Autor Thema: Erste Versuche mit dem Navitar und der ProgRes CT1  (Gelesen 402 mal)

Alex H.

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Erste Versuche mit dem Navitar und der ProgRes CT1
« am: Februar 14, 2019, 11:57:55 Vormittag »
Hallo miteinander,

ich möchte euch hier meine ersten halbwegs herzeigbaren Versuche zeigen, die ich mit dem Navitar und der ProgRes CT1 gemacht habe. Für meine Zwecke - der reinen Dokumentation von Herbarbelegen und pflanzenmorphologischer Merkmale getrockneter und lebender Pflanzen fürs Selbststudium (und wenn's jemanden interessiert auch zum Herzeigen).
Für meine Zwecke empfinde ich die Möglichkeiten die diese Ausrüstung bietet mehr als ausreichend, zumal ich sie fast umsonst erhielt (soll heißen: die defekte Kamera habe ich durch eine andere ausgetauscht, die ich günstig auf eBay erworben habe).





Jetzt geht's ans Verbessern der Technik, um die Qualität künftiger Bilder zu steigern. Bezüglich Schärfe habe ich die Möglichkeiten der Kamera wohl ausgeschöpft, Farbbalance, Kontrast und die optimale Ausleuchtung sind wohl noch optimierbar.

Grüße
Alex
mikroskopischer Schwerpunkt: Pflanzenmorphologie mit dem MBS-10

Ralf Feller

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Re: Erste Versuche mit dem Navitar und der ProgRes CT1
« Antwort #1 am: Februar 14, 2019, 21:18:47 Nachmittag »
Hallo Alex,
das sieht gut aus, ich musste aber googeln was ein Navitar ist.
https://www.rmaelectronics.com/navitar-lenses/
Welche Vergrößerungen hat man denn da und wie ist der Anschluss zur Kamera.
Ich habe auch ein MBS10 und fotografiere damit über einen Adapter zur CoolPix 990.
Was du zeigst ist aber wesentlich besser. Nur an eine ProgRes wird man schwer rankommen.
So ein Navitar liegt wohl zwischen 300 und 600 E, also durchaus eine erschwingliche Alternative zum Stereomik, wenn man dann andere Kameras adaptieren kann.

Könntest du bitte ein Objekt zeigen das wir besser kennen, vielleicht ein Insekt oder ein Gänseblümchen?

Du weist vielleicht, Photoshop CS, und was ich zur Bildschärfung gerne nehme, Ashampoo ImageFX,
gibt es kostenlos im Netz. Aber wie ich das sehe brauchen die Aufnahmen keine große Bearbeitung.

viele Grüße, Ralf
« Letzte Änderung: Februar 14, 2019, 21:40:01 Nachmittag von Ralf Feller »

Alex H.

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Re: Erste Versuche mit dem Navitar und der ProgRes CT1
« Antwort #2 am: Februar 15, 2019, 08:04:40 Vormittag »
Hallo Ralf,

mein Navitar besteht unter anderem aus einer 12x Zoom-Linse. Der Ring zum Zoomen weist Markierungen von 0,58 bis 7 auf, was rechnerisch eine Vergrößerungsleistung von 6,96-fach bis 84-fach ergibt. Die Kamera wird mit einem Schraubgewinde an den oberen Tubus angebracht.

Über die Preise kann ich leider überhaupt nichts sagen. Mein Gerät wurde im Betrieb in dem ich arbeite für die Qualitätsprüfung an technischen Teilen verwendet. Da nun auf ein anderes System umgestellt wird wurde es ausgemustert und mir auf Anfrage für mein Hobby, die Botanik, überlassen. Ich musste lediglich die defekte Kamera ersetzen. Ursprünglich war eine leistungsfähigere CT3 verbaut. Bei eBay fand ich passenden Ersatz, keine CT3, aber immerhin eine recht günstige gebrauchte CT1. Im Betrieb haben wir auch noch andere Kameras an den noch verbliebenen Navitar adaptiert, muss also keine ProgRes sein.

Ich werde hier noch weitere Bilder einstellen, Insekten und Gänseblümchen wird eher schwierig werden (bei uns liegt Schnee), aber ich find' schon was. Falls Interesse besteht werde ich meine Videolupe - wie wir das Gerät in der Firma nennen - dann auch näher vorstellen. Über das Wochenende werde ich aber wohl leider nicht mehr dazu kommen.

Ich habe zu meinem Navitar und den möglichen Kameraadaptionen hier im Forum schon unlängst ein paar Fragen gestellt.
Schau mal: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=33278.msg245038#msg245038

Bis dann!

Grüße
Alex
« Letzte Änderung: Februar 15, 2019, 08:11:14 Vormittag von Alex H. »
mikroskopischer Schwerpunkt: Pflanzenmorphologie mit dem MBS-10

Alex H.

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Re: Erste Versuche mit dem Navitar und der ProgRes CT1
« Antwort #3 am: Februar 18, 2019, 16:32:14 Nachmittag »
Hallo miteinander,

ich hab' heute Zeit gefunden eine Fotoreihe mit verschiedenen Vergrößerungsstufen anzufertigen. Beleuchtung, Kontrast und Farbbalance sind sicher noch nicht optimal, aber was ich schon mal nicht schlecht finde ist die Verzeichnungsfreiheit am Bildrand. Die Farbsäume liegen m. E. an der Kameraeinstellung, nicht an der Optik.
Ich freue mich über eure Meinung!

Vergrößerung 12x:


Vergrößerung 36x:


Vergrößerung 60x:


Vergrößerung 84x:


Grüße
Alex
mikroskopischer Schwerpunkt: Pflanzenmorphologie mit dem MBS-10