statt zentrifuge mein vorsclag ,,intakter ausrangierterhandmixer,,

Begonnen von pfueki, November 13, 2009, 07:15:46 VORMITTAG

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pfueki

hallo.habe bericht betr.aqarium und protozoonengelesen.mein vorschlag;statt der zentrifuge einen 2-3stufigen handmixer nehmen.dort mit tesafilm ein reaktionsgefäss am quirldran bzw.drumklebe. los gehts.,bei bedarf sanfte oder stärkere geschwindigkei.ist billiger als zentrfuge und sanfter.mache ich jedenfalls so mit a-wasser bzw. blut. extra einen ausrangiert hierfür. vielleicht hilft der tip anderen auch. da in geschwindigkeiten verstellbar schont es die organismen und sogar den geldbeutel.  weiterhin viel sbass beim mikroskopieren. verzeiht bitte fehler, aber anfänder pc.
         viele grüsse aus hamburg  pfueki

Bernhard Lebeda

Hallo pfueki

steh ich jetzt auf der Leitung oder müsste ich das eigentlich verstehn  ??? Mit dem Mixer drehst Du das Glas doch nur auf der Stelle, wo kommen denn da Zentrifugalkräfte ins Spiel??  Und komm mir nicht mit Coriolis Kraft  ;D


Ebenso weiterhin viel Spass mit dem Mixer!


Gruss

Bernhard
Ich bevorzuge das "DU"

Vorstellung

Jürgen H.

Hallo Bernhard,

kommt doch nur drauf an, wie Du den Zentrifugenbehälter am Quirl! des Mixers befestigst, oder?  Ich hab das - als Mann - natürlich mit der Bohrmaschine gemacht. Da kann man auch wunderbar die Drehzahlen einstellen. Man sollte nur nicht die Fliehkräfte unterschätzen. Tesafilm ist vielleicht doch ein bisschen zu schwach, um den Zentrifugenbehälter festzuhalten. Und man sollte auf beiden Seiten der Drehachse das gleiche Gewicht befestigen.

Mikrogrüße

Jürgen

Klaus Herrmann

Main liaber Scholli,

das wäre ein Fall für die Arbeitssicherheitsabteilung. Die suchen solche unkonventionellen Methoden!

Man könnte die Konstruktion auch zur Ermittlung der Lottozahlen verwenden: das Ganze wird in einen großen Einmachtopf gestellt. Rundrum an der Wand werden die 49 Zahlen geschrieben. Ein Reagenzglas mit einer Farblösung (ich schlage BKB vor  ;)) gefüllt. Das wird mit einem Tesastreifchen am Quirl befestigt und los gehts. Da wo das Reagenzglas zersplittert beim Auftreffen bleibt ein schön blauer Fleck.

Schutzbrille wegen der Splitter nicht vergessen! Die Augen braucht der Mikroskopiker ja noch! ;D

mit quirligem Gruß

Klaus
Mit herzlichen Mikrogrüßen

Klaus


ich ziehe das freundschaftliche "Du" vor! ∞ λ ¼


Vorstellung: hier klicken

Dieter Stoffels

Hallo pfueki,

ich möchte mich den Ausführungen von Herrn Hermann anschließen. Von selbst zusammengebastelten Zentrifuge aus alten Schallplattenspielern, Mixern, Expressomaschinen, usw. rate ich Ihnen dringend ab. Selbst bei Motoren mit geringer Drehzahl können Zentrifugalkräfte auftreten, die ein  Gehänge zu einem Geschoss werden lassen können. Selbst bei renomierten Zentrifugenbauern werden Rotoren mit minimalen Fehlern oder Fehlern an den Gehängen sofort eingezogen. Da Neuzentrifugen für den Hobbymikroskopiker sicher zu teuer sind, empfehle ich Ihnen eine Handzentrifuge zu besorgen. Eine solche ist kürzlich in diesem Forum vorgestellt worden.

Viele Grüße!

Dieter Stoffels


Frank D.

#5
2-3 stufiger Mixer ???, ........ den haben wir auch!  ::)

Hab mir mal die Anfangsdrehzahl in der niedrigsten Stufe betrachtet ....
noch bevor das Tesafilm überhaupt merkt dass es sich drehen muss, geben sich beide Reagenzgläser die Händchen und enden in einer Schrapnellkaskade.

Ich würde es sehr begrüßen, diesen Thread, auf Grund garantiert üppiger Blut-Entnahmestellen am eigenen Körper, zu löschen.
Bauanleitungen für Ringbeschleuniger gehören nicht ins Mikroforum.

( oder wird der Mixer nicht elektrisch betrieben  ?? )

Freundliche Grüße
Frank Donat

Detlef Kramer

Hallo,

ich denke, so, wie die Sache hier diskutiert wurde, kann man sie hier ruhig stehen lassen - als abschreckendes Beispiel!

Detlef

(Moderator)
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

Jürgen H.

Hallo zusammen,

den Vorrednern kann ich mich nur anschließen. Und das gilt nicht nur für Glas (Reagenzglas). Geschoss stimmt eben in jedem Fall. Und ob die Schutzbrille dem standhält, gleich woraus es besteht....Ihr habt Recht: Meine Warnung vor dem Tesa war viel zu schwach. Das Tesa ist nicht das einzige Problem.  Immerhin steigen die Fliehkräfte exponentiell zur Drehzahl. Bei ganz leicht mal aus Versehen eingestellten 1000 Umdrehungen kommt man schon auf eine Winkelgeschwindigkeit von ca 105/sec. Sie geht im Quadrat in die Berechnung ein. Wird mit der Masse des bewegten Körpers und dem Abstand von der Drehachse multipliziert. Da bin ich sehr schnell bei Werten, die alles zerfetzt.

Ich bekenne, das mein Posting äußerst unvorsichtig war und kann die Warnung nur kräftig bestätigen.

Jürgen Harst




Robert Götz


Stabiler als Tesafilm ist das braune Paketband.
Aber man sollte die Kräfte wirklich nicht unterschätzen. Mit ist es mal mit einer "richtigen" Zentrifuge gelungen, sämtliche Probenröhrchen
darin zu zerschmettern, weil der Sevicetechniker, der vorher da war, das Gerät auf volle Pulle eingestellt hatte. Da ich sonst immer mit gleicher
Drehzahl zentrifugiere, also nichts daran verstelle, hatte ich das nicht bemerkt. Und das waren Röhrchen, die für Zentrifugen geeignet waren.

Gruß
Robert Götz