Autor Thema: Zucker auf dem Spindeltisch  (Gelesen 2545 mal)

hugojun

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Re: Zucker auf dem Spindeltisch
« Antwort #60 am: Februar 12, 2019, 15:35:49 Nachmittag »
Hallo Florian,
du hast dich ja richtig ins Zeug gelegt und nicht bis zum Wochenende gewartet.
Ich bin begeistert von den schnellen Resultaten. Ich bin mir nicht sicher ob ich deine Vorgehensweise genau verstanden habe , werde es aber ausprobieren , sobald ich meine neue Küvette fertig habe.
Bei der Umrechnung von nz = 1.689  auf Fa mol% hast du 13 % geschrieben , 1.69 liegt aber genau auf 10% und für
ny liegt der Wert näher an 10% als an 8%.
Wenn das nur  ein Ablesefehler zu später Stunde war, würden die Restlichen Werte doch gut zusammenpassen?
Gratulation
Gruß
Jürgen


Florian D.

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Re: Zucker auf dem Spindeltisch
« Antwort #61 am: Februar 12, 2019, 15:57:41 Nachmittag »
Hallo Jürgen,

du hast völlig recht: Ich bin zu blöd zum Ablesen.
Ich hatte heute früh aber auch Kopfweh, ob wegen des Schlafmangels oder des entsetzlichen Gestanks des Bromnaphthalin, der mich auch nachts begleitet hatte (weil an den Fingern), sei dahingestellt.
Dann hätten wir konsistent 10 % Fayalit. Dann hat es sich ja wenigstens gelohnt!
Ich glaube, viele Fragen werden sich klären, wenn Du selber Hand anlegst.


Viele Grüsse,
Florian

olaf.med

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Re: Zucker auf dem Spindeltisch
« Antwort #62 am: Februar 12, 2019, 17:58:17 Nachmittag »
Lieber Florian,

wenn genügend Material zur Verfügung steht habe ich immer mindestens 10 Fragmente aufgekittet und dann in der richtigen Immersion den besten Kandidaten ausgewählt - denjenigen, der den 40°-Test besteht und am homogensten ist. Bei etwas Übung dauert dieses Verfahren 10 Minuten, Zeit die man zig-mal einspart im Vergleich zur Messung eines ungeeigneten Kristalls.

Herzliche Grüße,

Olaf

Florian D.

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Re: Zucker auf dem Spindeltisch
« Antwort #63 am: Februar 17, 2019, 14:40:27 Nachmittag »
Hallo,

nachdem Olaf jetzt gemosert hat, hab ich heute Messingrohre geschnitten, Glasstäbe ausgezogen und die Fäden in Stücke gebrochen, und hab jetzt mehrere Olivinfragmente aufgeklebt.
Das beste hat den 40 Grad Test mit Bravour bestanden. Ich erhalte allerdings fast denselben Wert für 2V wie vorher, nämlich 87.6 (95% CI: 87.25 - 87.96), also mit viel kleinerem Fehler.
Damit bleit es bei einem Schätzwert aus 2V von 7-8 % Fayalit.

Viele Grüsse,
Florian