Autor Thema: Gabbro-Strandstein von der Ostsee  (Gelesen 2270 mal)

Nikonudo

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Re: Gabbro-Strandstein von der Ostsee
« Antwort #30 am: April 07, 2021, 09:58:29 Vormittag »
Hallo Udo,
mit der Qualität der Fotos hat das weniger zu tun.
Das Bestimmen Mineralen ist ja direkt am Mikroskop schon nicht einfach, wo man schnell mal das Kontrastverfahren und die Vergrößerung wechseln kann, am Drehtisch den Auslöschungswinkel feststellt oder mit Komensatoren den Farbwechsel beobachtet oder beim Fokussieren sieht, zu welchem Mineral hin sich die Beugungslinien verschieben. In der Mineralbestimmung läuft sehr vieles über Veränderung, Bewegung und Vergleich. Du müsstest einfach sehr viele verschiedene Bilder mit den Erklärungen dazu posten, um im Forum halbwegs nachvollziehen zu können, was Du da am Mikroskop siehst. Mit sehr viel Erfahrung und Wissen über mögliche oder unmögliche Mineralassoziationen und die Auswirkungen verschiedenster geologischer Prozesse auf das Erscheinungsbild von Mineralien kann man sicher die häufigsten Mineralien auch an einzelnen Bildern erkennen, aber wenn es ins Spezielle geht, kommt auch der Fachmann nicht um das Messen verschiedenster Parameter herum.
Beste Grüße
Gerd


Danke Gerd,


das leuchtet mir ein. Dann werde ich bei meinen nächsten Dünnschliffen ( ich arbeite zur Zeit daran )
mehrere Fotos eingeben, die unterschiedlich aufgenommen werden. Zum Beispiel mit verschiedenen
Grad Einstellungen.


LG Udo
Meine Fotos werden nie perfekt sein. Aber wenn ich ein Foto zeige, dann gefällt es MIR.
Ich arbeite mit Olympus BH 2 Mikroskope in Auflicht, Durchlicht, Polarisation und Fluoreszenz.
Fotografiert wird mit Nikon D850 in Kombi mit Stackshot, Helicon Focus 7, Zerene Stacker, Smartshooter 4 und PS