Autor Thema: Selbstbau - UV / LED Lichtquelle für Auflichtfluoreszenz beim Olympus BX  (Gelesen 633 mal)

David 15

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Re: Selbstbau - UV / LED Lichtquelle für Auflichtfluoreszenz beim Olympus BX
« Antwort #15 am: Mai 23, 2020, 23:00:05 Nachmittag »
Hallo Jochen,

die von dir erwähnte UV LED finde ich ebenfalls interessant, vor allem in Anbetracht des Preises im Vergleich zu den Nichia LEDs. Bin gespannt welche 5A Weißlicht LED Rolf verbaut hat, mir ist keine Ein-Chip LED bekannt die das leistet.

Viele Grüße
David
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Marcus_S

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Re: Selbstbau - UV / LED Lichtquelle für Auflichtfluoreszenz beim Olympus BX
« Antwort #16 am: Mai 23, 2020, 23:24:51 Nachmittag »
Moin Jochen,

dankeschön für die Daten zum Foto. Damit wird ein Nachbau noch verlockender. Und Du hast recht, basteln macht mir Spaß... Aber ob man so eine Heavy-Metal-Lösung braucht? Sicher nicht, die mag aber einen Hauch benutzerfreundlicher und erdbebensicherer sein. Kann aber sicherlich nicht mehr.

Obwohl, Rolfs Umstecklösung hat natürlich auch was.

Nochmal Grüße von

Marcus



reblaus

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Re: Selbstbau - UV / LED Lichtquelle für Auflichtfluoreszenz beim Olympus BX
« Antwort #17 am: Mai 24, 2020, 00:10:40 Vormittag »
Hallo David -

meine erste UV-LED habe ich von Stephan Hiller bezogen - muss fast ein Jahrzehnt her sein und die nackte LED (Nichia NCSU 033, max. 700 mA) hat damals einiges über 100.- gekostet. Bei Nichia bin ich für UV auch geblieben, nachdem ich zwischendurch schlechte Erfahrungen mit einem billigen Chinamodell gemacht hatte. Jetzt nütze ich für UV 365 nm eine Nichia NCSU 233B - sie leistet etwa das dreifache und kostet ein Drittel. Die 385 nm hält sogar noch mehr aus.
 
Ich glaube aber auch, dass Jochens Typ für 14.- € vom Preis-Leistungsverhältnis her unübertroffen ist.

Als weiße LEDs nütze ich derzeit meist Cree XM-L (3 A), aber die für "Hauptbeleuchtung" an den Axios habe ich Luminus SST 50 eingebaut, die sogar bis 5 A belastet werden können und damals mit 20.- ziemlich teuer waren. Allerdings hat diese LED auch noch einen etwas größeren Emitter als die Cree XM-L der für die alte Kollektoroptik besser passt.
Leider wurde dieser Typ dann nicht länger gebaut und könnte jetzt nur durch die sehr teuren CBT-Typen ersetzt werden:
Als Zwischenepisode hatte ich mal in einem Anfall eine Beleuchtung mit einer Luminus CBT-140 konstruiert. Diese hat einen ideal großen runden Emitter von etwa 4 mm und kann mit bis zu 28 A (bei knapp 4 V) versorgt werden, wozu ein entsprechendes Labornetzgerät nötig war. Außerdem war eine entsprechende Kühlung notwendig, und wenn man sie noch im  Gehäuse einer normalen Zeiss 100W Hal-Leuchte unterbringen wollte, ging das nur mit Wasserkühlung (Prozessorkühlung wie sie Gamer bei PCs verwenden). Die CBT-140 war aber auch sehr edel - auf einem Cu-Kern 30 x 40 mm mit Thermosensor an den ein Thermometer angeschlossen werden konnte und entsprechenden Hochstromsteckanschlüssen. Irgendwo muss im Forum auch noch ein thread darüber existieren.

Typen mit gesteigerter Leistung durch 4fach Emitter, die dann mit etwa 6 oder 12 V betrieben werden, habe ich herumliegen - meistens stört mich bei diesen ein dunkles Kreuz im Gesichtsfeld. Hängt natürlich von der Kollektoroptik ab.

Viele Grüße

Rolf



David 15

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  • David Kubon
Re: Selbstbau - UV / LED Lichtquelle für Auflichtfluoreszenz beim Olympus BX
« Antwort #18 am: Mai 24, 2020, 14:24:37 Nachmittag »
Hallo Rolf,

danke für deine ausführlichen Erläuterungen ! In naher Zukunft werde ich mal mit der Cree XHP 70.2 experimentieren. Die einzelnen Emitter scheinen bei diesem Typ näher aneinander zu liegen als beim Vorgänger wodurch sich die kreuzförmige Abschattung womöglich weniger bemerkbar macht.

Viele Grüße
David
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