Autor Thema: Ein DIC Experiment  (Gelesen 5758 mal)

peter-h

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Ein DIC Experiment
« am: September 11, 2016, 18:32:08 Nachmittag »
Liebe Auflicht-DIC-Freunde,

DIC für alle Auflichtobjektive ist eine nicht ganz preiswerte Angelegenheit und für ältere Mikroskope nicht immer verfügbar. So habe ich an Basteleien für den Auflichtstrahlengang gearbeitet und stelle hier 2 Beispiele gegenüber.





Dazu die Frage : Welches Bild wurde mit ordentlicher DIC Einrichtung gemacht und wo war kein DIC im Spiel ? An der Farbsättigung und dem Farbabgleich wurde keine Veränderung vorgenommen.
Mit Olympus BH2-UMA und einem Olympus NEO SPlan 50/0,8 , Struktur auf einem Wafer.

Viel Spass
Peter

Stuessi

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #1 am: September 11, 2016, 18:59:46 Nachmittag »
Hallo Peter,

meine Vermutung: Nr. 2 mit DIC.

Gruß,
Rolf

the_playstation

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #2 am: September 11, 2016, 19:07:28 Nachmittag »
Hallo Peter.

Ich schließe mich Rolf an. :) Die Relief-Details sind besser und feiner.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

Klaus Herrmann

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #3 am: September 11, 2016, 19:24:18 Nachmittag »
Lieber Peter,

aller guten Dinge.. auch sage nr 2!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Rawfoto

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #4 am: September 11, 2016, 19:33:30 Nachmittag »
Hallo Peter

Du machst es wieder spannend, ich bin ja in der glücklichen Lage ein paar der DIK Teile mein eigen nennen zu können. Ich bin zur Zeit zu Hause und nicht im Studio, ich würde gerne einen Blick durchs Mikroskop machen ...

Bild 1 schaut für mich seltsam aus, 2 eher vertraut, aber was hast Du da gemacht?

Liebe Grüsse

Gerhard

PS: mail mir doch mal was Du so suchst, da gibt es noch das eine oder andere ...
Gerhard
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Rückmeldung sind willkommen, ich bin jederzeit an Weiterentwicklung interessiert, Vorschläge zur Verbesserungen und Varianten meiner eingestellten Bilder sind daher keinerlei Problem für mich ...

Peter Reil

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #5 am: September 11, 2016, 21:30:00 Nachmittag »
Hallo Peter,

ich würde auch auf Bild 2 tippen, aber wie hast du Bild 1 gemacht?

Freundliche Grüße
Peter
Meine Arbeitsgeräte: Olympus BHS, Olympus CHK, Olympus SZ 30

reblaus

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #6 am: September 11, 2016, 22:16:32 Nachmittag »
Hallo Peter -

DIC ist Bild 2 - die feinere Struktur der Leiterbahnen und die klareren Interferenzfarben scheinen das zu zeigen.
Ein flaues Pendant zu Deinem ersten Bild kriege ich mit polarisiertem Auflicht ohne Schieber und Analysator.

Viele Grüße

Rolf


peter-h

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #7 am: September 11, 2016, 23:05:54 Nachmittag »
Liebe Rätselfreunde,

JA Bild 2 ist mit DIC Einrichtung aufgenommen. Bild 1 ist ein fast normales Auflicht POL, aber !
Wie in der Zeichnung markiert, ist im Filter slot der Beleuchtungsstrahlengang teilweise abgedeckt.


Das entspricht einer schiefen Auflichtbeleuchtung und läßt die Leiterbahnen wie bei einem DIC aussehen. Also Auflicht-DIC für Arme  ;D POL ist wichtig um die Reflexionen in den Griff zu bekommen. Aber das ist einfacher und kostengünstiger als für jedes Objektiv ein eigenes DIC Prisma.

Ich hoffe eine kleine Anregung gegeben zu haben.

Viele Grüße
Peter


reblaus

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #8 am: September 11, 2016, 23:37:26 Nachmittag »
Hallo Peter -

toller Trick!

- und er entspricht auch meiner Erfahrung, dass man nicht nur beim Auf- sondern auch beim Durchlicht - vor allem bei kleineren Vergrößerungen - einen vollwertigen DIK durch zufällige Kombinationen von Polfiltern, halben Lambdas, Abschattungen und was weiß ich noch, bekommen kann. Weshalb ich mich auch niemals mehr bei der Suche nach preiswerten DIK-Schieberchen (Durchlicht) für Objektive < 20x abplage.

Viele Grüße

Rolf

the_playstation

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #9 am: September 12, 2016, 00:47:00 Vormittag »
Hallo Peter.

Ich hatte mir auch schon öfter überlegt. Wenn es eine schiefe Durchlicht-Beleuchtung gibt, dann muß es auch eine schiefe Auflicht-Beleuchtung geben. Klasse, daß Du den Beweis erbracht hast. Alleine aus Kostengründen ist das auf jeden Fall eine Überlegung wert.

Liebe Grüße Jorrit.
Die Realität wird bestimmt durch den Betrachter.

peter-h

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #10 am: September 12, 2016, 10:58:43 Vormittag »
Hallo zusammen,

zur besseren Erklärung noch 2 Bilder der exzentrischen Blende. Natürlich wird viel Licht geschluckt, aber eine kräftige LED schafft das problemlos. Die Blende hat 8mm Durchmesser.





Viele Grüße
Peter



micromax

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #11 am: September 13, 2016, 09:33:24 Vormittag »
Hallo Peter,

danke für den Beitrag, ich finde ihn sehr interessant. Läßt sich ein ähnlicher Effekt nicht auch durch Dezentrieren der Leuchtfeldblende erreichen?

Danke und Grüße

Thomas

wilfried48

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #12 am: September 13, 2016, 10:47:59 Vormittag »
Hallo Thomas,

nein das müsste schon in der Aperturblendenebene erfolgen, also durch Dezentrierung der Aperturblende.

Also lieber Peter, geht das nicht auch so ? Du hast doch dort an der Aperturblende Justierschrauben, oder reicht da der Verschiebebereich
nicht ?

viele Grüsse
Wilfried

vorzugsweise per Du

Hobbymikroskope:
Zeiss Axiophot,  AL/DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Axiovert 35, DL/Ph/DIC/Epi-Fl
Zeiss Universal Pol,  AL/DL
Zeiss Stemi 2000 C
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Sammlung ca. 100 Zeiss Mikroskope
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=107.0

peter-h

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #13 am: September 13, 2016, 11:06:43 Vormittag »
Lieber Wilfried,

leider NEIN. Das wäre auch zu schön gewesen, aber es ist die Justage für die Feldblende. Zum Glück ist der Filterschacht nahe genug bei der Aperturblende und nur aus diesem Grund funktioniert auch meine Bastelei.



Schöne sonnige Grüße
Peter

Rawfoto

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Re: Ein DIC Experiment
« Antwort #14 am: September 13, 2016, 21:34:42 Nachmittag »
Hallo Peter

Ich habe eine UMA bei der Feldblende nicht zentriert werden kann, mit der geht nur schiefe Beleuchtung. Es gibt keine äusseren Anzeichen von Manipulation ...

Wenn ich mit der 4 Schrauben die teil mit den beiden Blenden tausche ( den ganzen viereckigen Ausleger bis zur Kondensorlinse) geht alles bestens. Ob es da zwei Ausführungen gab kann ich nicht sagen. Die Feldblende wird mit 2 -  Montagepunkten in Position gebracht - dort liegt die Möglichkeit der Dezentrierung ...

Spannendes Thema Peter ...

Liebe Grüsse

Gerhard
Gerhard
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