Hauptmenü

Kamera

Begonnen von mikroskop, August 29, 2016, 19:51:06 NACHMITTAGS

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

Carlos

#75
Hallo Nicol,
Wie Bernard schreibt,hast Du dieses Mikroskop!  (Oder ein Vergleichbares gleichen Bautyps).
http://www.mikroskop-center.de/euromex-oxion-binokular
Hier sieht man den Kondensor sehr klar und der muss möglichst hoch eingestellt werden. Dann berührt er fast den Objektträger. Mach das und lass ihn dort bei allen Objektiven. Jetzt Objektträger mit Objekt scharf einstellen. Wenn das Licht zu hell ist, regel die Beleuchtung runter aber nichts am Kondensor machen. Am Kondensor gibt es dann noch eine Einstellung für das jeweilige Objektiv. Die kannst Du auch bedienen aber ohne den Kondensor abzusenken. In dieser Stellung müsstest Du mit allen Objektiven dir betrachteten Objekte im Sehfeld gut erkennen. Erst jetzt kann man durch minimales Absenken, Anheben geht ja nicht, weil er schon in höchster Stellung ist, etwas an "Qualität" gewinnen.  
Gruß Carlos
Peter war etwas schneller. "Link" korrigiert, ich hoffe, jetzt funktioniert er. 6. 9. 6:35

Lupus

Hallo Nicol,

ich glaube nicht dass das Mikroskop ein Fehlkauf war. Der Kondensor ist nach der einfachen und viel zu knapp gehaltenen Bedienungsanleitung ein ganz üblicher Abbe-Kondensor mit hoher numerischer Aperter von 1.25, höhenverstellbar mit Leuchtfeld- und Aperturblende. Das Problem ist dabei meist die gleichmäßige Ausleuchtung  für die geringeren Objektivvergrößerungen. Ohne eine Höhenverstellung wird das nicht funktionieren. Besser wäre momentan (wenn Du nur bis max. 40x Objektiv arbeitest) für Dich ein Kondensor mit geringerer NA, aber den wird es nicht dazu geben. Eine Lösung könnte sein, wie von Wolfgang angedeutet, mit kritischer  Beleuchtung zu arbeiten. Z.B. mal zum Test eine Mattscheibe auf die Leuchtfeldblende legen (Transparentpapier) und prüfen ob man dann mit einer Kondensorstellung auskommt.

Hubert

mikroskop

Für mich war das Gerät ein Fehlkauf . Das Gerät ist was für Profis und nicht für Anfänger, zuviel was man beachten muss. So etwas Denke ich hätte erst einmal genüge getan.

http://www.bresser.de/Mikroskopie/Mikroskope/BRESSER-Erudit-Basic-Bino-40x-400x-Mikroskop-23.html

http://www.bresser.de/Mikroskopie/Mikroskope/BRESSER-Erudit-DLX-40-600x-Mikroskop.html

Mein altes BMS war in der Bedienung einfach. Es hat mir 10 Jahre gute Dienste geleistet. Ok so Richtig zur Mikroskopie bin ich erst seit 1 Jahr Regelmässig vorher war es nur mal ab und zu durchs Mikro zu schauen. Ich werde das Gerät glaube ich erst einmal zur Seite legen und mir ein Einfaches Gerät zu legen und dann Später das Gerät wieder raus holen.
Gruß
Nicol

Peter V.

#78
Hallo Nicol,

langsam verstehe ich gar nichts mehr! Was bitte soll an diesem Mikroskop "für Profis" und besonders kompliziert sein? Das Mikroskop verfügt doch nur über die absolut basalen Verstellmöglichkeiten, es gibt doch kaum einfachere Mikroskope in der Bedienung! Die meisten gebrauchten Labormikroskope sind sogar schwerer zu bedienen. Ist es wirklich das binokulare Euromex Oxion? Das binokulare Oxion hat nicht mehr Bedienelemente als die von Dir gezeigten Bressers! Und was stellst Du am Kondensor auf "40"? An einem normalen Kondensor gibt es keine solche Einstellmöglichkeit. Hast Du einen Phasenkondensor? Und wenn Du irgendwelche "Schärfen" am Kondensor zu regeln versuchst, zeigt es - nun sei mir bitte nicht böse - dass Dir basale Kenntnisse der Mikroskopbedienung fehlen. Du solltest uns mal ein Foto Deines Mikroskops zeigen, damit wir überhaupt wissen, wovon wir reden. Wie gesagt - an einem normalen Kondensor des Oxion dürfte es z.B. keine Einstellung "40" geben. Bitte, bitte, sei so gut und sei im Moment etwas zurückhaltend damit, die Qualität von Mikroskopen und Kameras hier zu beurteilen. Bitte bedenk, dass dieses Forum viele Leser hat und es unfair ist, wenn Du öffentlich Geräte kritisierst, mit denen Du vermutlich derzeit nur nicht richtig ungehst! Ich denke wirklich, dass DU erst einmal lernen musst, diese Geräte zu bedienen. Es liegt SICHER nicht am (angeblich zu komplizierten) Mikroskop und vielleicht sogar nicht einmal an der Kamera. Wenn Du ein Auto nicht richtig bedienen kannst und nicht in einer Fahrschule warst, kannst Du auch nicht dem Auto die Schuld geben,  wenn Du alle paar Meter vor die Wand fährst oder nicht von der Stelle kommst und  dann von einem Fehlkauf reden.
Ich gebe Dir wirklich den gut gemeinten Rat, Dich an einen erfahrenen Mikroskopiker zu wenden, am besten z.B. in Hagen.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Carlos

Hallo Peter,
Deinem Ausführungen und Deinem Rat schließe ich mich voll an.
Das Rätsel "... Kondensor auf 40 stellen..." könnte mit "Phasenkontrast" zusammenhängen. Schau Dir mal den Kondensor in dem von Bernard angegebenen "Link" zu dem Euromex-Mik an. (habe ihn in meinem Beitrag korrigiert, müsste jetzt auch funktionieren.)
Da sieht man ein Einstellrad mit eingravierten Zahlen.
Bei "technische Daten" steht unter "Kondensor": "serienmäßig..." und "optional Phasenkontrast ..."
Gruß Carlos

Lupus

Hallo,

nach Beschreibung gibt es für das Mikroskop einen Zernike-Phasenkontrastkondensor mit scheibenförmigen Blendenwechsler. Der hat aber natürlich einen viel größeren Durchmesser. Außerdem kann man den eingebauten Kondensor direkt mit zwei Phasenblendenschiebern bestücken (10x/40x und 20x/100x). Das hat aber mit der Kondensorbeschriftung nichts zu tun.

Nach genauer Betrachtung des Produktfotos ist die Erklärung eigentlich ganz einfach, und ich revidiere meine Vermutung einer schlechten Kondensorausleuchtung bei geringen Objektivvergrößerungen: Man erkennt einen Drehring der mit Markierungen 4x, 10x, 40x und 100x mit zunehmendem Abstand beschriftet ist. Das ist logischerweise eine Einstellvorrichtung um die Ausleuchtung des Kondensors durch internes Verschieben von Linsen an die Objektivvergrößerung anpasst (das behaupte ich jetzt einfach mal bis zum Gdgenbeweis ;) ).

Nicol, das Mikroskop ist mit Sicherheit optisch und mechanisch wesentlich besser als deine Bresser-Optionen. Und es ist nicht schwer bedienbar. Leg einfach ein Präparat zum Scharfstellen auf, stell den Kondensor auf die Markierung 4x und verwende das 4x Objektiv. Dreh die Leuchtfeldblende am Lichtaustritt deutlich zu und versuche dieses runde Blendenbild durch Höhenverstellung des Kondensors halbwegs scharf zu bekommen und beobachte die Gleichmäßigkeit der Ausleuchtung nach öffnen der Leuchtfeldblende. Teste das Gleiche mit den anderen Objektiven. Eigentlich müsste der Kondensor für alle Objektive etwa die gleiche optimale Stellung, relativ weit oben, haben. Die kannst Du dann hoffentlich lassen und musst nur noch den Einstellring am Kondensor beim Objektivwechsel drehen - eine Vermutung von mir, aber Du lernst das Mikroskop nur durch systematische Einarbeitung kennen.

Hubert



Peter V.

#81
Hallo,

ich kann mir nicht vorstellen, dass das Mikroskop bzw. der Kondensor über eine komplexe Optik und Mechanik verfügt, die eine Aperturanpassung erlaubt. Ich vermute eher, dass es eine einfache Markierung auf dem Bledenverstellring ist. Vermutlich sind das grobe Richtwete, um ein einigermassen gutes Bild bei verschiedenen Objektiven zu bekommen. Ich habe die Markierungen auch erst jetzt gesehen, nachdem ich das Bild im Internet am Tablet deutlich vergrößert habe. Fest steht auf jeden Fall: Das Mikroskop ist sicher deutlich besserrals die Bressers und das BMS. Und ebenso sicher ist, dass es NICHT schwieirger zu bedienen ist. Ich kann der ganzen Verlauf ohnehin nicht mehr richtig nachvollziehen: Erst ist es die Kamera, von einem schlechten Bild des Mikroskops war nie die Rede. Auf einmal soll es das Mikroskop sein??? Ich denke, dass Nicol auch viel zu emotional an die ganze Sache geht und aus vielem Gesagten noch die falschen und vor allem viel zu schnelle Schlüsse zieht.

Ich habe ja nun schon einige wenige Mikroskope bedient  :) und bin mir ziemlich sicher, dass es hier ganz einfach ist, wenn man ganz pragmatisch an die Sache geht. Kondensor ganz nach oben, allenfalls wieder ein oder zwei Millimeter absenken, dass er nicht den Objektträger berührt. Die Leuchtfeldblende ganz öffnen und den - die Puristen hören jetzt mal weg! -"Kontrast" am Blendenregler des Kondensors einstellen. Nicht die Helligkeit damit regulieren, nur den Kontrast. Sollte das Bild jetzt schlecht sein, glaube ich das einfach nicht  :D.

such, wenn ich mich widderhole: Nicol MUSS für meine Begriffe mal durch ein anderes Mikroskop schauen odef jemand muss mal durch Nicols Mikroskop schauen. Sonst wird mal nie wissen, was Nicol eigentlich erwartet. Vielleicht sind ihre Erwartungen ja auch viel zu hoch bzw. falsch? Mir kommt das hier nämlich fast so vor, als kaufe sich jemand ein REM, bringe irgendwas in den Probenraum und ärgere sich, dass die Bildef doch gar keine Farbe haben, wo man doch immer so schöne bunte REM-Bilder sieht.

Wenn Nicol keine Möglichkeit hat, nach Hagen zu fahren, sollte sie notfalls wieder zum Händler nach Essen fahren. wenn es reine bedienungsprobleme sind, sollte doch auch der Händler eine gute Einweisung geben und den ggf. Fehler beim Einstellen finden.

Ich denke fast, dass wir so an dieser Stelle nicht weiterkommen.

Herzliche Grüße
Peter


Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Klaus Herrmann

ZitatIch denke fast, dass wir so an dieser Stelle nicht weiterkommen.

Lieber Peter,

dieser (mein) Beitrag ist jetzt Nr 82. Wenn wir nur noch ein wenig durchhalten, dann sind wir bei 2700 Aufrufen. Das müsste doch zu machen sein. ;D

Vielleicht gibt es ja einen Guinness-Rekord zu knacken: wie schaffe ich es in einem ernsthaften Forum so lange unscharfe Fragen zu stellen, bis 100 Antworten gegeben wurden?
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Peter V.

#83
Lieber Klaus,

tja, ich dachte zwischendurch auch schon, ob Nicol mit Nachnamen wohl Bollmann heisst?  :D
Was ich wirklich irritierend finde, ist, dass ich heute per PN erfahren habe, dass ein erfahrenes und aktives Mitglied dieses Forum, das - so denn Nicols Angaben stimmen - gerade einmal 10 Minuten von ihr entfernt wohnt, ihr Hilfe angeboten hat. Ohne Reaktion. Und jetzt meine ich mich zu erinnern, so etwas auch schon mal früher aus Hagen gehört zu haben.
Ich denke, wir sollteb dieses muntere Rätselraten hier in der Tat beenden.

Herzliche Grüße
Peter
Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.