Schlechte Fotos am Leica DM-LB Mikroskop - Ursache??

Begonnen von Peter V., November 08, 2009, 17:48:11 NACHMITTAGS

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Detlef Kramer

Lieber Peter,

dann muss ich dich leider mit Deinen Problemen im Stich lassen - mehr fällt mir aus der Distanz nicht ein.

Viel Glück bei der Ursachensuche,

Detlef
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Peter V.

#16
Zitat von: Detlef Kramer in November 08, 2009, 21:40:55 NACHMITTAGS
Lieber Peter,

dann muss ich dich leider mit Deinen Problemen im Stich lassen - mehr fällt mir aus der Distanz nicht ein.

Viel Glück bei der Ursachensuche,

Detlef

Lieber Detlef,

das hatte ich befürchtet!!!!

Ich hatte nur die diffuse Hoffnung, das vielleicht irgendjemand schon einmal ein ähnliche Problem hatte und irgendeine Idee, was die Ursache sein könnte.
Ich habe wirklich schon Stunden herumexperimentiert ( mit mehreren Okularen, Kameras etc. ) und habe keine Idee, was die Ursache dieses seltsamen Phänomens sein könnte.

Herzliche Grüße
Peter

Dieses Posting ist frei von kultureller Aneigung, vegan und wurde CO2-frei erstellt. Für 100 Posts lasse ich ein Gänseblümchen in Ecuador pflanzen.

Fahrenheit

Lieber Peter,

da komme ich auch nicht weiter. Wir hatten ja gestern schon über Deine Adaption an das DM LB gesprochen - keine Idee was das sein könnte, zumal sich die schlechte Bildqualität ja nicht auf die kleinen Vergrößerungen beschränkt.

Bei mir ist es so, dass die Bildqualität mit den höher vergrößernden Objektiven besser wird. Auch das 5x N-Plan war ja ein deutliche Fortschritt zum 4x C-Plan.

Wenn ich Dir aber schon bei der Ursache nicht helfen kann: mit Stacken lässt sich der Fehler halt minimieren.   >:(

Mal sehen, vielleicht findet sich ja noch eine Lösung ...

Herzliche Grüße
Jörg
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Jürgen Boschert

Hallo Jörg,

ZitatBei mir ist es so, dass die Bildqualität mit den höher vergrößernden Objektiven besser wird. Auch das 5x N-Plan war ja ein deutliche Fortschritt zum 4x C-Plan.

Das ist typisch für nicht zusammenpassende Okular-Objektiv-Kombinationen oder falsche Tubuslängen. Die schwächeren Objektive reagieren hier empfindlicher als die stärkeren.

Gruß !

Jürgen
Beste Grüße !

JB

Fahrenheit

Lieber Jürgen,

das habe ich im Parallelthread auch befürchtet, aber die Tubuslänge ist meines Wissens bei Undendlichsystemen nicht relevant und die Okulare habe ich anhand des DM E Systemdiagramms geprüft. Es sind die Originale.

Trotzdem Danke für Deinen Hinweise.
Jörg

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Ole

Hallo Peter,
ich war etwas erschrocken, als ich Deine Bilder gesehen habe. Ich habe selbst ein DMLB, zur Fotografie nutzte ich zunächst eine Canon 350D an einer Adaption Marke "Teil-Eigenbau" mit Okular. Dazu verwendete ich ein Okular HC 10x/22 (Adaption am Trino). Einmal eingestellt war das Bild dabei sowohl visuell als auch in der Kamera scharf, von Zeit zu Zeit waren allenfalls 'mal kleinere Korrekturen nötig. Seit geraumer Zeit nutze ich jetzt eine Leica EC3-Kamera am Trino (über HC-C-mount Adapter 0.5x). Das ist wohl die "kleinste" Kamera, die Leica anbietet, ich nehme an, sie ist wohl in etwa mit der Tucson vergleichbar (?). Mit beiden Kameras habe ich keine derartigen Probleme gehabt (nicht einmal annähernd), wie Du sie hier dokumentiert hast. Sowohl die Aufnahmen, die ich hier im Forum gezeigt habe, als auch die auf meiner Homepage (www.atbiodec.de) sind auf diese Weise durch das DMLB entstanden.
Nicht zufrieden war ich hingegen mit einer reinen "Ofenrohrlösung", hier entstanden besonders bei den schwächeren Objektiven (2.5x, 5x etc.) unschöne Randunschärfen, bei stärkeren Objektiven wurde es hingegen besser. Allerdings habe ich auch nicht viel Zeit investiert, nach der Ursache dafür zu fahnden.
Viele Grüße,
Ole
p.s.: Ich starte einmal mit dem "Du", ich hoffe es ist ok

Detlef Kramer

Lieber Jörg,
Zitataber die Tubuslänge ist meines Wissens bei Undendlichsystemen nicht relevant

In dem Punkt irrst Du. Das gilt nur für die kurze Distanz zwischen Objektiv und Tubuslinse. Ab da gelten die gleichen Regeln, wie für Endlich-Systeme.

Herzliche Grüße

Detlef
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Jürgen H.

Hallo Detlef,

das würde doch bedeuten, dass man wenigstens einmal versuchsweise die Tubuslänge verlängern könnte: Ein wenig das Okular herausziehen? Wenn sie zu lang wäre hilft nur sägen....

Es bleibt aber die Merkwürdigkeit, dass das Bild für das Auge knackscharf ist. Vielleicht sehen wir gar nicht mit auf unendlich adaptierten Augen hinein?

Ich bekenne freimütig, nicht gerade viel Ahnung von Optik zu haben....

Mikrogrüße

Jürgen

peter-h

Hallo Peter,

Parafokalität ist eine schöne Sache, ABER.
Es gilt doch nur, wenn der Beobachter am Binotubus keine Fehlsichtigkeit hat, oder die Fehlsichtigkeit mit einer Brille ausgeglichen wird und dies auch beim Beobachten aufbehalten wird. Nur dann wird auch im Fototubus das Bild im Unendlichen erzeugt.
Sind dann noch am Bino für jedes Okular Einstellfassungen, so wird es noch komplizierter. Das Leica DM-LB kenne ich nicht.

Die Frage ist auch das Thema Kamera. Wie ist sie eingestellt? Auf Autofocus ? Auf eine bestimmte feste Entfernung?
Falls also die Fehlsichtigkeit des Beobachters nicht durch Brille ausgeglichen wird, oder die Fehlsichtigkeit nicht am Bino durch Einstellfassungen für beide Augen korrigiert werden kann, so ist es fraglich, ob bei einer Kamera auch ein scharfes Bild möglich ist.

Aus diesem Grund habe ich an meinem Trino den Fotoausgang umgebaut und kann mit +/- 2mm das Fotookular oder Projektiv ganz exakt anpassen.

Diese Gedanken müssen nicht auf das Leica zutreffen, könnten aber ein kleiner Tipp für die Überprüfung sein.

Viel Erfolg
Peter (H)

Fahrenheit

Lieber Detlef,

vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich glaube, ich muss den Artikel im Technik-Unterforum noch mal lesen.  :)

Herzliche Grüße
Jörg
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Klaus Herrmann

Hallo Peter (H),

das Thema Dioptrienkorrektur behebt man doch damit, dass man in einem fokussierbaren Messokular auf die Messplatte scharf stellt und dann das Präparat mit der Mikroskopfokussierung auch noch scharf stellt. Dann sieht man beide Ebenen scharf und schaut "unendlich".

Wenn man dann das Kamerabild durch Heben oder Senken des Tritubus ebenfalls scharf stellt ist man parfokal.

Ich hoffe jetzt nicht Binsenweisheiten von mir gegeben zu haben, die nur gelangweiltes Gähnen hervorrufen :-[

Löst nicht Peter V´s Problem, das für mich ein absolutes Rätsel ist. Sieht eigentlich nach Verwackler aus, der aber wohl ausgeschlossen werden kann.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


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peter-h

Hallo Klaus,

ich stimme Dir voll zu, aber wurde das auch so gemacht? Davon habe ich nichts gelesen.

Gruß
Peter

reblaus

Hallo -
in K. Henkels Mikrofibel ist u.a. eine SLR-Adaptation ohne Fotoobjektiv beschrieben, bei der das Okular einige mm herausgezogen wird und dann als Projektiv funktioniert.
Da ich gerne auf das Fotoobjektiv verzichten würde (35 mm, Randausleuchtung problematisch) habe ich das sofort ausprobiert und es schien visuell prächtig zu funktionieren.

Beim Endausbau zeigte sich, dass ich mir eine schlimme Bildfeldwölbung eingehandelt hatte, während die Farbkompensation o.k. war.

Gruß
Rolf

Klaus Herrmann

Hallo Peter,

das wäre dann doch eine zu banale Lösung, aber warten wirs ab! ;)

Zitataber wurde das auch so gemacht? Davon habe ich nichts gelesen.
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


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Fahrenheit

Lieber Rolf,

Bildfeldwölbung ist genau das passende Stichwort zu meinen Abbildungsfehlern. Die Randbereiche scheinen (je kleiner die Vergrößerung des Objektives desto mehr) tiefer zu liegen als das Zentrum des Bildfeldes.

Da wir das Thema in zwei Thread an unterschiedlichen Stellen diskutieren, hier noch mal der Link zu den Beispielphotos.

Herzliche Grüße
Jörg
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