesenkt, jedoch nicht mit ihm verwachsen.

Bild 01 Ausschnitt eines Blütenstandes mit Blüten im Detail

Quelle: Wikimedia Commons, User:Pethan July 26, 2005 Mosel, Germany

An der Traubenachse stehen die Blüten waagerecht oder eher etwas aufrecht ab. Die Früchte hingegen nicken deutlich. Genau genommen handelt es sich um Scheinfrüchte, weil bei der Bildung noch anderes Gewebe als das des Fruchtknotens beteiligt war. Bemerkenswert sind die hakig eingekrümmten Haare an der „Frucht“- Oberseite. Durch sie verfängt sich das Gebilde im Fell vorüberstreifender Tiere und natürlich auch an den Kleidern von Spaziergängern.
Diese „Klettverbreitung“ sichert der Art die Besiedelung geeigneter Standorte, an denen sie bislang nicht war.
Diese Ausbreitungsstrategie wird als Epichorie bezeichnet.

Bild 02 Illustration

Quelle: Original book source: Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany, Copyright ist abgelaufen. www.biolib.de

Der heute gültige botanische Name des Gemeinen Odermennigs: Agrimonia eupatoria setzt sich aus dem Gattungsnamen Agrimonia und dem Artepitheton eupatoria zusammen.
Das Epitheton „eupatoria“ verweist auf die griechische Sage. Nach ihr soll der König von Pontus Mithridates – Eupator  (132 – 63 v. Chr.) die Heilkraft des Odermennings als erster entdeckt haben.
Der Name „Agrimonia“ als Bezeichnung einer Heilpflanze erschien erstmals im 4. Jahrhundert im Pseudo-Apuleius, einem bis zum 12. Jahrhundert maßgeblichen Standardwerk europäischer Schulmedizin.

 Folgende Wirkungen wurden der „Agrimonia“ im Pseudo-Apuleius zugeschrieben:

1. Das Kraut als Auflage bei blutunterlaufenen Augen („sugullatio et livor“).
2. Die zerstoßene Wurzel als Trank bei Bauchschmerzen.
3. Das Kraut als Auflage zu Wunden und Geschwüren. („vulnera et carcinomata“).
 4. Das Kraut als Auflage bei Schmerzen und Schwellungen nach Verrenkungen („luxus“).
 5. Das Kraut in Wein getrunken gegen das Gift von Schlangenbissen.
6. Das Kraut zerstampft aufgelegt bei Schlägen / Stichen mit Eisen oder Pfählen („percussum ferro vel sude“).
7. Das Kraut mit Essig aufgelegt zum Aufbrechen sich erhebender Auswüchse („verruca tollenda“).
8. Das Kraut im Trank eingenommen bei schmerzhafter Milzschwellung.
 9. Nur schwer zu deuten: „Ad ea quae secanda (in anderen Handschriften „immunda“) sunt“.

Im 9. Jahrhundert führte Walahfrid Strabo in seinem Lehrgedicht Liber de cultura hortorum „Sarcocolla“ als zweiten Namen der „Agrimonia“ an. Dieser Name war auch schon in einigen Handschriften des Pseudo-Apuleius aufgetaucht. Er bezieht sich auf die entsprechenden Kapitel bei Dioskurides und bei Plinius, in denen „Sarcocolla“ als Harz eines persischen Baumes beschrieben wird. Dieses Harz sollte wundheilende Wirkung haben.

Eine Heilpflanze mit dem Namen „Eupatorion“ wurde in den Werken von Dioskurides, Plinius und Galen aufgeführt. Dioskurides schrieb ihm folgende Wirkungen zu: „Sein mit altem Schweinefett zerriebenes Laub, schwer verheilenden Geschwüren aufgelegt, führt zur Heilung; Samen und Kraut mit Wein hinuntergespült hilft Darm- und Leberkranken und von Schlangen Gebissenen.“ Plinius schrieb ähnlich über das „Eupatorium“: „Die Wurzel ist unbrauchbar. Der Same ist, in Wein getrunken, ein einzigartiges Mittel gegen die Ruhr.“ Galen ordnete die Pflanze in die Viersäfte-Lehre ein: „Das Kraut eupatorium hat verdünnende, einschneidende, abwischende Eigenschaft bei einer im innenwohnenden deutlichen Hitze. …“
Im 11. Jahrhundert vertiefte Konstantin der Afrikaner in seiner lateinischen Übersetzung des Buches „Liber de gradibus simplicium” des Ibn Al Jazzar die Ausführungen Galens: „Eupatorium ist warm im ersten Grad und trocken im zweiten. …“.
Die Pflanze enthält vor allem in den Blättern Gerbstoffe und wurde daher früher als Heilpflanze genutzt.
Der Gattungsname Agrimonia leitet sich wahrscheinlich vom griechischen agros (Feld) und moné (Wohnort), bezugnehmend auf den Standort der Pflanze, oder vom lateinischen argemonia, dem Namen einer Mohnart bei Dioskurides und Plinius ab. Die deutsche Bezeichnung Odermennig ist eine Umbildung aus dem lateinischen Agrimonia.  
Die Bach – Blütentherapie kennt die Pflanze als „Agrimony“.

Die magische Kraft von Agrimony wird in einem alten englischen Manuskript wie folgt dichterisch beschrieben:

'If it be leyd under mann´s heed
He shal sleepyn as he were deed
He shal never drede ne wakyn
Till fro under his heed it be takyn.'

[Wenn es gelegt wird unter das Bett, schläft er als ob der den Tod erfahren hätt´ er wacht nicht auf noch zu Geist er wird kommen bis man es wieder unterm Bett hinweggenommen]

Gesammelt wird das blühende Kraut, bevor sich die Früchte entwickeln, also in der Zeit von Juni bis August. Es wird einige Zentimeter über dem Erdboden abgeschnitten und in dünner Schicht an einem luftigen und schattigen Ort oder in Trockenanlagen bei einer Temperatur bis zu 45° C getrocknet. Die Droge hat einen schwach aromatischen Geruch und einen herb-bitteren Geschmack.
Sie wirkt zusammenziehend, entzündungshemmend und stopfend und übt eine regulierende Wirkung auf Leber, Galle und Magen aus.

Dieses Kraut enthält als Gerbstoffe bis zu 10 Prozent Catechin und etwas Ellagitannine sowie Gallotan-nine.
 Der Gesamtanteil an Flavonoiden liegt bei 1,18 Prozent, darunter finden sich Luteolin, Apigenin, 7-O-β-D-Glucoside, Quercetin und Kämpferol, Letzteres sowohl frei als auch in Form von Mono- und Diglucosid.
Als Phenolcarbonsäuren sind Gentisin-, Vanillin- Ferula- und Salicylsäure vertreten, auch enthält das frische Kraut 1,5 Prozent Triterpene, darunter 0,6 Prozent Ursolsäure.
 In der Pharmakologie wirken die Odermennigextrakte antiviral und antibakteriell aufgrund der adstringierenden Gallotannine, welche vielfältige Wasserstoffbrücken sowie Ionen-bindungen mit Makromolekülen bilden.
 Diese Droge wirkt harntreibend, was die Anwendung bei Nierenentzündungen erklärt. Auch soll das Bettnässen von Kindern wirksam mit Odermennig bekämpft werden.

Systematik:

Ordnung: Rosenartige (Rosales)
Familie: Rosengewächse (Rosaceae)
Unterfamilie: Rosoideae
Gattung: Odermennige (Agrimonia)
Art: Gemeiner Odermennig
Wissenschaftlicher Name: Agrimonia eupatoria
Englischer Name: church steeples

Weitere Bezeichnungen sind oder waren, zum Teil auch nur regional:

Acherblum, Acherkrut, Achermeng, Achermennig, Ackerblum (Schlesien, mittelhochdeutsch), Ackerkrut (Schlesien, mittelhochdeutsch), Ackermeng (Schlesien, mittelhochdeutsch), Ackermennig (Schlesien, mittelhochdeutsch), Ackermüntz, Ackerwurz, Adermeng (mittelhochdeutsch), Adermenge (mittelhochdeutsch), Adermenig (mittelhochdeutsch), Adermeyng (mittelhochdeutsch), Adermonie, Adexen, Agermenig, Aggermenig, Agraminien, Agramlini, Agramoi (mittelhochdeutsch), Agramüni (mittelhochdeutsch), Agremomen, Amündenkraut (Rendsburger Apotheke), Argemündli (Bern), Beerkraut (Schlesien), Borwort (mittelniederdeutsch), Borwurz (mittelhochdeutsch), Brachfan (mittelhochdeutsch), Brachfahne (mittelhochdeutsch), Brachkrut (mittelniederdeutsch), Brochkrut (mittelniederdeutsch), Bruchkraut (Schlesien), Bruchwurz, Bruckwurz, Brustkrut (Rendsburger Apotheke), Chaldamändle (Schwaben), Denicléta (mittelhochdeutsch), Eisenkraut, Grensig (mittelhochdeutsch), Grent (mittelhochdeutsch), Greyn (mittelhochdeutsch), Hagamundiskraut, Hagenmöndli (Bern), Haldenmändle (Schwaben), Heil aller Welt (Schlesien), Hulpe, Kaisertee (Eifel), Klettenkraut (Schlesien), Leberkletten (Preußen), Leberkraut, Menig, Oddermünich (Siebenbürgen), Odermenig, Odermeny, Odermynge, Otermännig (Bern), Verwort (mittelniederdeutsch) und Vorwort (mittelniederdeutsch).

Einige Volksnamen sind:

 Leberklee, Klettenkraut, Schafklette, Magenkraut, Königskraut, Lebenskraut, Steinkraut, Kirchturm, Milzblüh. Die im Volksmund verwendete Bezeichnung Kirchturm verdankt der Gemeine Odermennig seinem langen Pflanzenstiel. Die Bezeichnungen Leberklee oder Milzblüh werden im südlichen deutschen Sprachraum verwendet und geben die dortigen Heilanwendungen für Leber, Galle oder Milz wieder.
Der Odermenning wurde auch als Färberpflanze eingesetzt.
Mit den unterirdischen Pflanzenteilen oder der ganzen Pflanze des Gemeinen Odermennigs wird auf mit Alaun vorgebeizter Wolle ein gelber Farbton erzielt. Die Licht- und Waschechtheit dieses Farbtons auf Wolle und Baumwolle werden als mittelmäßig bezeichnet. Je später im Herbst die Pflanze geerntet wird, desto dunkler wird die erzielte Galbfärbung.
Die Hauptfarbstoffgruppe sind die Flavonoide und Hauptfarbstoffe sind Quercetin, Catechingerbstoff sowie Ellagengerbstoff.

Spross, Querschnitt, 25 µm

Ungefärbte Schnitte :

Bild 03 Vergrößerung aus der Übersicht, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)


Bild 04 Sklereiden (Steinzellen), Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)


Bild 05 Drüsenhaar, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Mehrzelliger Stiel mit Drüsenköpfchen.  

Bild 06 Epidermis, Rindenparenchym, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)


Bild 07 Dunkelfeld, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)


Bild 08 Dunkelfeld, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)



3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau)

Arbeitsablauf :

1. Schnitte  liegen in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung  8 Min.
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca.    15 Sekunden !!!.
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest.
7. Nachfärbung Astrablaulösung  1 Minuten, 30 Sekunden.
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis  4: 1 verwendet (blau + gelb = grün).
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste auf dem Objektträger verbleiben.
9. Entwässern mit 2x gewechseltem Isopropylalkohol ( 99,9 % ).
10. Als letzte Stufe vor dem Eindecken Xylol einsetzen.
11. Einschluss in Entellan

Ergebnis :

Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.
Fotos: Nikon D5000

Bild 09 Übersicht, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)


Bild 10 Negativ, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)



Bild 11 Vergrößerung aus der Übersicht mit Beschriftung, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)

CU = Cuticula, EP = Epidermis, RP = Rindenparenchym, SK = Sklerenchym, PH = Phloem, XY = Xylem, PXY = Protoxylem, MP = Markparenchym

Bild 12  Geschlossenes kollaterales Leitbündel


Bild 13 Calciumoxalat Kristall, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Im Markparenchym finden sich u. A. Kristalle, die wahrscheinlich aus Calciumoxalat bestehen

Bild 14 Vergrößerung aus der Übersicht, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)


Bild 15 Vergrößerung aus der Übersicht, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)


Bild 16 Vergrößerung aus der Übersicht, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)



Bild 17 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Bild 18 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Bild 19 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10

Bild 20 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)

Fluoreszenzaufnahmen mit Anregungswellenlänge RoyalBlue mit 455 nm, 3 Watt LED, Sperrfilter LP 520, Erregerfilter BP 436/10
Fluoreszenzaufnahmen mit Halogen Pilotlicht.

Quellenangaben:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie.
Aichele/Schwegler „ Der Kosmos Pflanzenführer“ ISBN: 3-86047-394-8
„Heilpflanzen erkennen und anwenden“. 1987
Ingrid und Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Franckh-Kosmos Verlagsgesellschaft, 2004, ISBN 3-440-09387-5.
K. Hiller, M. F. Melzig: Lexikon der Arzneipflanzen und Drogen. 2. Auflage. Spektrum Akademischer Verlag, 2010, ISBN 978-3-8274-2053-4.
Ben-Erik van Wyk: Handbuch der Arzneipflanzen; Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH, Stuttgart; ISBN 3-8047-2069-2, 2004.  
Hagers Enzyklopädie der Arzneistoffe und Drogen; Springer Medizin Verlag, Heidelberg, 2008.
A. Poletti; H. Schilcher; A. Müller: HEILKRÄFTIGE PFLANZEN, Walter Hädecke Verlag, (1982). ISBN 3-7750-0104-2.

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Mit freundlichem Gruß

Hans-Jürgen



« Letzte Änderung: Mai 23, 2015, 13:10:52 Nachmittag von Fahrenheit »
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vbandke

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Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“
« Antwort #1 am: Mai 22, 2015, 20:33:10 Nachmittag »
Guten Abens, Hans-Jürgen,

von dem botanischen Teil Deiner Ausführungen verstehe ich ja nicht viel, aber die Bilder anzuschauen ist einfach ein Genuss!  Vielen Dank fürd zeigen.


Mit freundlichen Grüßen


Volker
P.S. Alle meine Bilder dürfen/sollen kommentiert, verrissen, gelobt, und zur Veranschaulichung in diesem Forum auch bearbeitet werden.

Heiko

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  • Beiträge: 3657
Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“
« Antwort #2 am: Mai 22, 2015, 22:02:57 Nachmittag »
Hallo Hans-Jürgen,

pure Bewunderung, wenn ich Deine Schnitte betrachte, verspüre ich besonders dann, wenn ich selbst wieder einmal die Klinge mit einem Pflanzenstängel gekreuzt habe …

Viele Grüße,
Heiko

Bernhard Kaiser

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  • Beiträge: 919
Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“
« Antwort #3 am: Mai 23, 2015, 06:15:57 Vormittag »
Hallo Herr Koch,

besten Dank für diese ausgezeichnete Arbeit.

Freundliche Grüße
Bernhard Kaiser

hajowemo

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  • Jochen Mooßen
Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“
« Antwort #4 am: Mai 23, 2015, 09:51:08 Vormittag »
Lieber Hans-Jürgen,
dieser Beitrag ist wieder einmal ein Hochgenuss.
Am besten gefallen mir die Dunkelfeldfotos.
Du lieferst dir mit Jörg ja fast eine Schlacht mit euren Beiträgen.
Danke für die viele Arbeit die du fürs das Forum leistest.
Liebe Grüße
Jochen

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Fahrenheit

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Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“
« Antwort #5 am: Mai 23, 2015, 13:07:27 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

endlich mal wieder ein Beitrag von Dir! Ich habe ihn mit Genuss gelesen.
Am gemeinen Odermenning bin ich in den Siegauen auch schon oft vorbei gekommen und habe jedes Mal gedacht "Den müsstest Du eigentlich auch mal ...) :)

Danke für die schöne und informative Darstellung! Ich habe den Beitrag gelistet.

Herzliche Grüße
Jörg
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Jan Kros

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Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“ *
« Antwort #6 am: Mai 23, 2015, 14:05:26 Nachmittag »
Lieber Hans-Juergen
das ist wieder eine schoenen Beitrag von dir
es sind schoene Bilder
es ist immer wieder ein Genuss einen Beitrag von dir zu lesen
Herzlichen Gruss
Jan

Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“ *
« Antwort #7 am: Mai 24, 2015, 08:55:21 Vormittag »

Liebe Pflanzenfreunde,

danke für Eure netten Worte. Es freut mich, dass der Beitrag gefällt.

@ Jörg,

ich würde sehr gerne mehr Schnitte zeigen, aber es fehlt mir einfach die Zeit.
Unser „Wohldenberg Treffen“ jetzt im Mai war für mich schon eine Herausforderung. Ich hatte über 1000 Schnitte verteilt, die gemeinsam gefärbt und eingedeckt wurden, so konnte jeder Teilnehmer seine Sammlung an mikroskopischen Präparaten vervollständigen.

Ich wünsche allen ein frohes Pfingstfest

Hans-Jürgen
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Fahrenheit

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    • Mikroskopisches Kollegium Bonn
Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“ *
« Antwort #8 am: Mai 24, 2015, 13:07:19 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

das war kein Vorwurf. Das Wohldenberg Treffen würde ich auch gerne einmal mit machen, aber das bekomme ich mit dem Urlaub nicht geregelt. Schön, dass Du Dich da - erfolgreich - so rein gehangen hast.
Was die Zeit an geht: mir geht es derzeit genau so: der Job ist grad sehr stressig. :)

Herzliche Grüße
Jörg
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Klaus Herrmann

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Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“ *
« Antwort #9 am: Mai 24, 2015, 16:26:35 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

ich "kapere" mal deinen wie immer schönen Beitrag mit 2 Bildern, die sowohl Lob als auch Dank an dich sind für deine "Rettung" des Wohldenbergtreffens. Was hätten wir gemacht ohne deine wunderschönen Schnitte! Ich war sicher nicht der Einzige, der immer 2 Schnitte verbraucht hat, weil ich ja zur Wacker W3 ASim II Farblösung noch die klassische Etzold blau angesetzt hatte. Mal war die eine attraktiver mal die andere. Hier die exotische Ajan-Fichte in der Wackerfärbung, die natürlich in der Auflichtfluoreszenz was her macht durch das Acriflavin. Toll, wie das filigran luftige Gewebe ohne Riss zusammen gehalten hat.

Du darfst weiterhin nach der Devise handeln: Nach der Arbeit sollst du ruhn, oder 1000 Schnitte tun! :)



Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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Hans-Jürgen Koch

  • Member
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Re: Botanik: Gemeiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) „Heil aller Welt“ *
« Antwort #10 am: Mai 25, 2015, 09:29:25 Vormittag »
Guten Morgen Klaus,

danke für Dein Lob zum „Wohldenberg „Treffen.
Die Wackerfärbung der Ajan-Fichte ist Dir perfekt gelungen.
Das filigran luftige Gewebe (Phellem und Phellogen) ist 30 µm dick. Ich hatte einfach Glück, dass die Schnitte nicht zerrissen sind.

Gruß

Hans-Jürgen
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