LED-Universalnetzteil bis 1000 mA

Begonnen von andr_brno, Februar 12, 2016, 20:16:56 NACHMITTAGS

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Mikroman

Hallo Rolf,

erst mal Danke für den Link. Ich habe mir das Teil auf Ebay angesehen und war drauf und dran, es zu bestellen - auch wegen des moderaten Preises. ABER: ein Einbau in ein Stativ dürfte nicht ohne weiteres möglich sein, dafür ist das Teil zu groß. Die Anzeige wäre vermutlich dann auch nicht mehr sichtbar. Noch "schlimmer" sind die Spindeltrimmer. Vermutlich muss man zum Verstellen, dann immer den Plastikglasdeckel aufschreiben, oder?

Als Primivteilschaltnetzteil scheint es mir auch nicht recht geeignet, teilweise aus den oben genannten Gründen. Koaxbuchsen und Potis einbauen ist zwar eine Möglichkeit. Ich bekäme das auch noch hin. Aber der Preis für ein, sorry wenn ich mich wiederhole, semiprofessionelles Schaltnetzteil ist ja kaum höher und bietet außer der Ästhetik doch mehr Möglichkeiten, z.B. gleichzeitige Anzeige von Strom und Spannung.

Aber Respekt vor der Bastelei habe ich trotzdem ;)

Gruß
Peter
Zu sehr auf sich selbst zu beharren,
ist ein unvernünftiges Vergeuden der Weltsubstanz (Juarroz, 9. Vertikale Poesie,1)

Peter Reil

Hallo,

danke für den Tipp mit dem MeanWell Netzteil, auch wenn es für den Einbau ins Mikroskop leider ein wenig zu große Ausmaße hat. Ich suche schon länger etwas in der Art, nur schmäler und kleiner.

Ich sehe es auch so. Weniger begabte Bastler brauchen eine "idiotensichere" Schaltung, ohne umfangreiche Lötarbeiten (gerne baue ich deshalb die kleine, solide Schaltung von Peter Höbel nach, die gerade einmal ein paar Bauteile beinhaltet). Was nützt ein tolles Labormikroskop mit viel mehr Möglichkeiten, wenn man diese gar nicht benötigt? Die Bedienung des Netzteils für eine LED muss man dann erst mal erklären. Bei einem Einstellfehler verabschiedet sich die LED mit kurzem Aufblitzen (ist mir auch schon passiert). Zudem steht das Ding dann auch noch zusätzlich auf dem Tisch. Ich bevorzuge, die originalen Bedienungselemente beim LED-Umbau beizubehalten. So sieht man den Umbau von außen gar nicht. Auch ergonomisch gesehen für mich der bessere Weg.

Der Mikroskopiker braucht eine intuitive, "narrensichere" Bedienung, bei der er nichts falsch machen kann.

Freundliche Grüße
Peter

PS: Wenn jemand eine einfache, dimmbare LED Schaltung bis 1500 (3000) mA kennt, würde ich mich über einen Hinweis freuen.
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, BHT, CH2, CHK, Olympus SZ 30, antikes Rotationsmikrotom

the_playstation

Hallo.
Ehrlich gesagt sehe ich jetzt keinen großen Unterschied zwischen div. Modifikationen an Fertigplatinen und dem Selbstbau einer einfachen Schaltung. Die Fertigplatine hat nur den Sinn, auf das Löten, ... verzichten zu können. Wenn man trotzdem Löten, Boren, ... muß, ...

Hallo Peter.
Ich habe einen kompletten Dimmer + LED in ein sehr kleines Lucigen-Gehäuse eingebaut. Noch kleiner ist kaum sinnvoll. Da schaut nur das 5V Anschlußkabel und das Poti aus dem Lucigen-Gehäuse heraus. Mit SMD-Bauteilen wäre aber sogar ein Dimmer in Daumennagelgröße möglich. Sonst könnte keine Minidrohne fliegen. Da sind überall winzige Leistungsregler verbaut.

Wie gesagt. Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten der Realisierung. Vom großen Labornetzteil, über Fertigplatinen über Modifikationen bis zu kompletten Eigenentwicklungen. Bei der 100W Halogen Olympus-Diskusion war ich auch der Meinung, das es stilechter wäre, wenn man die Originalanzeigen und Potis weiter verwenden könnte.

Ein 5V 3A Netzteil kostet ca. 8 Euro.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

reblaus

Hallo Peter -

hier ein Zitat von mir aus einem anderen Zwirn (editiert):

Die billigste Stromversorgungsmöglichkeit ist ein Steckernetzgerät 5V/3A ( 7,50 €), der Strom wird über einen PWM-Regler gesteuert.
Für 3,99 € gibt es einen (China), der u.a. als Drehzahlregler für Motoren gedacht ist und mit 10 kHz-Pulsfreqenz arbeitet, die beim Fotografieren nicht mehr stören. Er ist winzig, wird mit der Achsenmutter des Potis befestigt, letzterer hat sogar einen Ausschalter und ein Knopf ist auch dabei. Die beiden Anschlussklemmen erleichtern Versuchsaufbauten gewaltig. Die Platine hat 28 x 30 mm.



Ein Leistungswiderstand wird in Serie geschaltet um den Pulsstrom zu begrenzen, der Wert hängt vom erwünschten Maximalstrom ab (so zwischen 1 und 0,5 Ohm bei 1 bis 3 A). Er wird nicht allzu heiß, da das Steckernetzgerät nur 5 Volt hat, also bei 3 A nur etwa 5 Watt vernichtet werden müssen.

Ohmscher Widerstand und PWM entsprechen natürlich nicht der reinen Lehre, aber die Kombination hat sich bei mir jetzt schon ein halbes Jahr für die Durchlichtbeleuchtung an meinem Stemi 2000 bestens bewährt und ich habe auch schon eine UV-Beleuchtung damit ausgestattet.

Viele Grüße

Rolf



the_playstation

Hallo Rolf.
Genau Rolf. :) Klein, mit ordentlichem Poti, Anschlußklemmen und günstig. Was will man mehr? Je nach LED auch mit leistungsstärkerem 5V Netzteil zu betreiben. Daher verstehe ich die ganze Problematik nicht. Alternativ könnte man die LED im Takt zu einer Musik dimmen. Oder per Smartphone per bluthooth. Letzteres wäre ein wenig anspruchsvoller.

Ich hatte schon überlegt, einen Mikrotermin mit Basteln/Technik durchzuführen.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.