Rheinbergfilter - eine Frage bitte

Begonnen von rheinweib, März 17, 2016, 20:29:31 NACHMITTAGS

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Tausendblatt

Zitat von: Herbert Dietrich in März 18, 2016, 20:31:05 NACHMITTAGS
Hallo Jens,

danke für die Information, mein altes Gehirn ist also doch noch nicht eingerostet.
Schade dass der Mikropolychromar nicht an das Standard passt, vermutlich passt er an ältere Zeiss Mikroskope.
Hat der nicht ein Einschraubgewinde? dann würde man einen entsprechenden Kondensor benötigen.
Ich habe leider noch keinen Mikropolychromar in natura gesehen, nur einmal auf ebay, sündteuer.

Herzliche Grüße
Herbert

Hallo Herbert,

klar, an meine Vorkriegsstative (Zeiss FCE z.B.) passt er, wird dort in/unter den Kondensor Apl 1,4 geschraubt.

Viele Grüße
Jens

Bob

Hallo zusammen,

Johannes Kropiunig hatte hier:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=9572.30

ein Programm vorgestellt, mit dem man Rheinbergfilter als ungefärbte Roh-Bilddatei erzeugen, und dann mit einem Malprogramm selbst farbig füllen kann.

Farbfolien gibt es als umfangreiches Bastelset relativ günstig hier:

http://www.ebay.de/itm/360928505036?_trksid=p2057872.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT


Die Methode mit dem Ausdrucken lässt sich auch verwenden, um den richtigen Durchmesser für Blenden für Dunkelfeld und umlaufend schiefe Beleuchtung festzustellen. Auch den richtigen Durchmesser von Phasenkontrast-Ringen kann man so einfach bestimmen, und sich dann etwas weniger lichtdurchlässiges nach diesem Muster bauen.

Wenn man ein provisorisches Messokular braucht, reicht ebenfalls eine selbstgedruckte Strichplatte, in passender Lage im Okular platziert.

Was ich sehr regelmäßig mache ist, herzustellende Teile mit CAD zu zeichnen, mit Laserdrucker auszudrucken, auf das Material mit Pritt-Stift aufzukleben, Bohrungen durchzukörnen, und entlang der Linien das Teil auszusägen oder zurechtzufräsen. Eine sehr schnelle und recht genaue Methode.

Viele Grüße,

Bob