Autor Thema: Botanik: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN *  (Gelesen 17675 mal)

Fahrenheit

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Botanik: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN *
« am: Oktober 24, 2009, 12:07:42 Nachmittag »
Liebe Mikrofreunde,

angeregt durch Eckhards sehr schöne Schnitte durch den Blattstiel der Walnuss in Wackerfärbung habe ich zum gleichen Ausgangsmaterial gegriffen, um die AcriBEN Färbung auch einmal an einem anderen Gewebe auszuprobieren.
Die Ergebnisse möchte ich hier vorstellen.

Besonders reizvoll an diesem Blattstiel ist die komplexe Anordnung der Leitbündel, die man gerade jetzt auch schön an den Ästen mit den Sollbruchstellen der abgeworfenen Blätter beobachten kann (Bild Wickipedia - meine eigenen Versuche waren allesamt unscharf - zu viel Wind  ;D)


Mehr zur Walnuss findet sich in der Wikipedia und bei der Bayrischen Landesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (Schönes pdf zum Herunterladen).


Das Rezept für die Präparation findet sich hier.

Technik wie immer:  
- Leica DM E mit C-Plan Objektiven (Vergrößerung siehe Bildbeschreibung)
- Canon A520 an Leica Periplan mit dem Herrmannschen Adapter
- Stacken mit Zerene Stacker (Build 07.2009)
- Bildbearbeitung mit XNView (Korrektur des Schwarz- und Weisspunkts,  
  Größe angepasst und leicht nachgeschärft)

Bild 1a,b: Übersicht des Schnitts durch den Blattstiel der Walnuss, Bild 1b mit Beschriftung; Färbung AcriBEN, Vergrößerung 40x, Stack aus 25 Bildern



Bild 2: Ausschnitt mit einem der kleinen Nebenleitbündel, Färbung AcriBEN, Vergrößerung 100x, Stack aus 16 Bildern


Bild 3: Ausschnitt auf das Nebenleitbündel, Färbung AcriBEN, Vergrößerung 200x, Stack aus 12 Bildern

Hier spielt AcriBEN wieder seine Stärke bei der Darstellung von sklerifiziertem Gewebe aus, was insbesondere bei den dicken Zellwänden des Stützgewebes zum Tragen kommt.

Bild 4: Der gleiche Ausschnitt noch einmal mit der Vorfärbung AcriB, wieder Vergrößerung 200x, Stack aus 13 Bildern


Bild 5: Und nun noch der misslungene Versuch einer ChrysoBER-Färbung des gleichen Materials, die jedoch auch
         ihre Reize hat. Vergrößerung 100x, Stapel aus 22 Bildern.


Die Färbungen fallen deutlich anders aus, als beim Lavendelstängel. Alle Töne wandern ein wenig ins Bräunliche ab. Und was die ChrysoBER Färbung angeht, scheint die Walnuss meine Linde zu sein, nicht wahr, Eckhard?  ;)
Immerhin kommt die Cuticula durch das Chrysoidin sehr schon heraus.

Herzliche Grüße
Jörg

Edit: Bilder wiederhergestellt und zur Erleichterung der folgenden Diskussion Bild 1b mit Beschriftung ergänzt
« Letzte Änderung: Oktober 24, 2014, 08:56:45 Vormittag von Fahrenheit »
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Druse

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #1 am: Oktober 24, 2009, 12:19:14 Nachmittag »
Hallo Jörg,

die Leitbündel-Anordnung ist in der Tat interessant, da muss ich doch glatt auch mal sammeln gehen :)

Vielen Dank für die schöne Dokumentation,

Grüße von Mila

Zusammen mit den tollen Fotos von Eckhard ein schöner Vergleich der Färbemöglichkeiten.
« Letzte Änderung: Oktober 24, 2009, 12:38:04 Nachmittag von Druse »

DieUlkigePulkige

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #2 am: Oktober 24, 2009, 15:41:31 Nachmittag »
Hi
Ich habe mal eine Frage. Und zwar kann mir einer sagen welche Veränderungen auftreten wenn ich ein Moosblättchen beim Mikroskopieren mit Jod-Iodkaliumlösung einfärbe?? ??? ??? ??? ???

Fahrenheit

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #3 am: Oktober 24, 2009, 16:11:00 Nachmittag »
Liebe Ulkige,

Iod-Kaliumiodid Lösung (Lugolsche Lösung) wird zum Stärkenachweis verwendet. Moose lagern in der Regel keine Stärke ein, soweit wirst Du die Blättchen nur gelblichbraun überfärben.

Zum Anfärben der Hyalinzellen einiger Moose wird gerne Methylenblau oder Brylliantkresylblau genommen, wie Du hier sehen kannst.

Des weiteren empfinde zumindest ich es nicht als üblich, gänzlich themenfremde Anfragen in bestehende Threads zu schreiben.
Die Eröffnung eines neuen Themas - vielleicht mit einer kurzen Vorstellung und etwas Hintergrund zur gestellten Frage - wäre auf alle Fälle die höflichere Variante gegenüber denen gewesen, von denen Du Dir Hilfe erwartest.
Über so altmodische Dinge wie eine Grußformel möchte ich hier ja garnicht erst schreiben.

Aber das wird ja vielleicht noch ...

Schöne Grüße
Jörg
  
« Letzte Änderung: Oktober 24, 2009, 18:52:41 Nachmittag von Fahrenheit »
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Klaus Herrmann

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN OT
« Antwort #4 am: Oktober 24, 2009, 21:38:05 Nachmittag »
Mach Dir nix draus Jörg,

die Ulkige schwebt zwischen den Zeiten - als Iod noch mit J geschrieben wurde und danach:

Zitat
Jod-Iodkaliumlösung


Nun lassen wir uns überraschen, ob´s ein Witz war oder eine Eintagsfliege oder ob noch was draus wird!

sorry hat natürlich auch nichts verloren hier! ;)
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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rekuwi

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #5 am: Oktober 24, 2009, 22:26:54 Nachmittag »
Lieber Jörg,

ich bewundere diese Schnitte mit dieser Färbung auch. Einfach toll. So was ist jenseits meiner Möglichkeiten. Aber ist nicht schlimm, ich versuche auch mal wieder Schnitte zu fabrizieren und zu färben.
Wie bekommst Du die Zellen sauber? Ich mag ja nicht mit scharfen Chemikalien arbeiten! :(

Liebe Grüße
Regi

Peter V.

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #6 am: Oktober 24, 2009, 22:49:47 Nachmittag »
Hallo Jörg,

da reißt aber jemand ganz schön die Klappe auf  ;D
Als ich das erste Schnittbild  sah, fühlte ich mich sofort an- ( aus aus-) gelacht!
Ds Foto eignet sich übrigens auch hervorragend zur Halloween-Deko.
Ansonsten sind der bewundernden Worte ja bereits genug gesprochen.....

Glückwunsch zu diesen schönen Fotos!

Herzliche Grüße
Peter
Bzgl. Netiquette: Heinrich Lübke, Bundespräsident 1959 - 1969: You can say you to me!
"Die Natur kennt keinen rechten Winkel" (Herbert Knebel)

Fahrenheit

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #7 am: Oktober 25, 2009, 11:34:45 Vormittag »
Lieber Klaus,

die Umbenennung war ja auch dringend nötig, da es insbesondere im Rheinland immer wieder zu Verwechslungen gekommen ist, wie man unschwer am rheinischen Liedgut erkennen kann : "Leve Jod, jib uns Wasser ..."   ;D


Liebe Regie,

die Zellen putze ich mit dem  Haushaltsreiniger Klorix (blaue Flasche) und zwar verdünnt ein Teil Klorix auf vier Teile Wasser. Einwirkzeit so 15 bis 20 Minuten und danach sehr gut mit Wasser spülen (mindestens 5 mal wechseln), da eventuell im Schnitt verbleibende Chlorvrerbindungen die Farben angreifen.
Die Färbung selbst ist recht einfach zu handhaben, aber es kommen halt Nelkenöl und Xylol zum Einsatz. Xylol ist gesundheitsschädlich und Nelkenöl bei entsprechender Veranlagung ein starkes Allergen.
Die Vorfärbung mit BKM und Acriflavin sollte aber unproblematisch sein, hier kannst Du einfach über Isopropanol entwässern und dann in Euparal oder eben Includal einschließen.

Herzlichen Dank für Dein Lob!


Lieber Peter,

ich habe schon überlegt, ob ich den Schnitt als "Jungfrosch, Kopf quer auf Augenhöhe" einstellen soll.  ;D
Der Vergleich wäre noch zwingender, wenn die Augen keine zwei Pupillen hätten (huch, ein Alien ...).

Auch Dir schönen Dank!

Und Euch allen herzliche Grüße!
Jörg
 
« Letzte Änderung: November 04, 2009, 22:56:44 Nachmittag von Fahrenheit »
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Klaus Herrmann

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OT: Liebe Jod
« Antwort #8 am: Oktober 25, 2009, 17:47:28 Nachmittag »
Lieber Jörg,

 dass man im Rheinischen nach Wasser schreit ist mir unbegreiflich - ich kenne nur Trinklieder, die den Wein besingen.

Aber Dein Scherz ist umwerfend! Werde ich mir für Chemikerkreise merken!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

 Klaus


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Eckhard

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #9 am: Oktober 25, 2009, 18:24:20 Nachmittag »
Lieber Jörg,

ein Orgie in Rot die Du da produziert hast :D

Du hast Recht, bei meiner Sommerlinde hab ich auch mit Klorix rumgespielt. Ich halte das aber für keine gute Alternative zum AFE (nur in Ausnahmefällen wie bei der Sommerlinde). Auch auf Deinem Bild 2 (Bildmitte, 2 cm von oben) sieht man sehr deutlich, dass die Zellwände zerstört werden. Bei der Sommerlinde kann man das auch an einigen Stellen sehen. Bei der Sommerlinde war der Effekt vorhanden, wenn Klorix länger als 4 min benutzt wurde. Die Sommerlinde war vorher 15 min in AFE. Da Du mit Klorix 20 Minuten fixierst, wirst Du immer mit diesem Phänomen zu kämpfen haben.

Herzliche Grüsse
Eckhard
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Bernhard Lebeda

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #10 am: Oktober 25, 2009, 18:31:44 Nachmittag »
Lieber Jörg,

ein Orgie in Rot die Du da produziert hast :D

Du hast Recht, bei meiner Sommerlinde hab ich auch mit Klorix rumgespielt. Ich halte das aber für keine gute Alternative zum AFE (nur in Ausnahmefällen wie bei der Sommerlinde). Auch auf Deinem Bild 2 (Bildmitte, 2 cm von oben) sieht man sehr deutlich, dass die Zellwände zerstört werden. Bei der Sommerlinde kann man das auch an einigen Stellen sehen. Bei der Sommerlinde war der Effekt vorhanden, wenn Klorix länger als 4 min benutzt wurde. Die Sommerlinde war vorher 15 min in AFE. Da Du mit Klorix 20 Minuten fixierst, wirst Du immer mit diesem Phänomen zu kämpfen haben.

Herzliche Grüsse
Eckhard


Ja moment mal. Klorix ist doch ein Bleichmittel. Das hat doch mit fixieren nix zu tun. Und ist demzufolge auch keine Alternative zu AFE. Erst wird fixiert, DANN gebleicht, oder seh ich das falsch??


Tschüss

Bernhard
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Eckhard

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #11 am: Oktober 25, 2009, 18:45:34 Nachmittag »
Hallo Bernhard,

man kann Klorix auch zum Fixieren benutzen - hab ich auch schon gemacht:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2372.0

Mann muss jedoch super aufpassen, dass das Klorx nicht zu lange einwirkt. Auf dem 3ten Bild sieht man schon die ersten kaputten Zellwände - obwohl Klorix 1:4 verdünnt etwa 5 Minuten benutzt wurde.

Herzliche Grüsse
Eckhard
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Bernhard Lebeda

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #12 am: Oktober 25, 2009, 19:06:27 Nachmittag »
Hallo Bernhard,

man kann Klorix auch zum Fixieren benutzen - hab ich auch schon gemacht:

http://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=2372.0

Mann muss jedoch super aufpassen, dass das Klorx nicht zu lange einwirkt. Auf dem 3ten Bild sieht man schon die ersten kaputten Zellwände - obwohl Klorix 1:4 verdünnt etwa 5 Minuten benutzt wurde.

Herzliche Grüsse
Eckhard


Hallo Eckhard

also da kann ich jetzt nicht ganz folgen. Erstens schreibst Du ja in Deinem Link selber "gebleicht". Zweitens sind diese Bleichlaugen doch dafür gedacht, den plasmatischen Zellinhalt zu zerstören, so dass nur die Zellwände übrig bleiben. Bei Stehli lese ich: " Die Schnitte bleiben in der Lauge, bis sie ganz weiss sind, je nach ihrer Festigkeit 10-30 Min..." 

Andere Erfahrungen hab ich auch noch nicht gemacht!  Vielleicht hattest du das Problem gerade WEIL Du vorher nicht fixiert hast??

Ich denke die Botaniker und Schnippelkings werden es uns noch erklären.


Bernhard
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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #13 am: Oktober 25, 2009, 19:23:03 Nachmittag »
Hallo Bernhard,

da ich die Ahornschnitte ja selbst gemacht habe weiss ich, dass kein AFE benutzt wurde. Ich habe versucht, Klorix als Alternative zu AFE zu benutzen. Das geht eben auch - jedoch habe ich das Problem gehabt, dass bei längerer Einwirkdauer (> 4 Minuten) die Zellwände mancher Zellen kaputtzugehen scheinen.


(15 Min AFE, Alkoholstufen bis Aqua dest, dann Klorix 1:4 10 Minuten, 5 x Aqua dest gespült, Wacker Färbung). Vergrösserter Bildausschnitt.

Hier sieht man den Effekt deutlich. An Jörgs Schnitten sieht man ihn auch.

Herzliche Grüsse
Eckhard
« Letzte Änderung: Oktober 25, 2009, 19:25:48 Nachmittag von Eckhard »
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Bernhard Lebeda

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Re: Walnuss Blattstiel quer gefärbt mit AcriBEN
« Antwort #14 am: Oktober 25, 2009, 19:30:18 Nachmittag »


da ich die Ahornschnitte ja selbst gemacht habe weiss ich, dass kein AFE benutzt wurde. Ich habe versucht, Klorix als Alternative zu AFE zu benutzen. Das geht eben auch - jedoch habe ich das Problem gehabt, dass bei längerer Einwirkdauer (> 4 Minuten) die Zellwände mancher Zellen kaputtzugehen scheinen.




Wir reden irgendwie aneinander vorbei. Ich hab schon begriffen was Du gemacht hast. Ich frage mich nur warum!! Du belegst ja selber mit Bildern, dass das Verfahren eher unüblich und suboptimal ist. Wobei übrigens Detlef oft genug darauf hingewiesen hat, dass es zum fixieren in der Botanik nicht unbedingt FAE sein muss, 70% Ethanol oder sogar nur Spiritus reichen völlig. Und dann kann in Ruhe gebleicht werden bis das passt!

Tschüss

Bernhard
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