Autor Thema: Rotbarbe  (Gelesen 1401 mal)

ortholux

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Re: Rotbarbe
« Antwort #15 am: März 07, 2019, 10:53:46 Vormittag »
Lieber Gerd,

3 habe ich schon gefunden, die waren aber im Ausguß und sind braun von Tee- oder Kaffeesatz. Ich schau noch weiter. Bestimmt sind da noch welche, die ich Dir am Wochenende mitbringen kann.

Wolfgang

Peter V.

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Re: Rotbarbe
« Antwort #16 am: März 07, 2019, 15:31:48 Nachmittag »
Ach, noch etwas,

der junge Sous Chef ist nebenbei auch ein begnadeter Handwerker, wovon ich mich letztens persönlich überzeugen könnte! Er hat also wahrlich Wichtigeres zu tun als Küchen zu putzen!

Hezrliche Grüße
Peter

PS: Das ist kein Video, sondern ein Standbild. Daher bringt es nichts, auf den Pfeil zu klicken!  ;)
« Letzte Änderung: März 07, 2019, 18:54:59 Nachmittag von Peter V. »
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Michael L.

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Re: Rotbarbe
« Antwort #17 am: März 07, 2019, 17:32:41 Nachmittag »
Soetwas nennt mann heute innovativen Makerspace!

Gruß,

Michael

liftboy

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Re: Rotbarbe
« Antwort #18 am: März 07, 2019, 19:02:11 Nachmittag »
Hallo Gerd,

die Aufbewahrung in Alkohol bekoimmt den Schuppen gar nicht! Die härten regelrecht aus!
Gut auswaschen, mal kurz zur Desinfektion in Formol, dann auswaschen und in Glyzerin. Da bleiben sie schön weich.

Grüße
Wolfgang

Klaus Herrmann

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Re: Rotbarbe
« Antwort #19 am: März 07, 2019, 21:45:05 Nachmittag »
Hallo Wolfgang, das habe ich mir auch gedacht, aber gibt es denn nicht eine Methode Dauerpräparate in Eindeckharz - also nicht Glyceringelatine - zu machen?
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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ortholux

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Re: Rotbarbe
« Antwort #20 am: März 07, 2019, 22:58:07 Nachmittag »
Soetwas nennt mann heute innovativen Makerspace!

Gruß,

Michael

Ich würde es als kreatives Chaos - oder süddeutsch - oifach als Kruuscht, bezeichnen.

Wolfgang

liftboy

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Re: Rotbarbe
« Antwort #21 am: März 08, 2019, 11:24:07 Vormittag »
Hallo Klaus,

meine ersten Schuppenpräparate hatte ich tatsächlich über Alkoholstufen über Xylol in Eukitt gebettet (wegen der sperrigen Schuppe mit Wäscheklammer auf Deckglas)
Die nächsten sind dann einfach in Wasser gereinigt und dann in Hoyers Gemisch eingebettet (aber auch hier die Klammer) hat prima funktioniert.

Grüße
Wolfgang

Klaus Herrmann

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Re: Rotbarbe
« Antwort #22 am: März 08, 2019, 11:49:40 Vormittag »
Hallo Wolfgang

ich habe im Stehli Mikroskopie für Jedermann gefunden: In verdünnter Kalilauge kochen, gut auswaschen und dann über Alkoholreihe 70% eine halbe Stunde 96% 2 Stunden Methylbenzoat 2-12h und dann Caedax oder anderes. Auch er sagt beschweren, damit sie sich nicht aufrollen.

Ich bin jetzt in der Stufe davor: erst mal Schuppen gewinnen. Meine Rotbarben sind natürlich keine so Riesenteile wie vom Großgrundbesitzer Wolfgang. Man sieht aber meinen Schupper und die Tütenmethode um die Putzarbeit zu reduzieren. Ein paar hüpfen immer raus.
Die Fischle sind zu klein um sie zu filettieren ich werd sie am Stück leicht mehliert sanft braten. Dazu Fenchelgemüse mit schwarzen Oliven. Als Getränk: Hahnenwasser  8) ist ja schließlich Fastenzeit.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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liftboy

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Re: Rotbarbe
« Antwort #23 am: März 08, 2019, 14:51:50 Nachmittag »
Hallo erstmal,

hier nun die Schuppenfotos; alle Bilder unbearbeitet

Zander in Magnacol


Zander in Magnacol, Toluidinblau


Rotbarsch in Hoyers Gemisch


Alles, wie schon beschrieben, direkt aus dem Waschwasser in die Einbettung.

Grüße
Wolfgang

plaenerdd

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Re: Rotbarbe
« Antwort #24 am: März 08, 2019, 21:39:45 Nachmittag »
Hallo,
feine Sachen zeigt Ihr da.
@Klaus: Wenn Du wieder mit in Würzburg bist in einer Woche, bring doch bitte ein paar Schuppen mit, bitte,bitte! Die kleinen dürften wohl noch besser geeignet sein als all zu große Schuppen, oder?
Beste Grüße
Gerd
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
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Klaus Herrmann

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Re: Rotbarbe
« Antwort #25 am: März 09, 2019, 00:42:41 Vormittag »
Zitat
bring doch bitte ein paar Schuppen mit,

Hallo Gerd,

na ich bin mir da nicht sicher, aber so ein, zwei könnte ich vielleicht entbehren. 8)

Inzwischen habe ich mal ausprobiert sie glatt zu bügeln. Zwischen OT und sehr dickem DG eingeklemmt mit einem starken Magneten habe ich Isopropanol durchgezogen und das sieht bis jetzt gut aus. Morgen bin ich schlauer, wenn ich eingedeckt habe.

Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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Re: Rotbarbe
« Antwort #26 am: März 09, 2019, 17:55:09 Nachmittag »
Hallo,

nun bin ich in die Massenproduktion eingestiegen. Von einem Trichinenmikroskop habe ich eine gläserne Presse um Quetschpräparate zu machen, die habe ich nun mit ca 20 Schuppen bestückt und das Ganze in 96% Ethanol versenkt. Das härtet und entwässert. Eine erste Probe ist schon eingedeckt in Euparal und liegt jetzt im Wärmeschrank.

Morgen gibt es ein Ergebnis.

Nach Würzburg werde ich jede Menge Schuppen in 50%igem Ethanol mitbringen. Wer möchte kann sich bedienen. Bitte Probegläschen mit 50%igem Ethanol mitbringen.

Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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Re: Rotbarbe
« Antwort #27 am: März 09, 2019, 20:39:14 Nachmittag »
Super,

ich die restlichen ob des Gestankes heute entsorgt.

Wolfgang

Klaus Herrmann

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Re: Rotbarbe
« Antwort #28 am: März 10, 2019, 13:55:17 Nachmittag »
Lieber Wolfgang,

i
Zitat
ch die restlichen ob des Gestankes heute entsorgt.
Du sollt den Alkohol zur Konservierung einsetzen, nicht zum Trinken! ;D
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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Re: Rotbarbe
« Antwort #29 am: März 10, 2019, 14:05:03 Nachmittag »
Hallo,
 Nun habe ich das erste Testpräparat aus dem Wärmeofen geholt und mal ein paar Fotos gemacht. Obwohl die Schuppe relativ klein war sprengt sie trotz Planapo 2x den Rahmen. Und Stitchen habe ich noch nie gemacht.

War gar nicht so einfach die 4 kleinen Luftblasen so schön zu arrangieren.

 Die 4eckigen Fremdkörper interpretiere ich mal vorsichtig als Salzkristalle, die sich vielleicht eingeprägt haben. Eigentlich habe ich oft mit heißem Wasser gespült, so dass kein Salz zurückbleiben sollte.

Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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