Autor Thema: Botanik: Olivenbaum Olea europaea *  (Gelesen 2468 mal)

Hans-Jürgen Koch

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Botanik: Olivenbaum Olea europaea *
« am: Oktober 26, 2018, 16:50:51 Nachmittag »
Liebe Pflanzenfreunde,

der Olivenbaum ist eine der ältesten Kulturpflanzen. In unzähligen verschiedenen Sorten angebaut, ist er heute noch von großer wirtschaftlicher Bedeutung.
Olivenöl wurde schon im Altertum auf vielfältige Weise als Speise- und Brennöl  sowie für sakrale Zwecke genutzt.
Bei den Spielen in Olympia krönten Kränze aus Ölbaumzweigen die Sieger.

Beim Ölbaum denkt man unweigerlich an die Olivenhaine der Mittelmeerländer an strahlend blauen Himmel und Urlaubsromantik: wer weiß schon, dass auch so „profane“Gartenpflanzen wie Forsythie, Liguster oder Flieder in die Familie der Ölbaumgewächse gehören ?

Der Olivenbaum (Olea europaea), auch Echter Ölbaum genannt, ist ein mittelgroßer, im Alter oft knorriger Baum aus der Gattung der Ölbäume (Olea), die zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae) gehört. Er wird seit dem 4. Jahrtausend v. Chr. als Nutzpflanze kultiviert.

Bild 01 Olivenbaum Olea europaea 

Foto: H.-J_Koch

Olea europaea  ist ein immergrüner Baum oder Strauch und erreicht  Wuchshöhen von 10 bis zu 20 Meter. Der Olivenbaum hat einen ziemlich kurzen Stamm, der sich bald in mehrere Einzelstämme oder größere Äste auflöst und innen oft hohl ist.

Bild 02 Olivenbaum Olea europaea 

Foto: H.-J_Koch

Junge Zweige sind etwas kantig. Die grüngraue, glatte Rinde junger Zweige, die Blattstiele und die Blattspreite sind intensiv silber-grau oder rostfarben beschuppt, die Rinde wird im Alter zu einer rissigen Borke.
Der Olivenbaum benötigt viel Zeit zum Wachsen, kann jedoch mehrere hundert Jahre alt werden. Das älteste bekannte Exemplar in Vouves auf Kreta (Griechenland) wird auf 4000 Jahre geschätzt. Da das Innere des Baumes zur genaueren Bestimmung fehlt, geht man von mindestens 2000 Jahren aus. Weitere sehr alte Olivenbäume befinden sich in Spanien: ein Exemplar in Tarragona ist über 1700 Jahre alt, ein weiterer 1200 Jahre alter Baum steht in Castellón.
Die Erstveröffentlichung des Artnamens Olea europaea erfolgte 1753 durch Carl von Linné.
Der schwedische Naturforscher Carl von Linné  wurde am 23. Mai 1707 in Rashult, Smaland, Schweden geboren.
Carl von Linné verdankt die Botanik ihre Systematik und Nomenklatur.
Die Olivenbäume in den Olivenhainen werden zur besseren Ernte beschnitten, damit sie kleiner bleiben. Dabei gilt im Allgemeinen die Regel: je krummer und knorriger, desto besser der Ertrag.

Bild 03 Querschnitt durch einen sehr alten Stamm, Olivenbaum Olea europaea 


Bild 04 Illustration: Olea europaea, Blühender Zweig


Beschreibung:

1: Geschlossene Blüte = Blütenknospe
2: Staubblätter, Vorder- und Rückseite in geöffneter Blüte
3: Blütenstempel in Blüte ohne Blütenhüllblätter
4: Olivenkern = Same der Steinfrucht, rechts Längsschnitt
5: Staubblatt
6: Blüte und Fruchtknoten: Längsschnitt
7: Olive im Querschnitt, Fruchtfleisch und Samen darstellend
8: Steinfrucht (Olive)
9: Sternhaar
Quelle: „Köhler’s Medicinalpflanzen“ , Köhler, 1887
Dieses Bild ist gemeinfrei

Systematik:

Ordnung: Lippenblütlerartige Lamiales
Familie: Ölbaumgewächse Oleaceae
Gattung: Ölbaum Olea
Art: Olivenbaum
Wissenschaftlicher Name: Olea europaea
Volkstümliche Bezeichnung: Echter Ölbaum
Englischer Name: olive tree

Der Olivenbaum ist eine immergrüne Pflanze, das heißt, er verliert zu keiner Jahreszeit all sein Laub, sondern mehrere Jahre alte Blätter werden jahreszeitenunabhängig abgeworfen. Die gegenständigen, kleinen Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Der Blattstiel ist 2 bis 5 mm lang. Die einfache, ledrige Blattspreite ist schmal lanzettlich bis elliptisch, selten schmal eiförmig, 1,5 bis 10 cm lang, 0,5 bis 2 cm breit, ganzrandig und läuft lanzettenförmig spitz nach vorne zu. Auf beiden Seiten der Mittelrippe befinden sich 5 bis 11 Hauptseitennerven. Die Blattoberseite ist graugrün.
Die silbrig glänzende und grau gefärbte Blattunterseite besitzt kleine Härchen; sie sind als Sternhaare oder sternförmige Schuppenhaare ausgebildet.
Siehe Link:
https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=7010.0

Bild 05 Fossile Blattabdrücke von Olea europaea.

FO: Fira/Santorin (GR). Alter 54 000 a BP. Tephra aus einen regionalen Einschaltung zwischen den Straten Upper Scoriae und Vouroulos bei Fira.
Urheber: D. Herdemerten
 
Die ellipsoide bis fast kugelige Steinfrucht weist eine Länge von 0,7 bis 4 cm und einen Durchmesser von 1 bis 2 cm auf. Der harte „Kern“, der Samen, ist von weichem Fruchtfleisch umgeben. Die Farbe der unreifen Oliven ist grün, die der reifen schwarz oder violett/braun. Am ertragreichsten ist ein Olivenbaum nach etwa 20 Jahren.
Die Olive ist eine mediterrane Steinfrucht. Sie ist wegen ihrer Bitterkeit roh nicht genießbar, aber nach mehrmaligem Einlegen in Wasser, bei dem die Bitterstoffe ausgeschwemmt werden, essbar. Echte Schwarze Oliven sind voll ausgereifte grüne (olivgrüne) Oliven. Oft werden jedoch grüne, mit Eisengluconat schwarz gefärbte Oliven verkauft.
Eisengluconat (Eisen(II)-gluconat) ist ein Salz der Gluconsäure. Es ist ein gelblichgrauer oder schwach grünlicher, licht- und luftempfindlicher Feststoff mit süßlichem Geruch und schwach saurem Geschmack. Seine wässrige Lösung reagiert sauer.
Künstlich geschwärzte Oliven erkennt man daran, dass der Olivenkern noch grünlich, das Fleisch der Olive hingegen schwarz ist.
90 % der Oliven werden zu Olivenöl gepresst.
Im Handel erhältlich sind Oliven auch in modifizierter Form. Üblich ist dabei die Füllung der grünen Olive (mit Paprika, Mandeln) sowie das Einlegen/Marinieren der ganzen oder entkernten Früchte.
In Öl eingelegte Oliven sind ohne weitere Konservierungsstoffe relativ lange haltbar und werden auch nicht von Schädlingen befallen, was zumindest zum Teil ihre große Bedeutung für die mediterrane Küche erklärt.
Der Olivenbaum zeigt, wie andere fruchtende Bäume auch, das Phänomen der Alternanz; sein Fruchtertrag schwankt also in zweijährigem Rhythmus.
In der Forschung stand lange die Theorie im Raum, dass die Olive von Menschen in den Mittelmeerraum gebracht worden sei. Fossile Funde von Blattabdrücken von Olea europea auf der Insel Santorin widerlegen diese These. Die Blätter wurden von den Ascheablagerungen des Vulkans Thera bei einem Ausbruch vor 54.000 Jahren eingeschlossen.

Spross, Querschnitt, 15 µm

Bild 06 Schnittstelle, Olivenbaum Olea europaea 


Fünf Bilder von ungefärbten Schnitten.

Bild 07 Übersicht Olivenbaum Olea europaea 


Bild 08 Negativaufnahme  Olivenbaum Olea europaea 


Bild 09 Vergrößerung Olivenbaum Olea europaea 


Bild 10 Vergrößerung, Olivenbaum Olea europaea 


Bild 11 Vergrößerung, Korkwarze, Olivenbaum Olea europaea 


     
Bild 12 Autofluoreszenz, Olivenbaum Olea europaea 
 


Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz iLED 455 nm
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 13 Autofluoreszenz, Olivenbaum Olea europaea 


W-3A-Färbung nach Wacker (Acridinrot-Acriflavin-Astrablau) modifiziert

Arbeitsablauf:
1. Schnitte liegen in 30 % Ethanol.
2. Aqua dest. 3x wechseln je 1 Minute.
3. Vorfärbung Acridinrotlösung  8 Min.
4. 1x auswaschen mit Aqua dest. .
5. Acriflavinlösung (differenzieren bis gerade keine Farbwolken mehr abgehen - Lupenkontrolle) ca. 15 Sekunden !!!.
6. 2 x auswaschen mit Aqua dest..
7. Nachfärbung Astrablaulösung 1 Minute und 30 Sekunden.
Bei der Nachfärbung mit Astrablau eine Mischung aus Astrablau und Acriflavin im Verhältnis  4 : 1
verwendet (blau + gelb = grün).
8. Auswaschen mit Aqua dest. bis keine Farbstoffreste auf dem Objektträger verbleiben.
9. Entwässern mit 2x gewechseltem Isopropylalkohol ( 99,9 % ).
10 Einschluss in Euparal.

Ergebnis :
Zellwände blaugrün bis grün, verholzte Zellwände leuchtend rot, Zellwände der äußeren Hypodermis orangerot, Cuticula gelb, Zellwände der innenliegenden Hypodermis tiefrot.

Fotos: Nikon D5000.

Bild 14 Übersicht, Schnitt durch einen Knospenansatz Olivenbaum Olea europaea 

Hier sitzen etliche Schuppenhaare am Knospenansatz.

Bild 15 Übersicht, Olivenbaum Olea europaea 


« Letzte Änderung: Oktober 27, 2018, 17:51:57 Nachmittag von Fahrenheit »
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Hans-Jürgen Koch

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Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea
« Antwort #1 am: Oktober 26, 2018, 16:56:42 Nachmittag »
Bild 16 Vergrößerung aus der Übersicht mit Beschriftung Olivenbaum Olea europaea

MP = Markparenchym, ST = Strahl, PH = Phloem, XY = Xylem, K = Kambuim, SK =  Sklerenchym, EP = Epidermis, T = Trichom


Bild 17 Vergrößerung, Trichome, Olivenbaum Olea europaea 


Viele Haare dienen dem Transpirationsschutz.
Voraussetzung dafür ist, dass ihr Inhalt abstirbt  und sie lufterfüllt sind; andernfalls würden sie durch Verdunstung der Oberfläche die Transpiration fördern.
Trichome vermindern die Wasserabgabe des Baumes, indem sie die Diffusion von Wasserdampf aus den Spaltöffnungen vermindern.

Wie entsteht ein Schuppenhaar ?

Allgemein kann zunächst gesagt werden, dass die Haarbildung damit beginnt, dass sich eine Epidermiszelle papillös vorwölbt. Daraufhin kann sie zu einem Schlauch auswachsen, dieser kann sich mit und ohne Wandbildung
verästeln usw. Den in die Epidermis eingeklemmten Teil nennt man Fußstück, dass sich häufig durch eine Querwand abgliedert, worauf oft eine niedere Zwischenzelle folgt. An Stelle langer Haare können auch schuppenförmige Gebilde entstehen (siehe Bild 18), indem erst eine gewölbte Endzelle auftritt,
die radiale Teilung erfährt, bis schließlich die so entstandenen Tochterzellen parallel zur Blattfläche auswachsen.

Bild 18 Vergrößerung, Trichome, Olivenbaum Olea europaea 



Bild 19 Vergrößerung, Lentizelle, Olivenbaum Olea europaea 



Bild 20 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Olivenbaum Olea europaea 


Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz iLED 455 nm
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 21 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Olivenbaum Olea europaea 



Bei den Bildern 07 – 21 beträgt die Schnittdicke 15 Mikrometer

Jetzt folgen Schnitte mit 30 Mikrometer Schnittdicke.

Spross, Querschnitt, 30 µm

Bild 22 Übersicht, Olivenbaum Olea europaea 



Bild 23 Vergrößerung, Olivenbaum Olea europaea 


Bild 24 Starke Vergrößerung, Olivenbaum Olea europaea 


Bild 25 Schuppenhaar, Olivenbaum Olea europaea 


Bild 26  Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Olivenbaum Olea europaea 


Auflichtbeleuchtung Fluoreszenz iLED 455 nm
LED Modul 455 nm
Reflektormodul FL mit Filtersatz 67
Erregerfilter: BP 470 nm
Strahlenteiler: FT 477 nm
Emission (Sperrfilter): LP 485

Bild 27  Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Olivenbaum Olea europaea 


Bild 28 Auflicht – Fluoreszenzaufnahme, Olivenbaum Olea europaea 



Bild 29 Gegenüberstellung, unterschiedliche Schnittdicke, Olivenbaum Olea europaea 


Da sich der Spross vom Olivenbaum problemlos mit 30 Mikrometer Dicke (Bilder 22 – 28) schneiden ließ, habe ich in einer weiteren Serie ( Bilder 07 – 21) auf 15 Mikrometer reduziert.
Nach meiner Meinung reichen die 30 Mikrometer völlig aus, um die Strukturen darzustellen.
Aber urteilt bitte selbst.

Quellen und weiterführende Informationen:

Wikipedia; Freie Enzyklopädie
Georg Aas, „ Bäume“, ISBN: 3-7742-1016-0
Georg Aas, „Laubbäume“, ISBN: 3774241848
Hermann von Gutenberg „Lehrbuch der allgemeinen Botanik“, 1956
Humphries, „Der Kosmos- Baumführer“, ISBN: 3-440-06140-X
Halina Heitz „Die 1000 schönsten Pflanzen für ein grünes Zuhause“, 0236202
P. Schütt, „Lexikon der Baum- und Sträucher“, ISBN: 978-3-86820-123-9
Spohn, „Kosmos- Baunführer Europa, ISBN: 978-3-440-11741-5
„The Woodbook“, ISBN: 978-3-8665-3603

Wer mehr über den Olivenbaum erfahren will sollte diesen Link anklicken.
http://www.appa.provincia.tn.it/binary/pat_appa/news/deutsch.1244109230.pdf

Die Informationen für Beschreibungen werden von mir selbst aus verschiedenen Quellen zusammengetragen. Dabei benutze ich sowohl Bücher als auch Internet Quellen. Texte werden anschließend individuell von mir selbst verfasst.
Für konstruktive Kritik bin ich ebenso offen wie für lobende Worte.
Doch zunächst einmal wünsche ich viel Freude beim Lesen.

Hans-Jürgen








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Detlef Kramer

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  • Detlef Kramer, gerne per Du
Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea
« Antwort #2 am: Oktober 26, 2018, 17:43:29 Nachmittag »
sehr schön und lehrreich, Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

othum

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Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea
« Antwort #3 am: Oktober 26, 2018, 19:38:28 Nachmittag »
Sehr schön! Ich habe gestern an meinem Olivenbaum Triebe geschnitten und in AFE gelegt. Mal sehen, ob ich demnächst ähnliche Bilder zeigen kann..

Beste Grüße, Oliver
Zeiss Axiovert S100 HF/Ph/DF, Auflicht-FL
Zeiss Axioskop 50 HF/Ph/Pol, Auflicht-HF/DF/Pol
Kamera: Pentax K-1

Klaus Herrmann

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  • ∞ λ ¼
Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea
« Antwort #4 am: Oktober 26, 2018, 23:26:25 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

toller Beitrag mit super Schnitten von meinem kulinarischen Lieblingsbaum! Danke!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

JoachimHLD

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  • Beiträge: 300
Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea
« Antwort #5 am: Oktober 27, 2018, 08:08:06 Vormittag »
Lieber Hans-Jürgen,
sehr schöne Dokumentation mit super Schnitten!
Herzliche Grüße
Joachim

Bob

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  • Beiträge: 2487
Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea
« Antwort #6 am: Oktober 27, 2018, 09:26:21 Vormittag »
Hallo Hans-Jürgen,
vielen Dank für diesen wunderbar anschaulichen Artikel! Die umfassende Darstellung vom Gesamtüberblick mit Hintergrundinformationen über die genaue Vorgehensweise bis zu den Schnitten fesselt mich beim Lesen und trägt viel zur Informationsvermittlung bei. Meine Interessen sind sehr breit gefächert, und da freue ich mich, wenn ich zu so eine Ausflug in ein Fachgebiet mitgenommen werde. Der beträchtliche Aufwand, den Du betrieben hast, hat sich also gelohnt!

Viele Grüße,

Bob

Fahrenheit

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  • Beiträge: 6206
    • Mikroskopisches Kollegium Bonn
Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea *
« Antwort #7 am: Oktober 27, 2018, 17:55:03 Nachmittag »
Lieber Hans-Jürgen,

auch von mir vielen Dank für Deinen schönen Beitrag! Das sind die Fäden, die das Forum interessant machen. :)

Im Bild 16 würde ich vermuten, dass es nur ein einreihiges Phelloderm gibt, dem das Phellogen direkt aufliegt, alles andere darüber sollte Phellem sein.

Herzliche Grüße
Jörg

p.s.
Natürlich gelistet
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Arbeitsmikroskop: Leica DMLS
Zum Mitnehmen: Leitz SM
Für draussen: Leitz HM

Hans-Jürgen Koch

  • Member
  • Beiträge: 1463
Re: Botanik: Olivenbaum Olea europaea *
« Antwort #8 am: Oktober 28, 2018, 09:52:07 Vormittag »
Danke an alle für Eure netten Worte.

Gruß

Hans-Jürgen
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