Autor Thema: Microskop eigenbau  (Gelesen 1344 mal)

Ippo

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Microskop eigenbau
« am: März 09, 2018, 15:45:48 Nachmittag »
Hallo,
bei mein Bastelprojekt (Banana Micro) ist mir ein Problem aufgetaucht.
Der Fotosensor in den digital Microskope ist klein (3,2mm x 2,5mm). Da durch ist die Fläche auf dem Objektiv auch dem entspechend klein . Den Fotosensor den ich vewenden möchte ist deutlich großer (9,5mm x 7mm).
Meine frage : ,, Kann ich zwischen einfach eine Linse platzieren ( Fotosensor - Linse - Objektiv) ? 
Was muss ich dabei beachten?
Wie ist das mit den abständen zu den einzählen Bauteilen?

Auf dem Bild:
 links ist der Alte Fotosensor .
rechts das Objektiv
unten der neue Fotosensor ( ich weiß der ist hin . Der liegt da als größen vergleich der kommt neu, so wie alles klar ist).
Gedrehte und gefräse Zeile sollten keine Problem

Bin gespannt auf eure Lösung  ;D

MfG Ippo

Ulrich S

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #1 am: März 09, 2018, 22:48:44 Nachmittag »
und wo ist jetzt das Mikroskop?
frag ja nur mal
Ulrich
Wer will dass die Welt bleibt wie sie ist, will nicht dass sie bleibt

Ippo

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #2 am: März 10, 2018, 07:55:49 Vormittag »
und wo ist jetzt das Mikroskop?
frag ja nur mal
Ulrich
Derzeit ist es eine Kiste mit Teilen .
Pinocio war ja auch erst ein stück Holz . ;D
Zusammen bauen werde ich erst wenn alle maße habe von den Teilen . Habe keine Lust auf mehr mals umbauen . Nur weil Teil Y mehr links muss und deswegen Teil X   5mm  versetzt wird.

MfG Ippo

Eckhard F. H. Nowack

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #3 am: März 10, 2018, 12:57:37 Nachmittag »
Zitat
Habe keine Lust auf mehr mals umbauen.

Hallo Ippo,
mehrmalige kreative Umbauten machen Eigenbauten erst sinnvoll. Der meine ist die überwiegende Zeit eine Baustelle.
Gruß - EFH


Ippo

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #4 am: März 10, 2018, 17:48:29 Nachmittag »
mehrmalige kreative Umbauten machen Eigenbauten erst sinnvoll. Der meine ist die überwiegende Zeit eine Baustelle.
Umbauen - erweitern - verbessern  ist für mich was ganz anderes  als der erste Aufbau . Erst mal aufbauen und dann spezial umbauten ..  etc.
Sonst verzettelt man sich und wird nie etwas ansatzweiße fertig.
 ;) ;) ;)
War woll nicht so verstendlich.

MfG Ippo

Bob

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #5 am: März 10, 2018, 19:23:28 Nachmittag »
Hallo Felix,

unter einem Banana Micro kann ich mir gar nichts vorstellen - magst Du mal mit einer Skizze zeigen, wo die Reise hingehen soll?
Hier sind ja einige Bastler, das findet bestimmt Interesse.

Viele Grüße,

Bob

Ippo

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #6 am: März 13, 2018, 20:19:56 Nachmittag »
Okay, danke für die Kritik.

Bild 1

Rot : 7 Zoll Bildschirm mit Einplatinen-PC (Banana pi oder so ) , SSD . Will kein Laptop oder PC  anschlißen .

Grün : Kondensator

Blau : Das Problemkind  Kamera-Chip mit Linse auf Objektive (Projektive ? ) . Möchte die Baugruppe klein halten . Damit ich Kondensator und das Probemkind tausch kann .
Bei der Linse dachte ich so an 20x oder 25x vergrößerung. Klappt das ?

Bild 2 und 3 : so ungefähr

MfG Ippo

plaenerdd

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #7 am: März 13, 2018, 20:49:49 Nachmittag »
Hallo Ippo,
meist Du die Konstrukteure der Mikroskopkamera waren zu geizig einen größeren Chip ein zu bauen? Ich denke, das das System schon ein wenig berechnet und optimiert wurde. Man nutzt oft nur einen zentralen Teil des Strahlenganges eines Mikroskopes, weil das Bild zum Rand hin nur mit sehr großem Aufwand brauchbar zu bekommen ist. Ich denke Dein größerer Chip wird Dir da nicht viel nützen. Dann einfach noch eine Vergrößerungslinse vor das Ganze zu bringen, wird die Bildqualität wohl nicht wirklich heben. Nicht umsonst sind Mikroskopobjektive in der Regel mehrlinsig (verschiedene Glassorten). Vielleicht verstehe ich aber auch Deinen optischen Aufbau nicht richtig. Ist ja nur kurz beschreiben.

Wie willst Du denn Deine optische Einheit mechanisch führen? Das muss genauso präzisie erfolgen, wie die Konstruktion der optischen Elemente. Das Scharfstellen erfolgt bei einem Mikroskop ja über den Abstand zum Objekt. Da muss man eine genau arbeitende Mechanik schaffen, sonst wird es keine Freude machen, damit zu arbeiten, weil man sonst nicht genau die Ebene scharf bekommt, die man sehen will. Je höher die Vergrößerung, desto dringender wird die gute Feinmechanik.

Bei aller Skepsis wünsche ich Dir trotzdem viel Erfolg und ich würde mich freuen, davon zu hören. Auf jedenfall wird man ja nicht dümmer, wenn man soetwas probiert. Ich habe inzwischen einen riesigen Respekt vor den Feinmechanikern und Optikern, die so wundervolle Geräte wie Mikroskope und Teleskope bauen.

LG Gerd
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: CZJ-Nf mit Phv, Pol, DF, HF; Auflicht: CZJ-Nf, Stemi: MBS-10; Inverses Mikroskop: Nikon TMS; Reisemikroskope: KMC aus Rathenow Umbau für Normobjektive und LOMO-Nachbau des Lr-Statives von Zeiss-Jena

Bob

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #8 am: März 13, 2018, 21:01:54 Nachmittag »
Hallo Felix,

das kann so schon klappen, aber nur, wenn Du das grüne Ding "Kondensor" nennst. ;D
Die Vergrößerungen, die Du anstrebst, sind eher gering, das macht die Sache einfach. Als Kondensor würde eine einfache Sammellinse ausreichen, wenn überhaupt notwendig. Als Objektiv könntest Du ein Kameraobjektiv in Retrostellung nehmen, vielleicht von einer Digitalknipse oder einer Super-8-Kamera.
So ein typisches biologisches Durchlichtmikroskop benutzt man ja meist bei 40 bis 400-facher Gesamtvergrößerung. Die Fokussierung ist bei 25-facher Vergrößerung nicht so kritisch. 

Ähnlich funktioniert ein Smartphone mit CD-Player-Linse. Sowas habe ich mal gebaut und könnte es am Samstag mal mitbringen.

Viele Grüße,

Bob

Ippo

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #9 am: März 13, 2018, 21:20:28 Nachmittag »
Hallo Ippo,
meist Du die Konstrukteure der Mikroskopkamera waren zu geizig einen größeren Chip ein zu bauen?

Wie willst Du denn Deine optische Einheit mechanisch führen?  Das Scharfstellen erfolgt bei einem Mikroskop ja über den Abstand zum Objekt.

Der Chip läuft über USB 2.0 direkt . Der Anschluss schafft keine hohen Datenmengen ohne Zwischenspeicher.

Ganz vergessen beim Kreuztisch kommt noch eine Z-Achse rein.

Bob kannst gerne am Sa. mit bringen.

MfG Ippo

liftboy

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #10 am: März 14, 2018, 15:26:07 Nachmittag »
Hallo erstmal,

Zitat
Hallo Ippo,
mehrmalige kreative Umbauten machen Eigenbauten erst sinnvoll. Der meine ist die überwiegende Zeit eine Baustelle.

genau! denn nur durch Versuch und Irrtum lernen wir!!

Grüße
Wolfgang

liftboy

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #11 am: März 14, 2018, 15:28:28 Nachmittag »
Hallo Ippo,

ein sehr gutes 20er Objektiv hätte ich für Dich übrig (wurde hier im Forum schon vorgestellt) taugt wegen langem RMS-Gewinde nur als Einzelobjektiv; ist vermutlich für ein Meßmikroskop gerechnet.

Grüße
Wolfgang

Ippo

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #12 am: März 14, 2018, 18:04:12 Nachmittag »
ein sehr gutes 20er Objektiv hätte ich für Dich übrig (wurde hier im Forum schon vorgestellt) taugt wegen langem RMS-Gewinde nur als Einzelobjektiv; ist vermutlich für ein Meßmikroskop gerechnet.

Danke für das Angebot. Werde woll erst mal das mit dem ''Retrostellung '' ausprobieren . Hab da glaube ich noch ne Passende (vom kleinen Chip ) Objektiv von einer Webcam . Nur wo hab ich die  ???

MfG Ippo

Werner

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #13 am: März 15, 2018, 19:59:35 Nachmittag »
Du kannst auch das Objektiv aus einem alten Flachbettscanner (einer mit Leuchtstoffröhre) verwenden. Das ist schon für den Nahbereich korrigiert und einfach zu befestigen, weil zylindrisch.
Lichstärker sind die aus Fotokopierern.
Webcams sind auf Unendlich korrigiert, wie Kameras.

Gruß   -   Werner

Ippo

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Re: Microskop eigenbau
« Antwort #14 am: März 16, 2018, 20:33:45 Nachmittag »
Nabend.

Werner ist das egal, was für ein Kopierer (Analog oder Digital )?
 Ich glaube bei den Neuen Digital ist das ehr ein Scaner.

MfG Ippo