Präparat um Optik zu testen

Begonnen von micromax, November 06, 2009, 22:04:30 NACHMITTAGS

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Klaus Herrmann

Hallo Bernd,

Zitatist das Versehen oder Absicht, daß bei deinen Demo-Bildern alles seitenverkehrt ist?

Nicht alles: Bild 1-3 sind richtig rum (besonders das 3. ;) )

Bild 4 ist ein Versehen; Bild 5 und 6 Absicht (Habe ich erklärt im Text)

Beim Bild 7 habe ich den "Culture slide cell finder" versehentlich falsch rum, dafür liegt das Gitter richtig rum.

Das Lesen von spiegelverkehrten Texten ist was für Genies - Leonardo konnte das!

Bescheidene Anmerkung: ich kann es auch! :P
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Nomarski

ZitatDas Lesen von spiegelverkehrten Texten ist was für Genies - Leonardo konnte das!

Bescheidene Anmerkung: ich kann es auch! 


Ich kann es auch, und zwar mit den Klappspiegeln von den alten Mikroskopen! ;)

Kommt eben drauf an, wie es aufgedampft ist.

Siggi O.

Zitat von: Klaus Herrmann in November 07, 2009, 21:05:49 NACHMITTAGS

Das Lesen von spiegelverkehrten Texten ist was für Genies - Leonardo konnte das!

Bescheidene Anmerkung: ich kann es auch! :P


Hallo Klaus,

jetzt sitzen bestimmt schon einige mit dem Spiegel vor dem Monitor!

WETTEN DAS ??

Viele Grüße
Siggi
Gerne per Du!
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Nomarski


peter-h

Ein primitiver Versuch

man nehme ein feines Metallsieb ( 50µm freier Durchlaß ) und bette es wie üblich ein. Leider gab es einige Fehlstellen - Luft -, aber um ein größeres Feld, bzw. ein Objektiv mit geringer Vergrößerung zu testen könnte es reichen.
Vorausgesetzt das Sieb / Gitter liegt plan !



Linker unterer Bereich zeigt leichte Unschärfe. Woher ? Noch unbekannt.  :o

Eine Anregung für Bastler  ;D
schönen Sonntag und Gruß
P. Höbel

micromax

Nochmals Danke an alle,

vor allem der letzte Beitrag von Peter-H scheint mir interessant zu sein. Ich habe auch in Erinnerung, daß jemand mal die Kunststoffbänder von Druckern verwendet hat um zu messen (finde den Beitrag gerade nicht) auch das scheint mir eine Idee zu sein solch große Flächen zu beurteilen. Außerdem wüßte ich nicht gerade wo ich ein solches Sieb herbekommen kann. Ein Drucker steht aber immer mal am Glascontainer.....

TPL (als private mail) ist der Meinung, daß es am Periplan liegt (diese Info hat glaube ich auch Dir Herrmann noch gefehlt). Das Periplan scheint für solch kleine Vergrößerungen die Bildfeldwölbung nicht ausreichend zu kompensieren.

Da das PEriplan ja in Verbindung mit der Coolpix weit verbreitet ist gibt es vielleicht auch noch andere Kollegen die damit Probleme haben.

Ich werde nochmals versuchen ein paar Tests zu machen

Hier nochmals die hoffentlich vollständige Beschreibung der genutzten Geräte und Einstellungen:
Zeiss Phomi 1
Coolpix 990
Plan 2,5 /0,08 pol
Okular Leitz Periplan 10/Brille M (519741)

Leider habe ich immer noch Probleme mit Photobucket, die Plattform kann meine Bilder nicht hochladen. Vermutlich habe ich an meinem Rechner irgend eine Sperre eingestellt um möglichst sicher im Netz zu arbeiten.

Grüße Micromax


peter-h

@ micromax

sehe ich das richtig, dass zu einem Zeiss Plan 2,5/0,08 ein Leitz Periplan genommen wurde ?
Wenn JA, dann ist es verständlich.

Gruß P.H.

micromax

Hallo Peter-H
können Sie mir bitte erklären warum das nicht gehen kann.
Und vielleicht noch einen Tip wie es doch noch zu einer scharfen Abbildung kommt.

Beste Grüße und danke

Micromax

Klaus Herrmann

Hallo,


Zitatkönnen Sie mir bitte erklären warum das nicht gehen kann.
Und vielleicht noch einen Tip wie es doch noch zu einer scharfen Abbildung kommt.

Peter  hat hier mal Vergleiche gezeigt von verschiedenen Kombinationen. Da kanm eine schlichte Wahrheit raus: man sollte immer bei der selben Reihe der selben Marke bleiben.

In diesem Fall statt des Leitz Periplan ein CZ KPL 10/18 Brille verwenden. Die haben leider kein M 28-Gewinde, wie die Periplane. Man lässt sich entwerder eines auf eine alte zylindrische Fassung aufschneiden oder adaptiert über einen zusätzlichen Adapter.

Wie hier auf dem letzten Bild zu sehen:

http://www.mikroskopie.de/mikforum/read.php?4,33431,33431#msg-33431
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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Jürgen Boschert

Hallo,

ZitatDas Periplan scheint für solch kleine Vergrößerungen die Bildfeldwölbung nicht ausreichend zu kompensieren.

Anders: wenn ich mich recht erinnere, hat Leitz die Periplane eingeführt und auch deshalb so genannt, weil sie die Rest-Bildfeldwölbung um das plane Zentrum des ZwiBi herum kompensieren, während Zeiss die Bildfeldwölbung für die nominale Sehfeldzahl der Plan-Objektive im ZwiBi vollständig geebnet hatte und nur noch die CVD mittels der Okulare korrigierte.

Eine weitere Möglichkeit wäre: die nominale Sehfeldzahl, für die das ZwBi geebnet war, wurde im Laufe der Entwicklung größer; sprich die frühen Planobjektive waren für ein kleineres Sehfeld plan korrigiert als die späteren. Wir dürfen nicht vergessen, dass in den Fünfzigern eine Sehfeldzahl von 18 schon als Weitfeld galt, 15 war das Normale ! Das könnte man natürlich klären, wenn man ein Objektiv aus einer neueren Serie gegentestet.

Gruß !

JB
Beste Grüße !

JB

peter-h

#25
Liebe Firmenmixgemeinde  ;D , schönes Wort

...und weil es so schön ist, hier einige mögliche und unmögliche Kombinationen. Worte helfen in solchen Fällen kaum, denn wer glaubt schon?













Bis auf Nikon und das Einfachokular, sind es sonst Kompensationsokulare ! Aber eben mit sehr unterschiedlicher Funktion.

Viel Spass beim betrachten  ;D , besonders der letzten Beispiele  ::)

Gruß
P. Höbel


Klaus Herrmann

Danke lieber Peter,

das ist eine vorbildliche Demo, die unbedingt ins "Technik-Silo" rein sollte. Weil diese Fragestellung doch fast alle 4 Wochen kommt!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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peter-h

Lieber Klaus,

bin einverstanden wenn ein Moderator die Beispiele verschiebt.

ABER
Das ist ein Endlosthema, denn morgen kommt die Frage, wie denn ein Leitz Fluotar XY mit einem CZJ PK16 paßt und ob man nicht vielleicht doch .........................  :o
Es wäre wirklich eine lange Testbildreihe.

Schönen Tag und Grüße
Peter

Klaus Herrmann

Lieber Peter,

ja scho aber man muss doch auch mit der Vorstellungskraft der Mikroskopiker rechnen.

Wenn bewiesen ist, dass 1+1=2 ist und 1+2=3, dann wird man doch auch extrapolieren können für 1+3?  ::)

Es geht doch ums Prinzip und das hast Du bestens dargestellt!
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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peter-h

#29
Lieber Klaus,

noch 3 Beispiele dass es nicht ganz so mit der kleinen Rechnung 1+1 = 2 ist. Es wäre doch zu schön  ;D

Dass wie hier Olympus mit Olympus ein gutes Ergebnis liefert ist unumstritten.

Der leichte Hotspot kann durch Abstandsvariation mit der Kamera ausgeschaltet werden.

Nun aber liefert ein Zeiss Okular mit einem Olympus Objektiv auch kein schlechtes Ergebnis, obwohl umgekehrt kaum vorzeigbar.


Und hier wird der Unterschied von Zeiss Kpl zu CZJ PK schon sehr deutlich.


Es ist somit für jede Kombination einzel zu prüfen, ob chromatische Korrektur und Planität den Anforderungen der Nutzer entsprechen.
Dies nur als Abrundung.

Gruß
Peter