Autor Thema: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen  (Gelesen 5026 mal)

plaenerdd

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #30 am: September 15, 2021, 20:44:56 Nachmittag »
Hallo Raimund,
hast Du Michaels Hinweise aus Antwort#20 beachtet (Detritus mit einbringen, nicht unbedingt die Wesen, die das freie Wasser bevorzugen?)
Beste Grüße
Gerd
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: Olympus VANOX mit DIC, Ph, DF und BF; etliche Zeiss-Jena-Geräte,
Auflicht: CZJ "VERTIVAL", Stemi: MBS-10, CZJ SMXX;
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raimcomputi

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #31 am: September 15, 2021, 22:31:33 Nachmittag »
Ich habe einen Heuaufguss in einem halben Liter Glas. Der wird regelmäßig mit frischem Wasser wieder aufgefüllt. Ich habe beim letzten Mal die Wasserprobe ganz vom Boden des Glases genommen. Mal sehen, ob das erfolgversprechender ist. Wenn das jetzt auch wieder nicht klappt, dann muss ich wohl mal einen ganz frischen Aufguss ansetzen.

Raimund

Arne

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #32 am: September 16, 2021, 08:34:44 Vormittag »
Moin Raimund,

ich habe bei meinem Heuaufguss noch nicht nachgeschaut.
Zwar frisches Wasser aufgegossen, aber was sich dort tummelt,
da schaue ich heute nach. Ich werde berichten.

Gruss, Arne

raimcomputi

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #33 am: September 16, 2021, 16:32:52 Nachmittag »
So ganz verstehe ich es nicht. Ich habe gestern abend noch einmal ein neues Mikroaquarium zurecht gemacht. Darin wimmelt es von Rädertierchen in allen Größen und Formen. Das müssen hunderte sein. Aber es gibt nichts zu fressen. Das Wasser ist fast komplett klar. Überhaupt keine Bakterien oder ähnliches als Futter vorhanden. Kein Wunder, das die Tierchen verhungern.

Gruß

Raimund

3nzo

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #34 am: September 16, 2021, 18:33:28 Nachmittag »
Hallo, ich habe einen Rat zu fragen.
Das Mikroaquarium mit Rutschen hat ein paar Tage ganz gut funktioniert, aber mein Glasaquarium befriedigt mich nicht.
Ich begann mit Wasser aus einem Brunnen voller Protisten und fügte etwas Sand und einen Zweig von Elodea hinzu, aber nach einer Weile tat die Elodea und die meisten Protisten verschwanden. Einige Rädertiere und eine Oedogonium-Alge bleiben.
Auch andere Algen wie Spirogyra sterben nach wenigen Tagen im Probewasser ab. Ich wundere mich warum.
Danke und viele Grüße.

Enzo

Herbert Dietrich

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #35 am: September 16, 2021, 18:39:55 Nachmittag »
Hallo Raimund,

Dein Heuafguß ist sicher von den Rädertierchen und Pantoffeltierchen leergefressen worden.
Fütterst Du regelmäßig nach? und bildet sich eine Kahmhaut?

Herzliche Grüße

Herbert

raimcomputi

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #36 am: September 16, 2021, 18:46:54 Nachmittag »
Hallo Raimund,

Dein Heuafguß ist sicher von den Rädertierchen und Pantoffeltierchen leergefressen worden.
Fütterst Du regelmäßig nach? und bildet sich eine Kahmhaut?

Herzliche Grüße

Herbert
Ja, das wird wohl so sein. Mich wundert es dann halt nur, das in dem Heuaufguss selbst so viele Tiere vorhanden sind.

Nachgefüttert habe ich bisher nicht. Wie macht man das denn und vor allem, womit?

Eine Kahmhaut ist nicht mehr vorhanden.

Gruß

Raimund

Herbert Dietrich

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #37 am: September 16, 2021, 19:20:44 Nachmittag »
Hallo Raimund,

am einfachsten fütterst Du mit 1 -2 Tropfen Kondensmilch.
Wenn das Wasser wieder ganz klar ist, kannst Du nachfüttern.
Es wird auch ein Bröselchen Hackfleisch oder Hartkäse empfohlen.
Wichtig:  weniger ist hier mehr :)

Herzliche Grüße

Herbert

raimcomputi

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #38 am: September 16, 2021, 19:37:20 Nachmittag »
Hallo Raimund,

am einfachsten fütterst Du mit 1 -2 Tropfen Kondensmilch.
Wenn das Wasser wieder ganz klar ist, kannst Du nachfüttern.
Es wird auch ein Bröselchen Hackfleisch oder Hartkäse empfohlen.
Wichtig:  weniger ist hier mehr :)

Herzliche Grüße

Herbert
Vielen Dank für den Tip. Also habe ich das richtig verstanden? Mein Heuaufguss ist in einem Glas mit etwa einem halben Liter Wasser. Und da reicht eine so geringe Menge an Futter?

Gruß

Raimund

Herbert Dietrich

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #39 am: September 16, 2021, 19:45:09 Nachmittag »
Hallo Raimund,

Du kannst ja experimentieren und mehrere Gläser Hau-Aufguss ansetzen und bei einem  :)die Futterzugabe solange steigern bis die Brühe stinkt :)

Du fütterst ja nur die Bakterien, die hast Du bisher verhungern lassen, das wenn der Tierschutz spitz kriegt!

wenn die Bakterien sich üppig vermehrt haben, kannst Du ja vorsichtig etwas mehr füttern. Aber jetzt sind fast alle Bakterien aufgefressen und
die müssen sich erst wieder erholen.
Viel Erfolg.

Herzliche Grüße

Herbert

Michael

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #40 am: September 17, 2021, 17:42:10 Nachmittag »
Hallo Enzo, Raimund und Arne,

der Trick bei Mikroaquarien (wie bei allen Aquarien) ist, das Biotop möglichst genau nachzubilden. Nur dann bleibt das ursprüngliche Artspektrum erhalten.
In der Praxis ist das meist nicht möglich und es wird sich ein neues Gleichgewicht mit anderen Arten einstellen. Diese Artverschiebungen können fast nicht vermieden werden.

Viele Grüße

Michael
Gerne per Du

Arne

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #41 am: September 18, 2021, 09:48:24 Vormittag »
Vielen Dank für die Hinweise.
Ein schönes Wochenende
und Gruß,
Arne

Arne

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #42 am: September 26, 2021, 18:57:30 Nachmittag »
Hallo in die Runde!

Ich habe nun meinen Tümpel untersucht.
Es haben sich einige Algen gebildet. Es ist aber auch noch Silberhaut vorhanden.
Nicht mehr sehr ausgeprägt, aber sichtbar.
Unter dem Mikroskop zeigt sich, das es noch deutlich „wimmelt“.
Im Vergleich zum vergangenen Monat hat sich die Zusammensetzung aber deutlich geändert.
Pantoffeltierchen sind kaum noch anzutreffen. Dafür konnte ich Augenflagellaten identifizieren
sowie etwas kleinere, sehr flinke, gurkenfoermige Tierchen. Dazu kamen noch sehr kleine, hochagile
„Pünktchen“.
Interessant waren vor allem die Augenflagellaten (wenn ich diese richtig identifiziert habe).
Diese waren eher statisch und rund. In bestimmten Abständen streckten sie sich blitzartig.
Dazu ließ sich am stumpfen Ende ein Strudeln erkennen.
Desweiteren stießen sie gelegentlich kleine, grüne Kügelchen aus. (Chlorophyll?)
 
Naja, dann habe ich noch von einer Banane mit Rasierklinge eine dünne Probe geschnitten.
Diese war, weil zu dick, nicht sehr interessant. Was überraschte, war ein sehr rotes Konglomerat
mit schönen Strukturen.

Dann habe ich noch einen Tropfen Blut genommen und geschaut, wie sich das Fibrin ausbildet
und die Erythrozyten verklebt. War ebenfalls sehr spannend.

Die Bilder habe ich mit einem Smartphone genommen.
Ich werde als Nächstes einen neuen Thread eröffnen, in dem ich meine
doch sehr unspezifischen Beobachtungen notiere.
Ich schreibe gerade vom Tablet. Ich muss aber die Bilder verkleinern.
Das geht vom PC aus besser. Furchtbar umständlich.
Die Bilder reiche ich später nach.

Viele Gruesse, Arne
« Letzte Änderung: September 26, 2021, 19:10:26 Nachmittag von Arne »

Michael

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #43 am: September 27, 2021, 09:24:33 Vormittag »
Hallo Arne,

es tut wirklich gut, Deine Begeisterung für die Tümpelei zu spüren! Ich bin gespannt, was Du in einem eigenen Thread alles zeigen wirst.

Deine "Augenflagellaten" sind Trompetentiere, also Wimperntiere, die sich mit einem Stiel am Substrat verankert haben und Nahrung einstrudeln.

Viele Grüße

Michael
Gerne per Du

plaenerdd

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Re: Mikroaquarien zur Langzeitbeobachtung lebender Organismen
« Antwort #44 am: September 27, 2021, 18:44:17 Nachmittag »
Hallo Michael,
an Hand dieses Fotos irgendwas bestimmen zu wollen halte ich für schwierig. Dass das Wimperntiere sein könnten, da würde ich ja noch mitgehen, aber Trompetentierchen? Mit so einem Bäuchlein dran? Ich würde da eher in Richtung Glockentierchen tendieren. Da gibt es auch Arten mit sehr kurzen Stielen oder nur zwei Borsten statt einem Stiel. Aber wie gesagt: Das Foto, zumal ohne jeder Größenangabe, lässt da nicht wirklich ein Bestimmung zu.
Beste Grüße
Gerd
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